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Anti Aids-Kampagne: Im Bett mit einem Massenmörder

Am Montag 7 September 2009 von Thomas

Lieber Zuviel als Zuwenig: Provokante Kampagne von Regenbogen

Lieber Zuviel als Zuwenig: Provokante Kampagne von Regenbogen

Die neue Kampagne der Initiative Regenbogen e.V. gibt laut eigenen Angaben einem Virus ein Gesicht – und sorgt für Aufregung. Auf Plakaten und in Videos gibt’s neben sexy Frauen zum Beispiel das Gesicht von Adolf Hitler.

Umstrittene Kampagne zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember: Die Kommunikationsagentur “das comitee” hat die Plakate und Videospots für den gemeinnützigen Verein produziert. Hitler, Stalin, Hussein: Mit „Gib Aids keine Chance“ sei eben heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen, heißt es seitens des Vereins.

Lieber Zuviel als Zuwenig

Provoziert fühlen sich jetzt nicht nur prüde Mütter und Väter. Auch Vertreter von Aids-Erkrankten melden sich zu Wort sowie Anti-Aids-Vereine aus dem Ausland.

Die seien jedoch lediglich neidisch, sagt Regenbogen. Man fürchte um schwindende Spendengelder, wenn die Kampagne der deutschen „Konkurrenz“ erst mal im Umlauf ist.

Gegenüber Spiegel Online gab Regenbogen auch zu, dass die Kampagne in Sachen Aufmerksamkeit und Provokation übers Ziel hinausschießen dürfe.

Ein Musik-Video gibt’s gleich dazu – passend zur jungen Zielgruppe ein Rap:

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3 Kommentare zu “Anti Aids-Kampagne: Im Bett mit einem Massenmörder”

  1. [...] Und das alte Thema Aids ist wieder aktuell. In aller Munde gebracht mit einem gewagten Vorstoß. Die öffentliche Kritik hatte der Regenbogen-Verein bereits einkalkuliert. [...]

  2. Edon sagt:

    Die Kampagne ist sehr gewagt. Heute noch heiß diskutiert, wird sich doch bald der ganze Aufruhr neutralisieren. Natürlich ist das erstmal schockierend (war ich auch). Aber um so intensiver man sich damit beschäftigt, um so mehr gibt man Regenbogen e.V. Recht.
    Viele Leute nehmen Aids zu sehr auf die leichte Schulter. Da Aids ein Massenmörder ist und Hitler es auch war, warum diese beiden dann nicht gleich stellen???

  3. Nick sagt:

    Ich habe selten so einen Werbetrash gesehen. Normalerweise passiert das, wenn amoklaufende Agenturen ihren Sozialkunden einen ADC Kracher andrehen wollen. Vielleicht wollten die Regenbogen-Jungs mal ganz gross ins Gerede kommen. Ist ihnen ja gelungen. Aber so ? Bäh.