Deutschlandradio
Hörtipp: Welche Regierungen keine PR-Agenturen engagieren sollten
Am Sonntag 13 Dezember 2009 von ThomasMit vielen Beispielen und Hintergründen gespickt, filetiert Deutschlandradio die Hintergründe eines neuen Trends. Vor allem osteuropäische Länder ließen ihr Image von Kommunikations-Profis aufpolieren.
Weißrussland, Aserbaidschanisch, Kasachstan: Die Image-Probleme einiger Länder gebe es nicht ohne Grund, so Deutschlandradio.
Aber mit dem schlechten Image solle bald Schluss sein. Dafür gibt’s schließlich teure Profis aus der PR. Der Markt für Osteuropa-PR wachse.
Aufseher fordern schwarze Liste
Was genau tun die PR-Firmen für ihre Kunden? Nun, darüber schweige man sich gerne aus, heißt es in dem Beitrag.
Es gebe keine ethischen Standards oder Kodizes für dieses Tätigkeitsfeld. Olivier Hoedeman von “Corporate Europe Observatory” schlägt vor, eine schwarze Liste von Regierungen zu erstellen, für die PR-Agenturen nicht arbeiten sollten.
Die EU hatte bereits vor einem Jahr eine Lobbyisten-Liste geschaffen, auf der man sich freiwillig eintragen kann. Lobby-Kritier fordern einen Veröffentlichungs-Zwang.
Den Beitrag kann man hier nachhören. Einfach in der rechten Seitenspalte unter dem Punkt „Audio on Demand“ den ersten Beitrag „Imagepflege für Regierungen“ auswählen.
Mehr zum Thema:
Deutschlandradio zum Nachhören: Warum die Qualität im Journalismus abnimmt
Zapp zeigt die Tricks der PR-Branche
Schlagworte: Ethik, PR Strategie, PR-Affäre, Schleichwerbung

[...] This post was mentioned on Twitter by Simon Schneider, Textberater.com. Textberater.com said: Hörtipp: Welche Regierungen keine PR-Agenturen engagieren sollten http://bit.ly/60lu03 [...]