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	<title>Textberater.com &#187; Experten &amp; Wissen</title>
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	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
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		<title>Abnehmen: Diät oder Wunschgewicht</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel Fett Sie in welcher Zeit wirklich abbauen können. Warum herkömmliche Diäten versagen. Welche Rolle Ihre Psyche beim Abnehmen spielt. Irrtümer und Wahrheiten auf dem Weg zum Wunschgewicht.
Ein Blick auf die Wage bringt ein Lächeln auf das Gesicht: Nach wenigen Tagen Diät sind die ersten Kilo weg. Nach ein paar Wochen sieht es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viel Fett Sie in welcher Zeit wirklich abbauen können. Warum herkömmliche Diäten versagen. Welche Rolle Ihre Psyche beim Abnehmen spielt. Irrtümer und Wahrheiten auf dem Weg zum Wunschgewicht.<span id="more-6188"></span></p>
<p>Ein Blick auf die Wage bringt ein Lächeln auf das Gesicht: Nach wenigen Tagen Diät sind die ersten Kilo weg. Nach ein paar Wochen sieht es dann schon ganz anders aus. Die Kilo sind wieder da, vielleicht sogar mehr als vorher. Und das sorgt für Frust. So oder so ähnlich geht es vielen Menschen. Sei es, dass sie nur das eine oder andere „entscheidende“ Kilo Fett abbauen wollen, oder auch aus Gründen der Gesundheit deutlich abspecken müssten. Sie schaffen es nicht, langfristig ihr Gewicht zu reduzieren.</p>
<div id="attachment_6189" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/jojoeffekt.jpg"><img class="size-full wp-image-6189" title="jojoeffekt" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/jojoeffekt.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Jojoeffekt: Warum Fett wieder aufgebaut wird</p></div>
<p>Viele probieren es mit herkömmlichen Diäten. Welche das konkret ist, spielt für den Effekt keine große Rolle. Die ersten Pfunde purzeln vielleicht nach ein paar Tagen. Aber nach ein paar Wochen sind sie wieder da. Die Gründe für den so genannten Jojoeffekt im Überblick:</p>
<h2>Warum Diäten oft versagen</h2>
<p>1. Die meisten Diätprogramme raten zum sparsamen Würzen mit Salz. Salz bindet Wasser im Körper. Ein sinkender Salzanteil sorgt also auch für weniger Gewicht, weil man Flüssigkeit ausscheidet und nicht wieder so viel aufnehmen muss.</p>
<p>2. Herkömmliche Abnehmprogramme sehen vor, die Nahrungszunahme zu drosseln. Nach dem Motto „Friss die Hälfte“ soll damit der Körper angeregt werden, überschüssiges Fett abzubauen. Tatsächlich tut er das. Aber er tut noch mehr. Der Stoffwechsel schaltet schnell in einen Krisenmodus. Heißt: Die Nahrung wird besser verwertet. Das Fatale: Der Krisenmodus hält auch noch lange nach der Diät an. Isst man also nach der Diät wieder die normalen Mengen, zieht der Körper mehr Energie aus dem Essen mit dem ganz einfachen Ziel, wieder mehr „Vorräte“ anzulegen – also Fettpolster. Ganz nach dem Motto: „Wer weiß, wann die nächste Krise kommt?“</p>
<p>3. Ein ebenfalls fatales Symptom herkömmlicher Abnehm-Tipps ist der Verlust von Muskeln. Auch das ist eine von der Natur vorgesehene Schutzmaßnahme. Viel Muskulatur heißt hoher Energieverbrauch. Auch im Ruhemodus verzehren die Muskeln Kalorien. Der körpereigene Schutzmechanismus hat also den einfachen Effekt, dass tatsächlich weniger Nahrung benötigt wird – eben wieder ein Umschalten auf den Krisenmodus. Muskulatur aufbauen dauert allerdings viel länger, als sie abzubauen – und es erfordert mehr Arbeit. Leistungssportler spüren schon nach wenigen Tagen Trainingspause den Verlust an Kondition und Kraft. Die Aufholjagd dauert hingegen Wochen.</p>
<p>Zurück zum Effekt fürs <a href="http://www.move-wunschgewicht.de/">dauerhafte Abnehmen</a>: Nach der Diät ist vor dem Jojoeffekt. Der geringere Anteil Muskeln an der gesamten Körpermasse verbraucht weniger Energie. Angenommen, Sie essen nach dem herkömmlichen Abnehmprogramm in etwa die gleiche Menge Nahrung wie vorher, führt das zwangsläufig zu einem Energieüberschuss. Die überschüssigen Kalorien werden in Fett umgewandelt.</p>
<p>4. Belohnung bestraft: Wer sich nach erfolgreich abgeschlossener Diät dem lang ersehnten Festessen, Naschen oder schlichtem Ende der Qualen reduzierter und einseitiger Malzeiten hingibt, verstärkt die Ursachen des Jojo-Effekts. Nach dem Motto „Jetzt gönn ich mir was“ wird reingehauen und geschlemmt. Doch ausgerechnet dann, wenn der Körper noch im Krisenmodus arbeitet und die Energiezufuhr sorgfältigst verwertet.</p>
<p>Belohnung bestraft zum Zweiten: Wie deprimierend es sein kann, wenn man nach der abgeschlossenen Diät gleich wieder zulegt, das wissen die meisten der Abnehm-Willigen. Was dieser auf die Psyche wirkende Fakt mit den Menschen macht – das erfahren Sie jetzt: Nur wenige Menschen vermögen es, sich durch Niederlagen und Scheitern zu motivieren. Für die Meisten rückt ein Ziel in noch weitere Ferne, wenn der Weg dahin mit Fehlversuchen gepflastert ist. Die psychologische Erklärung dazu ist zweigeteilt.</p>
<p>Einerseits lernt das Unterbewusstsein aus dem Scheitern „das schaff ich nicht“ und erinnert unterschwellig beim erneuten Versuch daran. Heißt: Es wird jedes Mal schwerer, beispielsweise eine Diät überhaupt noch durchzuhalten. Andererseits – also die zweite Seite der Medaille für die psychologische Erklärung, warum wenige Menschen Motivation aus Niederlagen ziehen: Menschen motivieren sich unterschiedlich. Der eine mag sich nach einer Niederlage sagen „Jetzt erst recht“. Der andere startet lieber keinen neuen Versuch. Das ist vielleicht keine neue Erkenntnis. Aber die Wissenschaft hat dazu interessante Erklärungen hervorgebracht.</p>
<h2>Welche Rolle die Psyche beim Abnehmen spielt</h2>
<p>So unterscheidet beispielsweise der Freiburger Psychologe Dr. Rainer Schneider insgesamt vier Motivationstypen: Effektfokussiert, ergebnisorientiert, wachstumsfokussiert und integrationsorientiert. Die Unterscheidung entstammt der so genannten PSI-Theorie. Nähre Informationen dazu bekommen Sie in dem einem kostenlosen Info-PDF. Einfach eine Email an <a href="mailto:info@Textberater.com">info@Textberater.com</a> senden mit dem Betreff „Wunschgewicht“. Sie erhalten dann umgehend ihr kostenloses Infopaket plus einer Leseprobe aus Dr. Schneiders Buch „Die 30 Gebote der Ernährung“ per Email in Ihr Postfach. Darin erklärt Dr. Rainer Schneider beispielsweise, warum es beim Abbau von Fett eine einfach Faustregel gibt: 1 Pfund pro Woche, so der Wissenschaftler, sei ein guter Maßstab. Die genaue Menge variiere zwar von Mensch zu Mensch leicht, könne aber als Richtschnur gelten, wie viel man richtig abnehmen kann ohne die Gesundheit zu belasten.</p>
<div id="attachment_6190" class="wp-caption alignleft" style="width: 479px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/MOVE-Grafik3.jpg"><img class="size-full wp-image-6190 " title="MOVE-Grafik" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/MOVE-Grafik3.jpg" alt="" width="469" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Abnehmen und Psychologie: Passend auf die Persönlichkeit abgestimmtes Programm</p></div>
<p>Aber anreißen wollen wir den Ansatz von Dr. Rainer Schneider dennoch. Abnehmen sei eine Frage der Motivation, so Schneider. Herkömmliche Diätprogramme seien auch deswegen zum Scheitern verurteilt, weil sie nicht zur Persönlichkeit des Anwenders passen. Prinzipiell wird die individuelle Persönlichkeit des Nutzers in der Regel gar nicht analysiert. Stattdessen gibt’s eine Patentlösung, von der behauptet wird, dass sie für jeden funktionieren soll.</p>
<p>Schneider geht den umgekehrten Weg. Seine Abnehm-Methode heißt MOVE und basiert auf einem umfangreichen Test. Mittels 88 Fragen wird ermittelt, welcher Motivationstyp der Anwender ist. Und es wird ermittelt, wie gut man das eigene Verhalten steuern kann. Umgangssprachlich würde man sagen, wie stark der Wille ist. Bei der Unterscheidung der so genannten Selbstregulations-Kompetenz gibt es drei Abstufungen: Gering, mittel und stark. Rechnerisch ergeben sich aus den vier Motivationstypen mit jeweils drei Kompetenzgraden der Verhaltenssteuerung 4&#215;3, also 12 verschiedene Abnehmprogramme – abgestimmt auf die Persönlichkeit des Anwenders.</p>
<p>Zusätzlich präsentiert Dr. Schneider auch ein umfangreiches Buch: „Die 30 Gebote des Abnehmens“. Eine Leseprobe erhalten Sie ebenfalls per Email an <a href="mailto:info@Textberater.com">info@Textberater.com</a> mit dem Betreff „Wunschgewicht“. Die Ergänzung der MOVE-Methode um den Ernährungsratgeber sei nötig, so Dr. Schneider, weil ein Mindestmaß an Aufklärung und Wissen über die Logik der Ernährung wichtig sei. Ernährungs-Experten werden in dem umfangreichen PDF vielleicht nur wenige neue Erkenntnisse finden. Aber für das Wissen, das in den 30 Geboten steckt, müsste man zig Bücher wälzen und einen großen Erfahrungsschatz haben.</p>
<div id="attachment_6191" class="wp-caption alignleft" style="width: 585px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/abnehmen31.jpg"><img class="size-full wp-image-6191  " title="abnehmen3" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/abnehmen31.jpg" alt="" width="575" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Optimal motiviert zum Ziel: So geht&#39;s</p></div>
<p>MOVE funktioniert über ein Online-Programm: Test, Auswertung, das auf die Persönlichkeit des Anwenders abgestimmte Programm samt Audio-Hilfe und den 30 Geboten des Abnehmens ist für leicht anwendbar. Die einfache Anwendbarkeit eines psychologisch und wissenschaftlich fundierten Programms für möglichst viele Nutzer steht bei MOVE im Vordergrund. Es sind keine psychologischen Vorkenntnisse nötig. Und die ausführliche Auswertung des Tests mit der Bestimmung des Motivationstyps ist sogar auf andere Bereiche des Lebens übertragbar – beispielsweise Job oder Familie.</p>
<p>“MOVE befreit die Anwender von den Zwängen und Irrtümern herkömmlicher Methoden“, sagt Dr. Rainer Schneider. Während für den Erfolg normaler Diäten, Tipps und Tricks Voraussetzungen vom Nutzer verlangt werden, damit es funktioniert, stellt sich MOVE auf den Nutzer ein. Je nachdem, wie er oder sie sich am besten fürs Abnehmen motiviert, gibt’s das passende Programm.</p>
<p><a href="http://www.move-wunschgewicht.de" target="_blank"><img src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Banner_Abnehmen_quer.gif" border="0" alt="Abnehmen ohne Tricks mit MOVE-Wunschgewicht.de" /></a></p>
<p>Den Wert von <a href="http://www.move-wunschgewicht.de/">www.MOVE-Wunschgewicht.de</a> lernen auch immer mehr Anwender zu schätzen. So sagte beispielsweise Internetunternehmer Heiko (32) aus Frankfurt am Main: „MOVE hat extrem viel Mehrwert für den Nutzer. Allein das Feedback zum psychologischen Test mit vergleichbarer Aussagekraft ist sonst nur deutlich teurer zu bekommen. Und mit der Geld-zurück-Garantie geht der MOVE-Nutzer auf Nummer sicher.“</p>
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		<title>Werbung statt Schreckensbotschaften!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 10:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtraucher werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Tabak-Konzerne wollen rechtliche Schritte gegen die neue Vorschrift einleiten, dass ab 2012 Horrorbilder und Schreckensbotschaften auf den Schachteln abgedruckt werden müssen. Das wundert einerseits nicht, ist der US-amerikanische Rauchermarkt doch noch in Sachen Aufklärung in den Kinderschuhen und daher bereit für so eine Kampagne. Mittelfristig bringen wird das jedoch nichts. Denn Abschreckung &#8211; das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Tabak-Konzerne wollen rechtliche Schritte gegen die neue Vorschrift einleiten, dass ab 2012 Horrorbilder und Schreckensbotschaften auf den Schachteln abgedruckt werden müssen. Das wundert einerseits nicht, ist der US-amerikanische Rauchermarkt doch noch in Sachen Aufklärung in den Kinderschuhen und daher bereit für so eine Kampagne. Mittelfristig bringen wird das jedoch nichts. Denn Abschreckung &#8211; das weiß auch jeder Werbetreibende &#8211; ist eine schlechte Motivationsquelle für positive Ziele.<span id="more-6141"></span></p>
<p>“Abschreckung bringt fast gar nichts“, sagt auch Dr. Rainer Schneider. Der Psychologe aus Freiburg verweist bei seiner These auf die aktuelle Forschung. „Ganz wenige Typen von Menschen reagieren auf solche Hinweise damit, dass sie tatsächlich aufhören zu rauchen“, so Dr. Schneider. Weitaus mehr psychologische Typen motivierten sich hingegen über positive Zielformulierungen. Deswegen schlägt der MOVE-Erfinder eine völlig andere Strategie vor.</p>
<p>“Auf den Zigarettenschachteln sollten Wege aufgezeigt werden, wie man sich aus der Sucht befreit“, so Schneider. Das sei nicht nur eine Stilfrage. Es würde auch die Wirkung verstärken, Menschen vom Rauchen abzubringen. Vorstellbar sei beispielsweise, die derzeit noch mit Horrorbildern und Schreckensbotschaften gespickten Plätze auf der Schachtel durch Anzeigen von Nichtraucher-Methoden zu ersetzen.</p>
<p>Interessanter Vorschlag: Davon hätten natürlich alle was – theoretisch. Die Raucher bekämen konstruktive Informationen – und zwar solche, die sie vielleicht noch nicht kennen. Und die Tabakfirmen könnten den einen oder anderen Euro zusätzlich einnehmen. Die werden sich allerdings hüten, solche Auswege aus der Sucht präsent auf ihrem eigenen Produkt zu platzieren.</p>
<p>Zum Nichtraucher werden reicht Wissen alleine meist nicht</p>
<p>Derzeit bekommt man in Deutschland ja auch schon nur noch Tabak-Produkte, deren Verpackung mit allerhand Gassenhauern glänzt. Das ist schon seit Jahren so und hat weder am Anfang, noch jetzt irgendeinen Raucher interessiert.</p>
<p>Und selbst wenn es jemanden interessieren würde: Die Frage bleibe jedoch, ob die gängigen Nichtraucher-Rezepte dafür taugen, so Dr. Schneider. Auch bei der Rauchentwöhnung gehe es nämlich in erster Linie um eine psychologische Veränderung beim Anwender. Und der Weg zur Veränderung des Verhaltens sei nun mal abhängig vom psychologischen Typus. „Wenn jeder mit einer bestimmten Methode zum Ziel käme, gäbe es ja schon jetzt kaum noch Raucher“, so Dr. Schneider.</p>
<p>Fünf von sechs Rauchern geben laut verschiedenen Umfragen an, mit ihrer Sucht brechen zu wollen. Der größte Teil der Willigen hat zudem schon mehrere Methoden zur Rauchentwöhnung ausprobiert – erfolglos. Nur ein kleiner Teil davon schafft es auch. Auch das spreche gegen die Abschreckung auf Zigarettenschachteln. Schneider: „Das Problem ist nicht, dass die Raucher beispielsweise nicht wüssten, wie schädlich ihre Sucht ist. Das Problem ist: Wie können sie sich erfolgreich motivieren, erstens Rauchen als Problem zu erkennen und zweitens, die nötigen Schritte zu unternehmen zum <strong><a href="http://www.move-methode.de/">Nichtraucher werden</a></strong>.“</p>
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		<title>Nichtraucher werden und bleiben: Neue Methode nutzt Psychologie</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 20:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtraucher werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichtraucher werden ist eine Frage der Motivation. Im Prinzip ist es leicht: Zigaretten weg und durchhalten. Warum so viele Menschen daran scheitern: Praktisch entsteht ein scheinbar unlösbares Problem: „Wie halte ich durch“, fragen sich viele frischgebackene Nichtraucher. Dazu hat ein Freiburger Psychologe eine neue Antwort gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichtraucher werden ist eine Frage der Motivation. Im Prinzip ist es leicht: Zigaretten weg und durchhalten. Warum so viele Menschen daran scheitern: Praktisch entsteht ein scheinbar unlösbares Problem: „Wie halte ich durch“, fragen sich viele frischgebackene Nichtraucher. Dazu hat ein Freiburger Psychologe eine neue Antwort gefunden. <span id="more-6129"></span></p>
<p>Und genau das ist die Frage. Nicht jeder ist mit einer Extraportion Durchhaltevermögen geboren worden. Und nur wenige sind in der Lage, allein mit Willensstärke vom einen auf den anderen Tag mit dem Rauchen dauerhaft aufzuhören. Woran liegt das? Eine Erklärung:</p>
<p>In der Psychologie entstand um die Jahrtausendwende eine neue Methode, die sich PSI-Theorie nennt. Sie erklärt Motivation und Handeln mit einem vergleichsweise komplexen Modell.</p>
<p><a href="http://www.move-methode.de" target="_blank"><br />
<img src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Banner_Nichtraucher_quer.gif" border="0" alt="Nichtraucher werden mit MOVE-Methode.de" /></a></p>
<p>Einerseits gibt es verschiedene Motivationstypen. Die Palette der Typen ist breit. Auf der einen Seite stehen die Menschen, die sich mit positiven Zielvorgaben sehr gut motivieren können und bei denen Belohnung beispielsweise ein guter Antrieb ist.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es Motivationstypen, die Ziele vor allem dann gut erreichen, wenn sie sich die Konsequenzen klar machen, wenn sie es nicht schaffen. Zwischen den Extremen gibt es viele Schattierungen. Die einen brauchen starke und bildhafte Vorstellungen. Andere brauchen rationale Argumente.</p>
<p>Auf der zweiten Ebene der PSI-Theorie geht’s um die Fähigkeit zur Selbstregulation. Damit ist die Fähigkeit gemeint, die darüber bestimmt, wie gut ein Mensch sein Verhalten steuern kann. Dabei geht es um bewusstes, aber auch um unbewusstes Verhalten – Affekte, Emotionen usw.</p>
<h2>Persönlichkeit entscheidend für den Weg zum Nichtraucher</h2>
<p>Letztlich werden die beiden Ebenen, die Motivationstypologie und die Ausprägung der Selbstregulationskompetenz, bei der PSI-Theorie zu einem Gesamtmodell verknüpft. Je nach Mischung aus Ebene 1 und 2 entsteht also eine Typologie mit vielen Ausprägungen.</p>
<div id="attachment_6130" class="wp-caption alignleft" style="width: 443px"><a href="http://www.move-methode.de"><img class="size-full wp-image-6130  " title="Nichtraucher werden" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/MOVE-Grafik2.jpg" alt="Nichtraucher werden mit der MOVE-Methode" width="433" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Persönlichkeit, Stärken und Schwächen kennen ist entscheidend: MOVE-Methode zur Rauchentwöhnung</p></div>
<p>Warum sollte diese psychologische Analyse beim <a href="http://www.move-methode.de/">Nichtraucher werden</a> wichtig sein? Die Antwort liegt auf der Hand: Rauchentwöhnung ist vor allem Kopfsache. Man will ein Ziel erreichen und mobilisiert die eigenen psychischen Kraftquellen. Diese Kraftquellen muss man dazu aber erst kennen. Klar, mit steigendem Alter lernt man die eigene Persönlichkeit immer besser einzuschätzen.</p>
<p>Doch viele Kräfte wirken im Verborgenen. Sie sind uns teilweise nicht bewusst. Mit einem psychologischen Test kann man die eigene Psyche gut analysieren – so geschieht das auch bei der MOVE-Methode.</p>
<p>Die MOVE-Methode ist die bislang erste und einzige Nichtrauchermethode, die sich der PSI-Theorie bedient. Die Erklärungskraft des psychologischen Tests reicht weit über das hinaus, was man vielleicht aus Zeitschriften oder aus anderen Psychotests kennt. Insgesamt 88 Fragen gehen der Motivation und der Selbstregulation des Rauchers auf den Grund.</p>
<p>Anhand der Test-Ergebnisse wird dann ein speziell auf die Persönlichkeit des Rauchers zugeschnittene Entwöhnungsmethode zusammengestellt. Dazu gibt’s auch eine Audio-Hilfe zum Download, die mit dem jeweiligen Nichtraucherprogramm zusammenarbeitet.</p>
<h2>Einfache Anwendung der Nichtrauchermethode</h2>
<p>Warum sollte <strong>Nichtraucher werden</strong> so kompliziert sein? Nun, kompliziert ist nur die Theorie. Die Anwendung der Methode bedarf keines psychologischen Fachwissens. Alles läuft bequem übers Internet. Die Fragen und die Anleitungen sind einfach gehalten und für jeden verständlich und handhabbar.</p>
<p>Kompliziert wird es aber trotzdem, und zwar immer dann, wenn der Noch-Raucher mit einer falschen Methode scheitert und seine Sucht nicht bezwingen kann. Jeder gescheiterte Versuch, sich das Rauchen abzugewöhnen, hinterlässt eine Erinnerung im Unterbewusstsein. Das ist richtig tricky. Denn bewusst ist diese Erinnerung logischer Weise nicht. Man kann sie auch nicht einfach löschen. Aber bei jedem neuen Versuch meldet sich die Erinnerung unbewusst. Und die gelernte Lektion ist fatal: „Ich schaff das nicht“.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, mit einer herkömmlichen Methode zu scheitern, ist relativ groß. Dauerhaft vom Rauchen loskommen schafft selbst bei den bekannten und lang erprobten Entwöhnungsprogrammen nur ein Bruchteil der Anwender. Bei den Meisten verpufft der Effekt der Anwendung nach kurzer Zeit und sie werden rückfällig.</p>
<p>Der Grund dafür: Herkömmliche Rauchentwöhnungsmethoden lassen die individuelle Psyche des Anwenders außer Acht. Das ist so, als würde ein Koch behaupten, er habe das Rezept gefunden, das allen Menschen gleich gut schmeckt. Die herkömmlichen Methoden können in der Regel immer nur für jene Menschen funktionieren, die zufällig oder intuitiv zu einem Programm gegriffen haben, das zu ihrer Persönlichkeit und ihrem psychologischen Innenleben passt.</p>
<p>Ein Beispiel: Es gibt sehr viele Medikamente und Ersatzdrogen auf dem Nichtraucher-Markt. Die haben eine bestimmte Wirkung – sie ersetzen die Nikotinzufuhr des Rauchens durch einen anderen Weg, wie Pillen, Pflaster usw. Welche Typen von Menschen werden damit wohl erfolgreich und dauerhaft Nichtraucher? Einerseits sicherlich die ohnehin Willensstarken, die genau genommen mit jeder Methode und auch ohne jede Hilfe von Außen einfach mit dem Rauchen aufhören könnten.</p>
<p>Diese Menschen gibt’s und als Raucher kennt man meist auch ein Beispiel aus Freundeskreis oder Familie. Eine fiktive Geschichte zur Veranschaulichung: Onkel Herbert stand eines Morgens auf und sagte sich, „heute ist Schluss“. Das war vor 13 Jahren und seitdem hat Onkel Herbert nie wieder eine Zigarette angefasst. Ob Onkel Herbert den Ausstieg aus der Nikotinsucht mit Pillen, Pflastern, Hypnose, Meditation oder Selbstsuggestion unterstützt hätte – es hätte vielleicht nichts geschadet, wäre aber irrelevant gewesen.</p>
<p>Bei welchen Typen von Menschen helfen Ersatzdrogen noch? Beispielsweise bei jenen, die sehr gut auf Placebo ansprechen. Placebo sind mittlerweile ja nicht mehr nur in der klinischen Forschung ein Begriff. In Kürze: Es gibt Menschen, so auch die Studienergebnisse, die müssen nur eine Spritze sehen, und schon sind sie geheilt. Die Wirkung ist tatsächlich messbar. Aber die Messergebnisse unterscheiden sich von Typ zu Typ mitunter sehr stark. Bei einigen Menschen wirken Placebo gar nicht. Vor allem dann, wenn sie bereits ahnen, dass ein verabreichtes Mittel nur ein Placebo sein könnte.</p>
<h2>Persönliche Kraftquellen kennen und nutzen</h2>
<p>Und so ist es auch, wenn man Nichtraucher werden möchte. Die mitunter überzeugende Wirkung, die auch eine herkömmliche Methode haben kann, verfliegt bei dem Einen schnell, beim Anderen langsam, und beim Dritten setzt sie gar nicht erst ein.</p>
<p>Wer beispielsweise die Tricks der Selbstsuggestion durchschaut, wird es mit vielen mental orientierten Angeboten auf dem Nichtrauchermarkt schwer haben. Wer nicht an Hypnose glaubt, der kann zehnmal so eine Sitzung machen und dennoch erfolglos bleiben. Wer den Placebo-Effekt von Medikamenten kennt, hat es automatisch schwerer mit den dementsprechenden Helfern in Pillen- oder Pflasterform.</p>
<p>Wer aber die Kraftquellen der eigenen Motivation kennt, der kann sie zielgerichtet einsetzten. Das ist die Basis der MOVE-Methode. Sie schränkt den werdenden Nichtraucher nicht ein auf Glaubenssätze oder starre Rezepte. Sie befreit den Noch-Raucher von solchen Vorgaben und gibt ihm das Wissen darüber, wie er am besten sein Ziel erreicht – also seine (oder ihre) vorhandenen Ressourcen nutzt.</p>
<p>Der positive Nebeneffekt: Die MOVE-Methode lässt sich auf viele Bereiche des Lebens anwenden. Job, gesunde Ernährung, Familie – wer die eigene Persönlichkeit kennt, kommt im Leben besser zu recht.</p>
<p>Die MOVE-Methode wurde vom Freiburger Psychologen Dr. Rainer Schneider entwickelt. Dr. Schneider ist zertifizierter Coach und ist unter anderem beratend tätig für die Bundesärtzekammer. Das Ziel von MOVE ist es, möglichst vielen Menschen Zugang zu verschaffen zu einem völlig neuen und auf aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebauten Nichtraucherprogramm. Weitere Infos unter <a href="http://www.move-methode.de/">www.MOVE-Methode.de</a>.</p>
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		<title>Warum die Atom-Befürworter jetzt im Vorteil sind</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. 
Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. <span id="more-6037"></span></p>
<p>Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen profitieren – die Richtung ist scheinbar klar: Unabhängigkeit von den bislang marktdominierenden Energieriesen. Und ohne Windparks auf See fehlen auch die entscheidenden Großprojekte, die deutschen Technologiekonzernen den Einstieg in den Energiemarkt leicht machen würden.</p>
<p>Ob die Kommission letztlich tatsächlich die Energiewende für den kleinen Mann empfiehlt, soll an dieser Stelle unerheblich bleiben. Hauptthema aus Kommunikations-Sicht ist der Glaubwürdigkeitsverlust, den die Ethikkommission gegenüber einer ganz bestimmten Zielgruppe erlitt.</p>
<p>Die Zielgruppe von der hier die Rede ist – das sind nicht die Bürger. Die wollen schon lange keine Atomkraft mehr. Die Zielgruppe sind auch nicht die Experten, die sich derzeit mit Restlaufzeiten gegenseitig unterbieten (Greenpeace hält übrigens den Rekord mit der Berechnung, dass Deutschland bereits 2015 problemlos ohne Atomstrom auskommen kann).</p>
<p>Die Zielgruppe, für die die Empfehlung der Ethikkommission auch gedacht ist, sind die alten Hasen innerhalb der CDU: die Lokalmatadoren, Teile der Parteibasis, die alte Schule mit Fokus auf industriefreundliche Bürgerlichkeit.</p>
<p><strong>Objektives Gremium oder abgekartetes Spiel?<br />
</strong><br />
Und jene alten Hasen dürften jetzt einigermaßen irritiert sein, dass ihnen auf der einen Seite ein objektives Beratungsgremium gezeigt wird, aber andererseits die von daher rührenden Positionen scheinbar schon feststehen.</p>
<p>Mit den bislang bekannt gewordenen Positionen der Kommission könnte man als Christdemokrat vielleicht mal wieder eine Landtagswahl gewinnen und bundespolitisch den Total-Abstieg verhindern. Aber mit den quasi lebenslang vertretenen Positionen kann man es nicht so leicht vereinbaren.</p>
<p>Eine kognitive Dissonanz also: Einerseits will auch der härteste Atombefürworter in den Reihen der CDU seine Partei nicht absteigen sehen. Andererseits schmerzt es, die gute alte Zeit zu vergessen.</p>
<p>Jene Dissonanz kann nur durch ganz neue Auswege überbrückt werden. So ein Ausweg wäre gewesen, wenn eine objektive Instanz den Weg bereitet für eine Neujustierung der eigenen Gedankenwelt. Wie Geschworene im Gericht unbeeinflusste Entscheidungen treffen, so hätte die Ethikkommission ein vergleichbar versöhnliches Urteil finden müssen.</p>
<p>Aber wie wäre es, wenn die Geschworenen immer mal wieder einen Zwischenstand bekannt geben nach dem Motto: „Ach, nach unserer ersten Einschätzung ist der Angeklagte unschuldig, weil …“? Es würde den Gerichtsprozess zur Farce machen. Kein Mensch würde mehr glauben, dass ein unvoreingenommenes Urteil kommt.</p>
<p>Aber ohne ihre Unvoreingenommenheit fehlt der Ethikkommission die Brückenfunktion, die den alten CDU-Hasen aus ihrem Dilemma helfen würde. Kanzlerin Merkel kann die Kommissions-Empfehlungen nicht mehr so teuer an ihre Parteigefährten verkaufen, wie sie es hätte tun können, wenn keine Vorab-Position an die Öffentlichkeit gelangt wäre.</p>
<p>Und von einer schwachen Ethik-Kommission profitieren jene, die sich des Rückhalts der alten und mächtigen CDU-Riege sicher sein wollen: Allen voran die Atom-Befürworter, aber auch die Industriegiganten. Die sind jetzt in einer passiven Offensive. Sie müssen gar nichts sagen, und dennoch ist ihre Position verbessert.</p>
<p>Denn entweder sieht die abschließende Empfehlung der Kommission dem durchgesickerten Entwurf sehr ähnlich und zieht damit die Kritik an, die ganze Veranstaltung sei ein abgekartetes Spielchen gewesen. Oder die Kommission formuliert deutlich andere Empfehlungen, um damit die Ergebnisoffenheit des Prozesses zu beweisen.</p>
<p>Letzteres kann zwei Dinge bedeuten: Die Empfehlung für eine noch schnellere Energiewende mit Absage an Großprojekte und Zuspruch für die Energierevolution „von unten“. Oder zweitens und intuitiv wahrscheinlicher: Deutlich konzernfreundlichere Punkte.</p>
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		<title>Zerlächelt Japan den GAU?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 16:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. Überlegungen.
Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. <em>Überlegungen.</em><span id="more-6007"></span></p>
<p>Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um das havarierte AKW von Fokushima lediglich abgeraten, in die Gegend zurückzukehren. Es bestehen laut japanischer Regierung gesundheitliche Risiken.</p>
<p>Risiken? Wer länger als 15 Minuten in der Nähe des Reaktors an den Rettungsarbeiten beteiligt ist, gefährdet sein Leben ob der enormen Strahlenbelastung. Die Kernschmelze hat außerdem offenbar den Boden mit Plutonium verseucht. Das Wasser vor der Küste ist schwer belastet.</p>
<p>Aber vielleicht ist das so in Japan. Auch die schlimmsten Nachrichten werden mit einem Lächeln übermittelt. Das typisch deutsche „Nein“ ist in der normalen Konversation unter Japanern verpönt und wird entsprechend gerne umgangen.</p>
<p>Also ein „Nein, kehrt nicht in die Gefahrenzone zurück“, könnte schlicht außerhalb der durch die japanische Regierung kommunizierbaren Botschaft liegen.</p>
<p>Jedenfalls stößt die Salami-Kommunikation zur Atom-Katastrophe hierzulande auf erbitterte Kritik. Atomwissenschaftler, Umweltschützer, Energiepolitiker – sie alle sind sich sicher: Japan verwässert wichtige Informationen.</p>
<p>Bei Stern.de kann man die Ratlosigkeit ob der Kommunikationspolitik aus Fernost beispielsweise <a href="http://www.stern.de/panorama/tepco-und-die-katastrophe-von-fukushima-verwirrspiel-mit-der-wahrheit-1668592.html">hier</a> nachlesen. Wörtlich heißt es da:</p>
<p><em>Und auch jetzt scheint die dramatische Feststellung, dass sich die Lage im AKW bedrohlich einem Super-GAU nähert, bei Tepco und der japanischen Regierung nicht für sonderlich viel Aufregung zu sorgen. Stattdessen gibt es einmal mehr Beschwichtigungen.</em></p>
<p><strong>Wer kann das übersetzen?</strong></p>
<p>Die Situation erinnert ein wenig an die Nachrichtenlage im Zentralkomitee der SED, dem DDR-Parteivorstand, wo tendenziell auch nur Positives nach oben und nach außen drang. Kein Wunder also, dass die DDR-Führung bis zum Schluss glaubte, sie sei beim Volk beliebt wie keine andere.</p>
<p>Spinnt man die Analogie weiter, steht Japan der politische Kracher noch bevor. Aber auch in Sachen Bürgerprotest ist Japan gänzlich unerfahren. Japanologe David Chiavacci, zitiert beispielsweise auf Franz Alts Sonnenseite, sieht eine Politisierung des Landes heraufziehen, eine Stärkung der Zivilgesellschaft, wie er es nennt.</p>
<p>Aber bis dahin bleibt uns eigentlich nur, die merkwürdigen Krisen-Botschaften aus Japan zu übersetzen. Wenn also die Regierung eine „zeitweise“ Kernschmelze zugibt, heißt das für den katastrophengeschulten und dadurch vielleicht auch dickfelligeren Deutschen vielleicht schon so viel wie: „Schlimmer konnte es nicht kommen.“</p>
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		<title>Nachdenken über Anzeigenwerbung in Zeiten wie diesen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 14:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschen Onlinemedien zeigen apokalyptische Bilder aus Japan. Die schwarz-gelbe Regierung denkt vielleicht sogar ernsthaft über einen Ausstieg vom Ausstieg aus dem Atomausstieg nach. Die ganze Welt schaut besorgt auf den Unglücksreaktor von Fukushima. Und die Online-Werber? Einige scheinen noch gar nicht darüber nachgedacht zu haben, ob es nicht vielleicht auch Ausnahmesituationen für Werbebotschaften gibt.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6002" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/onlinewerbung-in-krisenzeiten.jpg"><img class="size-medium wp-image-6002" title="onlinewerbung in krisenzeiten" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/onlinewerbung-in-krisenzeiten-260x300.jpg" alt="" width="260" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die besten Ausgeh-Outfits im Kontext von Strahlenschutzanzügen: Japan verändert die Welt - aber die Werbewelt nur kaum</p></div>
<p>Die deutschen Onlinemedien zeigen apokalyptische Bilder aus Japan. Die schwarz-gelbe Regierung denkt vielleicht sogar ernsthaft über einen Ausstieg vom Ausstieg aus dem Atomausstieg nach. Die ganze Welt schaut besorgt auf den Unglücksreaktor von Fukushima. Und die Online-Werber? Einige scheinen noch gar nicht darüber nachgedacht zu haben, ob es nicht vielleicht auch Ausnahmesituationen für Werbebotschaften gibt.<span id="more-6001"></span></p>
<p>Das Werbe-Budget will weg. Es will in die Bannerplätze und Anzeigentafeln dieser Welt gepresst werden. Das soll es auch. Dafür ist es da. Das schafft Arbeitsplätze, Medienvielfalt, topinformierte Kundschaft, messbare Verkaufserfolge und volle Marketingpläne.</p>
<p>Mit dem Plan ist es allerdings so eine Sache. Was mache ich mit so einem Plan, wenn sich auf einmal alle Rahmenbedingungen ändern?</p>
<p>So geschehen im Kontext des Bebens und der Flut in Japan. Nach der Naturkatastrophe kamen die technischen Havarien und füllen die Lifeticker und Aufmacher der Medienwelt. Die Chancen stehen gut, dass wir in nicht allzu ferner Zeit die Momentaufnahmen vom März 2011 mit der Zäsur vergleichen, die der 11. September in der Geschichtsschreibung innehat.</p>
<p>Den Braten scheinen auch die Top-Werber der Branche gerochen zu haben. Vor den Nachrichten-Schnipsel-Videos über die Katastrophe in Japan erscheint nur selten der der sonst übliche Werbespot nach dem Motto: Das Video startet in 19 Sekunden.</p>
<p>Auch vereinzelte Aufmacher der Nachrichtenseiten erstrahlen erfreulich werbefrei. Das kann nicht an den schlechten Leserzahlen liegen. Da steckt Gehirnschmalz dahinter. Oder ist es reiner Zufall, dass (Achtung Momentaufnahme) ein Schweizer Versicherer bei Handelsblatt.com die Startseite belegt? Ähnliches Bild bei Spiegel.de. Bei Sueddeutsche.de wirbt ausgerechnet Nissan.</p>
<p>Unfreiwillige Komik erzeugt auch einer von Deutschlands größten Online-Shops. Neben Bildern von in Strahlenschutzanzügen vermummten japanischen Helfern werden da „Die besten Ausgeh-Outfits“ angepriesen.</p>
<p>Klar: Der Werbefachmann weiß, dass Katastrophenmeldungen schon immer als guter Hintergrund für verkaufsfördernde Kampagnen dienten. Andererseits: Da uns das Internet ein Verschmelzen von Werbe-, Marketing- und PR-Kompetenz aufzwingt, wäre ein wenig mehr Fingerspitzengefühl auch keine Herkulessaufgabe.</p>
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		<title>Guttenplag-Nutzer kopiert ganzen Text – immerhin mit Fußnote</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 08:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Psychologie-Interview, das unter anderem zu Guttenbergs Rücktritt prognostizierte, kann man jetzt auch vollständig im Guttenplag-Wiki lesen. Die Plagiats-Rechercheure haben es nämlich einfach kopiert – immerhin mit Link aufs Original.
Dennoch, ein Geschmäckle bleibt hängen. Wäre es nicht auch damit getan gewesen, die zentralen Sätze und vielleicht die Überschrift zu kopieren? Gerade wenn es sich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5992" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Screenshot-Google-Ergebnisse.jpg"><img class="size-medium wp-image-5992" title="Screenshot Google-Ergebnisse" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Screenshot-Google-Ergebnisse-300x231.jpg" alt="Guttenplag-Kopie bei Google" width="300" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Guttenplag bei Google: Die Risiken der Copy-Paste-Strategie im Web</p></div>
<p>Unser Psychologie-Interview, das unter anderem zu Guttenbergs Rücktritt prognostizierte, kann man jetzt auch vollständig im <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/index.php?title=Forum%3AWas_wohl_ein_Psychologe_dazu_sagen_w%C3%BCrde%3F&amp;t=20110309100145" target="_blank">Guttenplag-Wiki</a> lesen. Die Plagiats-Rechercheure haben es nämlich einfach kopiert – immerhin mit Link aufs Original.<span id="more-5991"></span></p>
<p>Dennoch, ein Geschmäckle bleibt hängen. Wäre es nicht auch damit getan gewesen, die zentralen Sätze und vielleicht die Überschrift zu kopieren? Gerade wenn es sich um eine Webseite handelt, die der guten alten Copy-Paste-Strategie den Kampf angesagt hat? Wer weiß.</p>
<p>Was wir allerdings wissen: So ein kopierter Text birgt im Internet gewisse Risiken. Zum Stichwort „Double Content“ gibt’s mittlerweile beinahe wissenschaftliche Abhandlungen. Im Kern geht’s beim „duplizierten Inhalt“-Problem immer darum, dass Google nur eine der beiden Webseiten als echte Quelle anerkennt.</p>
<p>Und das heißt für die „falsche“ Quelle, dass sie aus den Suchergebnissen rausfliegt. Im schlimmsten Fall stuft Google die ganze Seite im Ranking auf Null. Dann ist es aus mit den Besuchern, die etwas zu einem bestimmten Suchbegriff wissen wollen und gelegentlich vorbeischauen.</p>
<div id="attachment_5993" class="wp-caption alignleft" style="width: 443px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenplag-kopiert-ganzen-Text.jpg"><img class="size-full wp-image-5993  " title="guttenplag kopiert ganzen Text" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenplag-kopiert-ganzen-Text.jpg" alt="guttenplag kopiert ganzen Text" width="433" height="488" /></a><p class="wp-caption-text">Macht nachdenklich: Plagiats-Rächer übernehmen vollständiges Interview</p></div>
<p>Gewinner im Google-Rennen um die echte und falsche Quelle ist in der Regel die Webseite mit der größeren Glaubwürdigkeit. Google misst die Glaubwürdigkeit beispielsweise über die eingehenden Links auf die Webseite. Und da hat so ein Wiki mit Links aus so ziemlich allen großen Onlinemedien Deutschlands einfach die Nase vorn, auch wenn unser Online-Magazin der Herzen beispielsweise schon das eine oder andere Jahr länger am Markt ist.</p>
<p>So. Was machen wir jetzt? Abmahnung? Unterlassung? Freundliche Email an die Betreiber mit dem Verweis, dass die Rechnung schon in der Post ist?</p>
<p>Alles Quatsch. Daher an dieser Stelle ein Appell: Liebe Guttenberg-Jäger, auch im Web gibt’s Zitierregeln. Danke für den Verweis auf unseren Artikel. Denkt bitte auch daran, dass so eine Kopierstrategie verheerende Folgen haben kann.</p>
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		<title>Psychologe über zu Guttenberg: &#8220;Extremes Machtmotiv verzerrt Realität&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 12:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie fühlt man sich, wenn von allen Seiten Kritik und Rücktrittsrufe laut werden? Textberater.com sprach anlässlich der heißen Diskussion und Plagiatsvorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem Psychologen Dr. Rainer Schneider, der sich in dem Fall festlegt.
Textberater.com: Dr. Schneider, wie wirkt das auf die Psyche eines Politikers, wenn täglich derart kritische Medienberichte erscheinen, wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fühlt man sich, wenn von allen Seiten Kritik und Rücktrittsrufe laut werden? Textberater.com sprach anlässlich der heißen Diskussion und Plagiatsvorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem Psychologen Dr. Rainer Schneider, der sich in dem Fall festlegt.<span id="more-5973"></span></p>
<p><strong>Textberater.com: Dr. Schneider, wie wirkt das auf die Psyche eines Politikers, wenn täglich derart kritische Medienberichte erscheinen, wie es im Fall der Plagiats-Vorwürfe gegen Verteidigungsminister zu Guttenberg passiert?</strong></p>
<p>Dr. Schneider: Die Wirkung ist verheerend. Gerade Politiker sind von Medien von Berufswegen abhängig. Man kann sich leicht vorstellen, wie das wirken muss, was in den letzten Wochen über zu Guttenberg erschienen ist. Das würde selbst der robustesten Psyche zusetzen. Daher denke ich, dass der Verteidigungsminister das nicht mehr lange aushält.</p>
<p><strong>Textberater.com: Wie lange wird es denn dauern, bis er den Rücktrittsforderungen nachgibt?</strong></p>
<p>In den nächsten zwei Wochen bricht zu Guttenberg und wird den Posten als Minister räumen. Möglicherweise dauert es auch länger, aber der Rücktritt wird kommen.</p>
<p><strong>Textberater.com: Starke These. Woran machen Sie das fest?</strong></p>
<p>Zu Guttenberg durchlebt eine schwere Lebenskrise. Sein Status als Vorbild, sein Karriere, die Aufrichtigkeit, für die er steht – das alles wird zerstört. Die Krise empfindet er vermutlich nicht als existenziell, aber doch als sehr bedrohlich. Das lässt ihn enorme Ängste empfinden.</p>
<p>Übrigens müssen solche Ängste nicht notwendigerweise immer voll bewusst sein. Aber unterschwellig richten sie ihr Unheil an. Genau das macht sie so gefährlich.</p>
<p>Um einmal nachzuvollziehen, wie sich das anfühlt: Vergleichbar ist die Situation mit jemanden, der an einer schweren Krankheit leidet und weiß, dass es jederzeit zu Ende gehen kann.</p>
<p><strong>Warum ist die Krise dann im psychologischen Sinne nicht existenziell?</strong></p>
<p>Zu Guttenberg hat in der Vergangenheit &#8211; durchaus glaubwürdig &#8211; wiederholt gesagt, dass er das Amt als Verteidigungsminister nicht braucht. Das stimmt ja auch. Beispielsweise wird er nicht in die Armut stürzen, wenn er keine Diäten mehr erhält.</p>
<p><strong>Und warum klammert er sich gerade jetzt an das Amt mit Verlautbarungen, er werde nicht zurücktreten?<br />
</strong><br />
Ich denke, das hat mit seinem Machtmotiv zu tun. Er würde mit dem Amt etwas verlieren, was in seiner Motivation Top-Priorität besitzt. Der Unterschied zu seiner früheren Leichtigkeit im Leben mit dem Amt wird in der Frage klar; gebe ich etwas ab, oder nimmt man es mir weg?</p>
<p>Ein extremes Macht-Motiv kann auch dazu führen, dass man die Realität verzerrt oder ausblendet – quasi äußere Einflüsse von der Persönlichkeit abspaltet. Die Tendenz dazu sehe ich auch. Obwohl beispielsweise reihenweise Plagiate in der Doktorarbeit bereits nachgewiesen waren, hat er lediglich „handwerkliche Fehler“ eingestanden.</p>
<p>Nun wird die Sache aber richtig heikel, denn entweder glaubt zu Guttenberg, dass Plagiate Kavaliersdelikte sind. Dann ist er ein schlechter Wissenschaftler und diskreditiert überdies rechtschaffene Wissenschaftler. Oder er hat die Arbeit zumindest in Teilen nicht voll zu verantworten.</p>
<p>Das wäre der Super GAU schlechthin. Zu Guttenberg trat aber zuletzt so auf, als glaubte er selbst, die gerade aktuelle Version der Wahrheit zu sagen. Mit anderen Worten: Es gibt Hinweise daraufhin, dass er selbst die Wahrheit sozusagen Scheibchenweise zulässt.</p>
<p>Solche Auftritte wären schwer, wenn man selbst nicht glaubt, die Wahrheit zu sagen. Ein verzerrtes Bild von der Realität ist auch die wahrscheinlichste Erklärung für zu Guttenbergs Standhaftigkeit.</p>
<p><strong>Das würde doch bedeuten, dass er allen Gegenrufen zum Trotz den Skandal aussitzen könnte.</strong></p>
<p>Das würde ich ihm aber nicht raten. Katharsis – die seelische Reinigung im klassischen Sinne – wäre ein psychologisch gesunder Weg, mit den Vorwürfen umzugehen. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass er sich die Sache im wahrsten Wortsinne offensiv von der Seele redet – auch gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit.</p>
<p>Selbst wenn er sich wirklich absolut nichts vorzuwerfen hätte, was de facto ja nicht der Fall ist, wäre wichtig, diese enorme Stresssituation so zu bewältigen, dass keine seelischen Narben zurück bleiben.</p>
<p>Diese Einschätzung muss er selbst auch zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht teilen. Es reicht ja, wenn beispielsweise die Kanzlerin Angela Merkel das erkennt und ihm den Rücktritt nahe legt. Selbst wenn zu Guttenberg hartnäckig bleibt, steigt ja auch der Druck auf die Partei im speziellen und auf die Politik im Allgemeinen. Diesen Schaden wird man irgendwann abwenden wollen. Ich denke, dass die Kanzlerin ihm den Rücktritt in dem bereits geführten vertraulichen Gespräch nicht getan hat, ist eines der wenigen Dinge, die zu Guttenberg noch halten.</p>
<p>Dr. Rainer Schneider, Psychologe und Management-Berater aus Freiburg, berät und forscht zu Themen wie Motivation und Selbstregulation.</p>
<p>Dr. phil. Dipl. Psych Rainer Schneider</p>
<p>RECON &#8211; Research and Consulting</p>
<p>Gartenweg 5</p>
<p>79194 Gundelfingen</p>
<p><a href="http://www.recon-freiburg.biz/">www.recon-freiburg.biz</a></p>
<p>info@recon-freiburg.biz</p>
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		</item>
		<item>
		<title>“Irgendwo sind die Blogger ihren Lesern verpflichtet“</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 06:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schleichwerbung in Blogs ist Lea völlig neu. Textberater.com hat die Gunst der Stunde genutzt und sprach mit unserer unvoreingenommenen Redaktions-Praktikantin über den Fall Basicthinking und die Frage, ob man sich als Blogger überhaupt vermarkten kann.
