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	<title>Textberater.com</title>
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	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
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		<title>Hätte ein guter PR-Berater Wulff retten können?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 05:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Hätte eine bessere PR-Beratung Christian Wulff aus der Affäre ziehen können? Die Fachwelt ist gespalten. Textberater.com legt sich fest.
Die PR-Experten der Nation sind sich immerhin so weit einig: Wulff macht keine gute Figur im von ihm ausgerufenen Krieg mit den Medien. In der FAZ ließen sich gleich mehrere PR-Experten über die Causa Wulff aus mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte eine bessere PR-Beratung Christian Wulff aus der Affäre ziehen können? Die Fachwelt ist gespalten. Textberater.com legt sich fest.<span id="more-6277"></span></p>
<p>Die PR-Experten der Nation sind sich immerhin so weit einig: Wulff macht keine gute Figur im von ihm ausgerufenen Krieg mit den Medien. In der FAZ ließen sich gleich mehrere PR-Experten über die Causa Wulff aus mit schlauen Tipps und beispielsweise dem Hinweis, dass ein Hochwasser ihn retten könne.</p>
<p>Die Logik der Argumentation ist einfach aber falsch. Auch Riesen-Themen hatten bislang keine Chance gegen die vor allem im Online-Journalismus angeheizte Wulff-Hetze. Weder der Niedergang der Freien Stolpertruppe „FDP“ konnte das Thema Wulff ablösen. Weder hatten Weihnachten, Bölleropfer zu Sylvester, die beiden schweren Stürme im Januar noch der Bruch der saarländischen Regierung eine Chance.</p>
<p>Der „PR-Blogger“ Klaus Eck ist sich dann auch nicht zu schade, 11 Tipps aufzuschreiben, wie man aus einem Wulff doch noch einen Bundespräsidenten machen könnte. Auch Medienrechtler Huff weiß und schreibt im Legal Tribune, dass man als Bundespräsident besser den Pressesprecher einspannt für Drohanrufe in Cheredaktionen. Klaus-Peter Schmidt-Deguelle lässt sich im Cicero zitieren, dass die Krisenkommunikation unter seiner Regie besser weil schneller gewesen wäre.</p>
<p>Und auf Horizont.net lassen sich gleich mehrere Köpfe aus der deutschen Agenturlandschaft darüber aus, dass Salamischeiben nichts sind fürs Schinkenbrot, dass man auf keinen Fall zum „Getriebenen“ werden dürfe in der Krisen-PR und dass man sich von den „derzeit angesagten“ Shitstorms im Social Web auch nicht sofort einschüchtern lassen darf.</p>
<p>Performance sei „heute sehr wichtig“ und man müsse verstehen, wie man mit PR-Krisen umgeht, so Thomas Knipp in den Tagesthemen. PR-Professor Thomas Pleil sieht übrigens keine Chance mehr auf ein kommunikatives Comeback und rät Wulff zum Rücktritt.</p>
<p>Also: Hätte oder hätte nicht? Nun, ein guter PR-Berater hätte Wulff bereits im Aufkeimen der Debatte um seinen komischen Privatkredit langfristig vorbereitet. Da legt man sich halt mal ein Krisen-PR-Paket in die Schublade, dann muss man auch nicht überstürzt auf irgendwelche Mailboxen schimpfen.</p>
<p>Wulff wusste, dass Journalisten die Einsicht ins Grundbuch beantragt und eingeklagt hatten. Eine Chancen-Risiken-Analyse hätte vermutlich dazu geführt, dass zwischen PR-Berater und Christian Wulff folgender Satz gefallen wäre: „Christian, am besten, du bleibst in Hannover.“ Zum Amt eines Ministerpräsidenten gehört Dreck am Stecken irgendwie dazu. Sogar als Kanzler darf man schwarze Kassen verschweigen – Politiker eben.</p>
<p>Für einen Bundespräsidenten gibt’s aber keine Punkte; egal, wie gut man schwindeln, lügen, verschweigen oder taktieren kann. Man erklärt sich nicht. Diese Grenze hatte Amtsvorgänger Horst Köhler gradlinig gezogen: Der Bundespräsident steigt nicht ein in die Krisen-PR.</p>
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		<title>Kaufen Sie noch, oder wulffen Sie schon?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 05:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundespräsident Christian Wulff hat niemanden belogen. Er hat eine geniale Inspiration geliefert für zahlreiche Werbekampagnen – vom Wulff-Kredit bis zum Wulff-Urlaub. Die 10 besten Wulff-Werbeideen, die leider bislang noch nicht erfunden wurden. Achtung: Ironie.
Hat Christian Wulff endlich aufgeräumt in der verzweigten Affäre um günstige Kredite, billige Urlaube und gesponserte Werbekampagnen? War es ein Fehler, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Christian Wulff hat niemanden belogen. Er hat eine geniale Inspiration geliefert für zahlreiche Werbekampagnen – vom Wulff-Kredit bis zum Wulff-Urlaub. Die 10 besten Wulff-Werbeideen, die leider bislang noch nicht erfunden wurden. Achtung: Ironie.<span id="more-6274"></span></p>
<p>Hat Christian Wulff endlich aufgeräumt in der verzweigten Affäre um günstige Kredite, billige Urlaube und gesponserte Werbekampagnen? War es ein Fehler, die Krisenkommunikation über Anwälte abzuwickeln? Hat er überhaupt verstanden, dass man das höchste Amt im Staate nicht wie ein Landrat führen und verteidigen darf? Wir wissen es nicht.</p>
<p>Aber wir ahnen, dass Wulff im Kern ein Konjunkturprogramm im Kopf hatte, als er der Republik Einblick in seine Konsumstrategie gewährte. Der geneigte Leser möge an die Binnennachfrage denken, derer sich Deutschland erfreute, wenn Konsumieren endlich unabhängig vom eigenen Geldbeutel würde. Und es gibt auch schon ein Wort dafür: Wulffen. Gewulfft wird beispielsweise dann, wenn man was abbekommt, aber ein anderer dafür die Rechnung kriegt.</p>
<p>Sicher, es wäre eine Frechheit, wenn man die Steilvorlage des Bundespräsidenten in reißerische Plakate und kratzbürstige Werbekampagnen gösse. Doch jene Frechheit, um die geht’s nun mal bei Werbung. Wie könnten solche Kampagnen aussehen – erste Ansätze.</p>
<ol>
<li>Sie      wollen ein neues Auto kaufen? Wulffen Sie lieber – funktioniert wie      Leasing, wird aber über einen schlauen Trick am Kapitalmarkt      gegenfinanziert.</li>
<li>Sie      wollen ein Eigenheim finanzieren, hätten aber gerne Zinsen zum      Einkaufspreis? Kein Problem – mit dem Wulff-Kredit: Die Zeche zahlt der      Steuerzahler.</li>
<li>Sie      haben Lust auf Luxus-Urlaub zum Freundschaftspreis? Kein Problem – mit dem      Wulff-Paket: Kostenlose Ferienplätze von Leuten, die ihre Reise nicht      antreten.</li>
<li>Sie      brauchen ein neues Smartphone, haben aber keine Lust auf die monatlichen      Vertragskosten? Kein Problem – mit dem Wulff-Tarif beim Mobilfunkanbieter      Ihres Vertrauens, der einfach jemand anderes sucht, dem er die Rechnung      schicken kann.</li>
<li>Sie      müssen zu einem vielleicht sehr peinlichen Vorfall vor Gericht aussagen,      haben aber vor allem ein Interesse daran, dass möglichst wenig Wahrheit ans      Tageslicht kommt? Kein Problem – mit der Wulff-Taktik beim Anwalt Ihres      Vertrauens: Erst mal abwarten wie das Urteil ausfällt und erst dann die      eine oder andere Sünde gestehen.</li>
<li>Sie brauchen      viele Facebook-Freunde, aber niemand soll wissen, dass Sie einander      kennen? Kein Problem mit dem neuen Wulff-Button.</li>
<li>Sie      müssen Wurst verkaufen und suchen nach einer Möglichkeit, den Gewinn zu      steigern? Kein Problem – verkaufen Sie statt Salamischeiben lieber      Wulff-Scheiben, extradünn aber zum gleichen Preis.</li>
<li>Sie      haben vom Bahnchef den Auftrag bekommen, die schlecht ausgelasteten Erste-Klasse-Waggons      mit Fahrgästen zu füllen? Kein Problem – mit dem Wulff-Ticket: Jeder Erste-Klasse-Passagier      kann noch eine weitere Person mitnehmen.</li>
<li>Sie      leiden darunter, dass die Kundschaft das Sammeln von Treuepunkten und      Flugmeilen schlecht annimmt. Kein Problem: Erfinden Sie einfach einen      Wulff-Schein oder Wulff-Punkte. Wer genug davon hat, darf sich bei der      nächsten Wahl zum Bundespräsidenten bewerben.</li>
</ol>
<p>Riester ist nichts für Sie, weil Sie als Single keine Zuschüsse für Kinder bekommen? Dann riestern Sie nicht, wulffen Sie – mit der Privatrente finanziert aus Steuergeldern.</p>
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		<title>Warum „For You, Vor Ort“ super ist</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/warum-%e2%80%9efor-you-vor-ort%e2%80%9c-super-ist/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 05:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Respekt! Immerhin geben andere Unternehmen Millionen aus, um ähnlich viel Diskussionsstoff und Aufmerksamkeit zu erhaschen. Schlecker hat da eine vergleichsweise günstige Lösung gefunden &#8211; typisch.
Offensiv freundlich hat die Drogeriemarkt-Kette Schlecker die Diskussion über ihren neuen Slogan “For You, Vor Ort“ aufgenommen. Die Medienberichte überschlagen sich. Die Kommentare auf dem unternehmenseignen Blog auch.
Das sind schon mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Respekt! Immerhin geben andere Unternehmen Millionen aus, um ähnlich viel Diskussionsstoff und Aufmerksamkeit zu erhaschen. Schlecker hat da eine vergleichsweise günstige Lösung gefunden &#8211; typisch.<span id="more-6247"></span></p>
<p>Offensiv freundlich hat die Drogeriemarkt-Kette Schlecker die Diskussion über ihren neuen Slogan “For You, Vor Ort“ aufgenommen. Die Medienberichte überschlagen sich. Die Kommentare auf dem unternehmenseignen Blog auch.</p>
<p>Das sind schon mal zwei gute Neuigkeiten. Bislang wusste man nämlich weder, dass es bei Schlecker ein Blog gab, noch kannte man den alten Slogan.</p>
<p>2:0 für Schlecker.</p>
<p>Echte Stil-Pluspunkte erntet die Kommunikations-Abteilung der Drogeriemarktkette zudem für das – nennen wir es mal Krisenmanagement. Immerhin entwickelte sich in wenigen Tagen ein wahrer Aufmarsch der Möchtegern-Deutsch-Hüter.</p>
<p>3:0 für Schlecker.</p>
<p>Und diese Zeitschrift, die einen persönlichen Brief des Unternehmenssprechers einfach auf Facebook veröffentlichte, hat übrigens keine Unterlassungserklärung bekommen. Dennoch: Das wäre so, als würden Sie, lieber Leser, Emails von Geschäftspartnern oder Kollegen einfach im Social Web veröffentlichen.</p>
<p>0:1 gegen die Zeitschrift „Deutsche Sprachwelt“. Aber immerhin weiß man jetzt auch, dass es diese Zeitschrift gibt. Also ein knappes 1:1 – leider nicht der Endstand. Warum nicht? Weil den meckernden Möchtegern-Sprachhütern, und damit sind nicht nur die Vertreter der Zeitschrift gemeint, Schlecker doch in Wahrheit total egal ist.</p>
<p>Und das wusste bereits Immanuel Kant: Kritiker bauen ihre Zelte neben die Häuser der anständigen Menschen. Und wenn sie fertig kritisiert haben, ziehen sie einfach weiter. Daran ist zunächst mal nichts auszusetzen, es sei denn, man empfindet Scheinheiligkeit als Untugend.</p>
<p>Also: Daumen hoch für Schlecker. Jetzt nur noch schnell Mindestlöhne zahlen, die Filialen gegen Raubattacken sichern und geregelte Arbeitszeiten einführen, und alles wird gut. Komisch eigentlich, dass die deutsche Bildungselite lieber über einen Slogan diskutiert, als über die wichtigen Dinge im Businessleben. Endstand damit 4:0 für Schlecker. Mit dem Slogan „For You, Vor Ort“ hat man auch noch die harten Themen aus der Krisenkommunikation verbannen können.</p>
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		<title>Hat Google Deutschland keinen eigenen Designer?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 14:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Adwords]]></category>
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		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon klar: Die Zügel liegen fest in den Händen der Zentrale. Aber gestalten die Kollegen aus Mountain View auch die weltweiten Marketing-Kampagnen? Sieht jedenfalls so aus. 
So sieht ein Euro-Zeichen aus €. Und nicht so wie auf den Anzeigen von Google, bei denen in dem Fall Neukunden für die Adwords-Sparte geworben werden sollen. Da hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6208" class="wp-caption alignleft" style="width: 340px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/google-energieverbrauch.jpg"><img class="size-full wp-image-6208 " title="google energieverbrauch" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/google-energieverbrauch.jpg" alt="" width="330" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Eu schafft 60-Watt-Birne ab. Google führt sie wieder ein.</p></div>
<p>Schon klar: Die Zügel liegen fest in den Händen der Zentrale. Aber gestalten die Kollegen aus Mountain View auch die weltweiten Marketing-Kampagnen? Sieht jedenfalls so aus. <span id="more-6207"></span></p>
<p>So sieht ein Euro-Zeichen aus €. Und nicht so wie auf den Anzeigen von Google, bei denen in dem Fall Neukunden für die Adwords-Sparte geworben werden sollen. Da hat jemand beim Nachmalen wohl einen Strich vergessen. Hello US-colleagues, there are two stripes in the € &#8211; not like in the sign for $.</p>
<div id="attachment_6209" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/adwords_google_anzeige.jpg"><img class="size-full wp-image-6209" title="adwords_google_anzeige" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/adwords_google_anzeige.jpg" alt="" width="268" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">The one and only €</p></div>
<p>Und auch bei den ausführlichen Infos, wie viel Energie Google verbraucht, um die Welt mit Treffern im Web zu beglücken, haben die Kollegen in den USA wohl ihr eigenes Süppchen gekocht.</p>
<p>Der monatliche Energieverbrauch pro Google-Nutzer sei gerade mal so hoch, dass man damit eine normale 60-Watt-Glühbirne 3 Stunden lang leuchten lassen könnte. Jetzt die Tatsache mal beiseite, dass diese Darstellung sehr gut geeignet ist, um selbst astronomische Zahlen am Ende ganz klein aussehen zu lassen.</p>
<p>Die 60-Watt-Glühbirne ist EU-weit gerade ausgeknipst worden. Energiesparlampen überfluten die alte Welt. Das ist schon ein mittleres PR-Beben, wenn man mal überlegt, durch wie viele Hände so eine Info geht, bevor der Konzern sie herausgibt.</p>
<p>Aber Spaß beiseite. Ansonsten machen die Google-Kollegen natürlich einen klasse Job. Warum der Facebook-Like-Button jetzt von allen offiziellen Regierungsseiten verschwinden soll, vom Google+ Button aber nie die Rede ist – das wird das Geheimnis Googles PR-Abteilung bleiben.</p>
<p>Oder liegt es einfach daran, dass im Moment niemand von Google+ spricht? Das ging aber schnell. Wer dort noch nicht war, hier die Wahrheit in einem Satz: Da tummeln sich mehrheitlich männliche Marketing-Spezialisten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abnehmen: Diät oder Wunschgewicht</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/abnehmen-diat-oder-wunschgewicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel Fett Sie in welcher Zeit wirklich abbauen können. Warum herkömmliche Diäten versagen. Welche Rolle Ihre Psyche beim Abnehmen spielt. Irrtümer und Wahrheiten auf dem Weg zum Wunschgewicht.
