Tagesschau 2.0

Buzzriders: Chefblogger Robert Basic mit neuem Projekt

Am Donnerstag 17 September 2009 von Thomas

"Es funktioniert, es funktioniert, es funktioniert": Basic über Buzzriders

"Es funktioniert, es funktioniert, es funktioniert": Basic über Buzzriders

Als Blogger wurde er bekannt. Jetzt will Robert Basic auch als Medien-Unternehmer Erfolge feiern und sagt beispielsweise im Interview: “Wenn ich dann mit dieser Strategie scheitere, war es wenigstens spannend bis zum Schluss.”

Seinen Blog hat er bei ebay verkauft. Mit Buzzriders will Basic nun via Internet Menschen in der richtigen Welt zusammenbringen. Dafür veranstaltet er Workshops und Meetings mit Mitgliedern. Dort wird besprochen, wie man über lokale Neuigkeiten informiert.

Es funktioniert, es funktioniert, es funktioniert“

Zum Informations-Zweck gibt’s auf Buzzriders regelmäßig Nachrichten und Videos, in der die Neuigkeiten verarbeitet werden. Die Meldungen kommen teils von den Bürgern selbst und werden dann zentral zur Tagesschau 2.0 verarbeitet.

Im Buzzriders-Blog schreibt Basic mittlerweile dazu:
Es funktioniert, es funktioniert, es funktioniert:) Es gab gar einen Moment, wo die gesamte Gruppe so intensiv diskutiert hatte, dass ich wusste, dass Buzzriders eines Tages greifbar und “anklickbar” sein wird. Ich weiß es einfach, jetzt:) Es wird nicht in ein 08/15-Ergebnis münden. Es wird atmen, es wird wachsen und es wird sich als das etablieren, was mir vor Augen schwebt: Als die lokale Anlaufstelle im Netz, die das lokale Leben spiegelt und digital erlebbar macht. Mit all seinen reichhaltigen Facetten.

Zum Start gibt’s auch ein nettes Video

Foerderland.de hat Basic hier einer ausführlichen Fragestunde unterzogen. Das Best Of:

Neutral betrachtet scheitern im Web – wenn man es kommerziell betrachtet – mit Sicherheit über 95 Prozent aller Vorhaben. Also kann man sich die Frage stellen, wo des Pudels Kern liegt. Der Mensch entscheidet. Und der Fehler sitzt damit vor dem Monitor. Wenn aber eine größere Gruppe von Menschen den Einzelnen vor seiner eigenen Beschränktheit schützt, warum nicht von Beginn an ein Projekt auf viele Schultern verteilen? Anders gesagt: Wenn die Chance zu Scheitern eh 95 Prozent ist, wozu nicht einen anderen Weg beschreiten? Um es schwarzhumorig zu sagen: Wenn ich dann mit dieser Strategie scheitere, war es wenigstens spannend bis zum Schluss.

Auf die Frage, warum er bei dem unrühmlichen 2.0-Vorstoß Vodafones mitgearbeitet habe:

Was nun den negativen Buzz angeht: Sehe das super entspannt. Nicht, weil ich nicht unter persönlichem Beschuss stehe (dafür haben Lobo und Schnutinger leider genug Sch**ße abbekommen). … Was ich gut finde: Vodafone will den mobilen Internetsektor stärker beackern. Angesichts der Vorteile des Webs für uns als Menschheit ist das per se in Ordnung.

Und was ist das Geheimnis erfolgreicher Internet-Aktivität von Unternehmen?

Ein womöglich gemeiner Tipp, da er auf meiner Persönlichkeit beruht: Einfach machen, nicht zu viel nachdenken, Fehler wird man so oder so begehen.

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