Analysieren und verbessern
Mit Evaluation zur besseren PR
Am Sonntag 26 Juli 2009 von Christina

Wie reagiert wer auf was: PR-Evaluation
Bauchgefühl, Medienresonanz, Clippings: Die guten alten Nachweise für Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit sind kaum mehr als der Beleg, dass „etwas“ getan wurde. Aber Erfolgskontrolle, Wirkungs-Analysen und nachhaltige Verbesserungen verlangen nach einem systematischen Ansatz zur PR-Evaluation. Eine Einführung von Textberater.com.
Die Aussagekraft von Medienresonanz-Analysen wird überschätzt. Medienresonanz kann beispielsweise auch “schlechte Presse” bedeuten. Der wahre PR-Erfolg bemisst sich aus dem erwirktem Effekt gegenüber dem investierten Aufwand.
Die Variablen zur Messung von Effektivität einer PR-Aktion sind:
- Wahrnehmung seitens der Empfänger
- Veränderung des Wissens über den kommunizierten Inhalt
- Welche Meinungen gibt es zum Clienten und seiner Botschaft
- Wie viel Aufmerksamkeit wurde erzeugt
- Welche PR-Maßnahmen wurden getroffen
Die Variablen zur Bewertung der PR-Investition sind:
- Welche Maßnahmen haben in
- Welcher Zeit
- Welche Ressourcen gebunden
- Welche Kosten verursacht
- Und welche Zusatzeffekte erzielt
Die fünf W der PR-Evaluation
Konfrontieren Sie ihre PR-Agentur oder PR-Abteilung mit der Aufgabe, die geplanten und bereits durchgeführten Aktionen zu evaluieren. Oder die andere Sicht: Lassen Sie Ihren Auftraggeber oder Ihr Unternehmen an Ihrer Arbeit teilhaben, indem Sie die entsprechenden Kennzahlen präsentieren.
Das optimale Umfeld für die Weiterentwicklung und Verbesserung Ihrer Public Relations bekommen Sie durch die Festlegung auf die fünf W’s der Evaluation.
Wer: Ein unabhängiger Fachmann sorgt bei einer Evaluation dafür, dass die Ergebnisse von keiner Seite in Zweifel gezogen werden können.
Was: Evaluieren Sie auch die Medienresonanz, aber vor allem den gesamten Prozess von der Planung über die Durchführung bis hin zu kurz- und langfristigen Effekten.
Wie: Sie brauchen ein quasi-wissenschaftliches Instrumentarium. Keine Angst, Statistik ist nicht immer nötig. Auch die Erhebung von qualitativen Daten sorgt für vergleichbare Ergebnisse.
Wann: Am besten direkt nach der PR-Konzeption. Nach der Konzeptions-Evaluation beginnt die Beobachtung der PR-Aktion. Für die Messung langfristiger Wirkungen wie beispielsweise Bekanntheitsgrad empfiehlt sich eine Vorher-Nachher-Analyse.
Warum: Sie wollen die PR-Arbeit verbessern. Da sind kritische Feedback-Runden unerlässlich. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Belohnen Sie die Kritikfähigkeit der Beteiligten.
Schlagworte: Krisen-PR, nachhaltige Kommunikation, Online-PR, PR, PR Strategie
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