PR-Komet stürzt ab

Gefakter Meteoriteneinschlag in Lettland wird teuer

Am Mittwoch 28 Oktober 2009 von Carl

Man habe Lettland in Sachen positive Nachrichten etwas unter die Arme greifen wollen, so die Urheber eines kosmischen PR-Gags. Doch jetzt drohen Strafzahlungen.

Eine lettische Mobilfunkfirma hat ein Loch gegraben und behauptet, ein Meteorit sei eingeschlagen. Vor allem schlug die Meldung in den Medien ein – fast so tief wie die Meldung, dass es sich um einen PR-Gag handelt.

Ziel der Falschmeldung sei es gewsen, der lettischen Gesellschaft ihr Selbstvertrauen wiederzugeben. Lettland mache sonst nur noch wegen seiner katastrophalen Wirtschaftslage Schlagzeilen.

Auf Umwegen könnte der Scherz die Staatsfinanzen Lettlands aufbessern. Die Regierung des baltischen Landes will das Unternehmen für alle Folgekosten zur Kasse bitten.

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