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John Cusack Interview: Wie Twitter Hollywood verändert

Am Montag 16 November 2009 von Carl

Sieht gute Nachrichten für Filmemacher kommen: John Cusack (Szene aus 2012)

Sieht gute Nachrichten für Filmemacher kommen: John Cusack (Szene aus 2012)

Anlässlich seiner Rolle in Emmerichs Kassenschlager 2012 hat Schauspieler John Cusack auch eine Einschätzung abgegeben, wie das Web 2.0 Hollywoods Marketing-Strategien durchkreuzt und warum das eine gute Sache ist.

Spiegel Online präsentiert ein ausführliches Interview mit Cusack, der mit seiner Rolle in High Fidelity bekannt geworden ist. Seitdem spielt er am liebsten in kleinen Produktionen, die er mit Auftritten in Kassenschlagern querfinanziert.

Jedenfalls haben es laut Cusack auch die als Blockbuster geplanten Filme nicht mehr so leicht, beim Publikum zu landen.

„Twitter hat natürlich das Geschäft stark verändert“, so Cusack. Wüde dem Publikum ein Film nicht gefallen, würden sich die negativen Meiungen bereits am Abend der Premiere verbreiten. Gegen Tweets wie “2012′ ist scheiße!” helfe auch kein riesiges Werbebudget.

Vor der zwonulligen Revolte der Kinokritik sei das noch anders gewesen. Cusack wörtlich: „Früher haben sich die großen Studios das Startwochenende einfach komplett gekauft, indem sie vorher ordentlich Geld in die Werbung gepumpt haben. Wenn die Besucherzahlen am Freitagabend stimmten, war klar, dass sie am Samstag noch mal um 25 oder 30 Prozent hochgehen würden…“

Doch jetzt kämen die Leute vielleicht noch am Freitag. Doch bei einem miesen Film brechen am Samstag bereits um 50 Prozent ein.

„Ich garantiere Ihnen: Große Hollywood-Studios haben derzeit keine Ahnung, was sie dagegen tun sollen.“

Es helfe auch nichts, gedungene Twitterianer anzuheuern. Für Manipulation „ist so etwas wie Twitter zu unmittelbar und groß.“

Die Marketing- und PR-Strategen könnten bestenfalls Gerüchte im Netz lancieren und etwas Marketing betreiben – „aber das war’s. Eine gute Entwicklung für Filmemacher und für Filme.“

Als Beweise für seine These will Cusack keine Negativ-Beispiele bringen. Aber er belegt seine Thesen mit Überraschungs-Erfolgen wie die „kleinen“ Science-Fiction-Filme Paranormal Activity und District 9. „Absolute Netz-Phänomene“, da sie ohne dickes Marketing-Budget zu Erfolgen wurden.

Das ganze Interview gibt’s hier.

Den Trailer hier:

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1 Kommentar zu “John Cusack Interview: Wie Twitter Hollywood verändert”

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