Studie

Kunden wollen nützliche Informationen

Am Freitag 4 Dezember 2009 von Thomas

Laut einer aktuellen Studie steigt das Risiko zum Kundenverlust mit den massenweise aufschlagenden Werbe-Mails und Marketing-Botschaften über Web und Print. Es gehe bei Werbung vor allem um Vertrauen.

Abbestellte Rundmails, überlaufende Briefkästen: Kunden wollen direkte und personalisierte Informaionen, meldet Chief Marketing Officer (CMO) Council und InfoPrint Solutions.

“Nutzlose und unpersönliche Mitteilungen – ob per E-Mail oder als traditionelle Postsendung – sind überflüssig und überzeugen potenzielle Käufer keineswegs”, sagt Liz Miller, Vice President, Programs and Operations, CMO Council.

Marketingexperten müssten sich daher bewusst werden, dass sich der Kunde zurückzieht und keine Produkte mehr von Anbietern kauft, von denen er weiterhin Mitteilungen erhält, die sich durch einen Mangel an Vertraulichkeit, Erkenntnis und individuellem Verständnis auszeichnen.

Leider wurde bei der Studie nicht angegeben, wie viele Verbraucher tatsächlich befragt wurden.

Die Ergebnisse der Verbraucherbefragung:

  • 41 Prozent würden sich von einer Marke abwenden, wenn Werbeinhalte nutzlos sind.

  • 64 Prozent der Verbraucher sagen, dass sowohl bei E-Mails als auch bei traditionellen Postsendungen der überwiegende Teil aus Werbeangeboten besteht.

  • Doch lediglich 41 Prozent messen diesen Mitteilungen eine besondere Relevanz zu

  • Von den 91 Prozent der Verbraucher, die E-Mails mit Verbraucherinformationen abbestellen, entscheiden sich 46 Prozent für eine andere Marke, da die Inhalte schlicht nicht relevant sind oder keinen Bezug zu ihren Anforderungen haben.

  • Fast drei Viertel der Verbraucher erhielten Werbeunterlagen für Produkte, die sie bereits von diesem Unternehmen gekauft hatten.

  • 73 Prozent der Verbraucher wären bereit, gedruckte Unterlagen entgegenzunehmen, wenn diese recycelbar oder Teil eines Nachhaltigkeitsprogramms wären.

  • Neun von zehn Verbrauchern erhalten monatliche Rechnungen, die als traditionelle Postsendung zugestellt werden.

  • Im Vergleich dazu erhalten 72 Prozent der Verbraucher Rechnungen per E-Mail.

  • Wenn sie wählen dürften, würden 51 Prozent der Verbraucher Werbeangebote für Produkte oder Serviceleistungen lieber als traditionelle Postsendung erhalten, während 43 Prozent E-Mails bevorzugen würden.

  • 6 Prozent der Verbraucher sind der Ansicht, dass die Werbeangebote, die sie im Rahmen von Mitteilungen zu Treue-Angeboten erhielten, auf ihren Präferenzen oder ihrem Kaufverhalten aus der jüngsten Vergangenheit beruhten.

  • 30 Prozent der Verbraucher geben an, dass sie nach dem Erhalt personalisierter Mitteilungen motiviert waren, Produkte eines Unternehmens zu kaufen.

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