Standpunkt
Internet-Manifest nur eine Verkaufs-Strategie
Am Freitag 2 Oktober 2009 von ThomasDer anonyme Autor des PR-Prangers hat nach langem Nachdenken eine These zum unlängst veröffentlichten Internet-Manifest gebracht: Das Papier sei kein inhaltlicher Beitrag, sondern quasi ein Bewerbungs-Schreiben für Medien-Berater-Jobs.
„Es gibt PR-Methoden, die dürften selbst abgezockten Profis noch ein gewisses Maß an Bewunderung abnötigen“, eröffnet Hank R, die unbekannte und selbst ernannte Edelfeder der PR-Branche..
Er meint das von 15 mehr oder weniger bekannten Internetberatern erstellte Internet-Manifest. Das hätten zwar tausende Leser und Kommentatoren als Diskussions-Beitrag aufgefasst. Aber tatsächlich sei das inhaltlich Quatsch:
Es enthielt viel Selbstbezügliches („16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.“), einigen Nonsens („3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.“), kam dafür aber umso breitbeiniger daher.
Sinnvoll sei es lediglich aus Sicht der Autoren gewesen, das Papier ins Spiel zu bringen. Man wolle „sich als Berater für all jene Medien ins Gespräch bringen, denen man im Manifest den Tod vorhersagt. Das nenne ich schlicht und einfach genial.“
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Schlagworte: Blog, Blogs, Internet Marketing, Journalismus, Schleichwerbung
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