Unternehmenskommunikation 2.0
Erfolg durch Offenheit
Am Samstag 18 Juli 2009 von Thomas

Web 2.0: Einfach zusammenarbeiten
Ob Mitarbeiter-Blog, Profit-Margen oder die Sorgen des Chefs: Beim Online-Shop Zappos kann man nicht nur nützliche Dinge kaufen. Man kann auch was lernen – über nachhaltige Kommunikation.
Im firmeneigenen Wiki von Zappos.com diskutieren Mitarbeiter über Probleme. Der Web-Shop empfiehlt Kunden Konkurrenz-Angebote, wenn man auf den eigenen Seiten nicht fündig wird. Und Zulieferer werden über Verkaufszahlen und Profit informiert.
Nackt und geliebt
Tollkühn und erfolgreich: Die Sympathie für das Unternehmen wächst mit der Offenheit. Die Menschen interessieren sich nicht nur für Zappos, sie mögen es.
Die Flucht nach vorn hatte auch schon der Immobilien-Finanzierer Redfin angetreten. Nach einem PR-Gewitter der Konkurrenz drohte dem kleinen Geldhaus das Aus. Die Rettung: Ein Firmenblog, in dem Redfin-Chef Glenn Kehlmann über die Geheimnisse der Branche und die Tricks der Konkurrenz schrieb – und über seine eigenen Sorgen.
Die Redfin-Kunden verbündeten sich mit dem Unternehmen. Kelman bekannte: „Würde Redfin absolut nackt vor aller Welt dastehen, würden noch mehr Menschen Geschäfte mit uns machen.“
Selbstverständlich für junge Unternehmen
Der Trend ist längst losgetreten. Vor allem Startups und mittelständische Unternehmen erkennen das Potenzial der Kundenkommunikation. Warum nicht einfach die Lust auf Klatsch, Tratsch und Meinungs-Bekunden nutzen – vor allem vor dem Hintergrund, dass junge Zielgruppen ohne authentische Offenheit nicht mehr zu erreichen sind.
Regeln erfolgreicher Unternehmenskommunikation 2.0 mit Kunden:
- Nicht lügen: Das Internet vergisst nichts
- Kommunikation auf Augenhöhe: Sympathie aufbauen mit einem menschliche Unternehmen, das Fehler zugibt
- Monitoring: Einmal Google und zurück
- Reputationsmanagement: Was sind zwei schlechte Kommentare, wenn man 100 Freunde hat
- Man kann nicht nicht kommunizieren: Paul Watzlawick Glauben schenken
Tipps für Web 2.0-Anwendungen innerhalb des Unternehmens:
- Bloggen statt Memos und Rundmails versenden
- Webbasierte Office-Anwendungen nutzen wie Google Text & Tabellen oder Zoho
- Skypen und Twittern statt Meetings abhalten
- Aktiv werden und die IT-Abteilung beauftragen
Schlagworte: Internet Marketing, nachhaltige Kommunikation, Social Media, Twitter, Web 2.0, YouTube
Dieser Beitrag wurde am Samstag 18 Juli 2009 um 10:12 Uhr von Thomas veröffentlicht und unter News gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.
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