Online-Marketing
Adwords Bildanzeigen kosten jetzt auch ohne Klicks
Am Dienstag 6 Oktober 2009 von ThomasGoogle misst jetzt auch View-Through-Raten für seinen Adwords-Service. Das soll die beliebte aber aus Google sich immer weniger lohnende Anzeigenform profitabler machen.
Nur 16 Prozent der Nutzer klicken laut Studien auf Anzeigen. Branchenvertreter plädierten bereits für die Einführung einer View-Through-Rate. Diese Art der Anzeigen-Bewertung ist in der Bannerwerbung Usus.
Gezahlt wird in der Regel nach Tausender-Kontakt-Preisen, also nach der Anzahl Nutzer, die mit dem Banner in Sicht-Kontakt kommen.
Cookies erfassen, mehr verdienen
Beim View-Trough misst Google so etwas ähnliches. Es wird erfasst, wann abgesprungene Käufer beispielsweise bei E-Shop-Anzeigen zurückkommen und ihren Einkauf vollenden. Das System funktioniert über Cookies, also auf den Rechner gespeicherte Verlaufs-Daten über Internet-Daten des Nutzers.
Der neue Service ist vor allem für Shop-Betreiber gedacht, die ihre Adwords auf Kaufabschlüsse und Newsletter-Anmeldungen ausrichten und auch nur dann bezahlen.
Und beim Thema Bezahlen wird auch klar, dass die Sache vor allem für Google interessant ist. Die Adwords-Anzeigen-Preise sind im Sinkflug. Und so will der Suchmaschinen-Riese möglichst viel Saft aus jeder Anzeige pressen.
Der Einstellungs-Preis der Adwords-Anzeige wird nämlich jetzt auch fällig, wenn Google über die gespeicherten Cookies nachweist, dass die Anzeige für den Kauf verantwortlich war.
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Schlagworte: Google, Google Adwords, Internet Marketing, Online Marketing, Vertrieb, Werbung
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