Ein Blick auf die Wage bringt ein Lächeln auf das Gesicht: Nach wenigen Tagen Diät sind die ersten Kilo weg. Nach ein paar Wochen sieht es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viel Fett Sie in welcher Zeit wirklich abbauen können. Warum herkömmliche Diäten versagen. Welche Rolle Ihre Psyche beim Abnehmen spielt. Irrtümer und Wahrheiten auf dem Weg zum Wunschgewicht.<span id="more-6188"></span></p>
<p>Ein Blick auf die Wage bringt ein Lächeln auf das Gesicht: Nach wenigen Tagen Diät sind die ersten Kilo weg. Nach ein paar Wochen sieht es dann schon ganz anders aus. Die Kilo sind wieder da, vielleicht sogar mehr als vorher. Und das sorgt für Frust. So oder so ähnlich geht es vielen Menschen. Sei es, dass sie nur das eine oder andere „entscheidende“ Kilo Fett abbauen wollen, oder auch aus Gründen der Gesundheit deutlich abspecken müssten. Sie schaffen es nicht, langfristig ihr Gewicht zu reduzieren.</p>
<div id="attachment_6189" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/jojoeffekt.jpg"><img class="size-full wp-image-6189" title="jojoeffekt" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/jojoeffekt.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Jojoeffekt: Warum Fett wieder aufgebaut wird</p></div>
<p>Viele probieren es mit herkömmlichen Diäten. Welche das konkret ist, spielt für den Effekt keine große Rolle. Die ersten Pfunde purzeln vielleicht nach ein paar Tagen. Aber nach ein paar Wochen sind sie wieder da. Die Gründe für den so genannten Jojoeffekt im Überblick:</p>
<h2>Warum Diäten oft versagen</h2>
<p>1. Die meisten Diätprogramme raten zum sparsamen Würzen mit Salz. Salz bindet Wasser im Körper. Ein sinkender Salzanteil sorgt also auch für weniger Gewicht, weil man Flüssigkeit ausscheidet und nicht wieder so viel aufnehmen muss.</p>
<p>2. Herkömmliche Abnehmprogramme sehen vor, die Nahrungszunahme zu drosseln. Nach dem Motto „Friss die Hälfte“ soll damit der Körper angeregt werden, überschüssiges Fett abzubauen. Tatsächlich tut er das. Aber er tut noch mehr. Der Stoffwechsel schaltet schnell in einen Krisenmodus. Heißt: Die Nahrung wird besser verwertet. Das Fatale: Der Krisenmodus hält auch noch lange nach der Diät an. Isst man also nach der Diät wieder die normalen Mengen, zieht der Körper mehr Energie aus dem Essen mit dem ganz einfachen Ziel, wieder mehr „Vorräte“ anzulegen – also Fettpolster. Ganz nach dem Motto: „Wer weiß, wann die nächste Krise kommt?“</p>
<p>3. Ein ebenfalls fatales Symptom herkömmlicher Abnehm-Tipps ist der Verlust von Muskeln. Auch das ist eine von der Natur vorgesehene Schutzmaßnahme. Viel Muskulatur heißt hoher Energieverbrauch. Auch im Ruhemodus verzehren die Muskeln Kalorien. Der körpereigene Schutzmechanismus hat also den einfachen Effekt, dass tatsächlich weniger Nahrung benötigt wird – eben wieder ein Umschalten auf den Krisenmodus. Muskulatur aufbauen dauert allerdings viel länger, als sie abzubauen – und es erfordert mehr Arbeit. Leistungssportler spüren schon nach wenigen Tagen Trainingspause den Verlust an Kondition und Kraft. Die Aufholjagd dauert hingegen Wochen.</p>
<p>Zurück zum Effekt fürs <a href="http://www.move-wunschgewicht.de/">dauerhafte Abnehmen</a>: Nach der Diät ist vor dem Jojoeffekt. Der geringere Anteil Muskeln an der gesamten Körpermasse verbraucht weniger Energie. Angenommen, Sie essen nach dem herkömmlichen Abnehmprogramm in etwa die gleiche Menge Nahrung wie vorher, führt das zwangsläufig zu einem Energieüberschuss. Die überschüssigen Kalorien werden in Fett umgewandelt.</p>
<p>4. Belohnung bestraft: Wer sich nach erfolgreich abgeschlossener Diät dem lang ersehnten Festessen, Naschen oder schlichtem Ende der Qualen reduzierter und einseitiger Malzeiten hingibt, verstärkt die Ursachen des Jojo-Effekts. Nach dem Motto „Jetzt gönn ich mir was“ wird reingehauen und geschlemmt. Doch ausgerechnet dann, wenn der Körper noch im Krisenmodus arbeitet und die Energiezufuhr sorgfältigst verwertet.</p>
<p>Belohnung bestraft zum Zweiten: Wie deprimierend es sein kann, wenn man nach der abgeschlossenen Diät gleich wieder zulegt, das wissen die meisten der Abnehm-Willigen. Was dieser auf die Psyche wirkende Fakt mit den Menschen macht – das erfahren Sie jetzt: Nur wenige Menschen vermögen es, sich durch Niederlagen und Scheitern zu motivieren. Für die Meisten rückt ein Ziel in noch weitere Ferne, wenn der Weg dahin mit Fehlversuchen gepflastert ist. Die psychologische Erklärung dazu ist zweigeteilt.</p>
<p>Einerseits lernt das Unterbewusstsein aus dem Scheitern „das schaff ich nicht“ und erinnert unterschwellig beim erneuten Versuch daran. Heißt: Es wird jedes Mal schwerer, beispielsweise eine Diät überhaupt noch durchzuhalten. Andererseits – also die zweite Seite der Medaille für die psychologische Erklärung, warum wenige Menschen Motivation aus Niederlagen ziehen: Menschen motivieren sich unterschiedlich. Der eine mag sich nach einer Niederlage sagen „Jetzt erst recht“. Der andere startet lieber keinen neuen Versuch. Das ist vielleicht keine neue Erkenntnis. Aber die Wissenschaft hat dazu interessante Erklärungen hervorgebracht.</p>
<h2>Welche Rolle die Psyche beim Abnehmen spielt</h2>
<p>So unterscheidet beispielsweise der Freiburger Psychologe Dr. Rainer Schneider insgesamt vier Motivationstypen: Effektfokussiert, ergebnisorientiert, wachstumsfokussiert und integrationsorientiert. Die Unterscheidung entstammt der so genannten PSI-Theorie. Nähre Informationen dazu bekommen Sie in dem einem kostenlosen Info-PDF. Einfach eine Email an <a href="mailto:info@Textberater.com">info@Textberater.com</a> senden mit dem Betreff „Wunschgewicht“. Sie erhalten dann umgehend ihr kostenloses Infopaket plus einer Leseprobe aus Dr. Schneiders Buch „Die 30 Gebote der Ernährung“ per Email in Ihr Postfach. Darin erklärt Dr. Rainer Schneider beispielsweise, warum es beim Abbau von Fett eine einfach Faustregel gibt: 1 Pfund pro Woche, so der Wissenschaftler, sei ein guter Maßstab. Die genaue Menge variiere zwar von Mensch zu Mensch leicht, könne aber als Richtschnur gelten, wie viel man richtig abnehmen kann ohne die Gesundheit zu belasten.</p>
<div id="attachment_6190" class="wp-caption alignleft" style="width: 479px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/MOVE-Grafik3.jpg"><img class="size-full wp-image-6190 " title="MOVE-Grafik" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/MOVE-Grafik3.jpg" alt="" width="469" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Abnehmen und Psychologie: Passend auf die Persönlichkeit abgestimmtes Programm</p></div>
<p>Aber anreißen wollen wir den Ansatz von Dr. Rainer Schneider dennoch. Abnehmen sei eine Frage der Motivation, so Schneider. Herkömmliche Diätprogramme seien auch deswegen zum Scheitern verurteilt, weil sie nicht zur Persönlichkeit des Anwenders passen. Prinzipiell wird die individuelle Persönlichkeit des Nutzers in der Regel gar nicht analysiert. Stattdessen gibt’s eine Patentlösung, von der behauptet wird, dass sie für jeden funktionieren soll.</p>
<p>Schneider geht den umgekehrten Weg. Seine Abnehm-Methode heißt MOVE und basiert auf einem umfangreichen Test. Mittels 88 Fragen wird ermittelt, welcher Motivationstyp der Anwender ist. Und es wird ermittelt, wie gut man das eigene Verhalten steuern kann. Umgangssprachlich würde man sagen, wie stark der Wille ist. Bei der Unterscheidung der so genannten Selbstregulations-Kompetenz gibt es drei Abstufungen: Gering, mittel und stark. Rechnerisch ergeben sich aus den vier Motivationstypen mit jeweils drei Kompetenzgraden der Verhaltenssteuerung 4&#215;3, also 12 verschiedene Abnehmprogramme – abgestimmt auf die Persönlichkeit des Anwenders.</p>
<p>Zusätzlich präsentiert Dr. Schneider auch ein umfangreiches Buch: „Die 30 Gebote des Abnehmens“. Eine Leseprobe erhalten Sie ebenfalls per Email an <a href="mailto:info@Textberater.com">info@Textberater.com</a> mit dem Betreff „Wunschgewicht“. Die Ergänzung der MOVE-Methode um den Ernährungsratgeber sei nötig, so Dr. Schneider, weil ein Mindestmaß an Aufklärung und Wissen über die Logik der Ernährung wichtig sei. Ernährungs-Experten werden in dem umfangreichen PDF vielleicht nur wenige neue Erkenntnisse finden. Aber für das Wissen, das in den 30 Geboten steckt, müsste man zig Bücher wälzen und einen großen Erfahrungsschatz haben.</p>
<div id="attachment_6191" class="wp-caption alignleft" style="width: 585px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/abnehmen31.jpg"><img class="size-full wp-image-6191  " title="abnehmen3" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/abnehmen31.jpg" alt="" width="575" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Optimal motiviert zum Ziel: So geht&#39;s</p></div>
<p>MOVE funktioniert über ein Online-Programm: Test, Auswertung, das auf die Persönlichkeit des Anwenders abgestimmte Programm samt Audio-Hilfe und den 30 Geboten des Abnehmens ist für leicht anwendbar. Die einfache Anwendbarkeit eines psychologisch und wissenschaftlich fundierten Programms für möglichst viele Nutzer steht bei MOVE im Vordergrund. Es sind keine psychologischen Vorkenntnisse nötig. Und die ausführliche Auswertung des Tests mit der Bestimmung des Motivationstyps ist sogar auf andere Bereiche des Lebens übertragbar – beispielsweise Job oder Familie.</p>
<p>“MOVE befreit die Anwender von den Zwängen und Irrtümern herkömmlicher Methoden“, sagt Dr. Rainer Schneider. Während für den Erfolg normaler Diäten, Tipps und Tricks Voraussetzungen vom Nutzer verlangt werden, damit es funktioniert, stellt sich MOVE auf den Nutzer ein. Je nachdem, wie er oder sie sich am besten fürs Abnehmen motiviert, gibt’s das passende Programm.</p>
<p><a href="http://www.move-wunschgewicht.de" target="_blank"><img src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Banner_Abnehmen_quer.gif" border="0" alt="Abnehmen ohne Tricks mit MOVE-Wunschgewicht.de" /></a></p>
<p>Den Wert von <a href="http://www.move-wunschgewicht.de/">www.MOVE-Wunschgewicht.de</a> lernen auch immer mehr Anwender zu schätzen. So sagte beispielsweise Internetunternehmer Heiko (32) aus Frankfurt am Main: „MOVE hat extrem viel Mehrwert für den Nutzer. Allein das Feedback zum psychologischen Test mit vergleichbarer Aussagekraft ist sonst nur deutlich teurer zu bekommen. Und mit der Geld-zurück-Garantie geht der MOVE-Nutzer auf Nummer sicher.“</p>
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		<title>VDS völlig unverständlich, Telekom aber auch</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 14:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
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		<description><![CDATA[Der „Verein Deutsche Sprache“ hat dem Volk offenbar lange nicht mehr aufs Maul geschaut. Oder wie ist der Negativpreis „Sprachpanscher des Jahres“ für Telekom-Chef René Obermann zu erklären? Und wie kommen die Telekommer auf die Idee, sich auch noch zu rechtfertigen?
