Verkaufen und Kosten senken

Kundenservice und Produktmanagement mit Social Media

Am Freitag 11 September 2009 von Christina

Mehr als 2.300 Follower: equinux mit Kundenservice 2.0

Mehr als 2.300 Follower: equinux mit Kundenservice 2.0

Wer in Online Communities mit billigen Werbeversprechen und plumper PR auftritt, kommt nicht weit. Vielmehr müsse man sich in die Themen der Web 2.0 Autoren zunächst hineindenken, sagt eine Schweizer Marketing-Expertin. Textberater.com mit Beispielen aus der Praxis zum Kundenservice 2.0.

„Social Media beginnt mit dem Zuhören“, sagt Yves Moret in einem Beitrag auf website-marketing.ch.

Nur wer im Web zuhöre, könne erfahren, was die Leute von Produkten erwarten. Moret bringt das Beispiel des durch eine Krise zum Online-Profi gewordenen Computerherstellers Dell.

Dell setzt Kundenwünsche um

Dell lancierte IdeaStorm in Blogs, Communities und auf den eigenen Seiten. Dort konnten Kunden ihre Wünsche zu Computern äußern.

Ergebnis: Man wünschte sich Rechner mit vorinstalliertem Linux. Das hat Dell umgesetzt.

Zuhören 2.0 sei auch das Rezept, wenn man mit Kritik am Unternehmen zu tun hat oder beim Kunden-Service.

Equinux twittert Kunden-Support

Der Apple-Zubehör-Bauer equinux profitiert beispielsweise enorm von seinem Twitter-Kanal. Da viele Kunden aus den USA kommen, kann der Coustumer-Support des deutschen Unternehmens wegen der Zeitverschiebung nur bedingt telefonisch helfen. Eine auf den US-Markt angepasste Arbeitszeit wäre kostenintensiv.

Also wird die Hilfe getwittert – und damit sowohl Reputation aufgebaut, als auch Kosten gesenkt. Ein Beispiel aus den aktuellen Tweets: @glenncarey We’ve written an FAQ with details on our software’s 10.6 compatibility: http://bit.ly/o4rF8

http://twitter.com/equinux

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