Brotlose Zunft

Gehaltsreport: Arme Freelancer im Medienbereich

Am Freitag 20 November 2009 von Carl

Die Konjunktur-Flaute macht der Medienbranche zu schaffen. Vor allem Freiberufler müssen Einkommenseinbußen hinnehmen und verdienen vergleichsweise am schlechtesten.

Ein Drittel der Freelancer unter Journalisten, Werbe- und PR-Experten verdient laut aktuellem Gehaltsreport des manager magazins krisenbedingt weniger.

Während die angestellten Kollegen durchschnittlich 17 Prozent Einkommenseinbußen hinnehmen müssten, schrumpfe das Einkommen der Selbständigen teils um bis zu 50 Prozent.

Das führt laut Bundesagentur für Arbeit immer häufiger dazu, dass Freiberufler Hartz IV beantragen, und damit zu den sogenannten Aufstockern zählen. Die Zahl der Aufstocker hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt.

Damit liegen die Freiberufler in der Medienbranche weit unter dem Einkommens-Durchschnitt. 79.000 Euro pro Jahr verdienen Selbständige laut Gehaltsreport durchschnittlich. Das sind 20.000 Euro mehr als die Angestellten.

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