Textberater.com: Was hältst du eigentlich von Blogs?
 Lea: Ich halte Blogs für veraltet. Heute gibt’s Facebook. Ich persönlich lese da nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5929" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Schleichwerbung-in-Blogs-Lea-im-Interview.jpg"><img class="size-full wp-image-5929" title="Schleichwerbung in Blogs Lea im Interview" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Schleichwerbung-in-Blogs-Lea-im-Interview.jpg" alt="" width="270" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Vermarktung oder Vertrauen: Lea, 16, macht in zwei Jahren Abi und findet Blogs veraltet</p></div>
<p>Schleichwerbung in Blogs ist Lea völlig neu. Textberater.com hat die Gunst der Stunde genutzt und sprach mit unserer unvoreingenommenen Redaktions-Praktikantin über den Fall Basicthinking und die Frage, ob man sich als Blogger überhaupt vermarkten kann.<span id="more-5928"></span></p>
<p><strong>Textberater.com: Was hältst du eigentlich von Blogs?</strong></p>
<p><strong> </strong>Lea: Ich halte Blogs für veraltet. Heute gibt’s Facebook. Ich persönlich lese da nicht und kenne auch keinen, der das macht.</p>
<p><strong>Aber Internet-Recherche und so…</strong></p>
<p>Für Referate bin ich auch ab und zu in Foren, bin aber nirgends angemeldet und schreibe auch nichts irgendwo rein.</p>
<p><strong>Schon mal von Schleichwerbung in Blogs gehört?</strong></p>
<p>Das Thema ist für mich völlig neu.</p>
<p><strong>Derzeit diskutieren die alten Leute über 30 im Internet, den Fall von Basicthinkin-Betreiber Online-Kosten.de. Die haben Blogger bezahlt, damit sie Artikel publizieren, in denen Links auf andere Webseiten drin sind. Das finden jetzt alle total doof. Was meinst du dazu?</strong></p>
<p>Da bin ich geteilter Meinung. Pallenbergs Position, das würde einen Tsunami auslösen und einen Blog-Szene-Skandal bedeuten, finde ich übertrieben. Aber die Kommentare zu dem Thema, die das auf die leichte Schulter nehmen, finde ich zu locker.</p>
<p>Irgendwo sind die Blogger ihren Lesern verpflichtet. Infos mit persönlichem Touch und gleichzeitig gekaufte Beiträge; das passt nicht zusammen. Da geht’s um Vertrauen.</p>
<p><strong>In den USA sind Blogger verpflichtet, Auftrags-Artikel als solche zu kennzeichnen. Brauchen wir in Deutschland auch so ein Gesetz?<br />
</strong><br />
Wäre vielleicht sinnvoll. Schleichwerbung im Internet ist das Gleiche wie Schleichwerbung im TV. Aber wer soll das kontrollieren? Es meldet ja kein Leser, wenn ein Blog Links verkauft.</p>
<p><strong>Dann vielleicht eine freiwillige Selbstverpflichtung? Würde das was bringen?<br />
</strong><br />
Freiwillige Selbstverpflichtung?</p>
<p><strong>Beispiel: In der PR gibt es ein Statut vom Deutschen Rat für Public Relations. Dem kann man sich als PR-Firma verpflichten und damit versprechen: Wir machen keine verdeckte PR.<br />
</strong><br />
Die Idee ist gut. Aber das würde die Blogger spalten. Die einen würden sich der Redlichkeit verpflichten. Und die anderen wären dann per se die Bösen. Die Frage ist auch, wie bekommt man die Blogger dazu, sich so einer Initiative anzuschließen?</p>
<p><strong>Jetzt mal zurück dem aktuellen Fall. Glaubst du, dass Basicthinking.de an Reputation eingebüßt hat?<br />
</strong><br />
Ich denke schon. Ich hatte von denen zwar noch nichts gehört. Aber jetzt bin von vornherein skeptisch. Der Gründer des Blogs wird ja überall gelobt. Und dann machen die neuen Eigentümer alles kaputt. Das wirkt unmoralisch, als wären die jetzigen Betreiber des Blogs nur auf Geld aus.</p>
<p><strong>Viele Blogbetreiber machen sich Gedanken, wie sie ihre Webseiten vermarkten können. Und die meisten denken dabei eben auch ans Geld. Ist das die falsche Denke? Worüber sollten die Blogger vielleicht besser nachdenken?<br />
</strong><br />
Weiß nicht. Ich versteh auch nicht, wie man so viel Zeit in solche Projekte stecken kann, nur damit dann andere ihre Meinung ablassen.</p>
<p><strong>Robert Basic beispielsweise ist als Blogger vom der ersten Stunde zum Internet-Experten avanciert. Und da gibt es ja viele Beispiele wie auch Netzpolitik.org, deren Betreiber Unternehmen in Sachen Internet-Kommunikation beraten. Könntest du dir vorstellen, dass viele Blogger so einen Beraterstatus bekommen.<br />
</strong><br />
Das wird schwer. Zu jedem Thema gibt’s verschiedene Blogs. Und da ist die Frage: Wie hebe ich mich von den anderen ab? Die kleineren und unbekannten Blogger werden tendenziell immer klein und unbekannt bleiben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>PR-Agentur: Tätigkeiten und Ziele</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 10:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff PR kursiert ständig in den Medien, im Zusammenhang mit Marketing und Werbung.
Aber was genau ist PR eigentlich? Was gehört zum Tätigkeitsbereich einer PR-Agentur? Wie ist dieses Berufsfeld entstanden? Und inwiefern unterscheidet es sich von Marketing und Werbung?
PR, wörtlich übersetzt Public Relations oder auch Öffentlichkeitsarbeit genannt, ist ein Berufsfeld, das zwischen Arbeitgeber und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff <strong>PR</strong> kursiert ständig in den Medien, im Zusammenhang mit Marketing und Werbung.<br />
Aber was genau ist PR eigentlich? Was gehört zum Tätigkeitsbereich einer PR-Agentur? Wie ist dieses <strong>Berufsfeld</strong> entstanden? Und inwiefern unterscheidet es sich von Marketing und Werbung?<span id="more-5916"></span></p>
<p>PR, wörtlich übersetzt <strong>Public Relations</strong> oder auch <strong>Öffentlichkeitsarbeit</strong> genannt, ist ein Berufsfeld, das zwischen Arbeitgeber und der Gesellschaft vermitteln soll. Bei dem Jubiläum eines Unternehmens oder dem Erscheinen neuer Produkte beispielsweise bietet sich für den Arbeitgeber die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. Ziel der <a href="http://stereo-pr.de/" target="_blank">PR-Agentur</a> ist es dann, das <strong>Image</strong> des Arbeitsgebers aufzubessern und so potenzielle Kunden anzulocken. Mithilfe von Beratungsgesprächen können die Stärken und Schwächen des Arbeitsgebers ermittelt werden, um so das Unternehmen bekannter zu machen. Dabei gilt es, die <strong>Interessen der Zielgruppe</strong> durch Umfragen zu ermitteln, um dann das Unternehmen, einerseits durch Broschüren, Internet Blogs oder Social Networks, andererseits durch Veranstaltungen, kreativ zu <strong>vermarkten</strong>. Zu den wichtigsten Fähigkeiten eines PR-Arbeiters zählen Kreativität und ein ausgezeichnetes Sprachvermögen, um die Informationen individuell <strong>visualisieren</strong> zu können.<br />
Der genaue <strong>Ursprung</strong> der PR-Arbeit ist schwer festzustellen, jedoch geht man davon aus, dass PR auf die USA zurückzuführen ist. 1917 hatte es sich die USA zum Ziel gemacht, die Gesellschaft vom 1. Weltkrieg zu überzeugen, sodass diese bereit war, den Krieg zu unterstützen. Während der Zeit des 2.Weltkriegs soll PR auch nach Deutschland verbreitet worden sein. So machten die Nationalsozialisten sich es zum Nutzen, die Gesellschaft durch <strong>Propaganda</strong> zu beeinflussen. Etwa ab 1945 entstand, nach amerikanischem Vorbild, das Berufsfeld PR, welches dem heutigen Aufgabenbereich einer PR-Agentur gleicht. Seit den 1980ern stieg der Bedarf an Öffentlichkeitsarbeit dann rapide an, was in den USA und auch in Deutschland auf die Vielfalt an <strong>Kommunikationsmöglichkeiten</strong> zurückzuführen ist.<br />
sodass heute in Deutschland ca. 20 000 – 30 000 Menschen mit PR beschäftigt sind, zumeist in <strong>Agenturen</strong>, aber auch als selbstständige PR-Berater oder in der Lehre.</p>
<p>Diese PR-Arbeiter befassen sich heute mit einem weit ausgedehnten <strong>Tätigkeitsbereich</strong>, beispielsweise in Politik, Wirtschaft etc.. Bei Public Relations handelt es sich also um ein Berufsfeld, das das Image eines Unternehmens aufbessern möchte. Obwohl man diese Definition mit „Marketing“ und „ Werbung“ assoziiert, unterscheiden sich diese 3 Begriffe.<br />
<strong>Marketing</strong> ist zum einen die Devise eines Unternehmens, das darauf abzielt, Produkte publik zu machen, zum anderen ein allgemeiner Oberbegriff oder Sammelbegriff für <strong>Verkaufsförderung</strong>.<br />
<strong>Werbung</strong> hingegen zählt zu den wichtigsten Bestandteilen des Marketings. Die Werbung sorgt dafür, dass die vermarktete Ware, beispielsweise ein neues Produkt, die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe (also potenzielle Käufer) weckt. Durch die auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmte Aufmachung des Produkts (z.B. Form einer Parfümflasche) und geeignete Werbeträger (z.B. eine prominente Person) versucht die Werbung den Geschmack des Kunden zu beeinflussen. Zumeist werden diese Informationen unterbewusst aufgenommen. So verinnerlicht man z.B. beim Lesen eines Werbeplakats an einer Ampel den Wunsch, ein ebenso strahlend weißes Lächeln aufweisen zu können, wie das Mädchen auf dem Plakat.</p>
<p>Nach wiederholter Wahrnehmung der Kampagne, festigt sich das Bild so im Unterbewusstsein, dass man möglicherweise beim nächsten Einkauf nach genau dieser Zahnpasta greifen wird.<br />
Während Werbung auf eine <strong>Zielperson</strong> fixiert ist und sich auf das Produkt konzentriert, versucht PR eine möglichst breite Masse von einem Unternehmen anzusprechen. Umstritten ist, ob PR denn auch ein Bestandteil des Marketings darstellt, oder nicht. PR versucht, ebenso wie Werbung, dem Kunden die Kompetenz des Unternehmens zu vermitteln, wobei PR ähnliche Methoden wie die Werbeindustrie verwendet, um auf die Nachfrage, <strong>Einfluss</strong> zu nehmen.<br />
Daher könnte man PR auch als Teilgebiet des Marketings zählen. Fest steht jedoch, dass es zu einer möglichst effizienten <strong>Vermarktung</strong> kommt, wenn PR und Werbung aufeinander abgestimmt.</p>
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		<title>Zu viel Apostroph ist doof</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 03:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Moni’s Läd’chen um’s Eck mit frischen Snack’s! Sie sind auf dem Vormarsch. Sie werden immer mehr. Sie springen uns überall entgegen – die kleinen Häkchen am Wortende. Eine Stilkritik von Gastautorin Kathrin Hentzschel.
Apostrophe machen sich zunehmend überall da breit, wo sie gar nicht hingehören: an der Endung eines Deminutivs (Verkleinerungsform „chen“), an der Pluralendung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4664" class="wp-caption alignleft" style="width: 115px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/k_hentzschel.jpg"><img class="size-full wp-image-4664" title="k_hentzschel" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/k_hentzschel.jpg" alt="" width="105" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Sprachtipps von Gastautorin Kathrin Hentzschel</p></div>
<p>In Moni’s Läd’chen um’s Eck mit frischen Snack’s! Sie sind auf dem Vormarsch. Sie werden immer mehr. Sie springen uns überall entgegen – die kleinen Häkchen am Wortende. Eine Stilkritik von Gastautorin Kathrin Hentzschel.<span id="more-5359"></span></p>
<p>Apostrophe machen sich zunehmend überall da breit, wo sie gar nicht hingehören: an der Endung eines Deminutivs (Verkleinerungsform „chen“), an der Pluralendung, an der Genitivendung oder an der Zusammenziehung einer Präposition mit einem Artikel. Böse Zungen sprechen bereits vom „Deppen-Apostroph“.</p>
<p>Hier eine kleine Übersicht, wohin er nicht gehört:</p>
<ul>
<li>zum Deminutiv: Lädchen</li>
<li>zum Genitivus possessivus, also dem Genitiv, der einen      Besitz anzeigt: Monis, des Wanderers Lust. Dass er sich dort besonders      gerne tummelt, ist dem Englischen geschuldet, denn dort ist er richtig:      Fitzgerrald’s, at Peter’s place.</li>
<li>ebenfalls zum Genitiv, wenn schon ein Artikel auf      diesen Fall hinweist: der Panzer des Skarabäus, die Dauer des Zyklus</li>
<li>zum Plural: die Beimers, bei Hempels; auch bei      Abkürzungen: die PKWs, AGBs</li>
<li>zu Präposition und bestimmtem Artikel: unterm Sofa, ums      Haus herum, ins Kittchen, ans Leder, vors Gesicht</li>
<li>in Wortkopplungen: mein Lieblings-Restaurantführer</li>
<li>zum Imparativ (Befehlsform): Lass den Apostroph besser      weg!</li>
<li>in eine Elision (Zusammenziehung): wenn im Wortinneren      ein unbetontes -e- ausfällt und die entstehende Wortform allgemein      gebräuchlich ist, z.B. „gern geschehn“</li>
</ul>
<p>Erlaubt ist er jedoch aus optischen Gründen bei der Reich’schen Atmung oder dem Ohm’schen Widerstand.</p>
<p>Und wo gehört er letztlich hin? Nur in zwei Fällen:</p>
<p>Im Genitiv, wenn der Name des Besitzenden auf -s, -ss, -ß, -tz, -x, -z, -ce oder -se endet:</p>
<p>Peter Voss’ Millionen, Felix’ Koffer, Andreas’ Tochter.</p>
<p>Und wenn das Personalpronomen in der dritten Person Singular verkürzt wird. Also: Wie geht’s, wie steht’s? Wie oft muss ich’s noch sagen? So läuft’s richtig!</p>
<p><strong>Über die Autorin</strong><br />
Kathrin Hentzschel M.A.,<br />
Textideen für Werbung, Wirtschaft und Redaktionen Ifflandstraße 16<br />
68161 Mannheim<br />
Telefon: 06 21 – 44 84 74<a href="http://www.textideen.com/"><br />
www.textideen.com</a></p>
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		<title>Keywordanalyse für PR-Profis</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Melanie Tamblé von PR-Gateway befasst sich im Gastbeitrag auf Textberater.com mit der Wahl der richtigen Worte &#8211; genauer gesagt: der richtigen Keywords, mit denen Texte im Web am besten gefunden werden.
Das Internet bietet im Zeitalter von Web 2.0 mit Presseportalen, Social Media und Blogs zahlreiche Möglichkeiten PR-Texte für Journalisten, aber auch für Endkonsumenten direkt zugänglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5216" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/online-pr-keywords-Melanie-Tamblé.jpg"><img class="size-full wp-image-5216" title="online pr keywords Melanie Tamblé" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/online-pr-keywords-Melanie-Tamblé.jpg" alt="Brainstormen, analysieren, kombinieren: Melanie Tamblé" width="141" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Brainstormen, analysieren, kombinieren: Melanie Tamblé</p></div>
<p>Melanie Tamblé von PR-Gateway befasst sich im Gastbeitrag auf Textberater.com mit der Wahl der richtigen Worte &#8211; genauer gesagt: der richtigen Keywords, mit denen Texte im Web am besten gefunden werden.<span id="more-5215"></span></p>
<p>Das Internet bietet im Zeitalter von Web 2.0 mit Presseportalen, Social Media und Blogs zahlreiche Möglichkeiten PR-Texte für Journalisten, aber auch für Endkonsumenten direkt zugänglich zu machen. Damit die Nachrichten in den Weiten des Netzes von den relevanten Zielgruppen auch bei Google und Co. gefunden werden, ist die suchmaschinenoptimierte Gestaltung des Textes wichtig. Der richtige Einsatz von Keywords (Suchwörtern) ist dabei das Zünglein an der Waage, um in den Trefferlisten der Suchmaschinen ganz weit nach oben zu klettern.</p>
<p><strong>Auswahl und Analyse der Begriffe<br />
</strong><br />
Bevor der PR-Text verfasst wird, ist es sinnvoll ein Brainstorming der wichtigsten Begriffe durchzuführen, die für die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens stehen. Doch allgemeine Oberbegriffe oder komplizierte Fachbegriffe sind dabei nicht gefragt. Es sollten Keywords genutzt werden, die ein Kunde in eine Suchmaschine eingeben würde, wenn er nach Informationen sucht.</p>
<p>Ein Kunde würde z.B. eher nach „Mode“, anstatt nach „Bekleidung“ suchen. Ebenso ist der Begriff „Alufelgen“ naheliegender als „Leichtmetallräder“.  Auch die Formulierung in Einzahl oder Mehrzahl spielt eine große Rolle. Beispielsweise suchen weit weniger Internetuser nach dem Wort „Uhr“, als nach der Pluralform „Uhren“.</p>
<p>Hilfreich für die Auswahl der zusammengetragenen Wörter sind Keyword-Analyse-Tools, die die Begriffe nach ihrer Suchmaschinenrelevanz auswerten. Google Adwords (https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal) z.B. gibt Auskunft über die durchschnittlichen Suchanfragen für bestimmte Suchworte und schlägt alternative, thematisch ähnliche Begriffe vor.</p>
<p>Google Trends (http://www.google.de/trends) zeigt das Suchaufkommen verschiedener Begriffe im Vergleich und Google Search Insights (http://www.google.com/insights/search/#) entschlüsselt das Suchaufkommen regional.</p>
<p>Nützlich ist auch zu überprüfen, wie weit die Konkurrenzsituation für verschiedene Begriffe ist. Falls es bereits viele Einträge zum gewählten Keyword in den Suchmaschinen gibt, ist es unter Umständen sinnvoller einen gleichwertigen Begriff zu wählen, der ein ähnlich hohes Suchaufkommen hat, aber bei dem die Wettbewerbsdichte geringer ist.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit ist ein beliebtes Keyword  in eine Begriffskombination umzuformulieren (z.B. „Mode für Frauen“, anstatt nur „Mode“). Dann stehen die Chancen höher, eine möglichst gute Position in den Ergebnislisten zu erlangen.</p>
<p><strong>Pressemitteilungen mit Keywords optimieren<br />
</strong><br />
Der effektivste Weg die Öffentlichkeit über eine neue Produktreihe, eine Veranstaltung oder über andere Neuerungen eines Unternehmens zu informieren, ist die Veröffentlichung einer Pressemitteilung. Eine ideale Möglichkeit, um Pressemitteilungen weitläufig zu veröffentlichen, bieten Presseportale im Internet.</p>
<p>Damit die Informationen von den Suchmaschinen gefunden werden, ist es wichtig, in den Pressemitteilungen die richtigen Keywords (Schlagworte) zu verwenden. Nur das, was gesucht wird, kann auch gefunden werden.</p>
<p>Keywords sollten jedoch mit Bedacht eingesetzt werden. Sinnentleerte Texte mit aneinandergereihten Keywords verstoßen gegen die Veröffentlichungsregeln der meisten Presseportale. Zudem ist die Gefahr groß, dass Google diese Texte als Keyword-Spamming abstraft.</p>
<p>Wichtige Keywords sollten daher immer nur in der richtigen Keyword-Density (Schlagwortdichte) und in inhaltlich sinnvollen und relevanten Zusammenhängen verwendet werden. Die Dichte liegt bei 2-5%, d.h. 2-5mal pro 100 Wörter.</p>
<p>Worauf man darüber hinaus beim Verfassen von Online-Pressemitteilungen achten sollte, erläutert das Whitepaper „Sieben goldene Regeln für Online-Pressemitteilungen“. Unter folgendem Link steht der Leitfaden kostenlos zur Verfügung:<br />
<a href="http://www.pr-gateway.de/white-papers/goldene-regeln">http://www.pr-gateway.de/white-papers/goldene-regeln</a></p>
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		<title>“Budget und Timing häufigste Fehlerquellen bei Kommunikations-Projekten“</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 12:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Textberater.com sprach mit der Stuttgarter Projektmanagerin Carolin Sauvant über den Erfolg und Misserfolg von Kommunikations-Maßnahmen und die Tücken des Berufsalltags.
