Ping hilft Bing

Bing lässt Freunde Suchergebnisse empfehlen

Am Montag 7 September 2009 von Christina

Laut Medienberichten plant Microsoft bei seiner Suchmaschine Bing eine neue Funktion namens Ping. Nutzer könnten dann ihre Suchergebnisse auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ veröffentlichen und anderen Nutzern somit empfehlen, wenn die das Gleiche suchen.

Die Infos stammen aus dem Bing-Blog: “Bing & Ping” soll das Baby heißen – nach dem Motto “finde es und vernetze es”.

Wann das Kind geboren wird, ist noch nicht klar. Aber die Sache könnte Suchmaschinen-technisch interessant werden: Freunde empfehlen Suchergebnisse zu bestimmten Begriffen. Das ist natürlich eine nette Ergänzung zum üblichen Suchmaschinen-Optimier-Käse, mittels derzeit die Trefferzahlen maximiert werden.

Was passieren könnte:

Die ganze Welt verliebt sich in Ping und lässt sich durch alle Suchanfragen von Freundschafts-Tipps leiten. Microsofts Suchmaschine wird plötzlich super beliebt und stößt Google vom Thron.

Klingt unwahrscheinlich? Google wird natürlich nicht tatenlos daneben stehen, wenn die Konkurrenz loslegt. Aber tatsächlich wechseln die Gewohnheiten im Internet zwar nicht rasant, aber doch schnell.

Experten gehen davon aus, dass sich alle 3 bis 6 Jahre die Nutzergeneration einmal komplett wandelt. Wer heute also noch auf Google oder StudiVZ schwört, könnte bald schon bei Facebook und Bing landen.

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1 Kommentar zu “Bing lässt Freunde Suchergebnisse empfehlen”

  1. [...] Aber wahrscheinlich handelt es sich um die Suchempfehlungen von Freunden. Microsoft hatte vor Tagen bereits angekündigt, Bing auf Mitmachspaß konfigurieren zu wollen. [...]