Einmischen für Deutschland
Bundesregierung will Verlage vor Google Books retten
Am Mittwoch 2 September 2009 von Christina
“Erst tun, dann fragen“: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat sich in den Streit um Googles Buchdigitalisierungsprojekt Book Search eingemischt.
Google will im großen Stil Bücher digitalisieren und den Nutzern die Inhalte so frei zugänglich machen. In Ansätzen läuft das auch schon und ist aus Leser-Sicht ein toller Service.
Aber die Verlage fürchten schwindende Verkaufszahlen und wehren sich gegen einen Kompromissvertrag mit Google, der in den USA in der Mache ist.
Buch-Flatrate an Verlage zahlen
“Wir hoffen, dass das Gericht die Billigung des Vergleichs insgesamt ablehnt oder zumindest unsere deutschen Autoren und Verleger aus der sogenannten ‘class’ herausnimmt, damit die Folgen des Vergleichs sie nicht treffen”, sagte Zypries.
In den USA zahlt Google, sobald der Vertrag in Kraft tritt, eine Pauschale an die Verlage. Setzt sich die Bundesregierung durch, können deutsche Rechte-Inhaber selbst entscheiden, ob Google ihre Werke online zur Verfügung stellt.
Die Entscheidung über den amerikanischen Rahmenvertrag von Google Books wird am 7. Oktober fallen.
Schlagworte: Ethik, Google, Internet-Publikationen, Internet-Recht


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