Für den „Sprachpanscher des Jahres“ habe Obermann sich vor allem wegen der anglikanischen Produktnamen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Verein Deutsche Sprache“ hat dem Volk offenbar lange nicht mehr aufs Maul geschaut. Oder wie ist der Negativpreis „Sprachpanscher des Jahres“ für Telekom-Chef René Obermann zu erklären? Und wie kommen die Telekommer auf die Idee, sich auch noch zu rechtfertigen?<span id="more-6153"></span></p>
<p>Für den „Sprachpanscher des Jahres“ habe Obermann sich vor allem wegen der anglikanischen Produktnamen der Telekom qualifiziert. Also erstens hat der Konzernlenker die Namen nicht erfunden – so viel dürfte fest stehen.</p>
<p>Zweitens: International aufgestellter Kommunikationsdienstleister mit unzähligen Marken am Markt – soll so ein Laden auf dem Heimatmarkt ernsthaft mit der eigenen Strategie brechen und extra Begriffe erfinden, die…</p>
<p>…drittens: Dann kein Deutscher verstehen würde? Geht’s noch? Da kommuniziert die VDS-Jury wohl noch per Brief in Handschrift. Wer „Mobile“, „Home“ oder „All-in-One“ nicht versteht, kommuniziert speziell auf dem Mobilfunkmarkt leider am Kunden vorbei.</p>
<p>So einfach ist das.</p>
<p>Genauso einfach wäre es auch gewesen, die „Auszeichnung“ zu ignorieren. Aber da sind die Telekommer wieder zu korrekt für. Eine Rechtfertigung per Pressemitteilung. Als müsste Obermann zum Rapport vor den Deutschlehrer.</p>
<p>Obermann, der Mann, der mehr als 50.000 Stellen einsparte, ohne dass sich darüber irgendjemand beschweren könnte. Der Umbau der Telekom vom Beamtenstaat zum weltweit agierenden Technologiekonzern begann mit schmerzhaften Streitereien mit der Belegschaft und endete in der Gewinnzone.</p>
<p>Da lächelt man doch nur noch müde über einen VDS. Oder nicht?</p>
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		<title>Werbung statt Schreckensbotschaften!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 10:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtraucher werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Tabak-Konzerne wollen rechtliche Schritte gegen die neue Vorschrift einleiten, dass ab 2012 Horrorbilder und Schreckensbotschaften auf den Schachteln abgedruckt werden müssen. Das wundert einerseits nicht, ist der US-amerikanische Rauchermarkt doch noch in Sachen Aufklärung in den Kinderschuhen und daher bereit für so eine Kampagne. Mittelfristig bringen wird das jedoch nichts. Denn Abschreckung &#8211; das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Tabak-Konzerne wollen rechtliche Schritte gegen die neue Vorschrift einleiten, dass ab 2012 Horrorbilder und Schreckensbotschaften auf den Schachteln abgedruckt werden müssen. Das wundert einerseits nicht, ist der US-amerikanische Rauchermarkt doch noch in Sachen Aufklärung in den Kinderschuhen und daher bereit für so eine Kampagne. Mittelfristig bringen wird das jedoch nichts. Denn Abschreckung &#8211; das weiß auch jeder Werbetreibende &#8211; ist eine schlechte Motivationsquelle für positive Ziele.<span id="more-6141"></span></p>
<p>“Abschreckung bringt fast gar nichts“, sagt auch Dr. Rainer Schneider. Der Psychologe aus Freiburg verweist bei seiner These auf die aktuelle Forschung. „Ganz wenige Typen von Menschen reagieren auf solche Hinweise damit, dass sie tatsächlich aufhören zu rauchen“, so Dr. Schneider. Weitaus mehr psychologische Typen motivierten sich hingegen über positive Zielformulierungen. Deswegen schlägt der MOVE-Erfinder eine völlig andere Strategie vor.</p>
<p>“Auf den Zigarettenschachteln sollten Wege aufgezeigt werden, wie man sich aus der Sucht befreit“, so Schneider. Das sei nicht nur eine Stilfrage. Es würde auch die Wirkung verstärken, Menschen vom Rauchen abzubringen. Vorstellbar sei beispielsweise, die derzeit noch mit Horrorbildern und Schreckensbotschaften gespickten Plätze auf der Schachtel durch Anzeigen von Nichtraucher-Methoden zu ersetzen.</p>
<p>Interessanter Vorschlag: Davon hätten natürlich alle was – theoretisch. Die Raucher bekämen konstruktive Informationen – und zwar solche, die sie vielleicht noch nicht kennen. Und die Tabakfirmen könnten den einen oder anderen Euro zusätzlich einnehmen. Die werden sich allerdings hüten, solche Auswege aus der Sucht präsent auf ihrem eigenen Produkt zu platzieren.</p>
<p>Zum Nichtraucher werden reicht Wissen alleine meist nicht</p>
<p>Derzeit bekommt man in Deutschland ja auch schon nur noch Tabak-Produkte, deren Verpackung mit allerhand Gassenhauern glänzt. Das ist schon seit Jahren so und hat weder am Anfang, noch jetzt irgendeinen Raucher interessiert.</p>
<p>Und selbst wenn es jemanden interessieren würde: Die Frage bleibe jedoch, ob die gängigen Nichtraucher-Rezepte dafür taugen, so Dr. Schneider. Auch bei der Rauchentwöhnung gehe es nämlich in erster Linie um eine psychologische Veränderung beim Anwender. Und der Weg zur Veränderung des Verhaltens sei nun mal abhängig vom psychologischen Typus. „Wenn jeder mit einer bestimmten Methode zum Ziel käme, gäbe es ja schon jetzt kaum noch Raucher“, so Dr. Schneider.</p>
<p>Fünf von sechs Rauchern geben laut verschiedenen Umfragen an, mit ihrer Sucht brechen zu wollen. Der größte Teil der Willigen hat zudem schon mehrere Methoden zur Rauchentwöhnung ausprobiert – erfolglos. Nur ein kleiner Teil davon schafft es auch. Auch das spreche gegen die Abschreckung auf Zigarettenschachteln. Schneider: „Das Problem ist nicht, dass die Raucher beispielsweise nicht wüssten, wie schädlich ihre Sucht ist. Das Problem ist: Wie können sie sich erfolgreich motivieren, erstens Rauchen als Problem zu erkennen und zweitens, die nötigen Schritte zu unternehmen zum <strong><a href="http://www.move-methode.de/">Nichtraucher werden</a></strong>.“</p>
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		<title>Nichtraucher werden und bleiben: Neue Methode nutzt Psychologie</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 20:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtraucher werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichtraucher werden ist eine Frage der Motivation. Im Prinzip ist es leicht: Zigaretten weg und durchhalten. Warum so viele Menschen daran scheitern: Praktisch entsteht ein scheinbar unlösbares Problem: „Wie halte ich durch“, fragen sich viele frischgebackene Nichtraucher. Dazu hat ein Freiburger Psychologe eine neue Antwort gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichtraucher werden ist eine Frage der Motivation. Im Prinzip ist es leicht: Zigaretten weg und durchhalten. Warum so viele Menschen daran scheitern: Praktisch entsteht ein scheinbar unlösbares Problem: „Wie halte ich durch“, fragen sich viele frischgebackene Nichtraucher. Dazu hat ein Freiburger Psychologe eine neue Antwort gefunden. <span id="more-6129"></span></p>
<p>Und genau das ist die Frage. Nicht jeder ist mit einer Extraportion Durchhaltevermögen geboren worden. Und nur wenige sind in der Lage, allein mit Willensstärke vom einen auf den anderen Tag mit dem Rauchen dauerhaft aufzuhören. Woran liegt das? Eine Erklärung:</p>
<p>In der Psychologie entstand um die Jahrtausendwende eine neue Methode, die sich PSI-Theorie nennt. Sie erklärt Motivation und Handeln mit einem vergleichsweise komplexen Modell.</p>
<p><a href="http://www.move-methode.de" target="_blank"><br />
<img src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Banner_Nichtraucher_quer.gif" border="0" alt="Nichtraucher werden mit MOVE-Methode.de" /></a></p>
<p>Einerseits gibt es verschiedene Motivationstypen. Die Palette der Typen ist breit. Auf der einen Seite stehen die Menschen, die sich mit positiven Zielvorgaben sehr gut motivieren können und bei denen Belohnung beispielsweise ein guter Antrieb ist.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es Motivationstypen, die Ziele vor allem dann gut erreichen, wenn sie sich die Konsequenzen klar machen, wenn sie es nicht schaffen. Zwischen den Extremen gibt es viele Schattierungen. Die einen brauchen starke und bildhafte Vorstellungen. Andere brauchen rationale Argumente.</p>
<p>Auf der zweiten Ebene der PSI-Theorie geht’s um die Fähigkeit zur Selbstregulation. Damit ist die Fähigkeit gemeint, die darüber bestimmt, wie gut ein Mensch sein Verhalten steuern kann. Dabei geht es um bewusstes, aber auch um unbewusstes Verhalten – Affekte, Emotionen usw.</p>
<h2>Persönlichkeit entscheidend für den Weg zum Nichtraucher</h2>
<p>Letztlich werden die beiden Ebenen, die Motivationstypologie und die Ausprägung der Selbstregulationskompetenz, bei der PSI-Theorie zu einem Gesamtmodell verknüpft. Je nach Mischung aus Ebene 1 und 2 entsteht also eine Typologie mit vielen Ausprägungen.</p>
<div id="attachment_6130" class="wp-caption alignleft" style="width: 443px"><a href="http://www.move-methode.de"><img class="size-full wp-image-6130  " title="Nichtraucher werden" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/MOVE-Grafik2.jpg" alt="Nichtraucher werden mit der MOVE-Methode" width="433" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Persönlichkeit, Stärken und Schwächen kennen ist entscheidend: MOVE-Methode zur Rauchentwöhnung</p></div>
<p>Warum sollte diese psychologische Analyse beim <a href="http://www.move-methode.de/">Nichtraucher werden</a> wichtig sein? Die Antwort liegt auf der Hand: Rauchentwöhnung ist vor allem Kopfsache. Man will ein Ziel erreichen und mobilisiert die eigenen psychischen Kraftquellen. Diese Kraftquellen muss man dazu aber erst kennen. Klar, mit steigendem Alter lernt man die eigene Persönlichkeit immer besser einzuschätzen.</p>
<p>Doch viele Kräfte wirken im Verborgenen. Sie sind uns teilweise nicht bewusst. Mit einem psychologischen Test kann man die eigene Psyche gut analysieren – so geschieht das auch bei der MOVE-Methode.</p>
<p>Die MOVE-Methode ist die bislang erste und einzige Nichtrauchermethode, die sich der PSI-Theorie bedient. Die Erklärungskraft des psychologischen Tests reicht weit über das hinaus, was man vielleicht aus Zeitschriften oder aus anderen Psychotests kennt. Insgesamt 88 Fragen gehen der Motivation und der Selbstregulation des Rauchers auf den Grund.</p>
<p>Anhand der Test-Ergebnisse wird dann ein speziell auf die Persönlichkeit des Rauchers zugeschnittene Entwöhnungsmethode zusammengestellt. Dazu gibt’s auch eine Audio-Hilfe zum Download, die mit dem jeweiligen Nichtraucherprogramm zusammenarbeitet.</p>
<h2>Einfache Anwendung der Nichtrauchermethode</h2>
<p>Warum sollte <strong>Nichtraucher werden</strong> so kompliziert sein? Nun, kompliziert ist nur die Theorie. Die Anwendung der Methode bedarf keines psychologischen Fachwissens. Alles läuft bequem übers Internet. Die Fragen und die Anleitungen sind einfach gehalten und für jeden verständlich und handhabbar.</p>
<p>Kompliziert wird es aber trotzdem, und zwar immer dann, wenn der Noch-Raucher mit einer falschen Methode scheitert und seine Sucht nicht bezwingen kann. Jeder gescheiterte Versuch, sich das Rauchen abzugewöhnen, hinterlässt eine Erinnerung im Unterbewusstsein. Das ist richtig tricky. Denn bewusst ist diese Erinnerung logischer Weise nicht. Man kann sie auch nicht einfach löschen. Aber bei jedem neuen Versuch meldet sich die Erinnerung unbewusst. Und die gelernte Lektion ist fatal: „Ich schaff das nicht“.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, mit einer herkömmlichen Methode zu scheitern, ist relativ groß. Dauerhaft vom Rauchen loskommen schafft selbst bei den bekannten und lang erprobten Entwöhnungsprogrammen nur ein Bruchteil der Anwender. Bei den Meisten verpufft der Effekt der Anwendung nach kurzer Zeit und sie werden rückfällig.</p>
<p>Der Grund dafür: Herkömmliche Rauchentwöhnungsmethoden lassen die individuelle Psyche des Anwenders außer Acht. Das ist so, als würde ein Koch behaupten, er habe das Rezept gefunden, das allen Menschen gleich gut schmeckt. Die herkömmlichen Methoden können in der Regel immer nur für jene Menschen funktionieren, die zufällig oder intuitiv zu einem Programm gegriffen haben, das zu ihrer Persönlichkeit und ihrem psychologischen Innenleben passt.</p>
<p>Ein Beispiel: Es gibt sehr viele Medikamente und Ersatzdrogen auf dem Nichtraucher-Markt. Die haben eine bestimmte Wirkung – sie ersetzen die Nikotinzufuhr des Rauchens durch einen anderen Weg, wie Pillen, Pflaster usw. Welche Typen von Menschen werden damit wohl erfolgreich und dauerhaft Nichtraucher? Einerseits sicherlich die ohnehin Willensstarken, die genau genommen mit jeder Methode und auch ohne jede Hilfe von Außen einfach mit dem Rauchen aufhören könnten.</p>
<p>Diese Menschen gibt’s und als Raucher kennt man meist auch ein Beispiel aus Freundeskreis oder Familie. Eine fiktive Geschichte zur Veranschaulichung: Onkel Herbert stand eines Morgens auf und sagte sich, „heute ist Schluss“. Das war vor 13 Jahren und seitdem hat Onkel Herbert nie wieder eine Zigarette angefasst. Ob Onkel Herbert den Ausstieg aus der Nikotinsucht mit Pillen, Pflastern, Hypnose, Meditation oder Selbstsuggestion unterstützt hätte – es hätte vielleicht nichts geschadet, wäre aber irrelevant gewesen.</p>
<p>Bei welchen Typen von Menschen helfen Ersatzdrogen noch? Beispielsweise bei jenen, die sehr gut auf Placebo ansprechen. Placebo sind mittlerweile ja nicht mehr nur in der klinischen Forschung ein Begriff. In Kürze: Es gibt Menschen, so auch die Studienergebnisse, die müssen nur eine Spritze sehen, und schon sind sie geheilt. Die Wirkung ist tatsächlich messbar. Aber die Messergebnisse unterscheiden sich von Typ zu Typ mitunter sehr stark. Bei einigen Menschen wirken Placebo gar nicht. Vor allem dann, wenn sie bereits ahnen, dass ein verabreichtes Mittel nur ein Placebo sein könnte.</p>
<h2>Persönliche Kraftquellen kennen und nutzen</h2>
<p>Und so ist es auch, wenn man Nichtraucher werden möchte. Die mitunter überzeugende Wirkung, die auch eine herkömmliche Methode haben kann, verfliegt bei dem Einen schnell, beim Anderen langsam, und beim Dritten setzt sie gar nicht erst ein.</p>
<p>Wer beispielsweise die Tricks der Selbstsuggestion durchschaut, wird es mit vielen mental orientierten Angeboten auf dem Nichtrauchermarkt schwer haben. Wer nicht an Hypnose glaubt, der kann zehnmal so eine Sitzung machen und dennoch erfolglos bleiben. Wer den Placebo-Effekt von Medikamenten kennt, hat es automatisch schwerer mit den dementsprechenden Helfern in Pillen- oder Pflasterform.</p>
<p>Wer aber die Kraftquellen der eigenen Motivation kennt, der kann sie zielgerichtet einsetzten. Das ist die Basis der MOVE-Methode. Sie schränkt den werdenden Nichtraucher nicht ein auf Glaubenssätze oder starre Rezepte. Sie befreit den Noch-Raucher von solchen Vorgaben und gibt ihm das Wissen darüber, wie er am besten sein Ziel erreicht – also seine (oder ihre) vorhandenen Ressourcen nutzt.</p>
<p>Der positive Nebeneffekt: Die MOVE-Methode lässt sich auf viele Bereiche des Lebens anwenden. Job, gesunde Ernährung, Familie – wer die eigene Persönlichkeit kennt, kommt im Leben besser zu recht.</p>
<p>Die MOVE-Methode wurde vom Freiburger Psychologen Dr. Rainer Schneider entwickelt. Dr. Schneider ist zertifizierter Coach und ist unter anderem beratend tätig für die Bundesärtzekammer. Das Ziel von MOVE ist es, möglichst vielen Menschen Zugang zu verschaffen zu einem völlig neuen und auf aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebauten Nichtraucherprogramm. Weitere Infos unter <a href="http://www.move-methode.de/">www.MOVE-Methode.de</a>.</p>
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		<title>Wie man einen Chefredakteur loswird</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 06:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.
Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.<span id="more-6083"></span></p>
<p>Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute alte Meinungsverschiedenheit über die strategische Ausrichtung des Blattes, oder den Wechsel des Oberschreibers auf eine attraktivere Stelle.</p>
<p>Doch die herkömmlichen Exit-Optionen scheinen sich nicht anzubieten. Solange der Chef des Magazins „Campus“ nicht gegen geltendes Recht verstoße, könne man nichts machen, wird Hochschul-Präsidentin Merith Niehuss zitiert.</p>
<p>Zum Glück gibt’s Mittel und Wege außerhalb der gerichtlichen Auseinandersetzung – allesamt erprobt und mit Erfolgsgarantie.</p>
<p><strong>Platz 1: Das gute alte Plagiat<br />
</strong>Da soll ja schon der eine oder andere Chefredakteur für geschasst worden sein. Plagiate sind voll im Trend. Auch in der CDU und FDP hat die neue entdeckte Plagiate-Schnüffelei schon für vergleichsweise viele entzogene Doktortitel gesorgt.</p>
<p><strong>Platz 2: Zeitung zumachen<br />
</strong>Leider ein mittlerweile ganz normaler Vorgang in der deutschen Verlagswelt – die Umstrukturierung. Optional zur sofortigen Stilllegung der Redaktion gibt’s auch die allseits beliebte Variante der „Entwicklungsredaktion“. Heißt: Da wird dann noch mal ein Jahr erfolglos an einem Nachfolger für die eingestellte Publikation rumgedoktert. Der positive Nebeneffekt: In der Zeit wird nichts publiziert.</p>
<p><strong>Platz 3: Nebenkostenabrechnungen</strong><br />
Während beim Fernsehsender KiKa offenbar Millionen veruntreut wurden, sind solche Rekorde gar nicht nötig. Abgerechnete Dienstfahrten ohne dienstlichen Hintergrund haben schon einigen „unkündbaren“ Journalisten die Kündigung eingebracht.</p>
<p><strong>Platz 4: Übernahme durch Investor<br />
</strong>Ja, auch das funktioniert ganz gut, um die strategische Ausrichtung eines Blattes durcheinanderzuwirbeln. Derzeit dürfte Medienmogul Rupert Murdoch auf der Suche sein nach neuen Betätigungsfeldern.</p>
<p><strong>Platz 5: Umzug der Redaktion<br />
</strong>Ein Newsdesk in Afghanistan – klingt nach Wildromantik, dürfte aber dem einen oder anderen Arbeitnehmer übel aufstoßen.</p>
<p><strong>Platz 6: Sparmaßnahmen<br />
</strong>Online first, mehr Anzeigendruck, peinlich genaue Zielvorgaben, Outsourcing der Mantelredaktion, Paid-Content-Insellösungen – das hat bislang so ziemlich jeder betroffenen Redaktion den Rest gegeben.</p>
<p><strong>Platz 7: Generallösung</strong><br />
Schwarzenegger soll mal auf dem kurzen Dienstweg dafür gesorgt haben, dass ein ihm unliebsamer Filmzeitschriften-Chef gegangen wurde. So einen Schwarzenegger wird es doch auch in der Truppe geben. Wenn nicht, ist das auch ein Problem, das dringender Lösung bedarf. Im Zweifelsfall muss man auch über eine Wiedereinstellung des Ex-Verteidigungs-Ministers zu Guttenberg nachdenken.</p>
<p><strong>Platz 8: Karikaturisten einstellen<br />
</strong>Es wäre doch mal ein echter Zugewinn an Unterhaltungswert, wenn lustige Bilder aktuelles Geschehen kommentierten. Die politische Unkorrektheit wäre vorprogrammiert. Und viele Präzedenzfälle zeigen, dass im Falle des Falles auch die falschen Köpfe rollen.</p>
<p><strong>Platz 9: Anzeigenkunden beleidigen / Schleichwerbung<br />
</strong>Gute Frage, ob „Campus“ Anzeigen druckt. Wenn nicht, wird es höchste Zeit.</p>
<p><strong>Platz 10: Modell SPIEGEL<br />
</strong>Beim SPIEGEL entscheiden die Redakteure mit, wer Primus inter Pares wird. Sollte wider jeder Erwartung die Belegschaft hinter dem unliebsamen Spitzenmann stehen, hilft vielleicht auch ein genossenschaftliches Modell. Dann entscheiden eben die großen Anteilseigner.</p>
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		<title>Journalisten und Blogger gesucht für Tests von psychologischem Rauch-Entwöhnungsprogramm</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/journalisten-und-blogger-gesucht-fur-tests-von-psychologischem-rauch-entwohnungsprogramm/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 10:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja wo schreiben Sie denn? Der geneigte Textberater.com-Leser wird gemerkt haben, dass die Nachrichten auf dem Herzblutmagazin derzeit nicht in der gewohnten Schlagzahl erscheinen. Das hat einen sehr guten Grund – einen Gutmenschengrund sozusagen.
