Sanktionen gegen kriminelle PR
Deutscher PR-Rat droht PR-Berater Essing mit Rüge
Am Montag 15 Februar 2010 von Christina„Verleumdung und Nötigung sind kriminell und haben mit PR schlicht gar nichts zu tun“, so Alexander Güttler, Mitglied des Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG). Deshalb prüft der PR-Rat der Gesellschaft nächste Woche, ob PR-Berater Essing seinem früheren Mandanten, SPD-Politiker Harald Christ, anonym der Pädophilie und des sexuellen Missbrauchs bezichtigt haben soll.
Grund für Essings vermeintlichen Rache-Akt: Christ wollte einen auslaufenden Beratervertrag mit Essing nicht verlängern.
Sollten sich die seit Anfang Februar kolportierten Vorwürfe als wahr bestätigen, drohe Essing eine Rüge des Rates. Er ist Organ des freiwilligen Selbstkontrolle-Verbunds der PR-Branche. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung hier.
Der PR-Rat habe demnach für nächsten Freitag eine Beratung angesetzt und dazu von Essing und seinem früheren Mandanten Christ schriftliche Stellungnahmen erbeten. Während Essing sämtliche Vorwürfe zurückweist, lässt Christ bereits eine Strafanzeige prüfen.
Guter Wille mit geringem Effekt
Was auch immer der PR-Rat am 26. Februar beschließt – der Effekt wird gering sein und den angerichteten Schaden kaum beheben können. Sollten sich die Vorwürfe nämlich als wahr bestätigen, wird eine Rüge Essings das ramponierte Ansehen Christs kaum wieder herstellen.
Dennoch: Der Deutsche PR-Rat reagiert zügig und innerhalb seiner Möglichkeiten angemessen auf den Skandal. Eine Rüge und die damit verbundene Öffentlichkeitswirkung sind nun mal seine schärfsten Instrumente.
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5 Kommentare zu “Deutscher PR-Rat droht PR-Berater Essing mit Rüge”
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Hallo Helmut!
Vielen Dank für die Klarstellung! Und das mit dem Namen ist nicht so schlimm…
Viele Grüße
Christina
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Hallo Christina,
bitte unterscheide einfach zwischen DPRG, in der jeder PR-schaffende Mitglied werden kann und dem DRPR, welcher aus gewählten oder “Kraft-Amtes”-Mitgliedern besteht! Ich bin selbst Rat in diesem Gremium und von meinem Verband, der GPRA, gewählt und entsandt worden.
Grüßle vom Helmut.
PS: Löscht Du bitte meinen (nicht frei geschalteten)Beitrag von 17:06, in dem ich Deinen Namen falsch geschrieben habe oder kann ich den selber löschen? -
Hallo Helmut,
tatsächlich hat die Stuttgarter Zeitung folgendes geschrieben:
“Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG), deren Mitglied Essing ist, hält sich zunächst zurück.”
Nachzulesen unter dem inzwischen im Artikel eingefügten Link.
Ist Essing nun DPRG-Mitglied oder nicht? Wir werden dieser Frage nachgehen! Später mehr dazu…
Viele Grüße
Christina
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Hier ist ein kleiner Fehler im Text: >>…drohe Essing der Ausschluss aus dem Deutschen PR-Rat, dem freiwilligen Selbstkontrolle-Verbund der PR-Branche. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung.<<
Essing ist definitiv nicht Mitglied im DRPR! Das hat die Stuttgarter Zeitung auch nicht berichtet. Sondern sie hat "DPRG-Kreise" zitiert, dass möglicherweise Essing ein Ausschluss aus der DPRG drohe. Das ist die Deutsche Public Relations Gesellschaft.
Ich fürchte, verehrte Christina, der Beitrag muss ein bisschen umgeschrieben werden.
Viele Grüße von H.St.

Sinnvoll wäre es auch sich darum zu kümmern, dass so ein Krimineller nicht noch den Nachwuchs an der Universität Leibzig ausbilden darf und dem Netzwerk der Leibziger Alumni Studenten angehört.
http://www.lprs.de/lprs/andereueberuns
Da kann man es schon mit Angst zu tun bekommen.
Komisch auch, dass man von den ewigen Mahner wie Thomas Leiff vom Netzwerk Recherche nichts hört. Gibt es da eine gemeinsame schmutzige Vergangenheit?