Datenschutz 2.0
Facebook-Gründer Zuckerberg: Privatsphäre ist Nutzern egal
Am Montag 11 Januar 2010 von ThomasDer geringe Zusammenhang zwischen Daten-Sicherheit und Surf-Verhalten von Nutzern in Social Networks ist der Redaktion von Textberater.com bereits wiederholt aufgefallen. Jetzt bestätigt auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg die These, dass Nutzer gerne sorglos mit persönlichen Informationen umgehen.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat in einem Interview mit dem US-Magazin TechCrunch die radikalen Neuerungen der Privatspäre-Einstellungen seines Facebooks verteidigt.
Facebook gehe lediglich mit der Zeit, sagte Zuckerberg. Wörtlich übersetzt: “Die Leute haben sich nicht nur daran gewöhnt, mehr und unterschiedlichere Informationen zu veröffentlichen. Sie tun dies auch offener und lassen mehr Menschen daran teilnehmen.”
Man habe es lediglich mit einem neuen Sozialverhalten der Menschen zu tun.
Datenschützer entsetzt, Mitglieder unbeeindruckt
Die „neuen“ Einstellungen auf Facebook sind so, dass Name, Wohnort, Geschlecht, Profil-Bild, Freunde und alle abonnierten Seiten für jedermann sichtbar sind.
Diese Einstellungen hatten natürlich die Dateschützer auf den Plan gerufen. Die Resonanz: In den Medien reihenweise Facebook-kritische Meldungen.
Doch in den Köpfen der Nutzer scheint das nicht anzukommen. Auch wenn laut Medienberichten kritische Beiträge in Blogs und Foren erscheinen, gibt es bislang keine Meldungen über einen bedrohlichen Mitgliederschwund bei Facebook.
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Schlagworte: Datenschutz, nachhaltige Kommunikation, Social Media, Web 2.0
Dieser Beitrag wurde am Montag 11 Januar 2010 um 22:08 Uhr von Thomas veröffentlicht und unter News gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.

[...] die User nicht, wie das geht, ist es ihnen zu mühsam oder schlichtweg egal? Ich glaube, dass alle drei Möglichkeiten eine Rolle spielen. Mark Zuckerberg, Boss von Facebook, [...]