Fangen wir mal so an: Welcher Vielschreiber raucht denn nicht? So. Alle anderen könnten das auch bald schon von sich behaupten – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6079" class="wp-caption alignleft" style="width: 306px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke-mit-fluppe.jpg"><img class="size-medium wp-image-6079" title="icke mit fluppe" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke-mit-fluppe-296x300.jpg" alt="" width="296" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich Nichtschreiber: Anmeldung für kostenloses Nichtraucherprogramm bis 10. Juli 2011</p></div>
<p>Ja wo schreiben Sie denn? Der geneigte Textberater.com-Leser wird gemerkt haben, dass die Nachrichten auf dem Herzblutmagazin derzeit nicht in der gewohnten Schlagzahl erscheinen. Das hat einen sehr guten Grund – einen Gutmenschengrund sozusagen.<span id="more-6078"></span><br />
Fangen wir mal so an: Welcher Vielschreiber raucht denn nicht? So. Alle anderen könnten das auch bald schon von sich behaupten – wenn sie die richtige Entwöhnungsmethode nutzen (Betonung auf RICHTIGE).</p>
<p>Macht sich der Raucher mit der falschen Methode auf den Weg zum Nichtraucher, ist einerseits wahrscheinlich, dass er/sie scheitert. Sicher ist, dass jedes Scheitern einen erneuten Versuch erschwert. Das Unterbewusstsein lernt nämlich, dass es das nicht schafft.</p>
<p>Solche und viele weitere Erkenntnisse aus der Psychologie werden in einem neuen Nichtraucherprogramm verwendet. Welche psychologische Theorie dahinter steckt und welches psychologische Institut, für das wir in dem Fall tätig sind, wird noch nicht verraten.</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>So viel darf allerdings schon durchsickern: Das Programm nutzt neueste Erkenntnisse aus der Motivations- und Selbstregulierungs-Forschung. Für das Programm sind jedoch keine ausgiebigen Vorkenntnisse auf dem Gebiet erforderlich.</p>
<p><strong>Was bekommt man:</strong></p>
<ul>
<li>Zugang zu einem psychologischen Test</li>
<li>Spezielles Nichtraucherprogramm auf Basis der Test-Auswertung mit umfangreichen Anleitungen, Checklisten und Audio-Datei zum Meditieren zwischendurch</li>
<li>Den Nebeneffekt, richtig was über sich selbst zu erfahren</li>
<li>Gute Geschichte für das eigene Medium</li>
</ul>
<p>Das Ganze funktioniert natürlich Online. Und dafür ist auch die Testreihe gedacht. Wir machen also keine wissenschaftliche oder statistische Auswertung der Ergebnisse, da die Methode bereits ausgereift ist.</p>
<p>Stattdessen geht’s vor allem um Usability der Webanwendung. Dazu werden die Test-Teilnehmer aufgefordert, einen kurzen Fragebogen nach dem Test auszufüllen. Außerdem fordern wir in dem Fall, dass der Journalist/Blogger einen Artikel zu dem Programm veröffentlicht. Interviews mit den Machern des Programms sind auch möglich und erwünscht.</p>
<p>Der Test kostet natürlich kein Geld, aber etwas Zeit und Ernsthaftigkeit in der Angelegenheit. Interessenten melden sich bitte bis zum 10. Juli per Email an ts(at)stereo-pr.de mit dem Betreff „Nichtraucher“.</p>
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		<title>Nachtreten kommt immer zu spät</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/nachtreten-kommt-immer-zu-spat/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 18:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. Der Chef kommentiert selbst.
Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6065" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg"><img class="size-full wp-image-6065" title="icke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg" alt="" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Fällt euch nix Besseres ein?&quot;: Sillmann sagt&#39;s</p></div>
<p>Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. <em>Der Chef kommentiert selbst.</em><span id="more-6064"></span></p>
<p>Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre für die erneuerbaren Energien. Aber, allen voran die böse Solarkraft mit ihrem unstillbarem Hunger nach Fördergeldern, war ja allen Schlauschreibern zu teuer. Wind verschandelte ja am Ende doch nur die Landschaft. Und Biomasse – ja von Biomasse profitierten ja doch nur die eh schon mit EU-Geldern sattgeworfenen Bauern.</p>
<p>Und dann das: Juli 2011, „Verschlossene Auster“ für die Atomlobby. GROßARTIG!!! Man lacht sich vor allem dann tot, wenn der eine oder andere Kunde im Bereich Erneuerbare tätig ist und die Geschichten, die man als PR-Berater in den Medien anbot trotz ihrer Erzählwürdigkeit nicht erzählt wurden.</p>
<p>Erzählt werden jetzt – allen voran auf Sueddeutsche.de – vierseitige Möchtegernreportagen, wie die Laufzeitverlängerung damals hinter verschlossenen Türen ob erwarteter Steuermehreinnahmen und Scheckbuchpolitik unterzeichnet wurde. Da erinnert man sich unwillkürlich an Tage, an denen echte Reportagen in der Lokalredaktion von Hintertupfingen abgelehnt wurden mit Begründungen in Frageform wie: „Und was hat das mit Hintertupfingen zu tun?“</p>
<p>Lächerliche Siegerjustiz von Medien, die komischerweise schon wieder auf der Siegerseite stehen. Schön brav die Anzeigen der Energieriesen drucken, schwachsinnige Berechnungen über jährlich zweistellige Mehrbelastungen auf der uns allen heiligen Stromrechnung anstellen, und immer ganz genau bei Spiegel Online abschreiben, wo irgendein gelernter Kulturwissenschaftler Hetzreden über Photovoltaik absondert – Sorry, aber kein Sorry.</p>
<p>Also noch mal: Der Zug ist abgefahren, da man den Sieg über die Besatzungsmächte ausrufen musste. Davon hat nämlich jeder schon Wind bekommen.</p>
<p>Interessant wird’s jetzt an diesen Stellen – und da lohnen sich Reportagen:</p>
<ul>
<li>Warum      verlängern die Stadtwerke die Konzessionsverträge mit den Energieriesen zum      Betrieb der Stromnetze nicht?</li>
<li>Warum      ist Desertec totaler Schwachsinn?</li>
<li>Brauchen      wir wirklich 4.000 Kilometer neue Stromtrassen, nur damit Offshore-Strom      nach Bayern kommt?</li>
<li>Wieso      sehen die Änderungen am Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG)      alle so aus, als würden wieder – immerhin andere – Konzerne davon profitieren?</li>
<li>Was      ist eigentlich dran an dem ganzen Speicher-Quatsch, den man scheinbar neu      bauen muss statt die Infrastruktur zu nutzen (Wasserkraftwerke,      Gasleitungen) die da ist?</li>
<li>Wie      billig ist Kohlestrom wirklich?</li>
<li>Warum      hat die Bundesnetzagentur für Pfingsten eigentlich den Blackout      angekündigt, der nie kam?</li>
<li>Wie      erwähnenswert sind Studienergebnisse des RWI zum Thema Energie?</li>
<li>Was      kann man machen, um klar zu stellen, dass der Atomausstieg keine Erfingung      der CDU ist? Und warum gab es schon immer eine so deutliche Diskrepanz zum      Thema erneuerbare Energien zwischen der CDU auf Bundes- und auf      Lokal-Ebene?</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Vielleicht fällt dem einen oder anderen Redakteur ja noch eine Geschichte ein, die mit den Punkten nichts zu tun hat und dennoch interessant ist. Das ist jedenfalls das Mindeste, was ich erwarte.</p>
<p><em>Thomas Sillmann, Chefredakteur des Herzblutmagazins Textberater.com</em></p>
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		<title>Kino.to sendet Lebenszeichen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/kino-to-sendet-lebenszeichen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 18:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf einer Alternativadresse der offenbar millionenfach genutzten aber derzeit wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen gesperrten Videoplattform kino.to ist ein selbstbewusstes Statement erschienen. Die Betreiber rechnen offenbar damit, demnächst wieder durchzustarten. Textberater.com bleibt nachdenklich.
Kino.to wurde vor wenigen Tagen stillgelegt. Die Staatsanwaltschaft Dresden erhebt schwere Vorwürfe zum Thema Urheberrechte. Bei einer Razzia sind Server beschlagnahmt und offenbar auch Mitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6056" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kino.to_.jpg"><img class="size-medium wp-image-6056" title="kino.to" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kino.to_-300x113.jpg" alt="I'll be back: Kino.to gibt sich kämpferisch" width="300" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">I&#39;ll be back: Kino.to gibt sich kämpferisch</p></div>
<p>Auf einer Alternativadresse der offenbar millionenfach genutzten aber derzeit wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen gesperrten Videoplattform kino.to ist ein selbstbewusstes Statement erschienen. Die Betreiber rechnen offenbar damit, demnächst wieder durchzustarten. Textberater.com bleibt nachdenklich.<span id="more-6055"></span></p>
<p>Kino.to wurde vor wenigen Tagen stillgelegt. Die Staatsanwaltschaft Dresden erhebt schwere Vorwürfe zum Thema Urheberrechte. Bei einer Razzia sind Server beschlagnahmt und offenbar auch Mitglieder des Betreiberteams vernommen worden.</p>
<p>Doch einer der Betreiber sendet offenbar <a href="http://kino.to-alternative.de.vu/" target="_blank">Lebenszeichen </a>– laut eigenen Angaben aus einem Internetcafé, da auch sein Rechner derzeit bei der Polizei stehe. Jedenfalls steht da:</p>
<p><strong>I’ll be back</strong></p>
<p><em>“Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, wurden welche von uns gebustet. Es kam auch bei mir zu einer HD (Hausdurchsuchung a.D. der Redaktion) und ich bin gerade in einem Internetcafé. Eure Visits und eure IP wurden nicht gespeichert. …“<br />
</em><br />
Grundaussage: Kino.to wird bald zurückkehren. Es gebe jedenfalls keinen Grund zur Sorge, dass die Nutzer strafrechtlich belangt würden, heißt es da. Wer kann das schon beurteilen? Streamen von Filmen (also Gucken ohne Runterladen), so hat man als geneigter Nachrichtenleser dieser Tage erfahren, galt bislang eh als rechtliche Grauzone.</p>
<p><strong>Sympathisch aber falsch</strong></p>
<p>Was allerdings einmal mehr klar wurde: Der gute alte David-gegen-Goliath-Effekt der PR hat wieder eingesetzt. Auf der einen Seite steht der kleine Mann mit der Steinschleuder – in diesem Fall in Form eines Servers und einer Webseite. Auf der anderen Seite steht ein schwer getroffener Riese – die Filmindustrie.</p>
<p>Tja, und da schlägt man sich natürlich ganz intuitiv auf die Seite des David. An normativem Unterbau fehlt es dem übrigens auch nicht. Hier sei beispielsweise das Schlagwort „Kostenloskultur des Internet“ genannt, eine Kultur also.</p>
<p>Zudem wird hie und da gemunkelt, die Jungs von Kino.to seien dabei, den Konsum von Unterhaltung zu verändern – Veränderung also, die ja potenziell auch den Gedanken des Fortschritts transportiert.</p>
<p><strong>Aus dem Nähkästchen eines Medienschaffenden<br />
</strong><br />
Wer bis hierhin gelesen hat und sich vielleicht über den unterschwellig abwertenden Ton in der sonst von Optimismus und Leichtigkeit geprägten Textberater.com-Handschrift wundert – er/sie liegt richtig. Bei Medienschaffenden gelten Phänomene wie Kino.to als Hauptgrund, warum die einst sichere, angesehene und auch finanziell lukrative Karriere auf der Content-Erzeugungs-Seite zum Auslaufmodell wurde.</p>
<p>Und seit irgendein Wikileaks-User mal den einen oder anderen Text von dieser Seite 1:1 übernommen hat (kopiert also, aber immerhin mit Fußnote), kämpft das Kommunikations-Magazin der Herzen übrigens auch mit schwindenden Leserzahlen. Google – das nur am Rande – denkt nämlich nach der Suchmaschinen-Logik, die vielfach verlinkte Wikileaks-Seite sei der wahre Urheber.</p>
<p><strong>Hollywood braucht bessere PR<br />
</strong><br />
Zurück zur Sache: Metallica hat vor nunmehr 10 Jahren Napster platt gemacht – zu Recht und mit juristischen Mitteln. Wer sich erinnern mag, damals ging es um vervielfältigte Demosongs, hunderttausende Nutzernamen und die Frage, wie man mit Kunst umgehen soll. Kontroverse Angelegenheit, wie auch der Weggang eines Metallica-Musikers in jener Zeit im Nachgang bestätigt.</p>
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<p>Kontrovers wird auch die Kommunikation um Phänomene wie Kino.to bleiben. Es sei denn, die Unterhaltungsindustrie kann eine Kommunikationsstrategie stricken, die den Konsumenten/Nutzern verdeutlicht, dass beide auf einer Seite sind. Das ist die Hauptursache, warum Millionen Menschen monatlich die Filmeseite Kino.to ruhigen Gewissens nutzten: Die fehlende Identifikation zwischen Urheber und Konsument. Wie man daran etwas ändern kann – einfach wird das sicher nicht.</p>
<p>Einfach schlecht für die Identifikation sind jedenfalls die Warnungen der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU), die derzeit kursieren. Die Nutzer von Kino.to hätten sich sehr wohl strafbar gemacht. Die kommunikative Angst-Strategie hat noch nie Mauern niedriger gemacht.</p>
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		<title>Es muss Social-Media-Experten geben, weil es keine Social Media Experten gibt</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/es-muss-social-media-experten-geben-weil-es-keine-social-media-experten-gibt/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 08:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Umgang mit dem Social Web sei so einfach, wie die Butter aus dem Kühlschrank zu holen, meint US-Marketing-Star Peter Shankman und droht: Wer sich als Social-Media-Experte bezeichne, solle ihm bloß nie eine Bewerbung schicken. Textberater.com gibt dem Mann völlig Recht, obwohl er falsch liegt.
