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Adenauers PR-Berater: Im heutigen Wahlkampf fehlen die Zusammenhänge
Am Mittwoch 16 September 2009 von ThomasKlaus Otto Skibowski arbeitete im PR-Stab von Konrad Adenauer und spricht in einem Interview darüber, was Adenauer im Wahlkampf vor 60 Jahren anders machte als Merkel heute.
Der Hauptunterschied der Wahlkampfstile von gestern und heute sei die Emotionalisierung, so Skibowski hier in einem Interview mit dem Polit-Magazin Cicero.
Damals habe es ein ganz anderes Verständnis von Wahlkampf gegeben. „Die Häppchen-Informationen von heute können die Leute gar nicht verarbeiten. Man muss ihnen die Zusammenhänge erklären. Adenauer hat etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit dafür verwendet.“
Und auch wenn er mit dem Stil der Kanzlerin Angela Merkel ganz zufrieden sei: „Beim Merkel-Wahlkampf fehlt mir, dass es für alle verständliche Thesen gibt, die die zukünftige Politik behandeln.“
Außerdem sei der Wahlkampf heute zu kurzfristig angelegt. „Der Deutsche entscheidet sich nicht in der letzten halben Stunde, bevor er wählen geht.“
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