Aufgelesen
Katholisches Marketing, Mobile-Marketing, Kunden-Marketing im Mittelstand, Apples Eliten-Werbeangebote, Meinungsrandale im Web
Am Dienstag 4 Mai 2010 von ChristinaIm Über-Nachrichten-Blick geht’s heute schwerpunktmäßig um das M-Thema.
Das Handelsblatt bringt heute eine wirklich ausführliche Reportage zum Thema, wie die Katholische Kirche der Krise trotzt. Obwohl man nämlich in einem echten PR-Tief stecke, seien die Einnahmen über Events und Sponsoring noch immer top.
Allein für die Präsentation von Jesu Leichentuch in Turin hat das dortige Ghibertis Organisationskomitee insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung. Das meiste Geld kommt laut Handelblatt von Sponsoren. Lediglich 250.000 Euro habe die Kirche selbst beigesteuert.
Außerdem könne man auf zahllose freiwillige Helfer zurückgreifen, auf 5.000 Regenjacken von Kappa, Fiat-Autos fü wichtige Gäste und ein Medizinzentrum, das von Telecom Italia finanziert werde. Lesenswert auch der Vergleich zu Olympia.
Wer nicht nach Turin fahren möchte, kann sich ja vielleicht über sein Smartphone mit Besuchern der Leichentuch-Ausstellung austauschen.
2 Mal 5: Moblie-Marketing und Kundenkontakte im Mittelstand
Und wenn wir gerade bei Mobil-Funk sind; Mobilemarketingworld.com hat hier die 5 schönsten Kampagnen des letzten Monats gesammelt.
Ebenfalls 5 an der Zahl: Die Tipps zum Umgang mit Kundenkontakten. Speziell für Kleinbetriebe interessant, hat sich Ute Lohmüller dazu hier auf Mittelstanddirekt geäußert.
Apple erschließt Premium-Werbesegment
So ziemlich jedes Medium schreibt heute über Apples iAd. iAd sind bezahlte Anzeigen auf den Endgeräten des Computerherstellers. Wer dort jedoch mitwerben will, muss laut Wall Street Journal bereits im ersten Jahr ein Million Dollar US vorschießen.
Außerdem sei jeder Klick auf eine Anzeige so teuer, dass das mit der Million aufgeladene Werbebudget-Konto auch recht schnell wieder leer sein könnte. Ein Klick auf eine Werbeanzeige könnte laut Medienberichten 2 Dollar kosten.
Textberater.com meint: Schlau von Apple, so einen extremen Kurs zu fahren. Neben dem Werbedemokratisierer Google, wo man schon mit ein paar Euro mitspielen darf, wäre ein Konkurrenzversuch zum Scheitern verurteilt.
Böse Kommentare wegen schlechtem Befinden
Immer schon geahnt, jetzt ist es amtlich: Es liegt nicht an uns, wenn der eine oder andere Leser auffällig stimmungs-geladene Kommentare schreibt.
Die FAZ hat hier viele Möglichkeiten zusammengetragen, warum Leser hart kommentieren und schreibt unter anderem von einem neuen Trend namens “Trollen”. Interessante Erklärungen für freizügiges Schimpfen ganz am Ende des Artikels: Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und der lange Winter.
Mehr zum Thema:
Vernünftiges Zeitbudget für Social Media, verstorbene Web 2.0-Versuche und die beliebtesten Fehler im Mitmachnetz
Psychologe: “Die Blogger werden zahmer”
Schlagworte: Analyse, Blog, Blogs, Foren, Guter Stil, Marketing, Online Marketing

[...] This post was mentioned on Twitter by Textberater.com. Textberater.com said: Katholisches Marketing, Mobile-Marketing, Kunden-Marketing im Mittelstand, Apples Eliten-Werbeangebote, Meinungsra… http://bit.ly/96Pa2N [...]