Frau Sauvant, was sind die typischen Fehler bei der Planung von Kommunikations-Projekten?
Das Überschätzen von Budgets sowie unterschätzte Timings. Beides passiert gern, wenn man um jeden Preis seinem Kunden gerecht werden will. Wichtig ist, den Sinn für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5151" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/sauvant-carolin-projektmanagement.jpg"><img class="size-medium wp-image-5151" title="sauvant carolin projektmanagement" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/sauvant-carolin-projektmanagement-226x300.jpg" alt="Nicht auf eine Agentur festlegen: Carolin Sauvant" width="226" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht auf eine Agentur festlegen: Carolin Sauvant</p></div>
<p>Textberater.com sprach mit der Stuttgarter Projektmanagerin Carolin Sauvant über den Erfolg und Misserfolg von Kommunikations-Maßnahmen und die Tücken des Berufsalltags.<span id="more-5150"></span></p>
<p><strong>Frau Sauvant, was sind die typischen Fehler bei der Planung von Kommunikations-Projekten?</strong></p>
<p>Das Überschätzen von Budgets sowie unterschätzte Timings. Beides passiert gern, wenn man um jeden Preis seinem Kunden gerecht werden will. Wichtig ist, den Sinn für die Realität zu bewahren, was das Projekt, die nötige Zeit und zur Verfügung stehende Geld angeht.</p>
<p><strong>Haben Sie ein Hausrezept, wie man Kreative und Strategen optimal in so einem Projekt zusammenbringt</strong>?</p>
<p>Die Kunst des Projektmanagements besteht darin, allen Beteiligten gut zuzuhören und jeden einzelnen jederzeit ernst zu nehmen. Dann klappt das auch mit den Kreativen und den Strategen.</p>
<p><strong>Wie wichtig sind Präsentations-Tools in Ihrem Job? Und welche sind die besten, um den Kunden das Projekt schmackhaft zu machen?</strong></p>
<p>Aktuell werden digitale Präsentation per Powerpoint und Beamer genutzt. Es gibt aber auch immer wieder Anlässe, die Kreation physisch zu präsentieren z.B. auf Präsentationspappen, um der Arbeit eine gewisse Wertschätzung zu verschaffen.</p>
<p><strong>Welches der von Ihnen betreuten Projekte hat Ihnen besonders viel Spaß gemacht und warum?</strong></p>
<p>Die Konzeption meines eigenen Blogs. Die Idee war, nachhaltige, grüne Themen sowie Produktdesigns und Kampagnen jeden Tag zu spannenden, erfrischen Beiträgen aufzuarbeiten und für Interessierte zugänglich zu machen. Der Zuspruch ist toll und reflektiert, dass Blog und Thema wahrgenommen werden.</p>
<p><strong>Wie kommt man eigentlich zu Ihrem Beruf?</strong></p>
<p>Durch ein großes Interesse für Werbung und Kommunikation, sowie die Lust auf administratives arbeiten. Aufgeschlossenheit, jeden Tag etwas Neues dazulernen und mit vielen interessanten Menschen in Kontakt zu kommen. In der Werbung findet man die Berufsbilder, die einem stetigen Wandel unterworfen sind, kein Tag ist wie der andere, keine Aufgabe wird gelöst wie die davor – das macht den Reiz an diesen Berufen aus, setzt aber auch voraus, dass man jeden Tag dazulernen will.</p>
<p><strong>Welchen Tipp würden Sie Berufsanfängern mitgeben, die sich in der Kommunikations-Branche platzieren wollen?</strong></p>
<p>Lernt am Anfang soviel wie möglich und legt Euch nicht gleich auf eine Art von Agentur fest. Lernt alle Spektren der Kommunikation kennen, habt Mut zu wechseln und unterschätzt die digitale Welt nicht.</p>
<p><strong>Sollen Anfänger erst mal bei großen Firmen arbeiten und Kontakte knüpfen? </strong></p>
<p>Die Agenturgröße spielt nicht unbedingt eine Rolle. Es geht darum, dort zu arbeiten, wo sie etwas lernen, sprich an relevante Projekte herangeführt werden.</p>
<p><strong>Sie leben und arbeiten ja in Stuttgart. Würden Sie sagen, dass man dort andere Trends und Schwerpunkte bei Marketing und Kommunikation verfolgt, als beispielsweise bei den Berliner Agenturen?</strong></p>
<p>Nein, es gibt meines Erachtens keine lokalen Anforderungen und Trends. Solche Trends und Anforderungen werden aus der Notwendigkeit in der Kommunikation geboren.</p>
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		<title>Facebook: Mythen und Fakten auf einen Blick</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 09:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Bild sagt mehr als tausend Studien: Die Kollegen aus den USA haben in Sachen Facebook eine ganze Menge Fakten zusammengetragen. Ergebnis ist eine wirklich nette Übersicht, in der es beispielsweise auch um den Mythos geht, dass Nutzerkonten unlöschbar seien.
So recht versteht man das Konzept von Onlineschools.org auf den ersten Blick nicht. Aber es geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5143" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-unbekannte-fakten.jpg"><img class="size-medium wp-image-5143" title="facebook unbekannte fakten" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-unbekannte-fakten-300x231.jpg" alt="Meistbesuchte Seiten, Marktwert, Umsatz: Interessantes zu Facebook " width="240" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Meistbesuchte Seiten, Marktwert, Umsatz: Interessantes zu Facebook </p></div>
<p>Ein Bild sagt mehr als tausend Studien: Die Kollegen aus den USA haben in Sachen Facebook eine ganze Menge Fakten zusammengetragen. Ergebnis ist eine wirklich nette Übersicht, in der es beispielsweise auch um den Mythos geht, dass Nutzerkonten unlöschbar seien.<span id="more-5134"></span></p>
<p>So recht versteht man das Konzept von Onlineschools.org auf den ersten Blick nicht. Aber es geht um Bildung und Spaß.</p>
<p>Und tatsächlich bietet die Übersicht zu Facebook eine Menge Material, das man zwar auch in allerlei Präsentationen für Kommunikations-Projekte verwursten kann. Aber Anschauen macht auch schon Freude.</p>
<p>Daher einfach mal ein Bild.</p>
<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-mythen-fakten-übersicht-2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5140" title="facebook mythen fakten übersicht 2" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-mythen-fakten-übersicht-2.jpg" alt="" width="504" height="2520" /></a></p>
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		<title>Hiobsbotschaften und das Kaufverhalten von Kunden</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/schreckensmeldungen_bestimmen_kaufverhalten_psychologie_werbung/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 08:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Salienzeffekt: Psychologe und Management-Berater Dr. Rainer Schneider bespricht in seinem Gastbeitrag die Anziehungskraft verhängnisvoller Nachrichten. Für die Werbebranche präsentiert er unter anderem den Tipp, Anzeigen im Umfeld von erschütternden Meldungen zu schalten. 
Wer Zeitungen liest, muss psychisch ganz schön stabil sein. Grund: Sie sind voller Berichte über Unfälle, Naturkatastrophen und Kriege. Um genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5124" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/rainer-schneider-psycologe-managementtrainer2.jpg"><img class="size-full wp-image-5124" title="rainer schneider psychologe managementtrainer" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/rainer-schneider-psycologe-managementtrainer2.jpg" alt="Umsatz-Sprünge nach Katastrohpen: Dr. Rainer Schneider" width="211" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Umsatz-Sprünge nach Katastrohpen-Meldungen: Dr. Rainer Schneider</p></div>
<p>Über den Salienzeffekt: Psychologe und Management-Berater Dr. Rainer Schneider bespricht in seinem Gastbeitrag die Anziehungskraft verhängnisvoller Nachrichten. Für die Werbebranche präsentiert er unter anderem den Tipp, Anzeigen im Umfeld von erschütternden Meldungen zu schalten. <span id="more-5123"></span></p>
<p>Wer Zeitungen liest, muss psychisch ganz schön stabil sein. Grund: Sie sind voller Berichte über Unfälle, Naturkatastrophen und Kriege. Um genau zu sein: Etwa 40% der täglichen Mediennachrichten beschäftigen sich mit der menschlichen Vergänglichkeit. Nichts bannt den Menschen so sehr wie der Tod.</p>
<p>Jenseits aller psychologischer und philosophischer Faszination des Themas gibt es Grenzen, die bislang keiner überschritt. Zum Beispiel in der Werbung. Die hat nämlich selten Tod zum Thema.</p>
<p>Meist wird sie dort platziert, wo die gute Laune des Lesers nicht droht, verdorben zu werden. Es galt als ungeschriebenes Gesetz die Nähe von Todesanzeigen zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Es sei denn, man betrieb ein Bestattungsunternehmen.</p>
<p><strong>Umsatz-Steigerungen nach dem 11. September</strong></p>
<p>Doch nach den Anschlägen des 11. Septembers stellten Experten in den USA einen verblüffenden Effekt fest. Die ständigen Todesmeldungen, täglich tausendfach in allen Medien verbreitet, motivierten die Kunden zum Kauf einheimischer Produkte.</p>
<p>Und zwar so massiv, dass das Bruttoinlandsprodukt merklich anstieg. Das hatte – selbst wenn man das den US-Amerikanern voreilig unterstellen mag – nichts mit einem wiedererstarkten Nationalbewusstseins zu tun.</p>
<p>Es steckte pure Kognitionspsychologie dahinter. Genauer gesagt etwas, das man Salienzeffekt nennt. Todesmeldungen „springen einem ins Auge“. Da bedeutet Salienz. Sie erinnern Kunden an die eigene Sterblichkeit.</p>
<p>Und weil das so ist, besinnen sie sich auf die eigene Identität und Herkunft. Dadurch nehmen sie bevorzugt eher heimische Produkte als attraktiver wahr. Dieser Mechanismus ist natürlich nicht bewusst.</p>
<p>Fragte man den Kunden, warum er sich gerade für das Produkt in der Anzeige neben der Todesmeldung interessiert, bekäme man viele plausible und logisch klingende Antworten. Den wahren Grund aber eher selten.</p>
<p><strong>Patriotismus ansprechen</strong></p>
<p>Marktforscher der Universitäten Monash in Australien und Rotterdam haben das ganz eindrücklich in mehreren Experimenten erst vor kurzem bestätigt. Todesmeldungen motivierten die Probanden zum Kauf heimischer Produkte.</p>
<p>Dieser Effekt war so stark, dass er auch Tage danach auftrat. Die Forscher fanden auch heraus, was man tun muss, damit ausländische Produkte trotz Todesmeldungen weiterhin attraktiv bleiben.</p>
<p>Man muss Werbung so formulieren, dass die nationale Identität der Probanden angesprochen wird. Der Mercedes bleibt also auch für französische Kunden attraktiv, wenn man suggeriert, dass er speziell auf französische Bedürfnisse zugeschnitten ist.</p>
<p>Hier ein paar Tipps, die bei der Werbung für die eigenen Produkte oder Dienstleistungen hilfreich sein können:</p>
<p>1. Experimentieren Sie mit Ihrer Werbung. Platzieren Sie  sie z.B. auf der gegenüberliegenden Seite der Todesanzeigen Ihrer lokalen Zeitung.</p>
<p>2. Werben Sie mit einem Inhalt, der die heimische Herkunft Ihres Produkts betont. Alternativ können sie zum Beispiel auch die Heimatverbundenheit Ihres Betriebs hervorheben.</p>
<p>3. Werben Sie für ausländische Produkte immer mit einem Bezug zur Herkunft der Kunden, die sie primär ansprechen wollen. Sagen Sie also explizit z.B., dass das Produkt speziell für Deutsche gemacht wurde, typisch deutsche Eigenschaften besitzt oder auf deutsche Bedürfnisse zugeschnitten ist.</p>
<p><strong>Über den Autor:</strong></p>
<p>Dr. Rainer Schneider, Psychologe und Management-Berater aus Freiburg, berät und forscht zu Themen wie Motivation und Selbstregulation.</p>
<p>Dr. phil. Dipl. Psych Rainer Schneider</p>
<p>RECON &#8211; Research and Consulting</p>
<p>Gartenweg 5</p>
<p>79194 Gundelfingen</p>
<p><a href="http://www.recon-freiburg.biz/">www.recon-freiburg.biz</a></p>
<p>info@recon-freiburg.biz</p>
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		<title>Psychologie und Kommunikation: Distanz abbauen mit Small Talk</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 07:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schönes Portfolio, aufwendige Power Point Präsentation, schmucke Klamotten. Sie sind optimal auf einen Business-Termin vorbereitet. Zwar kennen Sie den potenziellen Kunden noch nicht, aber das ist zweitrangig. Der Psychologe und Management-Berater Dr. Rainer Schneider offenbart im Gastbeitrag auf Textberater.com die Kräfte und Geheimnisse des Small Talk.
Small Talk, so glauben selbst erfahrene Businessexperten, ist Geplänkel, sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5071" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/rainer-schneider-psycologe-managementtrainer1.jpg"><img class="size-full wp-image-5071" title="rainer schneider psychologe managementtrainer" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/rainer-schneider-psycologe-managementtrainer1.jpg" alt="Priming - der psychologische Effekt hinter dem Small Talk: Dr. Rainer Schneider" width="211" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Priming - der psychologische Effekt hinter dem Small Talk: Dr. Rainer Schneider</p></div>
<p>Schönes Portfolio, aufwendige Power Point Präsentation, schmucke Klamotten. Sie sind optimal auf einen Business-Termin vorbereitet. Zwar kennen Sie den potenziellen Kunden noch nicht, aber das ist zweitrangig. Der Psychologe und Management-Berater Dr. Rainer Schneider offenbart im Gastbeitrag auf Textberater.com die Kräfte und Geheimnisse des Small Talk.<span id="more-5070"></span></p>
<p>Small Talk, so glauben selbst erfahrene Businessexperten, ist Geplänkel, sind leere Worthülsen, unwichtiges Kleinklein. Kurz mal nach der Familie fragen oder wie das Wochenende verlief. Dann gleich in medias res. Business ist Zeit. Zeit ist Geld. Fakten sind Fakten.</p>
<p>Falls Sie das meinen, ist es Zeit umzudenken. Der Small Talk ist nämlich gar nicht so klein, wie man ihn gerne macht. Seine Bedeutung für den Deal ist sogar erstaunlich groß. Das liegt aber weniger daran, dass Small Talk eine Aufwärmübung ist. Das zwar auch. Aber seine Funktion ist noch eine ganz andere. Zumindest, wenn man sie zu nutzen weiß.</p>
<p><strong>Priming: Überzeugungsarbeit fürs Unterbewusstsein</strong></p>
<p>Der intelligente Small Talk macht das, was man in der experimentellen Psychologie Priming nennt. Priming ist eine Art kognitive Voraktivierung. Man macht das z.B., indem man vor einen x-beliebigen Reiz, auf den eine Person reagieren soll, einen Vorreiz setzt. Dieser Vorreiz kann bewusst oder unbewusst sein. In jedem Fall verändert er die Reaktion auf den eigenen Reiz. Sie macht die Reaktion beispielsweise schneller, affektiver oder intensiver.</p>
<p>Wenn man richtig primet, kann man einen Verhandlungspartner oder Geschäftskunden schneller überzeugen. Manchmal sogar dann, wenn man eigentlich keine so triftigen Argumente in petto hat.</p>
<p><strong>Es geht um Nähe</strong></p>
<p>Das hat folgenden Grund. Verhandlungsergebnisse werden von Emotionen bedingt. Es ist völlig logisch, dass man mit einem sympathischen Fremden eine schnellere Einigung erzielt als mit einem unsympathischen.</p>
<p>Worum es primär geht, ist Nähe. Je weniger Distanz zwei Partner zwischen sich wahrnehmen, desto größer die Wahrscheinlich des Deals. Wer es nicht glaubt, möge sich einmal die letzten Koalitionsverhandlungen der neuen Bundesregierung anschauen.</p>
<p>Ob zwischen den beiden Nähe oder Distanz herrschte, entscheiden Sie selbst.</p>
<p><strong>Gleiche Ansichten bauen Zurückhaltung ab</strong></p>
<p>Wie genau instrumentalisiert man nun den Small Talk? Im Grunde ist es überhaupt nicht schwer. Man sucht sich banale oder eher mondäne Themen aus, von denen man weiß, dass die meisten Menschen in einer bestimmten Weise darauf reagieren.</p>
<p>Also etwa gutes Essen. Das mag jeder. Ziel des Small Talk ist es, eine Ähnlichkeit in den Ansichten herzustellen. Der Partner sollte möglichst so reagieren, dass Ihre und seine Haltung übereinstimmen.</p>
<p>Wenn sich bereits im Small Talk eine hohe Übereinstimmung einstellt, ist die anschließende Verhandlung weit weniger schwierig. Es kommt nicht so sehr darauf an, worin die Übereinstimmung überhaupt besteht. Der Partner soll letztlich nur seine Zurückhaltung und Vorsicht Ihnen gegenüber ablegen. Einzig darin besteht die Funktion des Small Talk.</p>
<p>Wie auch immer man zum Small Talk stehen mag, es lohnt sich ihn zu kultivieren, vor allem dann, wenn man auf die Hilfe oder Kooperation des Partners angewiesen ist, mit dem man verhandelt.</p>
<p><strong>Hier ein paar Tipps, wie Sie richtig Small Talk machen:</strong></p>
<p>1. Geben Sie sich genug Zeit für den gepflegten Small Talk. Etwa 10 Minuten sind eine gute und angemessene Zeit.</p>
<p>2. Stellen Sie Nähe zum Partner her. Am besten geht das mit Übereinstimmungen in Haltungen und Einstellungen zu bestimmten Themen.</p>
<p>3. Wählen Sie Themen, die belanglos sind, von denen Sie aber annehmen können, dass der Partner in einer bestimmten Weise antworten wird.</p>
<p>4. Vermeiden Sie abgedroschene Floskeln wie „Schönes Wetter heute“. Auch beim Small Talk sollten Sie echtes Interesse signalisieren und nicht Platituden herunterleiern.</p>
<p><strong>Über den Autor:</strong><br />
Dr. Rainer Schneider, Psychologe und Management-Berater aus Freiburg, berät und forscht zu Themen wie Motivation und Selbstregulation.</p>
<p>Dr. phil. Dipl. Psych Rainer Schneider</p>
<p>RECON &#8211; Research and Consulting</p>
<p>Gartenweg 5</p>
<p>79194 Gundelfingen</p>
<p><a href="http://www.recon-freiburg.biz/">www.recon-freiburg.biz</a></p>
<p>info@recon-freiburg.biz</p>
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		<title>Neue Software: Texte auf Usability und Verständlichkeit trimmen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/neue-software-texte-auf-usability-und-verstandlichkeit-trimmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 15:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Software für verständliche Texte – klingt ein bisschen wie der Alptraum für alle Profi-Schreiber. Aber nach ersten Tests kann Textberater.com sagen: TextLab ist ein nützliches Tool für alle Unternehmen, die schriftliche Kommunikation ernst nehmen.
Zur Euro-Umstellung versendete eine mittelgroße Volksbank einen Brief. Der war so unverständlich, dass die Filiale 3 Tage lahm gelegt wurde, weil alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5052" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Textlab-software-analyse-texte-usability.jpg"><img class="size-medium wp-image-5052 " title="Textlab software analyse texte usability" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Textlab-software-analyse-texte-usability-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Nette Grafiken, konkrete Handlungsempfehlungen: TextLab prüft auf Leserfreundlichkeit</p></div>
<p>Software für verständliche Texte – klingt ein bisschen wie der Alptraum für alle Profi-Schreiber. Aber nach ersten Tests kann Textberater.com sagen: TextLab ist ein nützliches Tool für alle Unternehmen, die schriftliche Kommunikation ernst nehmen.<span id="more-5053"></span></p>
<p>Zur Euro-Umstellung versendete eine mittelgroße Volksbank einen Brief. Der war so unverständlich, dass die Filiale 3 Tage lahm gelegt wurde, weil alle Mitarbeiter Telefon-Anfragen beantworten mussten.</p>
<p>Dabei war die Botschaft recht simple: Kunden sollten lediglich an Konten und Sparbücher mit weniger als 1 D-Mark Guthaben erinnert werden.</p>
<p>Die Anzahl solcher Konten war denkbar gering. Aber die Message war so kompliziert verpackt, dass sie so ziemlich jeden Volksbank-Kunden verunsicherte.</p>
<p>“Unternehmen unterschätzen die Kosten unverständlicher Texte“, sagte Dr. Anikar Haseloff, Geschäftsführer der CommunicationLab GmbH. Textberater.com sprach mit Haseloff während einer kleinen Telefon-Schulung zu TextLab.</p>
<p><strong>Voreingestellte Kriterien oder eigene Standards</strong></p>
<p>TextLab ist ein Analysetool, das Texte auf Verständlichkeit überprüft. Mehrere wissenschaftliche Kenngrößen geben beispielsweise Auskunft darüber, ob Sätze zu lang oder Wörter zu kompliziert sind.</p>
<p>Außerdem kann man als TextLab-Nutzer verschiedene Kriterien einspielen, nach denen Schriftstücke geprüft werden.</p>
<p>TextLab produziert neben netten Übersichten auch klare Handlungs-Empfehlungen, die einen Text vereinfachen würden. Die Bedienung ist auf den zweiten Blick recht simpel. Aber die Telefonschulung von ca. 30 Minuten sollte man schon mitnehmen.</p>
<p><strong>Usability, Qualitätssicherung, Barriere-Freiheit</strong></p>
<p>Für wen ist die Analyse-Software interessant? Zu den Kunden der CommunicationLab zählen beispielsweise Pharma-Unternehmen, die ihre Beipackzettel zu Medikamenten auf Verständlichkeit trimmen wollen.</p>
<p>Außerdem wird TextLab von einer Redaktion in Österreich eingesetzt, um damit neue Redakteure zu schulen und zur Qualitätssicherung.</p>
<p>Die möglichen Einsatzgebiete sind aber noch zahlreicher. Denkbar wäre, dass man Hilfe-Texte zu technischen Produkten mit TextLab checkt oder jede Art von Kunden-Informationen verständlicher macht.</p>
<p>Besonders Ämter könnten ihren Schriftverkehr damit bürgerfreundlicher machen. Und schließlich geht es speziell bei Webseiten-Inhalten immer mehr Barriere-Freiheit.</p>
<p><strong>Schluss mit Diskussionen</strong></p>
<p>Der große Vorteil beispielsweise für Kommunikations-Profis, die für Kunden Texte schreiben oder überarbeiten, liegt nach Einschätzung von Textberater.com in Chance, völlig konfliktfrei mit dem Kunden zusammenarbeiten zu können.</p>
<p>Warum: Bei Geschriebenem wird ja gerne diskutiert. Selbst professionelle Redakteure lassen nur ungern ihren Stil kritisieren. Kurz: Text ist was Persönliches. Und die Kritik daran nimmt man leider auch oft persönlich.</p>
<p>Da ist so eine objektive Maschine natürlich ein toller Friedensstifter. Hat man sich erst mal auf gemeinsame Standards geeinigt, gibt’s keine Diskussion mehr.</p>
<p><strong>Textberater.com präsentiert exklusiv einen kostenlosen Testzugang:</strong></p>
<p>LINK: www.text-lab.biz</p>
<p>Name: Textberater.com</p>
<p>Passwort: textberater</p>
<p>Empfehlung: Einfach mal ein bisschen Klicken und Staunen. Bei Fragen kann man werktags auch bei TextLab anrufen. Nummer: 0731 &#8211; 9328411</p>
<p>Bitte: Teilen Sie uns Ihren Eindruck zu TextLab mit – zum Beispiel als Kommentar oder per Email an info@Textberater.com.</p>
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		<title>Die 7 C’s des strategischen Internet-Marketings</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 18:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunden-Orientierung, Stetigkeit, Kreativität, Unternehmenskultur, Kommunikation, Veränderung und strategische Schlussfolgerung: Marketing-Berater und Akademie-Leiter Sanjay Sauldie präsentiert im Gastbeitrag auf Textberater.com sieben Lektionen des Erfolgs mit Internet-Marketing.