Es geht um guten Stil – weiter nichts, so Shankman auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Umgang mit dem Social Web sei so einfach, wie die Butter aus dem Kühlschrank zu holen, meint US-Marketing-Star Peter Shankman und droht: Wer sich als Social-Media-Experte bezeichne, solle ihm bloß nie eine Bewerbung schicken. Textberater.com gibt dem Mann völlig Recht, obwohl er falsch liegt.<span id="more-6050"></span></p>
<p>Es geht um guten Stil – weiter nichts, so Shankman auf <a href="http://www.businessinsider.com/why-i-will-never-ever-hire-a-social-media-expert-2011-5">businessinsider.com. </a>Ursprünglich wollte er seine Kampfansage mit „“All &#8216;Social Media Experts&#8217; Need To Go Die In A Fire” überschreiben. Aber so gemein habe er dann doch nicht sein wollen.</p>
<p>Jedenfalls gehe es bei Kommunikation und Marketing in den sozialen Medien um das Gleiche, um das es bei Kommunikation und Marketing schon immer gegangen sei:</p>
<ul>
<li>Transparenz:      Wer seine Kunden belüge, werde sie verlieren.</li>
<li>Relevanz:      Bevor ein Unternehmen seine Kunden mit holen Werbeversprechen und laschen      Angeboten langweile, solle es lieber gar nichts kommunizieren.</li>
<li>Guter Stil: „You know what the      majority of people calling themselves social media experts can’t do, among      other things? THEY CAN’T WRITE.”</li>
<li>Bereitschaft      zum Dialog: Wer sich ehrlich für seine Kunden interessiert, werde mit      Twitter, Facebook, Bloggen usw. keine echten Überraschungen erleben.</li>
<li>Geld-Instinkt:      Wer mit Social-Media-Marketing etwas anderes versuche, als Geld zu      verdienen, könne es gleich sein lassen.</li>
</ul>
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<p>Was ist dran an der steilen These des US-Kollegen? Zunächst einmal liest sich der Beitrag gut – Punkt für guten Stil. Er richtet sich an die Kunden Shankmans, der unter anderem die NASA oder American Express beraten hat – Punkt für Relevanz und Geld-Instinkt. Shankman hat dazu einen Blogbeitrag verfasst – Punkt für Dialogbereitschaft. Und man kann davon ausgehen, dass er jede Menge Bewerbungen von Social-Media-Experten bekommt – Punkt für Transparenz.</p>
<p><strong>Die Welt ruft nach Experten</strong></p>
<p>Aus der Binnenperspektive also ein durchaus stimmiger Beitrag. Aber hier ein Blick über den Tellerrand: Wer war auf dem Kongress des Immobilienverbands IVD? Zwei Drittel der 140 Workshop-Besucher zum Thema Social Media Marketing bekannten, von der Materie keine Ahnung zu haben.</p>
<p>Und auch im Gespräch mit dem Chef eines von Deutschlands größten Web-Sytem-Häuser fiel folgender Satz: „Ich rate immer mehr Kunden ab, sich eine teure Webseite anzuschaffen. Weil alles, was sie brauchen, können sie auch auf Facebook abbilden.“ Vielleicht kann sich der geneigte Leser denken, dass die Kunden dennoch lieber fünfstellige Beträge in die Firmenhomepage stecken, als einfach eine Fanpage zu basteln.</p>
<p>Im Kern geht’s also PR- und Marketing-seitig darum, den Kunden die Angst zu nehmen. Und das hat zu tun mit Vertrauen. Und wem vertraut der Deutsche (und scheinbar auch der Amerikaner) am liebsten? Dem Experten.</p>
<p>Hier also die Entschuldigung für alle, die sich als Social-Media-Experten ausgeben: Ohne einen kleinen Schwindel, hätte die Wahrheit keine Chance.</p>
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		<item>
		<title>Xing macht zu</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/xing-macht-zu/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 15:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschlands Vorzeige-Netzwerk Xing hat still und leise angekündigt, die so genannte Opensocial-Plattform zu schließen. Sämtliche Anwendungen externer Dienste wie Twitter Buzz oder auch Feeds von Medienseiten werden damit aus der Plattform entfernt. 
Die Xing-Führung wird sich das schon gut überlegt haben, vielleicht auch die eine oder andere Umfrage unter Mitgliedern gestartet und vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands Vorzeige-Netzwerk Xing hat still und leise angekündigt, die so genannte Opensocial-Plattform zu schließen. Sämtliche Anwendungen externer Dienste wie Twitter Buzz oder auch Feeds von Medienseiten werden damit aus der Plattform entfernt. <span id="more-6045"></span></p>
<p>Die Xing-Führung wird sich das schon gut überlegt haben, vielleicht auch die eine oder andere Umfrage unter Mitgliedern gestartet und vor allem die Nutzungszahlen ausgewertet haben. Aber eines haben die Xing-Kollegen nicht gemacht: Es an die große Glocke gehängt.</p>
<p>In den Medien steht davon jedenfalls wenig. Pressemeldung – Fehlanzeige. Immerhin bekamen offenbar die Mitglieder, die bei dem Opensocial-Projekt mitgewirkt haben, eine entsprechende Email. In der Open-Social-Gruppe gab’s das Ganze auch auf Englisch.</p>
<p>„Ab Juni 2011 stehen Ihnen die Anwendungen Dritter (die Applikationen) nicht mehr auf XING zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie die Services und Tools aber weiterhin bei den jeweiligen Partnern direkt nutzen.“</p>
<p>Betroffen sind alle Applikationen von XING Twitter Buzz über den Doodle Terminfinder bis hin zum Newsfeed von WELT ONLINE. Die Applikationen waren als Mehrwert-Bringer für die Nutzer gedacht. Hat wohl nicht so geklappt – wer weiß. Die offizielle Erklärung legt das jedenfalls nahe.</p>
<p>Also wird der Design-Relaunch genutzt, der diesen Sommer noch anstehen soll, um mit erneuerter Funktionalität alte Funktionen zu ersetzen. Damit zieht Xing die Mauern scheinbar wieder hoch. Was außerhalb von Xing im Social Web passiert, wird nicht mehr automatisch eingespielt. Während die einen also von der großen Vernetzung mit der Welt sprechen, machen die anderen lieber wieder ihr eigenes Ding.</p>
<p>Verständlich: Warum sollte ich als Netzwerk-Plattform auch noch andere Dienste bewerben, die letztlich Konkurrenten sind. Ob der Nutzer nämlich twittert, Welt Online liest oder Xing nutzt; jede Aktion knabbert am Mediennutzungs-Zeitbudget des Kunden.</p>
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		</item>
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		<title>In diesem Artikel geht’s um die Überschrift</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/in-diesem-artikel-geht%e2%80%99s-um-die-uberschrift/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sauber, repräsentativ, sachlich – oder doch lieber eine kreative Headline? Mal ehrlich: Wann sind Sie als Leser das letzte Mal allein wegen der tollen Überschrift in einen Artikel eingestiegen?
Beim Schreiben ist es wie im richtigen Leben: Viel Aufmerksamkeit bekommen ist schön. Wer sich aber ständig wichtig macht, wird irgendwann ignoriert. Im Werben um die Lesergunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sauber, repräsentativ, sachlich – oder doch lieber eine kreative Headline? Mal ehrlich: Wann sind Sie als Leser das letzte Mal allein wegen der tollen Überschrift in einen Artikel eingestiegen?<span id="more-6039"></span></p>
<p>Beim Schreiben ist es wie im richtigen Leben: Viel Aufmerksamkeit bekommen ist schön. Wer sich aber ständig wichtig macht, wird irgendwann ignoriert. Im Werben um die Lesergunst gilt die Überschrift als Joker: Sie kann, so die Arbeitsthese, den Leser davon überzeugen, sich einen Artikel durchzulesen (oder wenigsten ihn anzulesen), auch wenn er sich für den Inhalt zunächst gar nicht interessierte.</p>
<p>In dieser nichtwissenschaftlichen Momentaufnahme lassen wir Zeitungs- und Magazin-Überschriften mal außen vor. Der Grund: Wer seine Euros schon in Papier investiert hat, liest aus ökonomischem Egoismus tendenziell mehr. Zudem ist die Ausstiegswahrscheinlichkeit je Artikel geringer als bei Online-Medien, weil das Angebot begrenzt ist. Von einer Papierseite gibt’s eben keinen Link, der es Wechsellesern leicht machen würde.</p>
<p><strong>Kontext entscheidet</strong></p>
<p>Digitales also: Vielfältiges Angebot, unzählige Ablenkungen, tendenziell erschwertes Lesen am Bildschirm, Suchmaschinenoptimierung beim Texten – besonders Onlinemedien machen es der kreativen Überschrift schwer. Da wird lieber genau zusammengefasst, worum es im Artikel geht, damit der thematisch interessierte Leser nicht aus Versehen vorbeiscrollt oder der Google-Suchrobotter mal ein Auge zukneift.</p>
<p>Scroll, Scroll und dann das: „Ein Steinbrück kommt ins Rollen“ – gefunden auf Tagesspiegel.de. zwischen dem Headline-Konkurrenzangebot wie „Brand hört als Bundestrainer auf“ oder „Daimler zeigt seine neue Berlin-Zentrale“.</p>
<p>Eine echte Freude für Überschriften-Nerds: Man nehme eine bekannte Wortwendung, die für sich allein schon eine Geschichte erzählt, und wandle die Wortreihe so ab, dass dabei der spezielle Konflikt klar wird. Funktioniert in dem Fall ausgezeichnet, weil:</p>
<ul>
<li>Es      einfach schon intuitiv zu schön ist, um falsch zu sein.</li>
<li>Der      Kontext stimmt: Tagesspiegel.de ist eine mittelschwere Medienmarke und      wird tendenziell häufiger in seiner Gesamtheit nach interessanten      Fundstücken durchsucht, als beispielsweise ein Blog – fast schon Print-Verhältnisse      also.</li>
<li>Der      Kontext auch in der Hinsicht stimmt, dass die kreative Überschrift im Meer      der Sachlichkeit heraus sticht.</li>
<li>Kontext      zum Dritten: Wer die erste Überschriften-Fangleine verpasst, findet bei      entsprechendem Interesse auch noch etwas Sachliches wie „Gabriel pocht auf      Vorschlagsrecht bei Kanzlerkandidatur“.</li>
</ul>
<p>Ja, die Arbeitsthese vom überschriftlichen Leserfang scheint bestätigt. Es geht, wenn der Kontext passt. Ein ungünstigeres Umfeld für kreative Überschriften, und das wird vor allem Pressestellen und unternehmenseignen Redaktionen interessieren, sieht so aus, dass folgende Fragen tendenziell mit „Nein“ beantwortet werden müssten.</p>
<ul>
<li>Haben      Sie eine wenigstens mittelstarke Medienmarke? Übersetzt in Messbares: Ist      die Startseite nicht nur die weitgehend meistbesuchte Einstiegsseite,      sondern macht sie auch tatsächlich die Besuchs-Mehrheit im Vergleich zur      Gesamtheit aller anderen Seiten aus?</li>
<li>Sind      Sie also weitgehend unabhängig von Google?</li>
<li>Müssen      Sie mit Ihren Unternehmenspublikationen nicht nur nützen, sondern auch      unterhalten?</li>
<li>Können      Sie sich bei Ihrer Leserschaft darauf verlassen, dass ein nicht      unbeträchtlicher Anteil aus Schöngeistern besteht?</li>
<li>Können      Sie getrost in Kauf nehmen, dass der Leser mal aus ihrem kreativen      Verschulden heraus eine Meldung verpasst?</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Atom-Befürworter jetzt im Vorteil sind</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/warum-die-atom-befurworter-jetzt-im-vorteil-sind/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. 
Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. <span id="more-6037"></span></p>
<p>Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen profitieren – die Richtung ist scheinbar klar: Unabhängigkeit von den bislang marktdominierenden Energieriesen. Und ohne Windparks auf See fehlen auch die entscheidenden Großprojekte, die deutschen Technologiekonzernen den Einstieg in den Energiemarkt leicht machen würden.</p>
<p>Ob die Kommission letztlich tatsächlich die Energiewende für den kleinen Mann empfiehlt, soll an dieser Stelle unerheblich bleiben. Hauptthema aus Kommunikations-Sicht ist der Glaubwürdigkeitsverlust, den die Ethikkommission gegenüber einer ganz bestimmten Zielgruppe erlitt.</p>
<p>Die Zielgruppe von der hier die Rede ist – das sind nicht die Bürger. Die wollen schon lange keine Atomkraft mehr. Die Zielgruppe sind auch nicht die Experten, die sich derzeit mit Restlaufzeiten gegenseitig unterbieten (Greenpeace hält übrigens den Rekord mit der Berechnung, dass Deutschland bereits 2015 problemlos ohne Atomstrom auskommen kann).</p>
<p>Die Zielgruppe, für die die Empfehlung der Ethikkommission auch gedacht ist, sind die alten Hasen innerhalb der CDU: die Lokalmatadoren, Teile der Parteibasis, die alte Schule mit Fokus auf industriefreundliche Bürgerlichkeit.</p>
<p><strong>Objektives Gremium oder abgekartetes Spiel?<br />
</strong><br />
Und jene alten Hasen dürften jetzt einigermaßen irritiert sein, dass ihnen auf der einen Seite ein objektives Beratungsgremium gezeigt wird, aber andererseits die von daher rührenden Positionen scheinbar schon feststehen.</p>
<p>Mit den bislang bekannt gewordenen Positionen der Kommission könnte man als Christdemokrat vielleicht mal wieder eine Landtagswahl gewinnen und bundespolitisch den Total-Abstieg verhindern. Aber mit den quasi lebenslang vertretenen Positionen kann man es nicht so leicht vereinbaren.</p>
<p>Eine kognitive Dissonanz also: Einerseits will auch der härteste Atombefürworter in den Reihen der CDU seine Partei nicht absteigen sehen. Andererseits schmerzt es, die gute alte Zeit zu vergessen.</p>
<p>Jene Dissonanz kann nur durch ganz neue Auswege überbrückt werden. So ein Ausweg wäre gewesen, wenn eine objektive Instanz den Weg bereitet für eine Neujustierung der eigenen Gedankenwelt. Wie Geschworene im Gericht unbeeinflusste Entscheidungen treffen, so hätte die Ethikkommission ein vergleichbar versöhnliches Urteil finden müssen.</p>
<p>Aber wie wäre es, wenn die Geschworenen immer mal wieder einen Zwischenstand bekannt geben nach dem Motto: „Ach, nach unserer ersten Einschätzung ist der Angeklagte unschuldig, weil …“? Es würde den Gerichtsprozess zur Farce machen. Kein Mensch würde mehr glauben, dass ein unvoreingenommenes Urteil kommt.</p>
<p>Aber ohne ihre Unvoreingenommenheit fehlt der Ethikkommission die Brückenfunktion, die den alten CDU-Hasen aus ihrem Dilemma helfen würde. Kanzlerin Merkel kann die Kommissions-Empfehlungen nicht mehr so teuer an ihre Parteigefährten verkaufen, wie sie es hätte tun können, wenn keine Vorab-Position an die Öffentlichkeit gelangt wäre.</p>
<p>Und von einer schwachen Ethik-Kommission profitieren jene, die sich des Rückhalts der alten und mächtigen CDU-Riege sicher sein wollen: Allen voran die Atom-Befürworter, aber auch die Industriegiganten. Die sind jetzt in einer passiven Offensive. Sie müssen gar nichts sagen, und dennoch ist ihre Position verbessert.</p>
<p>Denn entweder sieht die abschließende Empfehlung der Kommission dem durchgesickerten Entwurf sehr ähnlich und zieht damit die Kritik an, die ganze Veranstaltung sei ein abgekartetes Spielchen gewesen. Oder die Kommission formuliert deutlich andere Empfehlungen, um damit die Ergebnisoffenheit des Prozesses zu beweisen.</p>
<p>Letzteres kann zwei Dinge bedeuten: Die Empfehlung für eine noch schnellere Energiewende mit Absage an Großprojekte und Zuspruch für die Energierevolution „von unten“. Oder zweitens und intuitiv wahrscheinlicher: Deutlich konzernfreundlichere Punkte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Markenwelt ist kein Ponyhof</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 08:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Top-Ten der 10 wertvollsten Marken der Welt wird von US-Firmen dominiert – wenn man so will, von den „Bösen“: Datensammler, Essenskultur-Vernichter, Zigarettenhersteller und ein Technologie-Konzern mit Wachstumsspitzen bei Geräten, mit denen beispielsweise in Indien knallhart weibliche Föten aussortiert werden.
