Studie

Krise macht Redakteure schlampiger

Am Samstag 5 September 2009 von Christina
Die Krise knapst immer mehr Zeit für Recherchen vom Budget der Medienmacher. Das ist ein Ergebnisse des Medien-Trendmonitors.

Für den Medien-Trendmonitor wurden rund 2.100 Journalisten aus Deutschland zu aktuellen Entwicklungen in der Medienbranche befragt. In den letzten Jahren war das Internet Hauptthema, jetzt ist es die allgegenwärtige Krise.

Viele würden in die PR wechseln

75 Prozent der befragten Journalisten aus den verschiedensten Bereichen gaben an, dass sich durch die Wirtschaftskrise ihr Arbeitsdruck erhöht habe.

44 Prozent der Befragten erklärten, dass sie durch die Krise weniger Zeit für eigene Recherche hätten und dadurch vermehrt auf PR- und Pressetexte zurückgreifen müssen.

Schlagworte: , , ,

2 Kommentare zu “Krise macht Redakteure schlampiger”

  1. [...] auch die Zusammenfassung – mehr lesen Journalisten in der Regel eh nicht (obwohl, 1983 gab ja noch keine Krise, die zur Schlampigkeit zwang) – gab es laut Zeitung einen [...]

  2. Mario sagt:

    Komisch, eigentlich sollten sich in Krisenzeiten doch die qualitativ besseren Angebote/Recherchen durchsetzen und nicht der Einheitsmüll – aber das scheinen Redaktionen/Chefredakteure nicht zu verstehen