Europaweite Studie

Journalisten glauben nicht an das Internet

Am Donnerstag 17 September 2009 von Christina

Zwar glaubt laut einer europaweiten Studie ein Drittel der Journalisten, dass ihr traditioneller Medienkanal (Print, Radio oder TV) möglicherweise in absehbarer Zeit eingestellt wird. Aber im Internet sehen die meisten Medienprofis auch keine Zukunft.

Die Studie “European Digital Journalism” vom Oriella PR-Netzwerk bringt folgende Ergebnisse:

- Mehr als 50 Prozent sehen im Internet keine tragfähigen Geschäftsmodelle für Journalisten.
- Ein Drittel der befragten Journalisten fürchtet das Ende ihres Mediums.
- Bei 17,7 Prozent wurden in den vergangenen Monaten bereits bestimmte Medienformate eingestellt.
- Bei weiteren 12 Prozent gibt es nur noch ein Online-Angebot.

- 25 Prozent sehen das Online-Angebot als reichweitenstärksten Kanal.
- 43 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass mindestens 60 Prozent der Inhalte nur noch online zu finden seien.
- Blogging und Video-Berichte gehören bei fast der Hälfte der Befragten zum Redaktionsalltag.
- 84 Prozent der Journalisten gaben an, mit ihrer Arbeit zufrieden zu sein.
- 40 Prozent sagten, dass auf der Suche nach Themen, Inhalten und Material die Abhängigkeit von der PR zunehmen werde.
- 25 Prozent erwarten, dass die Zahl der Medien insgesamt zurückgehen werde.

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2 Kommentare zu “Journalisten glauben nicht an das Internet”

  1. [...] Medienkanal (Print, Radio oder TV) möglicherweise in absehbarer Zeit eingestellt wird. Aber im Internet sehen die meisten Medienprofis auch keine Zukunft. (von Christina, [...]

  2. Mario sagt:

    klingt nach “Berufsstand in Sinnkrise” – und zum (großen) Teil sind sie selbst dafür verantwortlich