Social Media

Bayerns Polizei schnüffelt im Web 2.0

Am Montag 22 März 2010 von Christina

Die bayerische Polizei durchkämmt soziale Netzwerke auf der Suche nach verwertbaren Informationen und Verdächtigen.

Überführte Verbrecher fangen, ob via soziale Netzwerke oder durch Straßenkontrollen, ist eine gute Sache. Die Frage ist nur, wie man das anstellt: In Amerika legen Ermittler mit falschen Profilen Fallen aus, prüfen Fotos, Postings und Freundschaftsbeziehungen von Verdächtigen und bedienen sich der Rasterfahndung im öffentlich zugänglichen Web 2.0.

Was inzwischen zum Standardrepertoire in den USA gehört, soll von nun auch in Bayern zur Verbrechensbekämpfung angewendet werden, wie mehreren Medienberichten zufolge eine Pressesprecherin des bayerischen Innenministeriums bestätigte.

Allerdings verbieten die Nutzungsbedingungen von Facebook, Twitter oder MySpace, falsche persönliche Angaben zu machen oder ein Profil für jemanden anderen zu erstellen. Auch wenn Bayerns Ermittler keine gefälschten Profile anlegen werden – Nutzer von Portalen wie Facebook, Twitter, MySpace, Xing oder StudiVZ ins Visier der hiesigen Behörden.

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