Studie
Facebook-Freunde wohnen nebenan
Am Dienstag 27 Oktober 2009 von Christina
Im World Wide Web 2.0 sind die Wege kürzer als gedacht. Laut einer Studie aus Jerusalem sind die meisten Netzwerk-Bekanntschaften benachbart. Das gilt offenbar auch für die Email-Freunde. Und das hieße: Die These der Interessen-Gemeinschaften ist Quatsch.
Während sich das Internet ein Image als Welt-Vernetzer erarbeitet hat, suchen sich die Menschen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder MySpace hauptsächlich Freunde in der eigenen Umgebung.
Laut der Untersuchung der Hebrew University in Jerusalem ist die Dichte sozialer Vernetzung im Web umgekehrt proportional zur örtlichen Entfernung. Heißt: Die meisten Web 2.0-Freunde hat man in der Nachbarschaft.
Die Logik gilt offenbar auch für Email-Bekanntschaften. Laut der Studie gehen 41 Prozent aller Emails an Menschen aus der gleichen Stadt. Die Ergebnisse stellen die Annahme in Frage, Internet-Bekanntschaften entstünden hauptsächlich aufgrund gleicher Interessen.
Für die Studie wurden 100.000 Facebook- und Email-Nutzer befragt.
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Schlagworte: Analyse, Social Media, Studie, Web 2.0
Dieser Beitrag wurde am Dienstag 27 Oktober 2009 um 09:49 Uhr von Christina veröffentlicht und unter News gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.
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