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7 gute Viral-Marketing-Kampagnen

Am Dienstag 4 August 2009 von Christina

Einfach und wirkungsvoll: Hotmail aus den 90ern

Einfach und wirkungsvoll: Hotmail aus den 90ern

Viral Marketing – klingt nach Virus und so funktioniert es auch: Mit Viral Marketing verbreitet sich eine Botschaft von Person zu Person. Wie das geht? Indem ein Inhalt produziert wird, der zum Weiterleiten an Freunde und Bekannte verführt. Das kann ein lustiges Video sein oder eine Anwendung fürs Netz oder oder oder. Einige Beispiele erfolgreicher Viral-Kampagnen.

Folgende Firmen haben Viral Marketing erfolgreich angewendet:

1. Einfacher geht’s nicht: Hotmail

Hotmail ist ein Klassiker unter den Viral-Marketinglern. 1996 startete der Internet Provider und bot freien E-Mail-Service für die Massen an. Am Ende einer jeden E-Mail stand eine Signatur mit Hinweis auf die kostenfreie E-Mail-Funktion. Mit jeder einzelnen E-Mail, die über Hotmail-User an andere User versendet wurde, verbreitete sich die Botschaft. Das Ergebnis: Sie meldeten sich auch bei Hotmail an.

2. Programmierbares Huhn für Burger King

Burger King’s Viral-Kampagne aus dem Jahr 2004 für sein „Chicken Sandwich“ zeigt, wie lustig viral sein kann. Das „Subservient Chicken“ (engl. für „untertäniges Huhn“) war ein als Huhn verkleideter Mann, der via Netz jede Bewegung ausführte, die man ihm befahl. Einen Tag nachdem die eigens dafür eingerichtete Webseite online gegangen war, hatten bereits eine Millionen Menschen dem Subserviant Chicken ihre Kommandos gegeben.

3. Boulevard-News für Watchmen

Die virale Kampagne für den Kinofilm Watchmen bestand aus gefakten Nachrichtensendungen, darinnen Werbepausen mit gefakten Werbeprodukten und Pseudo-Boulevard-Schlagzeilen über die Filmfiguren, wie zum Beispiel vermeintliche Liebesbeziehungen.

Die Videos mit Titeln wie „Who Who Watches the Watchmen“ schwirrten vor der Filmpremiere überall im Netz herum – erfolgreich: Die Fans waren angefixt und konnten den Filmstart kaum erwarten.

4. Eine Zeitung für The Dark Knight

Die Viral Kampagne zum Batman-Film The Dark Knight war eine der ausgeweiteten seiner Art. Sie beinhaltete alles von der eigenen Webseite der Tageszeitung „Gotham City Times“ über die Webpräsenz von Gothamer Busfahrplänen sowie des Gotham Police Departments bis hin zu realen Kampagnen für die Film-Figur Harvey Dent.

Selbst Homepages gemeinnütziger Stiftungen, einer Pizzeria und eines Taxiunternehmens waren über Google auszumachen. Die Kampagne erreichte die Leute auf einem anderen Level. Der Film spielte Unmengen an Geld ein – sicher, auch wegen Heath Ledgers Tod und dem Film selbst. Aber die Viral-Kampagne erzielte im Vorfeld einen enormen Hype um den Batman-Film.

5. Anstoßen mit Smirnoff

Smirnoffs virale „Tea Partay“ war sofort ein Hit. Hier rappten adrette Upper-Class-Jungs im Pulli-überm-Poloshirt-Stil darüber, eine fette Tee-Party zu schmeißen. Das Video zwingt quasi zum Weiterleiten – ein viraler Erfolg.

6. Wahre Wahrheit für Dove

Die „Dove Evolution“ Viral-Anzeige war deshalb so effektiv, weil sie eine einzigartige, positive Botschaft enthielt über die wahre Definition von Schönheit. Das Video, in dem eine normal aussehende Frau zum Model geschminkt und retuschiert wird, verbreitete sich tatsächlich wie ein Virus.

Es wurde innerhalb eines Monats fast zwei Millionen Mal verschickt und sogar TV-Sender in aller Welt sprachen über das Dove-Video.

7. Mein Bob Dylan

Für seine Greatest Hits-DVD-Box startete Bob Dylan eine simple, aber sehr schöne und erfolgreiche virale Kampagne: Auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite konnten User Nachrichten an Freunde verfassen, und zwar im Stile des Dylan-Video-Klassikers Subterranean Homesick Blues.

Weitere Beispiele für virales Marketing auf Textberater.com:

Die Evian-Babys: Unwiderstehliche Kleinkinder und ihre unaufdringliche Botschaft

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