Aus Image-Sicht hat Google mit seinen Investments in erneuerbare Energien vielleicht Punkte sammeln können. Und Apple [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6034" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Millward-Brown-Markenwert.jpg"><img class="size-medium wp-image-6034" title="Millward Brown Markenwert" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Millward-Brown-Markenwert-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Millward Brown misst den Markenwert, wie das 100-Meter-Finale den &quot;Schnellsten Mann der Welt&quot; kürt - nämlich nur bedingt.</p></div>
<p>Die Top-Ten der 10 wertvollsten Marken der Welt wird von US-Firmen dominiert – wenn man so will, von den „Bösen“: Datensammler, Essenskultur-Vernichter, Zigarettenhersteller und ein Technologie-Konzern mit Wachstumsspitzen bei Geräten, mit denen beispielsweise in Indien knallhart weibliche Föten aussortiert werden.<span id="more-6033"></span></p>
<p>Aus Image-Sicht hat Google mit seinen Investments in erneuerbare Energien vielleicht Punkte sammeln können. Und Apple müsste nach den schlechten Neuigkeiten in Sachen iPhone-Produktions-Bedingungen an Boden verlieren. Doch das sieht für die US-amerikanischen Unternehmensberater von Millward Brown anders aus.</p>
<p>Eine typisch amerikanische Perspektive also? Vielleicht. Was die Kollegen von Millward Brown da erheben, ist nämlich eine Mischung aus Meinungsforschung und Bilanz-Analyse. Wer bei Umfragen und Gewinnaussichten gut abschneidet, bekommt die Punkte – gemessen wird in US-Dollar.</p>
<p>Da zeigt sich eine doppelte Schwachstelle von Brandz-Top-100: Die Neutralität der Zahlen.</p>
<p>1. Der Währungseffekt. Der wahre Wert beispielsweise der chinesischen Währung tritt bei den fixierten Wechselkursen nur schwerlich zutage. Tendenziell geht man aber davon aus, dass der Yuan unterbewertet ist.</p>
<p>2. Das Gschmäckle bei dem, was die Millward Brown BrandZ Study als Markenwert handelt, soll hier mal ein denkbar geschmackloser aber vielleicht anschaulicher Vergleich zeigen: Wäre die eine Marke „Osama bin Laden“ wertvoller als „Mutter Teresa“? Nun, wir wissen es nicht.</p>
<p>Was wir wissen: Die Markenwert-Liste von Millward Brown ist eine auch für kurzfristige Effekte anfällige Momentaufnahme. Mehr will sie auch nicht sein. Immerhin ergeben sich im Vorjahresvergleich auch entsprechend starke Veränderungen.</p>
<p>Die Aufsteiger des Jahres haben ihren Markenwert um mehrere hundert Prozent steigern können. Bei Top-Aufsteiger Facebook sind es 246 Prozent. Und auch Gesamtsieger Apple, 2010 noch Zweitplatzierter, übertrifft Ex-Champion Google so deutlich &#8211; 153 Milliarden vs. 111 Milliarden an Markenwert &#8211; dass man sich schon fragt könnte, wie das kommen kann.</p>
<p>Offizielle Antwort: Apple habe sich einen eigenen Markt geschaffen, sagte Bernd Büchner, Deutschland-Geschäftsführer bei Millward Brown, der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221;.</p>
<p>Inoffizielle Antwort der Textberater.com-Redaktion: Die Millward Brown-Liste ist ein Eldorado der Sensationen: Simple Methodik, kontextlose Variablen, aber eines der meistzitierten Rankings dieser Tage – ähnlich dem Ergebnis im Finale der 100-Meter-Olympiade: Wer das Rennen macht, gilt zwar als „Schnellster Mann der Welt“. Aber jeder weiß: Der schnellste Mann der Welt heißt Lucky Luke.</p>
<p>Die wertvollsten Marken der Welt, gemessen in Milliarden US-Dollar, laut BrandZ-Liste:</p>
<p>1          Apple                          153 Mrd.</p>
<p>2          Google                        111 Mrd.</p>
<p>3          IBM                            101 Mrd.</p>
<p>4          McDonald&#8217;s                81 Mrd.</p>
<p>5          Microsoft                    78,2 Mrd.</p>
<p>6          Coca Cola                   73,8 Mrd.</p>
<p>7          AT&amp;T                         69,9 Mrd.</p>
<p>8          Marlboro                     67,5 Mrd.</p>
<p>9          China Mobile              57,3 Mrd.</p>
<p>10        General Electric          50,3 Mrd.</p>
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		<title>Beim mobilen Internet sparen!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 20:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist die Nutzung von Smartphones, Tablet-PCs oder auch herkömmlichen Laptops aus dem Alltag vieler Bundesbürger überhaupt nicht mehr wegzudenken. 
Essentieller Bestandteil ist hierbei eine konstante Internetverbindung, um stets in Kontakt mit den Freunden oder Geschäftspartnern stehen zu können und das vollkommen unabhängig vom momentanen Standort. Aufgrund der hohen Nachfrage stieg die Zahl der Anbieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Mittlerweile ist die Nutzung von Smartphones, Tablet-PCs oder auch herkömmlichen Laptops aus dem Alltag vieler Bundesbürger überhaupt nicht mehr wegzudenken. <span id="more-6280"></span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Essentieller Bestandteil ist hierbei eine konstante Internetverbindung, um stets in Kontakt mit den Freunden oder Geschäftspartnern stehen zu können und das vollkommen unabhängig vom momentanen Standort. Aufgrund der hohen Nachfrage stieg die Zahl der Anbieter in eben diesem Segment gerade im vergangenen Jahr besonders stark an. Der Kunde hat somit die Qual der Wahl, wenn es darum geht, </span></span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.eine-gesundheit.de/mobiles-internet-durch-flatrates-ausnutzen/"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">günstige Internet Sticks</span></span></a></span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"> in Anspruch zu nehmen. Aber auch die Tarife selbst weisen mitunter horrende Differenzen auf. Daher sollte man im Zweifelsfall die professionelle Vergleichsplattform auf </span></span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mobiles-internet-flatrates.de/"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">www.mobiles-internet-flatrates.de</span></span></a></span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"> aufrufen, um dort das für die persönliche Situation am vorteilhaftesten erscheinende Angebot in Erfahrung bringen zu können. </span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"></span></p>
<h2><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Mobiles Internet zu günstigen Konditionen</span></span></h2>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Dank des besonders übersichtlich gestalteten Aufbaus dieser Plattform kann jeder potentielle Besucher darauf vertrauen, die jeweils gewünschten Angebote mit wenigen Mausklicks und darüber hinaus innerhalb kürzester Zeit ausfindig machen zu können. Bereits die Startseite offenbart eine anschauliche Tabelle, die alle momentan auf dem deutschen Mobilfunk-Markt vertretenen Angebote bezüglich des mobilen Internets auflistet. Selbstverständlich gibt es hierbei einiges zu beachten. Vorab sollte man als potentieller Kunde jedoch das eigene Nutzungsverhalten unter die Lupe nehmen, um später nicht unnötig hohe Rechnungskosten tragen zu müssen. Hier ist es vor allen Dingen das monatliche Datenlimit, welches es zu beachten gilt. Wer das mobile Internet lediglich zum Surfen nutzt, für den ist diese Option eher außen vor. Personen, die regelmäßig selbst größere Dateivolumina aus dem Netz herunterladen möchten, sollten jedoch gerade hier Vorsicht walten lassen. Wenn das Limit nämlich überschritten ist, dann wird die Geschwindigkeit auf ein Minimum herabgesetzt. Erst im nächsten Monat kann dann wieder die volle Bandbreite genossen werden. Aber auch die Verfügbarkeit sowie die Laufzeit sollten Beachtung finden. Gerade Letztere kann je nach Tarif von einem Monat bis zu 24 Monaten reichen. Wer einige Punkte beachtet, der kann das mobile Internet zu hervorragenden Konditionen nutzen. </span></span></p>
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		<title>Zerstört Wurst den guten Zweck?</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/zerstort-wurst-den-guten-zweck/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 08:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesternabend noch gegrillt, und schon heute kommt die kalte Dusche. Nach einer Werbekampagne für die Versorgung von Kindern mit Essen, regt sich Widerstand gegen das abgebildete Motiv. Darin sei ein Lächeln mit „Teilen toter Tiere“ nachgebildet worden.
Die einen warnen vor der Öko-Diktatur, aber die Welt wandelt sich im Kleinen. Glaubt man den Umfrageergebnissen der Albert-Schweizer-Stiftung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6030" class="wp-caption alignleft" style="width: 176px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/basic_werbeanzeige-mit-Wurst.jpg"><img class="size-medium wp-image-6030" title="basic_werbeanzeige mit Wurst" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/basic_werbeanzeige-mit-Wurst-166x300.jpg" alt="" width="166" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wie das Sinnbild für Wohlstand und Gemeinschaft als Sinnträger für gesellschaftliches Engagement versagt...</p></div>
<p>Gesternabend noch gegrillt, und schon heute kommt die kalte Dusche. Nach einer Werbekampagne für die Versorgung von Kindern mit Essen, regt sich Widerstand gegen das abgebildete Motiv. Darin sei ein Lächeln mit „Teilen toter Tiere“ nachgebildet worden.<span id="more-6029"></span></p>
<p>Die einen warnen vor der Öko-Diktatur, aber die Welt wandelt sich im Kleinen. Glaubt man den Umfrageergebnissen der Albert-Schweizer-Stiftung, finden knapp 90 Prozent der Deutschen die Werbekampagne der Supermarktkette Basic geschmacklos – wohlgemerkt ohne zu wissen, wie die abgebildete Wurst tatsächlich schmeckt. Und die Umfrage ist natürlich auch nicht repräsentativ.</p>
<p>Inhaltlich habe man im Hause der Albert-Schweizer-Stiftung nichts gegen Spendenaufrufe, in denen es um Essen für arme Kinder geht. Aber die Tierschutzorganisation stößt sich an der Wurst.</p>
<p>Dabei ist die Wurst aus der deutschen Anzeigenlandschaft nicht wegzudenken. Allerdings geht es da meist ausschließlich um die Wurst und nicht um den guten Zweck. Komisch, denn speziell die Bratwurst ist Sinnbild für so viel Schönes: Wohlstand, Wirtschaftswachstum, Bescheidenheit, Kultur, Freiheit, Sommer, Gemeinschaft.</p>
<p>Daher kommt die Wurst als Sinnträger für gesellschaftliches Engagement genau genommen noch zu kurz. Ebenso wie die Zigarette übrigens, die einen nicht unerheblichen Beitrag für die offenbar überraschend stark sprudelnden Steuereinnahmen in der Bundesrepublik leistet. Das sind wichtige Steuergelder, da mit ihnen beispielsweise die Energiewende finanziert werden soll.</p>
<p><strong>Doch im Ernst:</strong> Bei allem Unterhaltungswert im aktuellen Fall, birgt die Wurst in der Werbung offenbar Aufreger-Potenzial. Ein fataler Fauxpas für die Kampagne – spricht sie doch letztlich die gleichen Gutmenschen an, die auch für den Tierschutz spenden würden. Und ein Kampagnen-Motiv verdient mehr Gehirnschmalz in der Konzeption, um nicht innerhalb der Zielgruppe zu stark zu polarisieren.</p>
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		<title>Blogger wollen mal wieder Cash</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/blogger-wollen-mal-wieder-cash/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 07:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6024</guid>
		<description><![CDATA[Die Huffington Post ist Onlinemagazin, Bloggernetzwerk und Medienmarke. Doch die Gründerin hat das Projekt verkauft, ohne die Autoren dabei zu vergüten. Das sorgt für verständlichen aber vermutlich konsequenzlosen Ärger und zeigt: Der Traum vom Bloggen für Cash lebt – noch.
Eine Gruppe von Bloggern hat eine Sammelklage gegen die Huffington Post, gegen Arianna Huffington selbst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6027" class="wp-caption alignleft" style="width: 272px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/huffington-post-blogger-wollen-Geld.jpg"><img class="size-medium wp-image-6027" title="huffington-post blogger wollen Geld" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/huffington-post-blogger-wollen-Geld-262x300.jpg" alt="" width="262" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bloggen als Klassenkampf: Autoren verklagen Huffington Post</p></div>
<p>Die Huffington Post ist Onlinemagazin, Bloggernetzwerk und Medienmarke. Doch die Gründerin hat das Projekt verkauft, ohne die Autoren dabei zu vergüten. Das sorgt für verständlichen aber vermutlich konsequenzlosen Ärger und zeigt: Der Traum vom Bloggen für Cash lebt – noch.<span id="more-6024"></span></p>
<p>Eine Gruppe von Bloggern hat eine Sammelklage gegen die Huffington Post, gegen Arianna Huffington selbst und den neuen Eigner AOL eingereicht.</p>
<p>An der Spitze der Klagebewegung steht Autor Jonathan Tasini, der im Namen von über 9.000 Bloggern insgesamt 105 Mio Dollar Schadensersatz einfordert. Sein Argument: Die Autoren hätten jahrelang am aufstrebenden Blog mitgearbeitet, weil ihnen Bares versprochen worden sei, sobald eine Geldquelle genügend davon abwerfen würde.</p>
<p>Das ehedem linke Vorzeige- und Mitmach-Medium ging unlängst in den Besitz des Internetriesen AOL über – für 315 Millionen Dollar. Und von dem Kuchen soll die Gründerin, Arianna Huffington, ein Stück abgeben.</p>
<p><strong>Erfahrener Kläger</strong></p>
<p>Die 60-jährige Huffington hat diesen Forderungen zunächst eine klare Abfuhr erteilt. Die Blogger sind ihrer Auffassung nach „Freiwillige“. Ohne ihre Medienmarke hätten sie überhaupt kein Forum. Über die verschiedenen Ansichten wird nun allerdings auch ein Gericht befinden müssen.</p>
<p>Kläger Tasini hat mit solchen Verfahren bereits Achtungserfolge erzielt. 15 Milliönchen musste beispielsweise AOL für die Chat-Moderatoren nachträglich abdrücken, 18 Millionen erstritt der als Klassenkämpfer bekannte Tasini von der New York Times für Beiträge freier Autoren.</p>
<p>Das Wallstreet Journal kommentiert, dass es mit den Versprechen auf Vergütung nicht so weit her sein könne und daher die Klage schlechte Chancen auf Erfolg habe. Das wird sich zeigen. Sicher hingegen ist: Das Bloggen für Cash bleibt ein ferner Traum.</p>
<p><strong>Was heißt „sich lohnen“?</strong></p>
<p>Blogs sind nicht völlig frei von Geschäftsmodellen. Der eine oder andere Technik-Blogger mag sogar Werbeeinnahmen erwirtschaften. Bekannte Blogs wie Basicthinking.de gingen auch schon für fünfstellige Beträge über den Tresen. Unternehmen bloggen aus Imagegründen und sind damit erfolgreich. Profilierte Blogger-Urgesteine wie Sascha Lobo oder Netzpolitik-Gründer Markus Beckedahl sind als Unternehmensberater unterwegs. Aber das sind Ausnahmen, Einzelschicksale, nichtreproduzierbare Karrieren.</p>
<p>Die schwindende Masse der Blogger sind Leute, die mit einer einfachen Webseite ihre Ansichten mit der Internet-Welt teilen. Viele suchen sich ein spezielles Thema und berichten dann quasi journalistisch über Neuigkeiten und Trends. Dann kommen die Leser und die Hoffnung, aus dem Spaß an der Freude könne ein lohnendes Geschäft werden.</p>
<p>Aber ohne Medienmarke, und da hat Arianna Huffington vermutlich eine unbequeme Wahrheit unschön ausgesprochen, gibt’s kein mediales Geschäftsmodell.</p>
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		<title>Unsere täglich Meinung gib uns</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.
Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6021" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg"><img class="size-full wp-image-6021" title="Slogan BildZeitung" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg" alt="" width="260" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Dir Deine Meinung: Slogan der Bild-Zeitung</p></div>
<p>Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.<span id="more-6020"></span></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile über das Springer-Flagschiff. Interessant sind beispielsweise die Urteile der Forscher,</p>
<ul>
<li>dass      bei einem knappen Drittel aller Überschriften ein Fragezeichen auftaucht.</li>
<li>dass      die immer gleichen Aussagen wie Werbebotschaften wiederholt werden.</li>
<li>dass      Moral an die Stelle journalistischer Ausgewogenheit tritt.</li>
<li>dass      der deutsche Steuerzahler die einzig gültige Perspektive einnimmt.</li>
<li>dass      Meinungsführung statt Orientierung angeboten wird.</li>
</ul>
<p>Also ein wirklich eingängiges und recht ausführliches <a href="http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/kompakt/dokumente/bild_studie/2011_04_05_Bildstudie_Zusammenfassung.pdf">Gesamtwerk im PDF-Format</a>, das die Otto-Brenner-Stiftung da zusammengetragen hat und ein guter Anlass, mal wieder über den Slogan der Bild-Zeitung nachzudenken.</p>
<p>“BILD Dir Deine Meinung“ liest sich ja im ersten Moment wie eine Aufforderung, sich eine Meinung zu bilden. Aber das ist ein Missverständnis, denn „BILD“ ist kein Verb. Die wie für die Bild typische grafische Aufbereitung der Zeile, lässt Spielraum zur Interpretation.</p>
<p>In normaler Textform könnte es auch so heißen: Bild – Dir Deine Meinung.</p>
<p>Das würde auch den von den Otto-Brenner-Forschern beschriebenen und Bild-typischen Rekurs auf moralische Wertung bestätigen. „Dir Deine Meinung“ – das liest sich wie eine Zeile aus den 10 Geboten in der Bibel. „Ich bin der Herr dein Gott.“</p>
<p>Im Bild-Stil verkürzt würde es lauten: „Ich – Dir Dein Gott.“ Und so wie in der Bibel der Satz eine Feststellung ist, ist er es auch auf den Werbetafeln. Die Bild-Zeitung will in der Deutung uns unsere Meinung sein.</p>
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		<title>Telekom zieht mit günstigem iPhone Facebook-Freunde an</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/telekom-zieht-mit-gunstigem-iphone-facebook-freunde-an/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Online Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[+++Update+++4.300 neue Freunde hat sich die Telekom-Fanpage mit der iPhohne-Rabatt-Aktion gemacht. Und die Smartphones sind noch nicht ausverkauft. Am Stichtag (5. April, 15 Uhr) hatte die Facebook-Fanseite der Telekom 7.400 Fans. Ab 6. April 10 Uhr gab&#8217;s für alle Fans ein iPhone zum Freundschaftspreis. Tolle Idee, die Wie-Neu-Produkte nur über das Social Network zu vermarkten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6014" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iphone-auf-facebook-von-Telekom.jpg"><img class="size-medium wp-image-6014" title="iphone auf facebook von Telekom" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iphone-auf-facebook-von-Telekom-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Kleine Preise erhalten die Freundschaft: Telekom bietet iPhone 4 auf Facebook - aber nur für Freunde!</p></div>
<p>+++Update+++4.300 neue Freunde hat sich die Telekom-Fanpage mit der iPhohne-Rabatt-Aktion gemacht. Und die Smartphones sind noch nicht ausverkauft. Am Stichtag (5. April, 15 Uhr) hatte die Facebook-Fanseite der Telekom 7.400 Fans. Ab 6. April 10 Uhr gab&#8217;s für alle Fans ein iPhone zum Freundschaftspreis. Tolle Idee, die Wie-Neu-Produkte nur über das Social Network zu vermarkten. Dann kann man nämlich mal sehen, wie viel Zugkraft Apples Wunderwaffe noch hat im Werben um die Social-Media-Freunde.<span id="more-6013"></span></p>
<p>Laut Telekom handelt es sich bei den Schnäppchen-Angeboten um Geräte, die generalüberholt sind – also im weitesten Sinne Retouren von Kunden. Dazu gibt’s einen vergleichsweise günstigen Vertrag. Da spart man im Telekom-Vergleich auch noch mal 10 Euro pro Monat im ersten Jahr.</p>
<p>Heißt: Ab gut 50 Euro gibt’s das Basismodell bei Neuvertrag und nur auf Facebook, was eine Ersparnis von ca. 100 Euro wären.</p>
<p>Natürlich ist das Angebot limitiert. Anders kennt man das ja schon gar nicht mehr bei Schnäppchen, sonst würde die ja keiner haben wollen. Aber was bei brands4friends und venteprivee funktioniert, könnte auch im Riesen-Netzwerk Facebook klappen.</p>
<p>Besonders interessant ist, wo die Aktion angesiedelt wurde – nämlich auf der Fanseite „Telekom hilft“. Nachdem auf Twitter schon der eine oder andere Ansatz von Kundenservice getestet und praktiziert wurde, soll nun also auch das Facebook-Profil mit reichlich Fans versorgt werden. Da kommt ein günstiges iPhone gerade recht.</p>
<p>Wir sind gespannt. Eine gute Nachricht gibt’s auch wenn die Aktion weniger Zugkraft aufweisen sollte: Dann kann man als geneigter Smartphone-Liebhaber noch ein bisschen überlegen, ob man sich vielleicht ein Zweitgerät zulegt.</p>
<p>Von der Angebotsstruktur ähnelt die Aktion übrigens den „Junge-Leute-Angebot“ auf dem mittlerweile beinahe vergessenen Netzwerk StudiVZ. Seinerzeit gab’s allerdings Neuware mit langen Lieferfristen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zerlächelt Japan den GAU?</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 16:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6007</guid>
		<description><![CDATA[Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. Überlegungen.
Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. <em>Überlegungen.</em><span id="more-6007"></span></p>
<p>Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um das havarierte AKW von Fokushima lediglich abgeraten, in die Gegend zurückzukehren. Es bestehen laut japanischer Regierung gesundheitliche Risiken.</p>
<p>Risiken? Wer länger als 15 Minuten in der Nähe des Reaktors an den Rettungsarbeiten beteiligt ist, gefährdet sein Leben ob der enormen Strahlenbelastung. Die Kernschmelze hat außerdem offenbar den Boden mit Plutonium verseucht. Das Wasser vor der Küste ist schwer belastet.</p>
<p>Aber vielleicht ist das so in Japan. Auch die schlimmsten Nachrichten werden mit einem Lächeln übermittelt. Das typisch deutsche „Nein“ ist in der normalen Konversation unter Japanern verpönt und wird entsprechend gerne umgangen.</p>
<p>Also ein „Nein, kehrt nicht in die Gefahrenzone zurück“, könnte schlicht außerhalb der durch die japanische Regierung kommunizierbaren Botschaft liegen.</p>
<p>Jedenfalls stößt die Salami-Kommunikation zur Atom-Katastrophe hierzulande auf erbitterte Kritik. Atomwissenschaftler, Umweltschützer, Energiepolitiker – sie alle sind sich sicher: Japan verwässert wichtige Informationen.</p>
<p>Bei Stern.de kann man die Ratlosigkeit ob der Kommunikationspolitik aus Fernost beispielsweise <a href="http://www.stern.de/panorama/tepco-und-die-katastrophe-von-fukushima-verwirrspiel-mit-der-wahrheit-1668592.html">hier</a> nachlesen. Wörtlich heißt es da:</p>
<p><em>Und auch jetzt scheint die dramatische Feststellung, dass sich die Lage im AKW bedrohlich einem Super-GAU nähert, bei Tepco und der japanischen Regierung nicht für sonderlich viel Aufregung zu sorgen. Stattdessen gibt es einmal mehr Beschwichtigungen.</em></p>
<p><strong>Wer kann das übersetzen?</strong></p>
<p>Die Situation erinnert ein wenig an die Nachrichtenlage im Zentralkomitee der SED, dem DDR-Parteivorstand, wo tendenziell auch nur Positives nach oben und nach außen drang. Kein Wunder also, dass die DDR-Führung bis zum Schluss glaubte, sie sei beim Volk beliebt wie keine andere.</p>
<p>Spinnt man die Analogie weiter, steht Japan der politische Kracher noch bevor. Aber auch in Sachen Bürgerprotest ist Japan gänzlich unerfahren. Japanologe David Chiavacci, zitiert beispielsweise auf Franz Alts Sonnenseite, sieht eine Politisierung des Landes heraufziehen, eine Stärkung der Zivilgesellschaft, wie er es nennt.</p>
<p>Aber bis dahin bleibt uns eigentlich nur, die merkwürdigen Krisen-Botschaften aus Japan zu übersetzen. Wenn also die Regierung eine „zeitweise“ Kernschmelze zugibt, heißt das für den katastrophengeschulten und dadurch vielleicht auch dickfelligeren Deutschen vielleicht schon so viel wie: „Schlimmer konnte es nicht kommen.“</p>
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		<title>Nachdenken über Anzeigenwerbung in Zeiten wie diesen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 14:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschen Onlinemedien zeigen apokalyptische Bilder aus Japan. Die schwarz-gelbe Regierung denkt vielleicht sogar ernsthaft über einen Ausstieg vom Ausstieg aus dem Atomausstieg nach. Die ganze Welt schaut besorgt auf den Unglücksreaktor von Fukushima. Und die Online-Werber? Einige scheinen noch gar nicht darüber nachgedacht zu haben, ob es nicht vielleicht auch Ausnahmesituationen für Werbebotschaften gibt.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6002" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/onlinewerbung-in-krisenzeiten.jpg"><img class="size-medium wp-image-6002" title="onlinewerbung in krisenzeiten" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/onlinewerbung-in-krisenzeiten-260x300.jpg" alt="" width="260" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die besten Ausgeh-Outfits im Kontext von Strahlenschutzanzügen: Japan verändert die Welt - aber die Werbewelt nur kaum</p></div>
<p>Die deutschen Onlinemedien zeigen apokalyptische Bilder aus Japan. Die schwarz-gelbe Regierung denkt vielleicht sogar ernsthaft über einen Ausstieg vom Ausstieg aus dem Atomausstieg nach. Die ganze Welt schaut besorgt auf den Unglücksreaktor von Fukushima. Und die Online-Werber? Einige scheinen noch gar nicht darüber nachgedacht zu haben, ob es nicht vielleicht auch Ausnahmesituationen für Werbebotschaften gibt.<span id="more-6001"></span></p>
<p>Das Werbe-Budget will weg. Es will in die Bannerplätze und Anzeigentafeln dieser Welt gepresst werden. Das soll es auch. Dafür ist es da. Das schafft Arbeitsplätze, Medienvielfalt, topinformierte Kundschaft, messbare Verkaufserfolge und volle Marketingpläne.</p>
<p>Mit dem Plan ist es allerdings so eine Sache. Was mache ich mit so einem Plan, wenn sich auf einmal alle Rahmenbedingungen ändern?</p>
<p>So geschehen im Kontext des Bebens und der Flut in Japan. Nach der Naturkatastrophe kamen die technischen Havarien und füllen die Lifeticker und Aufmacher der Medienwelt. Die Chancen stehen gut, dass wir in nicht allzu ferner Zeit die Momentaufnahmen vom März 2011 mit der Zäsur vergleichen, die der 11. September in der Geschichtsschreibung innehat.</p>
<p>Den Braten scheinen auch die Top-Werber der Branche gerochen zu haben. Vor den Nachrichten-Schnipsel-Videos über die Katastrophe in Japan erscheint nur selten der der sonst übliche Werbespot nach dem Motto: Das Video startet in 19 Sekunden.</p>
<p>Auch vereinzelte Aufmacher der Nachrichtenseiten erstrahlen erfreulich werbefrei. Das kann nicht an den schlechten Leserzahlen liegen. Da steckt Gehirnschmalz dahinter. Oder ist es reiner Zufall, dass (Achtung Momentaufnahme) ein Schweizer Versicherer bei Handelsblatt.com die Startseite belegt? Ähnliches Bild bei Spiegel.de. Bei Sueddeutsche.de wirbt ausgerechnet Nissan.</p>
<p>Unfreiwillige Komik erzeugt auch einer von Deutschlands größten Online-Shops. Neben Bildern von in Strahlenschutzanzügen vermummten japanischen Helfern werden da „Die besten Ausgeh-Outfits“ angepriesen.</p>
<p>Klar: Der Werbefachmann weiß, dass Katastrophenmeldungen schon immer als guter Hintergrund für verkaufsfördernde Kampagnen dienten. Andererseits: Da uns das Internet ein Verschmelzen von Werbe-, Marketing- und PR-Kompetenz aufzwingt, wäre ein wenig mehr Fingerspitzengefühl auch keine Herkulessaufgabe.</p>
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		<title>Guttenplag-Nutzer kopiert ganzen Text – immerhin mit Fußnote</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 08:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Psychologie-Interview, das unter anderem zu Guttenbergs Rücktritt prognostizierte, kann man jetzt auch vollständig im Guttenplag-Wiki lesen. Die Plagiats-Rechercheure haben es nämlich einfach kopiert – immerhin mit Link aufs Original.
Dennoch, ein Geschmäckle bleibt hängen. Wäre es nicht auch damit getan gewesen, die zentralen Sätze und vielleicht die Überschrift zu kopieren? Gerade wenn es sich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5992" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Screenshot-Google-Ergebnisse.jpg"><img class="size-medium wp-image-5992" title="Screenshot Google-Ergebnisse" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Screenshot-Google-Ergebnisse-300x231.jpg" alt="Guttenplag-Kopie bei Google" width="300" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Guttenplag bei Google: Die Risiken der Copy-Paste-Strategie im Web</p></div>
<p>Unser Psychologie-Interview, das unter anderem zu Guttenbergs Rücktritt prognostizierte, kann man jetzt auch vollständig im <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/index.php?title=Forum%3AWas_wohl_ein_Psychologe_dazu_sagen_w%C3%BCrde%3F&amp;t=20110309100145" target="_blank">Guttenplag-Wiki</a> lesen. Die Plagiats-Rechercheure haben es nämlich einfach kopiert – immerhin mit Link aufs Original.<span id="more-5991"></span></p>
<p>Dennoch, ein Geschmäckle bleibt hängen. Wäre es nicht auch damit getan gewesen, die zentralen Sätze und vielleicht die Überschrift zu kopieren? Gerade wenn es sich um eine Webseite handelt, die der guten alten Copy-Paste-Strategie den Kampf angesagt hat? Wer weiß.</p>
<p>Was wir allerdings wissen: So ein kopierter Text birgt im Internet gewisse Risiken. Zum Stichwort „Double Content“ gibt’s mittlerweile beinahe wissenschaftliche Abhandlungen. Im Kern geht’s beim „duplizierten Inhalt“-Problem immer darum, dass Google nur eine der beiden Webseiten als echte Quelle anerkennt.</p>
<p>Und das heißt für die „falsche“ Quelle, dass sie aus den Suchergebnissen rausfliegt. Im schlimmsten Fall stuft Google die ganze Seite im Ranking auf Null. Dann ist es aus mit den Besuchern, die etwas zu einem bestimmten Suchbegriff wissen wollen und gelegentlich vorbeischauen.</p>
<div id="attachment_5993" class="wp-caption alignleft" style="width: 443px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenplag-kopiert-ganzen-Text.jpg"><img class="size-full wp-image-5993  " title="guttenplag kopiert ganzen Text" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenplag-kopiert-ganzen-Text.jpg" alt="guttenplag kopiert ganzen Text" width="433" height="488" /></a><p class="wp-caption-text">Macht nachdenklich: Plagiats-Rächer übernehmen vollständiges Interview</p></div>
<p>Gewinner im Google-Rennen um die echte und falsche Quelle ist in der Regel die Webseite mit der größeren Glaubwürdigkeit. Google misst die Glaubwürdigkeit beispielsweise über die eingehenden Links auf die Webseite. Und da hat so ein Wiki mit Links aus so ziemlich allen großen Onlinemedien Deutschlands einfach die Nase vorn, auch wenn unser Online-Magazin der Herzen beispielsweise schon das eine oder andere Jahr länger am Markt ist.</p>
<p>So. Was machen wir jetzt? Abmahnung? Unterlassung? Freundliche Email an die Betreiber mit dem Verweis, dass die Rechnung schon in der Post ist?</p>
<p>Alles Quatsch. Daher an dieser Stelle ein Appell: Liebe Guttenberg-Jäger, auch im Web gibt’s Zitierregeln. Danke für den Verweis auf unseren Artikel. Denkt bitte auch daran, dass so eine Kopierstrategie verheerende Folgen haben kann.</p>
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		<title>Guttenberg spaltet das Web</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 15:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Mann ist ein PR-Phänomen. Karl Theodor zu Guttenberg hat gestern seinen Rücktritt vom Amt des Verteidigungsministers verkündet – am Ende seiner Kräfte nach anhaltender Kritik und harschen Plagiatsvorwürfen. Auf Facebook das Comeback jedoch schon fast ausgerufen, während in anderen Online-Foren die Guttenberg-Kritiker überwiegen.
