re:publica 2010

Jam Camp: Web 2.0-Community trifft Wirtschaft

Am Dienstag 9 März 2010 von Christina

10 Blogger reisen mit dem Bus durch die Republik, halten an (digital-)wirtschaftlich interessanten Orten wie der Telekom in Bonn, SAP in Waldorf oder Daimler in Stuttgart, diskutieren mit den Verantwortlichen vor Ort, schreiben darüber und treffen sich zur abschließenden offenen Talkrunde im IBM-Campus in Ehringen.

Jam Camp heißt dieses neue Veranstaltungsformat auf der diesjährigen re:publica in Berlin (14.-16. April). Ausgedacht hat sich das Ganze der Elektronikkonzern IBM als einer der re:publica-Partner. Ziel des Jam Camps ist es, Digital Natives mit Unternehmern und Theoretikern ins Gespräch zu bringen.

Themen des Jam Camps sind unter anderem:

  • Der Arbeitsplatz der Zukunft: Was erwarten die Digital Natives, wenn sie ins Berufsleben einsteigen? Was fordert die Wirtschaft von ihnen?
  • Enterprise 2.0 – das vernetzte Unternehmen der Zukunft: Was bedeutet das für Unternehmen?

“Unternehmen haben erkannt, dass sie die Web-Community nicht ignorieren können”, sagte Harald Kiehle, Chef der IBM-Abteilung Smarter Work gegenüber Welt Online, die hier ausführlichere Informationen zur kommenden re:publica liefert.  Die Unternehmen “stellen sich die Frage, wie sie durch den Umgang mit Web 2.0 als Arbeitgeber attraktiv bleiben können”, so Kiehle weiter in Welt online.

Dabei ließe sich das Freizeit-Web nach Kiehles Worten nicht 1:1 auf die Kommunikation in Unternehmen übertragen. Richtlinien müssten eingehalten, Sicherheitsinteressen des Unternehmens berücksichtigt werden. “Notwendig ist die Domestizierung des Web 2.0 auf Unternehmensbelange”, sagte Kiehle zu Welt online. Viele Unternehmen hätten allerdings Neuerungen wie diese noch nicht auf der Agenda.

Mehr Informationen zur diesjährigen re:publica, Tickets, Teilnehmern und dem Programm (noch im Beta-Stadium) gibt es hier.

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