Beachten Sie Markenrechte bei Google AdWords

Am Dienstag 30 Juni 2009 von Thomas

Rechtlicher Ärger ist das Letzte, was eine Werbe-Kampagne einbringen soll. So vermeiden Sie bei Google Adwords Abmahnungen und Prozesse.

Google Adwords sind der einfache Weg an die Spitze von Suchergebnissen. Je nach dem, wie schlau die relevanten Suchbegriffe (Keywords) ausgewählt wurden, kann ein Unternehmen kostengünstig für zielgenaues Marketing sorgen.

Die Rechts-Plattform e-recht24.de listet hier wichtige Tipps, um nicht in Konflikt mit dem Markenrecht zu kommen.

Mehr richtig machen, weniger Rechtsanwälte bezahlen

- Keine geschützten Begriffe verwenden: Markeninhaber können in solchen Fällen Abmahnungen erwirken, die schnell mehrere tausend Euro einfordern

- Konkurrenz ausblenden: Vergleichende Werbung ist auch bei den Adwords heikel. Verwenden Sie Produkt-Namen eines Konkurrenten für die Anpreisung ihrer Produkte, kann das wettbewerbsrechtlichen Ärger verursachen

- Keywords Automatismus prüfen: Google schlägt bei der Option “weitgehend passende Keywords” teils geschützte Begriffe aus. Die Haftung liegt auch dann bei Ihnen.

- Preise auf dem neuesten Stand: Stimmen die von Ihnen angegebenen Preise nicht mit ihrem Angebot überein, kann die Werbung unzulässig sein. So etwas fällt vorzugsweise der Konkurrenz auf.

- Superlative vermeiden: „Deutschlands größte PR-Agentur“ oder „weltbester Anbieter für Corporate Publishing“ – derartige Behauptungen müssten Sie beweisen können. Auch solche Fettnäpfchen werden gerne von der abmahnenden Konkurrenz bemerkt, aber auch von Anwälten, die sich auf solche Delikte spezialisiert haben und mit den Gerichtskosten ihre Kassen füllen.

- Anständig bleiben 1: Provokante Inhalte könnten gegen die Google-Richtlinien verstoßen.

- Anständig bleiben 2: Wie hoch die Nachfrage nach Atomwaffen ist und wer sich auf solche Anzeigen bei Ihnen meldet, wäre mal interessant herauszufinden. Aber wie machen Sie der augenblicklich hereinstürmenden GSG9 klar, dass ihr Angebot rein wissenschaftlichen Zwecken dienen sollte? Neben Waffen, Alkohol, Tabak und bestimmten Tierfellen sind solche Produkte nach deutschen Recht verboten.

Eine recht umfassende Sammlung an Informationen zu juristischen Tipps und Publikationen im Internet finden Sie hier.

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