Vorbemerkung des Autors: Sicherlich kennen Sie die 4 P’s die uns schon in den Kindertagen des Marketing näher gebracht wurden: Product, Place, Price und Promotion. Aber wer wirklich erfolgreich im Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4885" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Sanjay-Sauldie.jpg"><img class="size-full wp-image-4885" title="Sanjay Sauldie" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Sanjay-Sauldie.jpg" alt="Stetigkeit und Veränderung: Gastautor Sanjay Sauldie" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Stetigkeit und Veränderung: Gastautor Sanjay Sauldie</p></div>
<p>Kunden-Orientierung, Stetigkeit, Kreativität, Unternehmenskultur, Kommunikation, Veränderung und strategische Schlussfolgerung: Marketing-Berater und Akademie-Leiter Sanjay Sauldie präsentiert im Gastbeitrag auf Textberater.com sieben Lektionen des Erfolgs mit Internet-Marketing.<span id="more-4884"></span></p>
<p><strong>Vorbemerkung des Autors: </strong>Sicherlich kennen Sie die 4 P’s die uns schon in den Kindertagen des Marketing näher gebracht wurden: Product, Place, Price und Promotion. Aber wer wirklich erfolgreich im Internet sein will, muss sich mit den neuen 7 C’s beschäftigen, die ich Ihnen gerne vorstellen möchte.</p>
<p><strong>C 1/7: Customer (Kunde)</strong></p>
<p>In der heutigen Zeit muss die Marketing-Strategie auf den Kunden ausgerichtet sein. Hierbei geht es um das Verständnis &#8211; was denken Kunden, was für Wünsche haben sie und was für Bedürfnisse sind vorhanden? Für den Erfolg im Internet ist das sehr wichtig, weil eine Website innerhalb von Sekunden als angenehm oder lästig empfunden wird.</p>
<p>Hier hat es einen deutlichen Wandel gegeben: nur eine Marke allein hilft nicht mehr, wenn der Geist der Kunden nicht verstanden wird. Lassen Sie einmal jemanden auf Ihre Website schauen, der sie noch nicht kennt &#8211; und bitten Sie ihn, z. B. eine bestimmte Information zu finden. Stellen Sie sich hinter ihm, während er auf Ihrer Website surft. Sie werden viel über das Benutzerverhalten erfahren.</p>
<p><strong>C 2/7: Consistency (Stetigkeit)</strong></p>
<p>Schnellschüsse ohne Planung führen im Internet ganz schnell zu Frustration, denn nur wer konstant im Internet seine Dienstleistungen, Produkte und Beratungen anbietet, hat eine Chance. Google mag alte Websites, die bewiesen haben, dass sie die Zeiten überstehen. Beständigkeit führt zum Erfolg &#8211; das unterscheidet Websites, die einfach nur „schnelles Geld” machen möchten von denen, die ernsthaft und zielstrebig ein Ziel verfolgen und sich strategisch positionieren.</p>
<p>Achten Sie darauf, Google regelmäßig durch neue Inhalte auf Ihrer Website von Ihrer Stetigkeit zu überzeugen. Ideal dafür ist z. B. ein Blog. Google liebt Blogs, weil diese oft aktualisiert werden und meistens ein sehr einfaches Design haben &#8211; ideal für Mensch und Maschine.</p>
<p><strong>C 3/7: Creativity (Kreativität)</strong></p>
<p>Machen Sie doch einfach den Kreativitätstest: Geben Sie mal in Google einen Ihrer Schlüsselsuchbegriffe ein und schauen Sie sich bitte die Websites an, die in den Top 10 stehen. Ist Ihre dabei? Und wenn ja, wie kreativ wird dort mit Neubesuchern umgegangen? Findet man Sie nicht, dann ist vielleicht die Kreativität doch nicht optimal eingesetzt worden und dem Design zum Opfer gefallen.</p>
<p>Revolutionieren Sie Ihren Auftritt, in dem Sie Ihre Website nicht so nutzen wie alle anderen, sondern anfangen, einen eigene Weg im Internet zu beschreiten. Was wäre der nächste Schritt, wenn Sie einfach mal kreativ in die Zukunft blicken, auf den Ihre Branche gewartet hat? Seien Sie der Erste, der etwas Neues macht &#8211; und nicht das, was alle anderen auch machen. Vergleichen Sie die Inhalte Ihrer Website mal mit denen Ihrer Mitbewerber &#8211; sind diese austauschbar? Dann wird es Zeit für einen Kreativitätsschub für Ihre Website!</p>
<p><strong>C 4/7: Culture (Unternehmenskultur)</strong></p>
<p>Warum ist die Unternehmenskultur im Internet wichtig für den Erfolg? Es ist einfach, die Produkte, Services und Dienstleistungen von Ihrer eigenen Perspektive zu sehen und anzunehmen, dass jeder sonst auf der Welt genau wie Sie denkt und daher verstehen soll, was so schön an Ihrem Angebot ist.</p>
<p>Erlauben Sie z. B. in einem Blog oder Forum, dass über Sie offen diskutiert werden kann &#8211; es ist eine tolle Unternehmenskultur, transparent zu sein und sich um die Belange der Zielgruppe zu kümmern.</p>
<p><strong>C 5/7: Communication (Kommunikation)</strong></p>
<p>Die Kunst der Kommunikation. Kennen Sie das? Sie schreiben ein Unternehmen an und erhalten nie eine Antwort? Welchen Eindruck macht so ein Unternehmen auf Sie? Ihr Erfolg im Internet hängt stark von der Kommunikationsphilosophie ab. Sie sollten es sich angewöhnen, E-Mails sehr kurzfristig zu beantworten.</p>
<p>Ideal ist es gerade im Internet, mit automatischen Systemen zu arbeiten, den so genannten Autorespondern. Solche Systeme können – falls Sie sich nicht sofort selbst um eine Anfrage kümmern können &#8211; Ihre Arbeit erleichtern und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Sollten Sie nur wenige Emails bekommen, wäre zu überlegen, ob Ihre Website wirklich gut positioniert ist und warum die Besucher ihre Kontaktdaten nicht hinterlassen.</p>
<p><strong>C 6/7: Change (Veränderung)</strong></p>
<p>Die einzige Konstante im Internet Marketing ist die Veränderung. Entdecken Sie neue Wege &#8211; Veränderung sollte ein bewusster Teil Ihrer Strategie werden, denn die Schnelligkeit im Internet wird Sie sonst dazu zwingen!</p>
<p><strong>C 7/7: Conclusion (Schlussfolgerung)</strong></p>
<p>Vielen Unternehmer sind einfach nur Wissensriesen, aber leider Handlungszwerge. Oft treffe ich auf Menschen, die sagen, sie wüssten das alles schon, trotzdem bleibt der Erfolg aus. Woran liegt das?</p>
<p>Die Umsetzung bedarf einer Strategie und benötigt Zeit. Ziehen Sie für sich die richtigen Schlussfolgerungen und bringen Sie Ihre Projekte mit voller Energie zu Ende.</p>
<p>Über den Autor:</p>
<p>Sanjay Sauldie ist Berater für strategisches Internetmarketing und Online-Positionierung von Unternehmen. Gründer und Direktor der EIMIA (European Internet Marketing Institute and Acadamy) bildet Sanjay Sauldie auch die nächste Generation von Experten aus. Als Erster in Deutschland bietet er eine qualifizierte, praxisorientierte Kurzzeit-Online-Weiterbildung im Bereich Internetmarketing an.</p>
<p>EIMIA International</p>
<p>Sanjay Sauldie</p>
<p>Lange Rötterstr. 34</p>
<p>68167 Mannheim</p>
<p>Telefon: 0621 – 97 87 933</p>
<p>Telefax: 0621 – 97 87 934</p>
<p><a href="http://eimia.de/">http://eimia.de/</a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Trend zur Verrechtlichung der Kommunikation&#8221;</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/trend-zur-verrechtlichung-der-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 07:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht jeder Internet-Nutzer müsse Rechtsexperte werden, sagt Rechtsanwalt Rolf Albrecht. Im Interview mit Textberater.com spricht Albrecht aber auch davon, dass juristische Aspekte beispielsweise im E-Commerce und bei unternehmensseitigen Social Media-Aktivitäten gerne verdrängt werden.
Textberater.com: Herr Albrecht, Sie bringen auf Ihren Unternehmens-Webseiten einerseits recht viele Artikel zu aktuellen Rechts-Themen, andererseits haben Sie eine beeindruckend lange Liste von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4845" class="wp-caption alignleft" style="width: 188px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Rechtsanwalt-Albrecht-Interview-Recht-und-Kommunikation-E-Commerce.jpg"><img class="size-full wp-image-4845 " title="Rechtsanwalt Albrecht Interview Recht und Kommunikation E-Commerce" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Rechtsanwalt-Albrecht-Interview-Recht-und-Kommunikation-E-Commerce.jpg" alt="" width="178" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Social Media Marketing und E-Commerce Teilbereiche des wirtschaftlichen Lebens: Rolf Albrecht</p></div>
<p>Nicht jeder Internet-Nutzer müsse Rechtsexperte werden, sagt Rechtsanwalt Rolf Albrecht. Im Interview mit Textberater.com spricht Albrecht aber auch davon, dass juristische Aspekte beispielsweise im E-Commerce und bei unternehmensseitigen Social Media-Aktivitäten gerne verdrängt werden.<span id="more-4844"></span></p>
<p><strong>Textberater.com: Herr Albrecht, Sie bringen auf Ihren Unternehmens-Webseiten einerseits recht viele Artikel zu aktuellen Rechts-Themen, andererseits haben Sie eine beeindruckend lange Liste von Medienberichten über die Kanzlei. Werden Sie gehäuft von Journalisten angesprochen, weil Sie so viele Stellungnahmen publizieren? Oder gibt es da keinen Zusammenhang? </strong></p>
<p>Sicherlich ist es so, dass einen Zusammenhang zwischen den Berichten über durch unsere Kanzlei geführten Verfahren und Anfragen von Journalisten gibt. Diese Anfragen dürften sich vor allem aufgrund der Bedeutung für viele in der IT-Branche und vor allem E-Commerce tätigen Unternehmen.</p>
<p>Beispielhaft sei erwähnt, dass aktuell ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof geführt wird, in dem es um die Frage der Verletzung von Markenrechten durch Google-AdWords geht. Dieses Verfahren wird durch unsere Kanzlei geführt und dürfte auch für den gesamten Bereich der Online-Werbung einen massiven Einfluss haben.</p>
<p><strong>Textberater.com: Und was bringt Ihnen die Publicity beispielsweise bei der Mandantengewinnung? </strong></p>
<p>Ein direkter Einfluss lässt sich schwer messen. Dennoch ist es so, dass potentielle Mandanten auf solche Berichte aufmerksam werden und auch in entsprechenden Gesprächen zur Sprache bringen. Dennoch ist immer das angebotene Gesamtkonzept entscheidend für die Erteilung eines Mandates.</p>
<p><strong>Textberater.com: Sehen Sie einen Trend zur Verrechtlichung der modernen Kommunikation im Web, beispielsweise in Social Media Marketing oder im E-Commerce? </strong></p>
<p>Ein solcher Trend ist sicherlich zu verzeichnen. Jedoch sollte dies nicht als Nachteil gesehen werden. Die Bereiche wie Social Media Marketing oder auch E-Commerce stellen Teilbereich des wirtschaftlichen Lebens dar. Dort müssen ebenfalls rechtliche Rahmenbedingungen vorgeben und eingehalten werden.</p>
<p>So muss z.B. ein Onlinehändler seine Werbeaussage auf mögliche rechtliche Verletzungen hin prüfen. Insoweit gibt es auch auf rechtlicher Ebene keinen Unterschied gegenüber dem stationären Handel.</p>
<p>Ergänzend ist zu erwähnen, dass natürlich die Verfolgung von Rechtsverletzung im Internet wesentlich leichter ist als zu den Zeiten, als es diese technischen Gegebenheiten nicht gab.</p>
<p><strong>Textberater.com: Müssen alle Internet-Nutzer Rechtsexperten werden? </strong></p>
<p>Dem würde ich grundsätzlich widersprechen. Von einem Internet-Nutzer zu verlangen, alle rechtlichen Regelungen zu seinem Handeln im Internet zu kennen, dürfte zuviel verlangt sein.</p>
<p>Zudem sollte man zwischen privaten Internet-Nutzern und geschäftlichen Anbieter im Internet unterscheiden.</p>
<p>Private Internet-Nutzer sollten sich vor allem bei Social Media Anwendungen über die möglichen Gefahren und dem Umgang mit Daten informieren. Ebenso sollte bekannt sein, dass die Nutzung von Internettauschbörsen unter Umständen mit Urheberrechtsverstößen verbunden sein kann.</p>
<p>Dem gegenüber sollten Personen und Unternehmen, die mit Internetanwendungen ihr Geld verdienen, rechtlichen Beistand genauso in die Finanzplanung einbeziehen wie einen Steuer-Berater.</p>
<p>Die rechtlichen Vorgaben gerade im E-Commerce ändern sich oft aufgrund von aktuellen Gerichtsurteilen rasend schnell. Hier kann der rechtliche Beistand dem Anbieter durch seine Dienstleistungen genauso gut zur Seite stehen wie der Steuerberater bei der Erstellung des Monats- oder Jahresabschluss sowie den Steuererklärungen.</p>
<p>Und immer gilt: Eine Abmahnung ist meistens mit größeren finanziellen Folgen verbunden, als eine qualifizierte Beratung.</p>
<p><strong>Textberater.com Juristisches Vorgehen von Unternehmen – beispielsweise gegen kritische Blogger – hat sich ja in der jüngeren Vergangenheit oft als Schuss ins eigene Knie herausgestellt. Wie oft wird Mandanten denn von vorschnellen Abmahnungen und dergleichen vom Anwalt abgeraten?</strong></p>
<p>Grundsätzlich sollte ein Anwalt immer die rechtlichen Interessen des Mandanten effektiv ver-treten und auf mögliche Risiken hinweisen. Möchte der Mandant entgegen dieser Bedenken tätig werden, so muss auch mit einem möglichen negativen Feedback rechnen. Eine Statistik oder ähnliches wird keine Kanzlei führen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Textberater.com: Welche neuen Betätigungs-Bereiche für Anwälte hat denn das Web 2.0 gebracht? </strong></p>
<p>Hier möchte ich vor allem die wachsende Bedeutung von Social Networks und Blogs nennen.</p>
<p>Die Möglichkeit Blogs zu nutzen, um allen Menschen weltweit seine Meinung mitzuteilen, führt natürlich auch dazu, dass hier in vielen Fällen Äußerungen verbreitet werden, die nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechend und damit auch Dritten größere Schäden zufügen.</p>
<p>Auch die Nutzung von Social Networks wird die Anwaltschaft in den nächsten Jahren vermehrt beschäftigen. Dies dürfte vor allem für die fragen des Datenschutzes aber auch der verstärkten Werbung von Unternehmen betreffen. Hier werden sich auch Gerichte mit neuen Sachverhalten auseinandersetzen dürfen und die bestehende Gesetze auf neue Entwicklungen anwenden.</p>
<p>In den vorgenannten Bereichen ergibt sich neben den Klassikern wie dem Bereich E-Commerce ein verstärktes Betätigungsfeld.</p>
<p><strong>Textberater.com: Welche rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit Internet werden denn in Deutschland am meisten unterschätzt? E-Commerce-Themen, Nutzungsrechte oder juristische Fallstricke beim Marketing – vielleicht auch etwas ganz anderes? </strong></p>
<p>Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. In allen genanten Bereichen gibt es sicherlich Fallstricke, die einem Newcomer, aber auch einem alteingesessen Unternehmen zum Verhängnis werden können.</p>
<p>Im Bereich des E-Commerce werden oft die einzuhaltenden angebotsspezifischen rechtlichen Vorgaben unterschätzt. Aber auch grundlegende Rahmenbedingungen werden oft nicht mit der gebotenen Sorgfalt eingehalten.</p>
<p>Im Bereich Marketing werden oft Werbeaussagen getätigt, ohne die rechtliche Tragweite vorab abzuklären.</p>
<p>Nutzungsrechte spielen zum einen im Bereich der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in Internettauschbörsen eine wesentliche Rolle, jedoch genauso bei der ungefragten Übernahme von Produktfotografien.</p>
<p><strong>Textberater.com: Und warum ist die Relevanz der Themen so wenig bekannt? </strong></p>
<p>Ich denke eher, dass die Themen bekannt sich, oft jedoch entweder unterschätzt oder schlichtweg ignoriert werden.</p>
<p>Rolf Albrecht ist Rechtsanwalt bei der Kanzlei volke2.0®, die sich auf Marken- und Wettbewerbsrecht in der Informationstechnologie spezialisiert hat.</p>
<p>volke2.0®</p>
<p>Intellectual Property in Information Technology</p>
<p>- Rechtsanwälte und Fachanwälte -</p>
<p>Parkstraße 16</p>
<p>44532 Lünen</p>
<p><a href="http://www.volke2-0.de/">volke2-0.de</a></p>
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		<item>
		<title>Warum Placeboeffekte in der Business-Kommunikation so wichtig sind</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/placeboeffekte-businesskommunikation-management-beratung-schneider-psychologe/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/placeboeffekte-businesskommunikation-management-beratung-schneider-psychologe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 12:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
„Erfolgreiche Kommunikation im täglichen B2B heißt eigentlich immer: Erwartungen wecken, Bedürfnisse und Hoffnungen ansprechen und damit die Entscheidungsprozesse des Geschäftspartners maßgeblich beeinflussen“, sagt der Freiburger Psychologe und Management-Berater Dr. Rainer Schneider und beschreibt, wie man Placeboeffekte nutzen kann.
 
Was hat der Placeboeffekt mit unternehmerischem Erfolg zu tun? Man ist geneigt zu denken: herzlich wenig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4811" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/rainer-schneider-psycologe-managementtrainer.jpg"><img class="size-full wp-image-4811" title="rainer schneider psycologe managementtrainer" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/rainer-schneider-psycologe-managementtrainer.jpg" alt="Erwartungen wecken: Dr. Rainer Schneider" width="211" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Erwartungen wecken: Dr. Rainer Schneider</p></div>
<p><em> </em></p>
<p>„Erfolgreiche Kommunikation im täglichen B2B heißt eigentlich immer: Erwartungen wecken, Bedürfnisse und Hoffnungen ansprechen und damit die Entscheidungsprozesse des Geschäftspartners maßgeblich beeinflussen“, sagt der Freiburger Psychologe und Management-Berater Dr. Rainer Schneider und beschreibt, wie man Placeboeffekte nutzen kann.<span id="more-4810"></span></p>
<p><strong> </strong><br />
Was hat der Placeboeffekt mit unternehmerischem Erfolg zu tun? Man ist geneigt zu denken: herzlich wenig. Bei genauer Betrachtung zeigt sich aber: Placeboeffekt und Business gehören zusammen wie Topf und Deckel. Denn die Mechanismen der Arzt-Patient-Interaktion sind denen der Interaktionspartner erstaunlich ähnlich.</p>
<p>Placeboeffekte werden entweder gelernt oder sie entstehen durch die Erwartung an die Therapie, durch den Glauben an oder die Hoffnung auf die Heilmethode. Placeboeffekte sind aber in jedem Fall wahrnehmungs- und interpretationsabhängig.</p>
<p>Doch damit nicht genug. Man hat mit bildgebenden Verfahren gezeigt, dass unter Placebogabe andere Hirnareale beteiligt sind als bei Verumgabe, also bei Verabreichung eines Medikaments. Und jetzt wird es richtig spannend. Diese Hirnareale sind mit Funktionen assoziiert, die uns die größte Flexibilität im Erleben und Verhalten ermöglichen: Selbstregulation. Selbstregulation ermöglicht uns, Versuchungen zu widerstehen, Stress zu drosseln oder Störeinflüsse auszublenden.  Schön und gut, sagen Sie vielleicht. Aber worin besteht die Relevanz für das Business?<strong> </strong></p>
<p><strong>Inhaltliche Argumente reichen nicht</strong></p>
<p>Erfolgreiche Kommunikation, sagen wir im täglichen B2B, heißt eigentlich immer eines: Erwartungen wecken, Bedürfnisse und Hoffnungen ansprechen und damit die Entscheidungsprozesse des Geschäftspartners maßgeblich beeinflussen. Dabei spielt der Kontext mindestens ebenso eine Rolle wie der Inhalt, um den man verhandelt.</p>
<p>Tatsächlich ist die alleinige Fokussierung auf die Vermittlung schlagender inhaltlicher Argumente wenig vielversprechend. Neueste Forschungsergebnisse zeigen nämlich, dass vor allem die Art <em>wie</em> kommuniziert wird den Erfolg ausmacht &#8211; <em>was</em> kommuniziert wird, ist häufig eher zweitrangig!<strong> </strong></p>
<p><strong>Kommunizieren und Bezaubern</strong></p>
<p>Das geht zum Beispiel mit Erwartungen. Die können nämlich euphorisieren. Vielleicht haben Sie das schon einmal selbst erlebt. Zum Beispiel in Gegenwart eines Geschäftspartners, der Sie regelrecht „bezauberte“. Auch dafür gibt es hirnphysiologische Gründe. Positive Erwartungen erhöhen bestimmte Botenstoffe im Gehirn. Diese Stoffe haben belohnenden Charakter, wie das Hoch-Gefühl nach anstrengendem Sport.</p>
<p>Ein solch befriedigendes Gefühl ist am eigenen Leib wortwörtlich erlebbar. Diese Belohnung lenkt das Handeln auf Aufsuchen aus, weil man sich in Gegenwart des Interaktionspartners sicher fühlt. Gleichzeitig werden Prozesse in Gang gesetzt, die einen für Suggestionen, Botschaften und Informationen des Interaktionspartners empfänglich machen.</p>
<p>Unter solchen Umständen stimmt man eher wohlwollend zu als dass man kritisch ablehnt. Der Clou ist: man ist sich dieser Prozesse in den meisten Fällen überhaupt nicht bewusst. Wer also starke Erwartungen weckt, wird selbst zu einem überzeugenden Kommunikator! Weil er Prozesse auslöst, die der Partner eigentlich selbst steuert. Klingt paradox, aber genau deswegen sind Placeboeffekte auch so wirksam.</p>
<p>Aber wie setzt man das nun in die Praxis um? Hier ein paar Tipps, die ihnen helfen können:</p>
<p>1. Kommunizieren Sie klar und wecken Sie große Erwartungen. Versprechen Sie aber nichts, was Sie auch nicht halten können.<br />
2. Vermeiden Sie umständliche, ausschweifende oder nichts sagende Leerformeln.<br />
3. Räumen Sie Zweifel aus. Zeigen Sie keine Unsicherheit und lassen Sie keinen Zweifel an Ihrer Leistung oder Ihrem Produkt<br />
4. Begeistern Sie und seien Sie emotional. Seien Sie aber immer Sie selbst. Spielen Sie keine Rolle, sondern seien Sie authentisch.<br />
5. Nehmen Sie Partner als Ganzes wahr und nicht nur als Kunde oder Kompagnon. Je mehr Sie vermitteln, seine Gefühle, Ziele, Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen wahrzunehmen, desto mehr Placeboeffekt können Sie erwarten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Über den Autor<br />
</strong>Dr. Rainer Schneider berät Unternehmen zu Themen wie Selbstregulation, Motivation oder Persönlichkeit und erforscht zum Beispiel Therapie- und Placebo-Effekte.</p>
<p>Dr. phil. Dipl. Psych Rainer Schneider</p>
<p>RECON &#8211; Research and Consulting</p>
<p>Gartenweg 5</p>
<p>79194 Gundelfingen</p>
<p><a href="http://www.recon-freiburg.biz/">www.recon-freiburg.biz</a></p>
<p><a href="mailto:info@recon-freiburg.biz">info@recon-freiburg.biz</a></p>
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		<title>So bringen Sie Action in Ihre Texte</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/so-bringen-sie-action-in-ihre-texte/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
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		<description><![CDATA[Aktive Sprache, die richtigen Worte: Gastautorin Kathrin Hentzschel hat die eine oder andere Stellenanzeige von Unternehmen unter die Lupe genommen und zeigt, wie man Positives auch positiv darstellt.