“Wer ist Samstag in FFM am Römer?“ „SCHREIBT EINE MAIL!!!“ – das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5989" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenberg-facebook.jpg"><img class="size-medium wp-image-5989" title="guttenberg facebook" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenberg-facebook-300x229.jpg" alt="Hunderte neue Fans im Minutentakt auf Facebook für Guttenberg-Comeback" width="300" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Hunderte neue Fans im Minutentakt auf Facebook für Guttenberg-Comeback</p></div>
<p>Der Mann ist ein PR-Phänomen. Karl Theodor zu Guttenberg hat gestern seinen Rücktritt vom Amt des Verteidigungsministers verkündet – am Ende seiner Kräfte nach anhaltender Kritik und harschen Plagiatsvorwürfen. Auf Facebook das Comeback jedoch schon fast ausgerufen, während in anderen Online-Foren die Guttenberg-Kritiker überwiegen.<span id="more-5988"></span></p>
<p>“Wer ist Samstag in FFM am Römer?“ „SCHREIBT EINE MAIL!!!“ – das passiert derzeit alles <a href="http://www.facebook.com/pages/Wir-wollen-Guttenberg-zur%C3%BCck/136786223053705?sk=wall">hier</a>, auf der Fanpage mit Namen „Wir wollen Guttenberg zurück“.</p>
<p>Und auch wenn echte Politsatire-Beiträge von den Nutzern eingestellt werden – besonders schön ist bislang die Forderung nach der Ehrendoktorwürde für den Ex-Minister – wir haben auf die Uhr geschaut und nachgezählt: 200 neue Fans pro Minute sind derzeit die normale Wachstumsrate.</p>
<p><strong>Pegelstand am Mittwoch, 15:55 Uhr: Mehr als 373.000 Fans.</strong></p>
<p>Das PR-Phänomen besteht jedoch nicht allein in der schieren Masse. Die Fans zeigen durch ihren Beitritt ja auch Gesicht. Guttenberg zurückzuwollen ist nicht nur heimlich OK, es ist ein Trend, der einem Aufmarsch ähnelt.</p>
<p><strong>Überraschende Dissonanz:</strong> In den Foren der Online-Medien war die Stimmung deutlich anders. Und auch die Ergebnisse von Online-Befragungen vor zu Guttenbergs Rücktritt malten ein klares Meinungsbild gegen den Ex-Verteidigungsminister. Dazu kommen mehr als 60.000 Unterschriften-Geber unter dem offenen Brief der Doktoranden an die Bundeskanzlerin, die <a href="http://offenerbrief.posterous.com/">hier</a> seit 25. Februar aufschlugen.</p>
<p>Man könnte immerhin spekulieren, dass die Person KTG so stark polarisiert, dass einfach viele Menschen eine Meinung dazu haben. Aber das Schlachtfeld mit der klassischen Aufteilung von Sympathisanten und Gegnern ist verschwunden. Stattdessen ziehen sich die Streitkräfte in ihre Hochburgen zurück.</p>
<p>Das Phänomen zu Guttenberg wird die Kommunikationsbranche noch eine Weile beschäftigen.</p>
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		<title>Wo die dicken Fische im Social Web schwimmen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Trend in der Unternehmens-Kommunikation zur Zweit-Fanpage auf Facebook hält an. Das geht aus einer Studie hervor, die von der PR-Agentur Burston-Marsteller unter dem Namen „The Global Social Media Check-up 2011“ veröffentlich wurde.
Für den Check-up haben die PR-Berater die 100 Top-Unternehmen aus der Fortune-Liste analysiert. Das ist zwar keine repräsentative Grundgesamtheit, bietet aber eine interessante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5977" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-check-up.jpg"><img class="size-medium wp-image-5977" title="social media check up" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-check-up-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Was einfach geht, wird gern gemacht: Social Media Check-up 2011 bei den Fortune Top-100-Unternehmen</p></div>
<p>Der Trend in der Unternehmens-Kommunikation zur Zweit-Fanpage auf Facebook hält an. Das geht aus einer Studie hervor, die von der PR-Agentur Burston-Marsteller unter dem Namen „The Global Social Media Check-up 2011“ veröffentlich wurde.<span id="more-5976"></span></p>
<p>Für den Check-up haben die PR-Berater die 100 Top-Unternehmen aus der Fortune-Liste analysiert. Das ist zwar keine repräsentative Grundgesamtheit, bietet aber eine interessante Perspektive auf die Großen.</p>
<p>Fazit der Studie: Social Media erfreut sich wachsender Beliebtheit. Und je niedriger die Einstiegshürden, desto schneller seien die Unternehmen bei der Hand, sich für einen Kanal zu entscheiden.</p>
<ul>
<li>Twitter erfreut sich demnach      auch dem stärksten Wachstum. 65 Furtune-Unternehmen nutzen den      Kurznachrichtendienst der Herzen 2010. Dieses Jahr sind es schon 77.</li>
<li>Facebook nutzen aktuell 61      Prozent, nach 54 im Vorjahr.</li>
<li>YouTube: von 50 auf 57.</li>
<li>Corporate Blogs: 36 – also 3      mehr als 2010.</li>
</ul>
<p><strong>Die wirklich schick aufgemachte Präsentation zum Angucken</strong></p>
<div style="width: 425px;"><object id="__sse6933954" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=burson-marsteller2011globalsocialmediacheck-upfinal-110215083535-phpapp01&amp;stripped_title=bursonmarsteller-2011-global-social-media-checkup&amp;userName=BMGlobalNews" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse6933954" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=burson-marsteller2011globalsocialmediacheck-upfinal-110215083535-phpapp01&amp;stripped_title=bursonmarsteller-2011-global-social-media-checkup&amp;userName=BMGlobalNews" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;"><a href="http://www.slideshare.net/BMGlobalNews"><br />
</a></div>
</div>
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		<item>
		<title>Psychologe über zu Guttenberg: &#8220;Extremes Machtmotiv verzerrt Realität&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 12:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie fühlt man sich, wenn von allen Seiten Kritik und Rücktrittsrufe laut werden? Textberater.com sprach anlässlich der heißen Diskussion und Plagiatsvorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem Psychologen Dr. Rainer Schneider, der sich in dem Fall festlegt.
Textberater.com: Dr. Schneider, wie wirkt das auf die Psyche eines Politikers, wenn täglich derart kritische Medienberichte erscheinen, wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fühlt man sich, wenn von allen Seiten Kritik und Rücktrittsrufe laut werden? Textberater.com sprach anlässlich der heißen Diskussion und Plagiatsvorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem Psychologen Dr. Rainer Schneider, der sich in dem Fall festlegt.<span id="more-5973"></span></p>
<p><strong>Textberater.com: Dr. Schneider, wie wirkt das auf die Psyche eines Politikers, wenn täglich derart kritische Medienberichte erscheinen, wie es im Fall der Plagiats-Vorwürfe gegen Verteidigungsminister zu Guttenberg passiert?</strong></p>
<p>Dr. Schneider: Die Wirkung ist verheerend. Gerade Politiker sind von Medien von Berufswegen abhängig. Man kann sich leicht vorstellen, wie das wirken muss, was in den letzten Wochen über zu Guttenberg erschienen ist. Das würde selbst der robustesten Psyche zusetzen. Daher denke ich, dass der Verteidigungsminister das nicht mehr lange aushält.</p>
<p><strong>Textberater.com: Wie lange wird es denn dauern, bis er den Rücktrittsforderungen nachgibt?</strong></p>
<p>In den nächsten zwei Wochen bricht zu Guttenberg und wird den Posten als Minister räumen. Möglicherweise dauert es auch länger, aber der Rücktritt wird kommen.</p>
<p><strong>Textberater.com: Starke These. Woran machen Sie das fest?</strong></p>
<p>Zu Guttenberg durchlebt eine schwere Lebenskrise. Sein Status als Vorbild, sein Karriere, die Aufrichtigkeit, für die er steht – das alles wird zerstört. Die Krise empfindet er vermutlich nicht als existenziell, aber doch als sehr bedrohlich. Das lässt ihn enorme Ängste empfinden.</p>
<p>Übrigens müssen solche Ängste nicht notwendigerweise immer voll bewusst sein. Aber unterschwellig richten sie ihr Unheil an. Genau das macht sie so gefährlich.</p>
<p>Um einmal nachzuvollziehen, wie sich das anfühlt: Vergleichbar ist die Situation mit jemanden, der an einer schweren Krankheit leidet und weiß, dass es jederzeit zu Ende gehen kann.</p>
<p><strong>Warum ist die Krise dann im psychologischen Sinne nicht existenziell?</strong></p>
<p>Zu Guttenberg hat in der Vergangenheit &#8211; durchaus glaubwürdig &#8211; wiederholt gesagt, dass er das Amt als Verteidigungsminister nicht braucht. Das stimmt ja auch. Beispielsweise wird er nicht in die Armut stürzen, wenn er keine Diäten mehr erhält.</p>
<p><strong>Und warum klammert er sich gerade jetzt an das Amt mit Verlautbarungen, er werde nicht zurücktreten?<br />
</strong><br />
Ich denke, das hat mit seinem Machtmotiv zu tun. Er würde mit dem Amt etwas verlieren, was in seiner Motivation Top-Priorität besitzt. Der Unterschied zu seiner früheren Leichtigkeit im Leben mit dem Amt wird in der Frage klar; gebe ich etwas ab, oder nimmt man es mir weg?</p>
<p>Ein extremes Macht-Motiv kann auch dazu führen, dass man die Realität verzerrt oder ausblendet – quasi äußere Einflüsse von der Persönlichkeit abspaltet. Die Tendenz dazu sehe ich auch. Obwohl beispielsweise reihenweise Plagiate in der Doktorarbeit bereits nachgewiesen waren, hat er lediglich „handwerkliche Fehler“ eingestanden.</p>
<p>Nun wird die Sache aber richtig heikel, denn entweder glaubt zu Guttenberg, dass Plagiate Kavaliersdelikte sind. Dann ist er ein schlechter Wissenschaftler und diskreditiert überdies rechtschaffene Wissenschaftler. Oder er hat die Arbeit zumindest in Teilen nicht voll zu verantworten.</p>
<p>Das wäre der Super GAU schlechthin. Zu Guttenberg trat aber zuletzt so auf, als glaubte er selbst, die gerade aktuelle Version der Wahrheit zu sagen. Mit anderen Worten: Es gibt Hinweise daraufhin, dass er selbst die Wahrheit sozusagen Scheibchenweise zulässt.</p>
<p>Solche Auftritte wären schwer, wenn man selbst nicht glaubt, die Wahrheit zu sagen. Ein verzerrtes Bild von der Realität ist auch die wahrscheinlichste Erklärung für zu Guttenbergs Standhaftigkeit.</p>
<p><strong>Das würde doch bedeuten, dass er allen Gegenrufen zum Trotz den Skandal aussitzen könnte.</strong></p>
<p>Das würde ich ihm aber nicht raten. Katharsis – die seelische Reinigung im klassischen Sinne – wäre ein psychologisch gesunder Weg, mit den Vorwürfen umzugehen. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass er sich die Sache im wahrsten Wortsinne offensiv von der Seele redet – auch gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit.</p>
<p>Selbst wenn er sich wirklich absolut nichts vorzuwerfen hätte, was de facto ja nicht der Fall ist, wäre wichtig, diese enorme Stresssituation so zu bewältigen, dass keine seelischen Narben zurück bleiben.</p>
<p>Diese Einschätzung muss er selbst auch zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht teilen. Es reicht ja, wenn beispielsweise die Kanzlerin Angela Merkel das erkennt und ihm den Rücktritt nahe legt. Selbst wenn zu Guttenberg hartnäckig bleibt, steigt ja auch der Druck auf die Partei im speziellen und auf die Politik im Allgemeinen. Diesen Schaden wird man irgendwann abwenden wollen. Ich denke, dass die Kanzlerin ihm den Rücktritt in dem bereits geführten vertraulichen Gespräch nicht getan hat, ist eines der wenigen Dinge, die zu Guttenberg noch halten.</p>
<p>Dr. Rainer Schneider, Psychologe und Management-Berater aus Freiburg, berät und forscht zu Themen wie Motivation und Selbstregulation.</p>
<p>Dr. phil. Dipl. Psych Rainer Schneider</p>
<p>RECON &#8211; Research and Consulting</p>
<p>Gartenweg 5</p>
<p>79194 Gundelfingen</p>
<p><a href="http://www.recon-freiburg.biz/">www.recon-freiburg.biz</a></p>
<p>info@recon-freiburg.biz</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Knigge diskutiert Schlussmachen per SMS</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/knigge-erlaubt-schlussmachen-per-sms/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/viral-videos/knigge-erlaubt-schlussmachen-per-sms/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 09:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kontroverser Vorstoß: Ausgerechnet in Zeiten von Smartphones und Video-Telefonie hat der Chef der als Wegweiser für guten Stil bekannten Knigge-Gesellschaft festgestellt: Eine SMS ist zum Beenden der Beziehung schon OK.
Auf der Jahreshauptversammlung der Deutschen Knigge Gesellschaft haben die Teilnehmer abgestimmt, ob eine SMS zum Beziehungsende erlaubt sei. Die Mehrheit sah das laut Medienberichten tatsächlich so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kontroverser Vorstoß: Ausgerechnet in Zeiten von Smartphones und Video-Telefonie hat der Chef der als Wegweiser für guten Stil bekannten Knigge-Gesellschaft festgestellt: Eine SMS ist zum Beenden der Beziehung schon OK.<span id="more-5966"></span></p>
<p>Auf der Jahreshauptversammlung der Deutschen Knigge Gesellschaft haben die Teilnehmer abgestimmt, ob eine SMS zum Beziehungsende erlaubt sei. Die Mehrheit sah das laut Medienberichten tatsächlich so. Allerdings erreichte uns die Nachricht einer Knigge-Aktivistin, bei dem Vorschlag habe es sich um einen Alleingang von Dr. Hans-Michael Klein gehandelt.</p>
<p>Klein, Leiter der Knigge-Akademie und Vorsitzender der Deutschen Knigge-Gesellschaft, erklärte das so: Wenn die Partner im Streit liegen und sowieso nicht mehr miteinander sprechen – dann sei der SMS-Schlussstrich erlaubt.</p>
<p>Ausschlaggebend sei auch, ob die Botschaft ansonsten per Brief gekommen wäre. Heißt: Immer, wenn klärende Worte im persönlichen Gespräch unnötig sind, darf gesmst werden.</p>
<p>Laut einer Forsa-Umfrage haben knapp drei Millionen Deutsche schon einmal auf elektronischen Weg Schluss gemacht.</p>
<p>Übrigens: Man darf laut Knigge endlich wieder Gesundheit sagen, wenn jemand geniest hat. Zwischenzeitlich war das gute alte „Gesundheit“ in Verruf geraten. Man solle den Niesenden damit nicht in einer ohnehin schon peinlichen Situation weiter mit Aufmerksamkeit piesacken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geht Guttenberg gestärkt aus dem Skandal hervor?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 14:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Hat er seinen PR-Berater gewechselt oder ihm einfach nur zugehört? Mit der heute gemeisterten Fragestunde im Bundestag hat Karl Theodor zu Guttenberg jedenfalls Strategiefestigkeit bewiesen. 
Die grundsätzliche Frage ist nicht, ob der jetzige Verteidigungsminister für seine Doktorarbeit abgeschrieben hat. Ebenfalls entschieden scheint die Frage, ob der Verteidigungsminister die PR-Krise überstehen wird.
Richtig interessant wird’s doch erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat er seinen PR-Berater gewechselt oder ihm einfach nur zugehört? Mit der heute gemeisterten Fragestunde im Bundestag hat Karl Theodor zu Guttenberg jedenfalls Strategiefestigkeit bewiesen. <span id="more-5960"></span></p>
<p>Die grundsätzliche Frage ist nicht, ob der jetzige Verteidigungsminister für seine Doktorarbeit abgeschrieben hat. Ebenfalls entschieden scheint die Frage, ob der Verteidigungsminister die PR-Krise überstehen wird.</p>
<p>Richtig interessant wird’s doch erst bei der Frage: Geht der Politiker aus dem Skandal gestärkt hervor?</p>
<p>In Sachen Krisen-PR hatte sich zu Guttenberg anfangs sicherlich <a href="../news/wenn-der-chef-in-der-krise-fehlt/">nicht mit Ruhm bekleckert</a>. Aber nicht nur die eigenen Reihen stärken ihm den Rücken. Mitten in der PR-Krise strömten beispielsweise tausende Fans auf eine Guttenberg-Fanpage. In Umfragen sicherten ihm die Bürger ihre Sympathie zu.</p>
<p>Textberater.com stellt die PR-Frage – stimmen Sie ab.<br />
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