„Ich bin keine 30 mehr“
Hugh Hefner verkauft Playboy
Am Dienstag 17 November 2009 von ChristinaDie Chancen stehen gut, dass der legendäre Playboy-Verlag bald einer Mode-Holding gehört.
Hugh Heffner muss verkaufen, weil sein Lebenswerk im letzten Jahr 158 Millionen Dollar Verlust schriebt. Auch in diesem Jahr sieht es schlecht aus.
Zwei Interessenten meldet die Los Angeles Times. Golden Gate Capital habe unter Beteiligung des früheren Playboy-Unterhaltungschefs Jim Griffiths Interesse bekundet.
Zweiter Kaufinteressent im Reigen ist die Iconix Brand Group, eine Holdinggesellschaft für feine Fashion-Marken wie Mossimo, Skechers, Ecko und Sean John.
Beide Firmen stehen laut Medienberichten schon seit einem Jahr mit dem Verlag in Verhandlungen. Im Gespräch sei ein Kaufpreis von mindestens 300 Millionen Dollar.
Griffiths schielt auf den Posten des Playboy-Vorstandschefs. Golden Gate Capital wäre der stille Mehrheitseigner.
Ob ein Managementwechsel den Playboy zu alter Pracht verhelfen kann? Zwar verlegt Heffner noch 1,5 Millionen Magazine pro Ausgabe. Doch zur Blütezeit waren es 7 Millionen.
Kein Wunder: Nackte Frauen, einst das Alleinstellungs-Merkmal des Erwachsenen-Magazins, gibt’s auch dank Internet jetzt überall zu sehen.
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Schlagworte: Journalismus, nachhaltige Kommunikation, Vertrieb
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