 
„Im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte werden attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze geboten“. Liest sich das auch attraktiv? So mitreißend, dass Sie gleich begeistert sagen: „Ein tolles Unternehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4664" class="wp-caption alignleft" style="width: 115px"><a rel="attachment wp-att-4664" href="http://www.textberater.com/news/so-bringen-sie-action-in-ihre-texte/attachment/k_hentzschel/"><img class="size-full wp-image-4664" title="k_hentzschel" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/k_hentzschel.jpg" alt="Sprachtipps von Gastautorin Kathrin Hentzschel" width="105" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Sprachtipps von Gastautorin Kathrin Hentzschel</p></div>
<p>Aktive Sprache, die richtigen Worte: Gastautorin Kathrin Hentzschel hat die eine oder andere Stellenanzeige von Unternehmen unter die Lupe genommen und zeigt, wie man Positives auch positiv darstellt.<span id="more-4663"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte werden attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze geboten“. Liest sich das auch attraktiv? So mitreißend, dass Sie gleich begeistert sagen: „Ein tolles Unternehmen, da möchte ich arbeiten!“? Oder kommt das doch eher amtlich und zurückhaltend daher? Falls Sie diesen Eindruck haben: Weiterlesen. Und selbst besser machen! Ein paar Kniffe hauchen einem Satz Leben ein und machen ihn lesenswert.</p>
<p>Schauen wir uns den Satz einmal genauer an. Gleich fünf Substantive (Hauptwörter) sind hier aneinander gereiht; das Genus verbi, also die Form, in der das Verb steht, ist Passiv. Mit Sicherheit hat der Schreiber gewusst, wer die Arbeitsplätze bietet. Nennen Sie also Ross und Reiter und formulieren Sie aktiv: „Das Unternehmen XY bietet im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze.“</p>
<p>Auch die Substantive bringen Sie nun auf Trab – indem Sie einen Teil davon in Verben verwandeln. Nicht umsonst heißt es „mit Verben werben.“ Sie dürfen den Satz auch gerne teilen und ein paar „verbale Eyecatcher“ verwenden: „Fach- und Nachwuchskräfte sind heiß begehrt. Das Unternehmen XY sorgt für Ausbildungsplätze und präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber.“ Das bringt Dynamik und signalisiert potenziellen Mitarbeitern: „Die haben’s erkannt und tun was!“</p>
<p>Über die Autorin<br />
Kathrin Hentzschel ist ausgebildete PR-Beraterin und arbeitet seit zehn Jahren als Texterin und Redakteurin. Dabei ist sie auf das Schreiben von Texten für Broschüren und Websites sowie von Artikeln für Kundenmagazine spezialisiert. Des Weiteren verfasst sie Reden für berufliche und private Anlässe.</p>
<p>Kathrin Hentzschel M.A.,<br />
Textideen für Werbung, Wirtschaft und Redaktionen Ifflandstraße 16<br />
68161 Mannheim<br />
Telefon: 06 21 &#8211; 44 84 74<a href="http://www.textideen.com/"><br />
www.textideen.com</a></p>
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		<title>Werden Sie Autor auf Textberater.com</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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Ob Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema präsentieren wollen, regelmäßig Input liefern können oder einfach nur etwas zu sagen haben – wir freuen uns über jeden Artikel-Vorschlag. +++ Update zu aufkommenden Fragen +++

Schreiben Sie einfach eine Email: info@Textberater.com. Wir melden uns garantiert bei Ihnen.
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<div id="attachment_4603" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a rel="attachment wp-att-4603" href="http://www.textberater.com/news/werden-sie-autor-auf-textberater-com/attachment/icke/"><img class="size-full wp-image-4603" title="icke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke.jpg" alt="Mitschreiben lohnt sich: Chefredakteur Thomas Sillmann" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Mitschreiben lohnt sich: Chefredakteur Thomas Sillmann</p></div>
<p>Ob Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema präsentieren wollen, regelmäßig Input liefern können oder einfach nur etwas zu sagen haben – wir freuen uns über jeden Artikel-Vorschlag. +++ Update zu aufkommenden Fragen +++<span id="more-4600"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p>Schreiben Sie einfach eine Email: info@Textberater.com. Wir melden uns garantiert bei Ihnen.</p>
<p>Besonders interessant für das Magazin sind Beiträge zu Themen wie Online-PR, guter Stil, Web 2.0 und Marketing sowie witzige Fundsachen aus der Kommunikations-Branche, die wir liebevoll “Pannen” nennen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Ihre Vorteile:</strong> Sie platzieren sich auf dem Portal für strategische Kommunikation. Sie sorgen für Ihre Bekanntheit. Sie lassen Experten und interessierte Leser an Ihrer Expertise teilhaben. Sie gewinnen Reichweite.</p>
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<p>Textberater.com läuft in den Google News. Unsere Nachrichten zu aktuellen Themen werden täglich von bis zu 2.000 Besuchern aufgerufen.</p>
<p>Wissenswerte Beiträge mit Expertise und Know how werden immer wieder über Suchmaschinen angesteuert und von unseren Stammlesern genutzt.</p>
<p>Willkommen sind nicht nur einmalige Beiträge. Haben Sie eine Idee für eine Serie zum Thema Kommunikation? Dann werden Sie Stammschreiber!</p>
<p>Also: Warum zögern, wenn man mitschreiben kann. Lassen Sie uns kommunizieren.</p>
<p>Ihre Textberater.com-Redaktion</p>
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</strong>Weil die Frage des öfteren auftaucht: Ja, es kostet nix. Und ebenfalls ja, wir profitieren von Expertenbeiträgen natürlich auch, weil wir tolle Inhalte gewinnen. Ob das ein guter Deal ist, entscheiden Sie selbst.</p>
<p>Schauen Sie sich doch einfach mal an, wie viel über Experten-Meinungen mitunter diskutiert wird.</p>
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		<title>Vier Kriterien für den viralen Erfolg</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/vier-erfolgs-kriterien-fur-den-viralen-erfolg/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 12:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Der internationale Marktforscher Millward Brown ermittelt dank seines neu entwickelten Prognose-Tools den viralen Erfolg herkömmlicher Werbespots.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der internationale Marktforscher Millward Brown hat vier Kriterien ermittelt, womit er künftig den virale Erfolg von Werbespots prognostizieren will.<span id="more-4285"></span></p>
<p>Für seine Studie hat das Unternehmen 102 Spots auf YouTube gesichtet und die entsprechenden Zuschauer-Reaktionen beobachtet, wie Millward Brown <a href="http://www.research-live.com/news/news-headlines/millward-brown-unveils-viral-ad-potential-metric/4002258.article">hier</a> berichtet. Anhand dieser Daten ermittelten die Marktforscher vier zentralen Kriterien bzw. Maßstäbe für den Erfolg viraler Werbung &#8211; den geneigten Viral-Video-Gucker dürften die gewonnenen Erkenntnisse allerdings nicht wirklich überraschen:</p>
<ol>
<li>Die Bekanntheit einer Marke – je bekannter die Marke, umso größer der Bezug der User.</li>
<li>Die Begeisterung der User, also wie oft wird ein Spot weitergeleitet.</li>
<li>Die Prominenz der Protagonisten. In etwa gilt, je bekannter, desto besser.</li>
<li>Die Originalität des Spots – auch unbekanntere Marken können virale Erfolge feiern, wenn sie Originalität beweisen (oder einen Mega-Promi engagieren, s.o.).</li>
</ol>
<p>Duncan Southgate von Millward Brown gab sich denn auch realistisch: “As an advertiser, your chances of a major viral success are relatively low, but it’s a prize worth aiming for and our new validated pre-test metric makes it an easier target to hit.”</p>
<p>Seine Erkenntnisse fasst Brown in dem Prognose-Tool &#8220;Creative Viral Potential&#8221; zusammen, womit Werbekunden ihre Spots künftig vorab auf Viral-Tauglichkeit prüfen können. Die vollständigen Ergebnisse der Studie sollen im Laufe des Jahres im &#8220;International Journal of Advertising&#8221; veröffentlicht werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zapp zeigt die Tricks der PR-Branche</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/zapp-zeigt-die-tricks-der-pr-branche/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Schleichwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[

Verdeckte PR liegt im Trend, so das Resümee der NDR-Sendung Zapp. Anhand der aufgedeckten Aktionen wie beispielsweise der Bahn, der Ärzte-Verbände oder auch der einstigen Familien-Ministerin Ursula von der Leyen könne man sehen, wie öffentliche Meinung mehr und mehr manipuliert wird.
Immerhin: Der Sprecher des Deutschen Rats für Public Relations darf noch an einer Stelle sagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_3602" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-3602" href="http://www.textberater.com/news/zapp-zeigt-die-tricks-der-pr-branche/attachment/zapp-pr-verdeckt-manipulation-offentliche-meinung/"><img class="size-medium wp-image-3602 " title="Zapp PR verdeckt manipulation öffentliche meinung" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Zapp-PR-verdeckt-manipulation-öffentliche-meinung-300x218.jpg" alt="Markantes Detail bei Zapp: von der Leyen bekommt PR-Preis" width="240" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Markantes Detail bei Zapp: von der Leyen bekommt PR-Preis</p></div>
<p>Verdeckte PR liegt im Trend, so das Resümee der NDR-Sendung Zapp. Anhand der aufgedeckten Aktionen wie beispielsweise der Bahn, der Ärzte-Verbände oder auch der einstigen Familien-Ministerin Ursula von der Leyen könne man sehen, wie öffentliche Meinung mehr und mehr manipuliert wird.<span id="more-3601"></span><br />
Immerhin: Der Sprecher des Deutschen Rats für Public Relations darf noch an einer Stelle sagen, dass die meisten PR-Agenturen mit lauteren Mitteln arbeiten. Der Beitrag ist eine schöne Bestandsaufnahme der öffentlich gewordenen Schleich-PR-Fälle der letzten Jahre.</p>
<p>Was viele vielleicht nicht wussten: Der Fall der hessischen Beinahe-Regierungschefin Andrea Ypsilanty geht laut Zapp auf das Konto CDU-naher PR-Macher. Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xFXVMzDqic4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/xFXVMzDqic4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Eine Domain sollte einfach, kurz und passend sein&#8221;</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/eine-domain-sollte-einfach-kurz-und-passend-sein/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/eine-domain-sollte-einfach-kurz-und-passend-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=2768</guid>
		<description><![CDATA[Ab 2010/11 soll es neue Domain-Endungen geben, wie zum Beispiel .paris oder .berlin, .bmw oder .gucci. Marcus Schäfer, Vorstandsmitglied bei der zentralen Vergabestelle für Internet-Domains, Denic eG, erwartet 100 bis  1.000 neue Domain-Endungen – aber nur 5 bis 10 Domain davon werden sich erfolgreich durchsetzen. Welche das sind, welche Möglichkeiten ein Unternehmen hat, um im wachsenden Domain-Dschungel unterzugehen und wie die Faustformel für gute Domain-Namen lautet erfahren Sie in unserem exklusiven Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2769" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a rel="attachment wp-att-2769" href="http://www.textberater.com/news/eine-domain-sollte-einfach-kurz-und-passend-sein/attachment/f058357f0-4388126/"><img class="size-full wp-image-2769" title="f058357f0.4388126" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/f058357f0.4388126.jpg" alt="f058357f0.4388126" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Marcus Schäfer kennt die Faustformel für einen guten Domain-Namen</p></div>
<p>Ab 2010/11 soll es neue Domain-Endungen geben, wie zum Beispiel .paris oder .berlin, .bmw oder .gucci. Marcus Schäfer, Vorstandsmitglied bei der zentralen Vergabestelle für Internet-Domains, Denic eG, erwartet 100 bis 1.000 neue Domain-Endungen – aber nur 5 bis 10 Domain davon werden sich erfolgreich durchsetzen. Welche das sind, welche Möglichkeiten ein Unternehmen hat, um im wachsenden Domain-Dschungel unterzugehen und wie die Faustformel für gute Domain-Namen lautet erfahren Sie in unserem exklusiven Interview.<strong><span id="more-2768"></span></strong></p>
<p><strong>Herr Schäfer, ein Unternehmen hat einen Namen – und daraus ergibt sich dann die Internet-Adresse. Ist es wirklich so einfach?</strong></p>
<p>Ja und Nein.</p>
<p>Bei großen und bekannten Unternehmen erwartet man natürlich das Unternehmen unter Firmenname.com und Firmenname.de zu erreichen.</p>
<p>Aber bei derzeit über 81 Millionen vergebenen .com-Domains und 13 Millionen vergebenen .de-Domains ist natürlich nicht automatisch der gewünschte Domain-Name verfügbar. Das ist nicht immer ein Problem, sondern kann auch eine Chance sein.</p>
<p>Viele kleinere oder spezialisierte Firmen sind im Internet unter beschreibenden Internetadressen oder ihren Produktnamen sehr erfolgreich vertreten, oft besser als mit ihrem eigenen gegebenenfalls langen Firmennamen oder einem angehängten „-online“.</p>
<p><strong>Gibt es denn eine Faustformel für gute Domain-Namen?</strong></p>
<p>Ja die gibt es bereits seit über 10 Jahren und unbeachtet vieler Moden ist sie bis heute gültig: Eine Domain sollte einfach, kurz und passend sein.</p>
<p>Konkret bedeutet das, dass der Domain-Name nicht länger als 10 bis 12 Zeichen sein sollte, maximal einen „-“ (besser keinen Bindestrich) enthalten darf und man ihn auf einem Anrufbeantworter hinterlassen kann, ohne ihn buchstabieren zu müssen.</p>
<p>Dabei sind die „bekannten“ und eingebürgerten Domain-Endungen wie .com und .de unbedingt vorzuziehen.</p>
<p><strong>Ab 2010/11 soll es neue Domain-Endungen geben, wie zum Beispiel .eco, .paris, .berlin. Welche Vorteile kann das einem Unternehmen bringen? Und welche Kosten sind damit verbunden?</strong></p>
<p>In Bezug auf den Erfolg der neuen Domain-Endungen bin ich eher zurückhaltend.</p>
<p>Die Erfahrung aus den ersten Einführungsrunden neuer Domain-Endungen (2001 bis 2003 waren das unter anderem .info, .biz, .aero und .museum) zeigt, dass sich von den neuen Domain-Endungen nur .info  ansatzweise behaupten konnte.</p>
<p>Eine .museum, .aero oder .biz gibt man bis heute nicht ein, um gezielt etwas zu finden, wie zum Beispiel einen Flug, einen Flughafen oder ein Museum. Lufthansa findet man unter Lufthansa.com und Lufthansa.de und nicht unter einer der „neuen Domain-Endungen“.</p>
<p>Man kann aus der ersten Einführung neuer Domain-Endungen vor ein paar Jahren lernen, dass der Internetnutzer weiterhin erwartet, ein seriöses und erfolgreiches Unternehmen unter .de &#8211; bezogen auf Angebote für den deutschsprachigen Markt &#8211; oder unter .com zu finden.</p>
<p>Wirkliche Alternativen konnten sich bis heute nicht durchsetzen, .eu ist jedoch auf einem guten Weg.</p>
<p>Von den etwa 100 bis  1.000 zu erwartenden neuen Domain-Endungen ab 2010/11 sehe ich nur 5 bis 10 Domain-Endungen, die das Potential haben, in einigen Jahren den gleichen Status zu erhalten wie die erfolgreichen Domain-Endungen .com international und .de für Deutschland.</p>
<p>Zu den erfolgversprechenden neuen Domain-Endungen gehören  meiner Ansicht nach .web oder .shop .</p>
<p>Somit kann ich Firmen nur empfehlen sich nur die wirklich guten Domain-Endungen für eine Registrierung auszuwählen und  sich von Ihrem Dienstleister / Ihrer Agentur dazu beraten zu lassen.</p>
<p>Die Preise für die Registrierung von Domain-Namen in den Einführungsphasen sind in letzter Zeit oft sehr hoch (siehe .mx und .tel), sinken dann aber nach der Einführung oft auf ein niedriegeres Niveau. Langfristig sollten daher die zusätzlichen Domains keine übermäßigen zusätzlichen Kosten verursachen.</p>
<p><strong>Welche Möglichkeiten hat ein Unternehmen, um nicht in der wachsenden Zahl neuer Domain-Endungen unter zu gehen?</strong></p>
<p>Es macht für viele  Unternehmen keinen Sinn, in allen bzw. allen neuen Domain-Endungen den eigenen Namen oder die eigenen Marken und Produkten anzumelden. Stattdessen sollte man eine einfache und präzise „Domain- und Markenstrategie“ entwickeln und diese konsequent durchhalten.</p>
<p>Der Effekt, sein Unternehmen unter vielen neuen Domain-Endungen zu präsentieren wie zum Beispiel den Blog unter Firma.blog, den Shop dann unter Firma.shop und die Webseite mit allgemeinen Informationen unter www.Firma.de, verwirrt eher die Nutzer und verwässert den Branding-Effekt.</p>
<p>Vielen unseren Kunden raten wir daher zu SubDomains, wie:</p>
<p>www.firma.de</p>
<p>blog.firma.de</p>
<p>shop.firma.de</p>
<p>oder einfache URLs unter einer Domain:</p>
<p>www.firma.de</p>
<p>www.firma.de/blog</p>
<p>www.firma.de/shop</p>
<p>bzw. die entsprechende  .eu und .com-Variante.</p>
<p><strong>Wie sollte sich ein Unternehmen in Bezug auf die weltweit über 200 Länder-Domain-Endungen verhalten wie .at für Österreich, .es für Spanien etc.?</strong></p>
<p>Sehr oft reicht es für viele Unternehmen, je nach Zielgruppe unter .de  und .com, alternativ unter .eu, erreichbar zu sein.</p>
<p>Für Markeninhaber und Unternehmen, die auch Inhalte in den jeweiligen Landessprachen anbieten, macht es Sinn, im jeweiligen Zielmarkt den Firmen- und Marken-Namen als Domain zu sichern und dort dann das Angebot in Landessprache darzustellen als unter Firma.es in spanisch und Firma.pl in polnisch.</p>
<p><strong>Auch spezielle Marken-Domains soll es spätestens ab 2010/11 geben, zum Beispiel .gucci, .bmw oder .shell. Für wen lohnt sich die Investition in eine solche Brand-Domain?</strong></p>
<p>Es sind aus meiner Sicht und Erfahrung nur wenige Unternehmen, die in Frage kommen, wirklich erfolgreich eine eigene TLD am Markt etablieren zu können. Denn so eine eigene Firmen- oder Marken-TLD ist mit mehreren hunderttausend Dollar für Beantragung und Realisierung nicht günstig. Auch die Folgekosten für den Betrieb pro Jahr sollten nicht unterschätzt werden.</p>
<p>Die nächste Frage ist, ob die Internetnutzer nach Einführung der neuen Domain auch wirklich .marke eingeben oder nicht wie gewohnt die nächsten 10 Jahre weiter marke.de und marke.com nutzen.</p>
<p>Hier sind langfristige Kommunikationsstrategien  gefragt: Der Internetnutzer muss quasi „umerzogen“ werden, damit er statt www.gucci.de oder gucci.com einfach nur www.gucci oder .gucci in seinen Browser eingibt. Und das wird nicht in wenigen Monaten möglich sein.</p>
<p>Mehrere Kunden aus dem DAX- und Dow Jones-Umfeld beraten wir bereits  zu diesen Fragen.</p>
