Krisenbewältigung

Konzerne wollen beim Marketing sparen

Am Freitag 28 August 2009 von Thomas

Raten alle Experten von ab, aber für 66% der 50 weltweit größten Konsumgüter-Unternehmen heißt Krisenstrategie vor allem Drosselung von Marketing- und Werbekosten.

In der alljährlichen Studie “FMCG Champions: Trends und Strategien im Konsumgütermarkt” werden die ganz dicken Fische befragt, zum Beispiel Coca Cola, Kraft Foods und Unilever.

Jene haben 2008 noch 6,9 Prozent des Umsatzes für Marketing ausgegeben. Im Vorjahr waren es noch 7,1 Prozent. Und die Tendenz scheint sich zu beschleunigen.

Engagiert in neuen Medien

2009 sollen nur noch 5 Prozent des Jahresumsatzes für Werbemaßnahmen ausgegeben werden.

Natürlich schwimmen einige der dicken Fische auch gegen den Trend. Pernod Ricard erhöhte seine Werbeausgaben um 34 Prozent.

Weiteres Ergebnis der Umfrage: 58 Prozent der Top 50 Unternehmen sehen in neuen Medien ein wichtiges Thema. So hat Coca-Cola eine Mitgliedseite auf Facebook, Kraft eine iPhone-Applikation für Rezepte und Estée Lauder hat mit dem Rapper P. Diddy ein Video aufgenommen und es auf MySpace veröffentlicht.

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