<p><strong>Gibt es Endungen, die für manche Unternehmen geeigneter sind als andere? Zum Beispiel aus technischer Hinsicht?</strong></p>
<p><strong></strong>Ja, große Registrierungsstellen für .de .com  mit mehreren Millionen registrierten Domains investieren i.d.R. sehr viel Geld in die Sicherheit und Erreichbarkeit ihrer Systeme und damit der Domain-Namen.</p>
<p>So sind längere Ausfälle bei den großen und bekannten Registrierungsstellen aus den letzten Jahren nicht bekannt.</p>
<p>Die Rechtssicherheit spielt auch eine wichtige Rolle bei der Wahl einer Domain-Endung.</p>
<p>Wenn Sie mit einer XY Domain gegebenenfalls dem Recht eines fremden Landes unterliegen und so nur aufgrund eines einfachen Einspruches Ihre Domain stillgelegt wird, kann das ein mehrjähriges Investment in einen vermeintlich guten Domain-Namen in wenigen Tagen zunichte machen.</p>
<p>Die  Prozeduren bei .de im Besonderen aber auch die internationalen Regelungen zu .com sind rechtlich geprüft. Hier finden Sie bei Problemen auch kompetente Anwälte und Firmen &#8211; so genannte ICANN Registrare / DENIC eG Mitglieder etc. &#8211; die Sie fachkundig begleiten.</p>
<p><strong>Was viele Unternehmer nicht wissen: Auch in der Welt der Domains gibt es einen Second-Hand-Markt. Wie funktioniert dieser „Gebrauchthandel“ und für welche Unternehmen kann er sich lohnen?</strong></p>
<p>Wenn die gewünschte Domain nicht mehr frei ist bedeutet das nicht, dass man sie nicht doch erhalten könnte. Wir haben gerade für eine renommierte Verlagsgruppe den Firmenname als vierbuchen Domain unter der Endung .com sehr günstig erwerben können.</p>
<p>Verglichen mit einem Rechtsverfahren im Ausland kann der Ankauf einer Domain über eine Agentur oder einen Dienstleister schneller und teilweise auch günstiger zum Ziel führen.</p>
<p>Auch hier rate ich, nur geläufige Domain-Endungen auf dem so genannten „secondary Domainmarket“ zu kaufen.</p>
<p><strong>Was ist der skurrilste Domain-Name, an den Sie sich erinnern können?</strong></p>
<p>meinedomainistlaengeralsdeinedomain.de</p>
<p>und</p>
<p>meinedomainistnochviellaengeralsdeinedomain.de</p>
<p><strong>Zu Marcus Schäfer, Hostserver GmbH und Denic eG</strong></p>
<p>Marcus Schäfer ist Geschäftsführer der Hostserver GmbH, Geschäftsführer der UnitedSSL Deutschland GmbH und Mitglied im Vorstand der Denic eG, der zentralen Vergabestelle für Internet-Domains der Endung .de. Bei Fragen erreichen Sie Herrn Schäfer u.a. via <a href="https://www.xing.com/profile/Marcus_Schaefer6">Xing</a></p>
<p>Die Hostserver GmbH bietet Unternehmen und Web-Agenturen Domainregistrierungen weltweit, Domainportfolio Management sowie hochverfügbare und redundante Nameservices an. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www5.hostserver.de/intro.php">www.hostserver.de</a></p>
<p>Die Denic eG ist die genossenschaftlich organisierte zentrale Vergabestelle für Domains unter der Domain-Endung .de. Sie betreibt die zentralen Datenbanken, die Registrierungs-Infrastruktur und ein weltweites Netz von Nameservern für eine optimale Erreichbarkeit der .de Domain-Namen. Mit seinen Mitgliedern stellt die Registrierungsstelle die technische Erreichbarkeit von über 13 Millionen de.-Endungen sicher und ist zusammen mit China die größe Registrierungsstelle für Länderdomainendungen der Welt. (ccTLD). Weitere Informationen unter: <a href="http://www.denic.de/">www.denic.de</a></p>
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		<title>&#8220;365 Tage im Jahr, 7 Tage pro Woche, 24 Stunden pro Tag Aktualität liefern&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 08:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Was sind die digitalen Trends von morgen – und wie müssen sich Unternehmen darauf einstellen, um im www wahrgenommen zu werden? Welche klassischen PR-Maßnahmen sollten sie für sich nutzen? Und wie finden Unternehmer die passende Agentur? Im Interview mit Textberater.com gibt Frank Lehmann, PR-Profi und Mitarbeiter der europaweit marktführenden PR-Agentur Pleon, ausführlich Auskunft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_1210" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a rel="attachment wp-att-1210" href="http://www.textberater.com/corporate-publishing/365-tage-im-jahr-7-tage-pro-woche-24-stunden-pro-tag-aktualitat-liefern/attachment/frank_bild/"><img class="size-full wp-image-1210" title="Frank_Bild" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Frank_Bild.jpg" alt="Frank_Bild" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Frank Lehmann weiß, wie Sie nicht im Newsstrom untergehen.</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Was sind die digitalen Trends von morgen – und wie müssen sich Unternehmen darauf einstellen, um im www wahrgenommen zu werden? Welche klassischen PR-Maßnahmen sollten sie für sich nutzen? Und wie finden Unternehmer die passende Agentur? Im Interview mit Textberater.com gibt Frank Lehmann, PR-Profi und Mitarbeiter der europaweit marktführenden PR-Agentur Pleon, ausführlich Auskunft.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1177"></span></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Herr Lehmann, als marktführende PR-Agentur in Europa betreuen Sie auch große Player aus verschiedenen Branchen, zum Beispiel aus der Automobil- und Energiebranche. Was haben die großen den kleinen Firmen in puncto Online-Kommunikation voraus?</p>
<p></strong>Ich denke, man muss unterscheiden zwischen „voraus haben“ und „voraus sein“. Voraus haben solche Unternehmen den kleineren oft eine global aufgestellte Infrastruktur auch im IT-Bereich. Damit können sie die Anforderung, die das World Wide Web an Online-Kommunikation stellt, nämlich ständig, d.h. 365 Tage im Jahr, 7 Tage pro Woche, 24 Stunden pro Tag, Aktualität zu liefern und ansprechbar zu sein, natürlich optimal umsetzen.</p>
<p>Insbesondere bei großen Brand- oder Product Launch-Kampagnen erreichen sie auf diese Weise einen Penentrationsgrad, den ein kleines Unternehmen nicht bewerkstelligen kann. Hinzu kommen natürlich entsprechende Marketingbudgets, firmeninternes Know-How in Gestalt von Fachabteilungen und die Möglichkeit, bei Bedarf externe Expertise bei PR- oder Kreativagenturen einzukaufen.</p>
<p><strong>Und damit sind sie dann den kleineren Firmen auch voraus?</strong></p>
<p>Das ist eben das Interessante: Trotz dieser logistischen „Überlegenheit“ wird viel Potenzial der „Großen“ nicht realisiert. In Deutschland zeigt sich das insbesondere in zwei Bereichen: zum einen in der fast unterentwickelten Ausprägung, Online-PR und -Marketing in B2B-Geschäftsfeldern zu nutzen, und zum anderen im sehr zögerlichen Umgang mit Social Media.</p>
<p>Zwar nutzen zunehmend auch größere Unternehmen soziale Netzwerke für ihre Kommunikation. Oft kopieren sie dabei jedoch Erfolgsmodelle aus dem anglo-amerikanischen Raum, anstatt eigene, auf den hiesigen Markt zugeschnittene Strategien zu realisieren.</p>
<p>Zudem erscheinen solche Engagements nicht selten als ad-hoc-Maßnahmen – man mischt mit, weil die Konkurrenz auch schon dabei ist. Was häufig fehlt, scheint mir eine Strategie zu sein, anhand derer mittels entsprechend definierter Erfolgsparameter entschieden wird, in welche Formen der Online-Kommunikation und des Online-Marketings man investiert und an welchen Knotenpunkten des www man entsprechend sinnvoll kommuniziert und für Visibilität sorgt.</p>
<p><strong>Welche Vorteile bietet das Internet dann gerade kleinen Unternehmen in Sachen PR?</strong></p>
<p>Nun, sie sind beweglicher, ihre Prozesse und Entscheidungswege sind oft kürzer und sie können damit schneller auf Änderungen in ihrem Umfeld, auch online, reagieren. Zudem kennen sie ihre Kunden meist sehr gut.</p>
<p>Die Kenntnis der eigenen Zielgruppen und deren Bedürfnisse in Kombination mit der Kenntnis, wo sich diese Zielgruppen im Web aufhalten, worüber sie dort reden, was sie sonst dort tun, ist die Basis, um das Internet als erfolgreichen PR-Kanal für das eigene Unternehmen zu nutzen.</p>
<p>Das beginnt ganz einfach, indem man auf bereits existierende online-Angebote zurück greift, etwa im Bereich B2C auf Präsenz in Empfehlungsdiensten wie qype achtet, oder im Bereich B2B eigene Produktangebote etwa auf alibaba.com platziert. Hierfür benötigt man nicht mal einen eigenen Webauftritt.</p>
<p>Die Vorteile für KMUs sind also: 1) Man kann auch mit begrenztem Budget online Awareness für eigene Angebote schaffen – und zwar stärker, als das mit „klassischen“ Mitteln im Vergleich zu Großunternehmen gelingen würde.</p>
<p>2) Man kann den Erfolg der verschiedenen online-PR-Maßnahmen sehr gut messen und sogar direktes Feedback der Zielgruppen bekommen und 3) mit diesem Wissen die eigene PR-und Sales-Strategie und den dafür aufgewendeten Mitteleinsatz optimieren.</p>
<p><strong>Was sind die aktuellen Online-PR-Trends?</strong></p>
<p>Die Frage ist zu pauschal, um sie zu beantworten. Für verschiedene Kommunikationsanlässe bietet das Internet jeweils verschiedene Trends – das können neue „Orte“ sein, z.B. neue Plattformen. Das können neue Tools sein und vieles mehr. Das ist sehr bedarfsabhängig.</p>
<p>Ich würde die Frage eher so stellen: Wohin geht die Entwicklung des digitalen Mediums und was für neue Herausforderungen stellen sich damit für die digitale PR?</p>
<p><strong>Und?</strong></p>
<p>Nun, ich sehe drei Trends, denen die Online-PR wird Rechnung tragen müssen:</p>
<p>1) Das Internet ist DAS Kaufentscheidungsmedium schlechthin. – Gefühlt weiß das jeder Internetnutzer. Allerdings ziehen Unternehmen bisher viel zu selten daraus entsprechende Konsequenzen. Das Potenzial, das darin steckt, mit den eigenen Zielgruppen in Dialog treten zu können oder ihre Interessen anhand der Nutzungsgewohnheiten auf der eigenen Website für den eigenen Marketingansatz zu qualifizieren, bleibt oft noch ungenutzt.</p>
<p>Außerdem wichtig: Um bei einer Kaufentscheidung für einen Interessenten überhaupt eine Rolle zu spielen, muss ich mit meinem Angebot im Internet gefunden werden. Suchmaschinen sind das meist genutzte Tool im Web. Werde ich nicht gefunden, existiere ich hier nicht.</p>
<p>2) Das Web mobilisiert sich. – Je mehr Menschen mobil unterwegs sind, um so schneller steigt auch die Taktfrequenz hinsichtlich des Aktualitätsgrades von Informationen und um so geringer wird die Halbwertszeit derselben. Wer sich also auf digitale Kommunikation einlässt, muss auch immer schneller imstande sein, zu reagieren, wenn er nicht im Newsstrom untergehen will.</p>
<p>Diese Erhöhung der Frequenz durch Mobilisierung der Online-Zugänge und damit das schnelle Entstehen und Verklingen von Awareness bietet aber auch Chancen für neue PR-Formate, vorausgesetzt, man denkt bei Kampagnenplanungen nicht mehr nur in Zeiteinheiten von Wochen und Monaten, sondern eher von Stunden und Tagen.</p>
<p>3) Die Endprodukte werden zunehmend über digitale Schnittstellen in die Kommunikation einbezogen. Heute spricht schon Ihr Handy regelmäßig mit Ihrem Laptop, sei es, um Mails, lokale Adressbücher etc. abzugleichen. Künftig werden auch die IT-Komponenten Ihres Autos, z.B. über ein eigenes lokales Funknetz mit Ihrem Handy kommunizieren und dieses wird wiederum per Web diese Daten an Ihre Vertragswerkstatt übermitteln.</p>
<p>Im B2B-Bereich, etwa dem Supplymanagment, gibt es solche automatisierten Systeme bereits. Aber auch im B2C-Bereich wird das in 10 Jahren Standard sein. Damit verändert sich das Nutzungsverhalten von Menschen und damit auch die Anforderungen an und die Möglichkeiten für PR.</p>
<p><strong>Gibt es andererseits PR-Klassiker oder Kommunikationsinstrumente, die jedes Unternehmen nutzen sollte?</strong></p>
<p>Das muss jedes Unternehmen für sich entscheiden. Die einen haben eine lange Unternehmenskultur, die gepflegt werden will, etwa auch in Form einer regelmäßigen Mitarbeiterzeitung. Andere kennen ihre Kunden persönlich und treffen sich in fixen Abständen auf ein nettes Dinner.</p>
<p>Unabhängig hiervon sollte natürlich jedem Unternehmen wichtig sein, wie es wahrgenommen wird. Hier gibt es Kommunikationsprodukte wie Presseclippings oder für den digitalen Bereich Monitoring-Tools, um die publizierten Meinungen und Äußerungen über das eigene Unternehmen zu sammeln und auszuwerten.</p>
<p>Für die eigene externe Kommunikation gilt natürlich das alte Motto „content is king“. Zur Verbreitng relevanter Unternehmensneuigkeiten ist die Pressemitteilung immer noch das gebräuchlichste Mittel. Dabei kann man auf entsprechende Verteilerdienste zurückgreifen, um die Reichweite der eigenen Pressemitteilung und damit die mediale Aufmerksamkeit zu erhöhen.<br />
<strong><br />
Mit welchen Fragen, Bedürfnissen oder Defiziten kommt der typische Kunde zu Ihnen?</strong></p>
<p><strong> </strong>Es gibt nicht den typischen Kunden. Viele, die kommen, sehen sich mit den neuen Entwicklungen der digitalen Medienformate konfrontiert und fragen hier Beratung ab, um diese Entwicklungen und deren Relevanz für das eigene Unternehmen besser einschätzen zu können.</p>
<p>Andere haben bereits Strategien und auch Lösungen im Kopf und benötigen unsere Unterstützung bei der Realisierung der geplanten Maßnahmen. Andere wiederum, ich spreche hier mal für die Online-Kommunikation, benötigen technischen Support oder auch Beratung bezüglich einer IT-Strategie.</p>
<p>Das Feld der Bedürfnisse ist also weit. Jedoch stoßen gerade im Bereich der technischen Expertise viele PR-Agenturen an ihre Grenzen. Das gilt für kleine wie große Anbieter. Agenturen sind experimentierfreudig und originell, wenn es um die Kreation von online-Kommunikationsmaßnahmen geht. Der für eine gute Umsetzung notwendige technische Part ist dabei oft unterbelichtet.</p>
<p>Um als Kunde hier nicht böse überrascht zu werden, sollte man gezielt den technischen Bereich abfragen und so eine Agentur zur realistischen Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit anhalten.</p>
<p><strong>Was sind die häufigsten Fehler von Unternehmen, die PR machen (wollen)?</strong></p>
<p>Es gibt nur einen, nämlich, zu glauben, dass man keine PR braucht. Viele denken, Kommunikation lässt sich nebenbei erledigen, weil man sie gelernt hat, wie seine Muttersprache.</p>
<p>Aber ganz gleich, ob Sie zu einem Geschäftsessen gehen, ein Event veranstalten oder eine Unternehmensakquisition per Pressemitteilung ankündigen – alles ist auch PR und sollte dem Ereignis entsprechend in der passenden Form stattfinden und auf Ihre Unternehmensziele als Teil einer Gesamtstrategie einzahlen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wie findet ein Unternehmen, das PR machen will, die passende Agentur? Welche Tipps können Sie für Suche und Auswahl geben?</strong></p>
<p><strong> </strong>Es sollte nicht die billigste Agentur nehmen. Ein Beispiel aus dem Online-Bereich: Eine Agentur, die Ihnen anbietet, dass sie Ihnen für 500 Euro einen Webauftritt oder für 1.000 Euro ein Firmenintranet produziert, inklusive Designentwicklung, inklusive Hosting und Implementierung eines Redaktionssystems (CMS), die erscheint mir nicht seriös.</p>
<p>Warum? Die Produktentwicklung umfasst verschiedene Einzelschritte und beteiligte Gewerke, z.B. Konzeption, Design, Programmierung, Projektsteuerung. Wenn Sie einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Webauftritt haben wollen, der zudem noch bei Google gut platziert ist und Sie hier von der Agentur auch individuelle Beratung erwarten, dann bekommen Sie das nicht zu dem Preis.</p>
<p>Es sollte außerdem eine Agentur suchen, die auf sein Kommunikationsbedürfnis oder seine Problemsituation zugeschnittene Expertise anbietet, d.h. einen Spezialisten.</p>
<p>Eine kleine Agentur, die sämtliche PR-Leistungen anbietet, die mag vielleicht wirklich alles können, aber die kann das alles eben nur ein bisschen. Ein solches  Know-How mag genügen, wenn Sie in einem überschaubaren Markt mit entsprechend überschaubaren Anforderungen an PR und Öffentlichkeitsarbeit unterwegs sind und sich hierfür idealerweise im regionalen Umfeld eine Agentur suchen.</p>
<p>Wollen Sie jedoch auf mehreren Märkten kommunizieren oder sind Ihre Kommunikationsanliegen komplexer, dann sollten Sie auf eine Agentur zurückgreifen, die nachweislich über die entsprechende Expertise entweder in den relevanten Zielmärkten bzw. in den relevanten Kommunikationsdisziplinen verfügt.</p>
<p>Oft hilft es, sich von verschiedenen Agenturen einige Beispielfälle vorstellen zu lassen, die nahe an der eigenen Problemstellung liegen, um deren Kompetenzen und Erfahrungen vergleichen zu können. Eine weitere Hilfe, um einschätzen zu können, was konkret eine Agentur leisten kann, ist es, wenn Sie ein möglichst detailliertes Briefing aufsetzen.</p>
<p>Dieses Briefing sollte eine Aufgabenstellung für die Agentur formulieren und Rahmenbedingungen für die Lösung der Aufgabe vorgeben, z.B. technische Anforderungen oder auch budgetäre Aspekte. So schaffen Sie eine einheitliche Leistungsbeschreibung, auf deren Basis Sie die Angebote verschiedener Agenturen überhaupt miteinander vergleichen können.</p>
<p><strong>Wie sieht der ideale PR-Kunde aus?</strong></p>
<p>Offen, nicht beratungsresistent, begeisterungsfähig, gern selbst kreativ, vorausdenkend, mit Blick für das Wesentliche, konstruktiv kritisch und den Wert der Leistung schätzend, die er bekommt – das wäre der Traumkunde. Traumkunde sucht Traum-PR-Agentur – ein ganz neues Geschäftsfeld für Singlebörsen.</p>
<p><strong>Über Pleon</strong><br />
Pleon ist Europas führende Agentur für Kommunikationsberatung. Das Unternehmen kombiniert globale Reichweite mit lokaler Erfahrung. Berater bei Pleon verbinden Geschäfts- und Politikverständnis mit kreativem Denken und setzen so Kommunikationsstrategien mit messbaren Ergebnissen für ihre Kunden um.</p>
<p>Pleon verfügt über 33 Standorte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Mehr als 25 Prozent der Kunden werden in mehr als einem Land betreut. Jedes dritte der Euro Stoxx Top 300 Unternehmen gehört zu den Klienten von Pleon. Die Agentur wurde kürzlich von der Holmes Group zur „European Consultancy of the Year&#8221; gewählt.</p>
<p><a href="http://www.pleon.de/">www.pleon.de</a></p>
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		<title>&#8220;Der Duden hilft Ihnen gar nicht&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 10:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[
 
 
Karl Heinz Smuda lebt von gutem Stil, gibt Autoren gerne Hausaufgaben auf und weiß, dass gute Texte den Unterschied zwischen Klitsche und Unternehmen ausmachen können. Textberater.com fragte den Lektor nach seinen Berufsgeheimnissen.
Herr Smuda, Sie sind Lektor mit langjähriger Erfahrung. Was und wie arbeitet ein Lektor eigentlich? 
Die meisten Autoren suchen einen Lektor, weil [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<div id="attachment_524" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><span><span><strong><strong><a rel="attachment wp-att-524" href="http://www.textberater.com/corporate-publishing/smuda-lektor-interview-texten-pressearbeit/attachment/smuda_final/"><img class="size-medium wp-image-524" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Smuda_final-300x281.jpg" alt="Schreibt, lektoriert, moderiert und weiß Bescheid: Karl Heiz Smuda" width="240" height="225" /></a></strong></strong></span></span><p class="wp-caption-text">Schreibt, lektoriert, moderiert und weiß Bescheid: Karl Heiz Smuda</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> </span></span></p>
<p><strong>Karl Heinz Smuda lebt von gutem Stil, gibt Autoren gerne Hausaufgaben auf und weiß, dass gute Texte den Unterschied zwischen Klitsche und Unternehmen ausmachen können. Textberater.com fragte den Lektor nach seinen Berufsgeheimnissen.</strong><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong><span id="more-525"></span></strong></span></p>
<p><strong>Herr Smuda, Sie sind Lektor mit langjähriger Erfahrung. Was und wie arbeitet ein Lektor eigentlich?</strong><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> </span></span></p>
<p>Die meisten Autoren suchen einen Lektor, weil ihnen die Distanz zu ihrem Text verloren gegangen sein könnte. Immerhin haben sie jahrelang die Idee, endlich etwas zu schreiben, in sich getragen.</p>
<p>Der Lektor sucht in mehreren Durchgängen nicht nur nach Rechtschreibfehlern, nach nicht immer gut gelungenen Formulierungen und nach unklaren, nicht wirklich bildhaften Beschreibungen. Viele Geschichten müssen besser abgeschlossen werden.</p>
<p>… <span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong>es ist nicht wie in der Schule, wo die Lehrerin am nächsten Tag die korrigierten Hefte zurück gibt?</strong></span></span></p>
<p>Nein, vom Lektor wird jeder Satz auf den Prüfstand gestellt und natürlich das Ganze. Diplom-Arbeiten oder Aufsätze sind Visitenkarten. Bei allem Fleiß soll die schlechte Form keinen Schatten auf das Gute, das Inhaltliche, werfen.</p>
<p>…<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>wie der Lektor arbeitet?</strong></span></span><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> </span></span></p>
<p>Er hat Nachschlagewerke, eine gute bis sehr gute Allgemeinbildung und lebt mit reichlich Einsamkeit oder Leidenschaft am Computer. Dass man womöglich glaubt, bestimmte Texte wegen der eigenen langjährigen Erfahrung besser schreiben zu können, wäre eine fatale Einstellung.</p>
<p>Im Grunde glaubt man an den Autor. Ich war vor Jahren selbst überrascht, dass mich Themen nicht abschrecken, wenn ich die Intention und Logik verstehe. Intoleranz gegenüber der Esoterik zum Beispiel ist für den Lektor ein wirklich schlechter Berater.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Also treffen Sie auf Autoren mit geringer Schreibroutine?</strong><span style="font-size: small"> </span></p>
<p>Das kann sein. Sehen Sie, vor einiger Zeit habe ich ein Kinderbuch bearbeitet. Der ältere Herr wollte seinen drei Nichten ein kleines Büchlein hinterlassen. Er hat über sich, seine Zeit nach dem Krieg geschrieben.</p>
<p>Die Akteure in dem Buch waren Kinder, die trotz des Hungers und der Not viele Abenteuer erlebten. Hier hat mich ein gewaltiges Maß an Fantasie als Leser sehr für dieses Buch eingenommen. Es gab wegen dieser vermeintlich fehlenden Schreib-Routine viel Arbeit für mich als Lektor.</p>
<p>Ausgerechnet daran erinnere ich mich nicht vordergründig. Den 70-jährigen Autor habe ich indessen gebeten, unbedingt weiter zu schreiben, weil ich sicher bin: Beim nächsten Buch wird er diese Schreibroutine haben können – und hoffentlich diesen Sinn für Details, für Stimmungen und Dramatik wieder zeigen, aber besser als je zuvor.<span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Für Rechtschreibfehler gibt es schließlich den Duden&#8230;</strong></p>
<p>Es gibt im Internet-Zeitalter gute Programme. Der Duden gibt sehr viel Freiheit. Man kann ein Komma setzen oder es auch sein lassen. Es ist besser, wenn die einmal getroffene Entscheidung, wie man ein Wort über 100 oder 200 Seiten schreibt, stringent im Text angewendet wird.</p>
<p>Der Duden hilft Ihnen gar nicht, wenn Sätze arg verschachtelt sind. Leser würden unentwegte Verschachtelungen auf 100 oder 200 Seiten sehr bald als unzumutbar betrachten.</p>
<p>Zwar denkt der Lektor immer an die Regeln. Genauso wichtig ist ihm der Leser, damit eine Arbeit nicht unbeachtet bleibt.</p>
<p>Es wäre wirklich schade, wenn ein guter Text die Aufmerksamkeit des Lesers überfordert und dieses Buch am Ende ungelesen und verstaubt in der Ecke gelandet ist. Warum wurde dann geschrieben?<span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Auch für Kunden, die ihre Texte hauptsächlich online präsentieren wollen, stellt sich die Frage, wozu sie einen Lektor beauftragen sollten. Schließlich findet Google einen Text auch dann, wenn die Wörter falsch geschrieben sind.</strong></p>
<p>Einfache Antwort: Dann ist man auf der Webseite, rauft sich die Haare, weil ein Unternehmen für das beste Produkt von allen wirbt, aber leider nicht in der Lage ist, sich klar auszudrücken oder den Eindruck zu machen, sich etwas Mühe gegeben zu haben.</p>
<p>Das ist am Ende ein Problem des Images. Die Leute werden denken: Das kann nur eine kleine Klitsche sein.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></p>
<p><strong>Was sind die typischen Fehler, die man beim Publizieren machen kann?</strong></p>
<p>Im Internet benötigt man Keywords, um gefunden werden zu können. Solche Keywords machen einen Text nicht kaputt, sind strategisch wichtig.</p>
<p>Schreibt jemand ein Buch, dann sollte man wissen: Sofort ist mit einer weltweiten Auflage nicht zu rechnen. Gute Druckereien kennen ihre Kunden und raten dazu, erst einmal 100 oder 200 Exemplare drucken zu lassen.</p>
<p>Was Pressemitteilungen und Berichte angeht, ist es von Vorteil, journalistisch denken zu können. Alles ist in Bewegung, aber man sollte keine Pressemitteilung schreiben, die detailverliebt nicht mehr aufhört. Hat man keinen „Aufhänger“ für eine Pressemitteilung, dann lässt der sich immer finden.</p>
<p>Der Leser soll von Anfang an wissen, warum ihn eine Pressemitteilung interessieren könnte. Solche Arbeiten sind wirkungsvoll und nicht teuer. Die Kunst liegt hier in der Vereinfachung, von der viele Unternehmen glauben, dass sie deshalb unseriös wirken könnte.</p>
<p>Mir ist es lieber, dass ein Leser versteht, worum es geht. Nachfragen wird der Leser später. Dann sind die Fachleute am Zug. Vergessen Sie übrigens nie eine gute Überschrift.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Was ist der dümmste Fehler, an den Sie sich erinnern können?</strong></p>
<p>Das ist keine Kategorie. Zuweilen schweifen Autoren bei nichtigen Punkten aus. Auch Allgemeingut muss nicht unbedingt erklärt werden. Ein Stichwort hat mehr Kraft als die Beschreibung von Abläufen an der Kasse eines Discounters. In einem Zusammenhang kann das wichtig sein, wenn die Kassiererin über ihre Belastung oder die Monotonie nachdenkt.</p>
<p>Ein anderes Beispiel: Selbst brauche ich keine 30 Seiten Text, um erfahren zu können, dass die Sonne aufgeht. Der Lektor wird dem Autor oft vorschlagen, etwas weniger Sonne einzusetzen, denn zu viel Licht, diese lähmende Detail-Verliebtheit, schadet jedem Text.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></p>
<p><strong>Für welche Art von Schriftstücken lohnt es sich, einen Lektor hinzuzuziehen?</strong></p>
<p>Sicher lohnt es sich nicht, wenn man für den Familienkreis schreibt und es dabei belässt. Alles, was die Öffentlichkeit erreicht, sollte Qualität haben.</p>
<p>Ich selbst erinnere mich an Flugblätter während meines Studiums, die in der Mensa verteilt wurden. Mit winzigen Schrifttypen brachten die Studierenden möglichst viel Text unter. Das war abschreckend.</p>
<p>Die ersten Sätze haben mich trotz eines wichtigen Thema nicht gewinnen können. Dann dachte ich daran, dass dieser Text beim Lesen Arbeit machen würde, für die ich zwischen Vorlesung und Tablettrückgabe keine Zeit hatte.</p>
<p>Die Flugblätter blieben auf den Tischen liegen. Am nächsten Tag waren neue da. Was vergessen wird: Wer einen Lektor engagiert, der nimmt die Dienstleistung quasi eines Fach-Arbeiters in Anspruch. Die Preisgestaltung ergibt sich aus dem Gespräch.<span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen lektorieren und korrigieren?</strong></p>
<p>Wenn ich nur an die Rechtschreibung denke, dann sprechen wir von Korrektorat. Hier und da gibt es kleine Veränderungen im Text. Beim Lektorieren geht es erst am Ende um die Rechtschreibung. Das ist ein komplexer Vorgang.</p>
<p>Grundsätzliche Fragen erörtere ich freilich mit den Autoren oder den Unternehmen. Selbstverständliches ändere ich eigenständig. Das kostet weniger Zeit. Es soll nicht zu Brüchen kommen, also bewahre ich den Sprachfluss. Viele Texte müssen gestrafft werden.</p>
<p>Da bitte ich die Autoren erst anschließend um deren Zustimmung. Es passiert nie, dass ein Verfasser die Leistung eines Lektors in Anspruch nimmt, um Vorschläge gänzlich zu ignorieren. Ich habe gelernt, dass viele Unternehmen und Privatleute die eigenständige Arbeit des Lektors als Entlastung verstehen.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Wem würden Sie am liebsten auf die Sprünge helfen?</strong></p>
<p>Das ist gar nicht nötig. Den Leuten fehlt es oft an Übung. Im Verlauf der Zusammenarbeit treffen gelegentlich neue Kapitel ein, die plötzlich eine neue Qualität haben, weil der Lektor und Autor über wichtige Fragen diskutiert haben, damit der Text besser wird.</p>
<p>Vor einiger Zeit habe ich mit einer unerfahrenen Autorin eine kleine Übung gemacht: Sie solle, wenn sie etwas Zeit habe, auf 10 Zeilen beschreiben, was sie sieht und hört, wenn sie den Fensterplatz in einem Flugzeug eingenommen hat. Danach waren alle Kapitel wesentlich konzentrierter geschrieben.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Wer sind Ihre Kunden?</strong></p>
<p>Das sind einerseits kleinere und mittlere Betriebe, die Pressemeldungen und Texte für ihre Webseiten benötigen. Für mich als Autor ist das oft eine schöne Arbeit, weil ich erst verstehen muss, wie denn diese Maschine funktioniert, bei welchen Temperaturen zum Beispiel geschweißt werden kann.</p>
<p>Die zweite Gruppe setzt sich bei mir vor allem aus älteren Menschen zusammen, die sich einem Thema verschieben haben, das ihr Lebensthema ist. Die Formen sind unterschiedlich. Das kann zu einem Kinderbuch werden, einer politischen Betrachtung oder einer Satire. Diese Zusammenarbeit mag ich besonders gern, weil so ich persönlich einen Zugang zu dieser Altersgruppe bekomme.</p>
<p><strong>Wenn Sie einen Profi brauchen: </strong></p>
<p>Karl-Heinz Smuda</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Bernhardstraße 2</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">D-10715 Berlin</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Telefon:  030 – 399 332 73</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Handy:   0176 486 00 464</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Mail: <a href="mailto:info@smuda-berlin.de">info@smuda-berlin.de</a><br />
<a href="http://www.smuda-berlin.de/">www.smuda-berlin.de</a></span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Email-Marketing scheitert</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/warum-email-marketing-scheitert/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/warum-email-marketing-scheitert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 19:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgesehen von rechtlichen Fallstricken besteht beim Versand des vielleicht besten Online-Marketing-Instruments doch auch die Chance, zielgruppengenau und kostengünstig zu verkaufen. Was Newsletter und E-Mail-Kampagnen wirkungslos verhallen lässt – ein Fehler-Wiki von Textberater.com.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --><strong> </strong></p>
<div id="attachment_512" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-512" href="http://www.textberater.com/news/warum-email-marketing-scheitert/attachment/nl/"><img class="size-medium wp-image-512" title="NL" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/NL-300x224.jpg" alt="Reinkommen, überzeugen, rausführen: Email-Marketing" width="240" height="179" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Reinkommen, überzeugen, rausführen: Email-Marketing</p></div>
<p><strong>Abgesehen von <a href="../news/internet-recht-juristische-fallstricke-im-e-mail-marketing/">rechtlichen Fallstricken</a> besteht beim Versand des vielleicht besten Online-Marketing-Instruments doch auch die Chance, zielgruppengenau und kostengünstig zu verkaufen. Was Newsletter und E-Mail-Kampagnen wirkungslos verhallen lässt – ein Fehler-Wiki von Textberater.com.</strong><span id="more-511"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>1. Mit der Tür in den Spamordner fallen</strong></p>
<p>Emails werden in erster Linie dann geöffnet, wenn der Absender bekannt ist. Unbekannte Versender werden nicht nur von den meisten Mail-Programmen in den Spamfilter geschoben. Sie machen vor allem auch den Empfänger zunächst misstrauisch.</p>
<p>Tipp: Ein Newsletter lebt von der Regelmäßigkeit. Versenden Sie möglichst in gleich bleibenden Abständen ihre Botschaften – seien es redaktionelle oder verkaufsorientierte Mails. Wir empfehlen eine Frequenz von mindestens 6, besser 12 Mal pro Jahr. Tägliche Newsletter sind nur im Ausnahmefall erlaubt. Gehen Sie Ihren Kunden nicht auf die Nerven.</p>
<p><strong>2. Immer das Gleiche</strong></p>
<p>Ganz so viel Kontinuität sollten Sie allerdings auch nicht beweisen. Wenn der Kunde / Leser immer wieder aufs Neue in den Bann ihres Newsletters gezogen werden soll, müssen Sie seine Aufmerksamkeit wecken.</p>
<p>Tipp: Experimentieren Sie mit der Betreffzeile. Bringen Sie ihre wichtigsten Themen dort jedes Mal unter. Und halten Sie dabei den Ball so flach, wie es gut für das langfristige Image ihres Newsletters ist. Unwahre Versprechen glaubt der Empfänger einmal. Aber schon beim nächsten Newsletter wird er sich überlegen, ob er den reißerischen Worten Glauben schenken soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>3. Lesen lohnt nicht</strong></p>
<p>Ist der Newsletter mal geöffnet, geht es in Runde 2 im Kampf um die Gunst des Kunden. Versenden Sie keinen Newsletter, wenn Sie damit kein exklusives Angebot unterbreiten können.</p>
<p>Erfährt der Leser beispielsweise Neuigkeiten, die er schon kannte, wird er künftig Ihren Newsletter ignorieren. Bekommt der Kunde ein Angebot, von dem er schon wusste oder das er auch auf anderen Wegen bekommt, wird er nur noch die Abkürzung ohne den Newsletter gehen.</p>
<p><strong>4. Passt nicht</strong></p>
<p>Was interessiert den Empfänger eigentlich? Lassen Sie ihre Kunden auswählen, zu welchen Themen sie informiert werden wollen. Verfolgen Sie das Kaufverhalten ihrer Adressaten und sortieren Sie Inhalte aus dem Newsletter aus, die davon zu weit entfernt liegen.</p>
<p><strong>5. Ist nicht streng genug</strong></p>
<p>Die Formel jeden Marketing-Zaubers: AIDA: Attention, Interest, Desire, Aktion – richtig, man muss den Empfängern schon sagen, was Sie machen sollen. Sonst machen sie nämlich nichts.</p>
<p>Im Marketing-Sprech nennt man die Lösung „Call to Action“, also eine Aktion, die auf ihre Seiten, ihren Shop oder ihr Angebot führt – einfach als <a href="http://www.stereo-pr.de/">Link.</a></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<strong>6. Guten Stil vergessen</strong></p>
<p>Wer gelegentlich oder regelmäßig mit Online-Marketing zu tun hat kennt das: Die Rechenkünstler aus der Marketing-Abteilung reden über maximale Öffnungsraten und schieben die Schuld dafür besonders beliebten Schlagworten oder Formulierungen zu.</p>
<p>Keine Sorge, wir raten nicht dazu, solche Auswertungen zu ignorieren. Aber aus aktuellem Anlass: Für einen Appell zum nachhaltig guten Stil sollte die Zeit schon reichen.</p>
<p>Web.de versendete am 14. August eine Werbemail mit folgendem Betreff: <strong>Nur noch bis 31.08.: Endlos Surfen &amp; Telefonieren!</strong> Textberater.com meint: Wenn man nur noch bis 31. August surfen und telefonieren kann, was hat das Angebot dann mit „endlos“ zu tun?</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
Natürlich meinte Web.de, das Angebot gäbe es noch bis 31.08. Der entsprechende Betreff hätte so lauten können:</p>
<p><strong>Angebot bis 31.08.: Endlos Surfen &amp; Telefonieren!<br />
</strong><br />
&#8230;so schwer ist es doch gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kunst, für Erwachsene zu schreiben</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/die-kunst-fur-erwachsene-zu-schreiben/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/die-kunst-fur-erwachsene-zu-schreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 10:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=380</guid>
		<description><![CDATA[Ein Interview mit Buchautorin Kristin Boie über die Kunst, für Kinder zu schreiben, hat Textberater.com zu einer Spiegelung der Thesen inspiriert. Kurz: Man sollte auch bei altersmäßig verschiedenen Zielgruppen lieber die gleichen Lektionen beherzigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --><strong> </strong></p>
<div id="attachment_381" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-381" title="schreiben_erwachsene" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/schreiben_erwachsene-300x230.jpg" alt="Was für Erwachsene gut ist, darf für Kinder nicht schlecht sein" width="240" height="184" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Was für Erwachsene gut ist, darf für Kinder nicht schlecht sein</p></div>
<p><strong>Ein Interview mit Buchautorin Kristin Boie über die Kunst, für Kinder zu schreiben, hat Textberater.com zu einer Spiegelung der Thesen inspiriert. Kurz: Man sollte auch bei altersmäßig verschiedenen Zielgruppen lieber die gleichen Lektionen beherzigen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span id="more-380"></span><br />
Kristin Boie erklärt <a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4235730/Die-Kunst-fuer-Kinder-zu-schreiben.html">hier</a> in der Tageszeitung Die Welt, warum Kinder- auch immer Erwachsenenliteratur sein muss. „Wenn ein Kinderbuch Erwachsene nur langweilt, dann deutet das darauf hin, dass der Autor beim Schreiben vielleicht seine Leser nicht wirklich ernst genommen hat.“</span></p>
<p>Und jetzt das Zitat gespiegelt und nur für Erwachsene: Wenn ein Fachartikel für Kinder unverständlich ist, dann deutet das darauf hin, dass der Autor beim Schreiben vielleicht seine Leser nicht wirklich ernst genommen hat.</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 1: Erwachsenen-Texte müssen auch für 7-Jährige verständlich sein</strong></span></p>
<p><strong> </strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Journalisten kennen das: In jeder Jobanzeige der schreibenden Zunft steht mindestens einmal, dass Kandidaten „komplexe Sachverhalte verständlich darstellen“ können müssen. Eine Floskel? Natürlich. Aber es stecken gleich zwei Erkenntnisse darin.</span></p>
<p>Erstens sieht man an solchen Formulierungen, dass auch Personal-Abteilungen in der jetzt-schreiben-wir-extra-intelligent-Falle stecken. Warum sind „komplexe Sachverhalte“ nicht einfach kompliziert?</p>
<p>Das Komplexe hat nämlich zweitens mit Verständlichkeit nichts zu tun. Komplexe Themen sind große Themen und deuten eher auf lange als auf kurze Texte hin. Komplizierte Themen sind eigentlich diejenigen, um die es geht. Finanzen, Wirtschaft, Politik, Technik – meist Fach-Kauderwelsch, das es in die moderne Hochsprache zu übersetzen gilt.</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 2: Nütze UND unterhalte</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> </span></p>
<p>Kristin Boie gibt unbewusst einen tollen Tipp für gelungene Text in einer Anekdote über ihr erstes Erlebnis mit einem Buch von Erich Kästner. Auf einer Buchmesse ließ die damals 9-Jährige Boie ihre Eltern knallhart warten. Grund: Sie war gefesselt von der Lektüre von Das doppelte Lottchen.</p>
<p>Die Erkenntnis: Natürlich sind Fachartikel in der Wirtschaft und für Unternehmen unerlässlich. Aber, und das wird Ihnen auch Schreib-Papst Wolf Schneider bestätigen: Mit dem Abschluss der Schule entfliehen die Menschen auch dem Lese-Zwang. Das heißt, ohne die entsprechende Klassenarbeit über Goethes Faust würden nur Lese-Masochisten das Buch durchackern.</p>
<p>Für Kinderbücher wie für Fachartikel gilt: Dröge Aneinanderreihungen von Geschehnissen oder Informationen sind weder fesselnd noch nützlich, weil kein Mensch solche Texte liest. <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Entwickeln Sie Geschichten, präsentieren Sie Protagonisten (echte Menschen mit echten Zitaten), würzen Sie Texte mit (witzigen) Anekdoten, erzeugen Sie Spannung mit eingestreuten Konflikten. Letzteres unterliegt in Unternehmens-Publikationen einem unausgesprochenem Verbot – erlauben Sie es sich einfach.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 3: Auch Leser lieben das Schöne</strong></span></p>
<p>Deutschland – Land der Dichter und Denker – stimmt, kann man aber konkretisieren. Tief in unseren Herzen sind wir geprägt von den Geschichten der Romantiker. Wir lieben Hollywood für seine Happy Endings und verbannen tragische Fernsehproduktionen aus eigenen Landen auf Sendeplätze der Öffentlich-Rechtlichen.</p>
<p>Überlegen Sie, welchen kritischen Tiefpunkt Sie in einem Fachartikel präsentieren können, um ihre Lösung das nötige „Happy“ zu verleihen. Wenn Boie den Reiz beschreibt, Kästners Das doppelte Lottchen zu lesen, verwendet sie Worte wie Utopie und Menschheitswunsch.</p>
<p>Ganz so wirkungsvoll wie im Kino oder der Literatur muss es nicht sein. Aber ein kleine Utopie ist schnell entworfen. <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Schreiben Sie einfach ein zwei Absätze darüber, welche Probleme es gibt. Das verleiht Ihrem Lösungsangebot Relevanz.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 4: Kenne deinen Leser<br />
</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Auf die Frage, was das Geheimnis eines guten Kinderbuch-Autors ist, antwortet Boie: „Wenn ich das wüsste! Ganz sicher muss man sich noch gut an die eigene Kindheit erinnern können, vor allem daran, wie ein Kind sich in verschiedenen Situationen fühlt. Ich denke, es kann aber auch nicht schaden, etwas über das Alltagsleben heutiger Kinder zu wissen.“</span></p>
<p>Einmal die Antwort nur für Erwachsene: „Wenn ich das wüsste! Ganz sicher muss man sich noch gut an die eigenen <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Fragen</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> erinnern können, vor allem daran, wie man sich </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>vor der Lösung eines Problems</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> fühlte. Ich denke, es kann aber auch nicht schaden, etwas über das Alltagsleben heutiger </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Leser</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> zu wissen.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Fragen Sie Menschen aus Ihrem Umfeld, was Ihre Botschaft für deren Situationen und Fragestellungen beinhaltet. Gibt es Fragen, auf die Sie gar nicht alleine gekommen wären? Können Sie Emotionen ansprechen, an die man sich als Erwachsener leider nur schwer erinnert?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 5: Hol Kritik ein<br />
</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Boie: „Wenn Sie Kinder danach fragen, wie ein gutes Buch beschaffen sein sollte, sagen sie fast immer: &#8220;Lustig oder spannend&#8221; (am Besten beides).“</span></p>
<p>Lassen Sie Ihre Artikel unter bestimmten Fragestellungen gegenlesen. Ist der Inhalt das, was  erwartet wird? Ob Ihre Zielgruppe auch so ehrlich sagen würde, sie wolle lustige und spannende Texte, sei mal dahingestellt. Also unser <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Knallhart solche Kriterien den Lesern einfach aufdrängen und gegebenenfalls nachfragen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 6: Mach dein Ding<br />
</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Natürlich müssen Sie sich anschauen, was die Konkurrenz schreibt und wie sie ihre Botschaften präsentiert. Aber Sie können sich darauf verlassen: Um eine persönliche Note in Ihrem Text werden Sie auch die hartnäckigsten Unkenrufer beneiden – siehe Boies Vergleich mit der Literatur-Kritik.</span></p>
<p>„Komischerweise gilt Humor in der Literaturkritik aber oft gerade als Gegenbeweis gegen literarische Qualität. Was leicht und fröhlich daher kommt &#8211; auch im Kinderbuch &#8211; kann nicht wirklich anspruchsvoll sein. Ein Glück, dass Kästner sich darum nicht geschert hat.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<item>
		<title>Profi-Tipps zu Online-PR</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/tipps-zu-online-pr-vom-profi/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 20:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Medienmanagement mit Video, Fließtext und Bildern wird im Zeitalter von Web 2.0 immer wichtiger für Public Relations. Außerdem geschieht ein Umdenken: Nachrichten müssen sich nicht mehr nur an Journalisten richten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_356" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-356" title="bonow" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/bonow-300x222.jpg" alt="PR und Web 2.0: Von der Pressemappe zum Social Newsroom" width="240" height="178" /><p class="wp-caption-text">PR und Web 2.0: Von der Pressemappe zum Social Newsroom</p></div>
<p><strong>Medienmanagement mit Video, Fließtext und Bildern wird im Zeitalter von Web 2.0 immer wichtiger für Public Relations. Außerdem geschieht ein Umdenken: Nachrichten müssen sich nicht mehr nur an Journalisten richten.</strong><span id="more-355"></span></p>
<p>Der PR-Unternehmer Tilo Bonow hat sich <a href="http://www.foerderland.de/fachbeitraege/beitrag/Social-Media-Release/68d85befa3/">hier</a> auf Foerderland.de zu Wort gemeldet mit einem recht informativen Beitrag, wie sich PR heutzutage darstellt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Multimediale Inhalte wie Videos, Audiodateien und Grafiken gewinnen demnach in der Online-Berichterstattung zunehmend an Bedeutung. Allein mit Texten sticht man aus der Masse der E-Mails eben nicht mehr heraus.</p>
<p>Bonow empfiehlt, mit aktuellen Studien, aussagekräftigem Bildern und Infografiken PR-Botschaften zu füttern.</p>
<p>Interessant auch die Erkenntnis, dass sich Online-PR nicht mehr ausschließlich an Journalisten richte. „Das Internet eröffnet die Möglichkeit, direkt mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten“, sagt Bonow.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Vom Online-Pressebereich zum Social Media Newsroom</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei aller Liebe zur direkten Ansprache der Zielgruppe sind Journalisten natürlich nach wie vor die Ansprechpartner Nummer 1.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">In einem Online-Pressebereich dürfen deshalb folgende Elemente nicht fehlen:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Kurzdarstellung des Unternehmens</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Kontaktdaten des 	Pressebeauftragten</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pressemitteilungen nach Aktualität 	sortiert</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pressematerialien wie Logos, 	Bilder oder Produktfotos</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Daten und Fakten, zum Beispiel als 	PDF zum Download</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p>Aber die Öffentlichkeitsarbeit verändert sich hin zur Gestaltung von Social Media-Angeboten. Twitter-Profile anlegen, Unternehmensblog erstellen, Imagefilme und Werbespots drehen &#8211; das alles erreicht die Zielgruppen direkt.</p>
<p><strong>Nutzer werden zu Multiplikatoren</strong></p>
<p>Um die verschiedenen Elemente des Medienmanagements zu bündeln, empfiehlt Bonow einen  Social Media Newsroom.</p>
<p>Die wesentlichen Elemente eines Social Media Newsrooms ähneln denen eines Presseverteilers:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pressekontakt</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pressemitteilungen</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eintrag in den Presseverteiler</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pressematerial mit allen nötigen 	Verlinkungen</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pressespiegel für den Aufbau von 	Vertrauen</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Elemente ähneln einem klassischen 	Online-Pressebereich, aber die Kommunikations-Kanäle unterscheiden 	sich. Die Kunden und Nutzer haben nämlich über Verlinkungen die 	Möglichkeit, selbst zu Multiplikatoren der Message zu werden.</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Best Practice:<br />
Cellity:  <a href="http://blog-de.cellity.com/">http://blog-de.cellity.com/</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Electrolux:  <a href="http://newsroom.electrolux.com/">http://newsroom.electrolux.com/</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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