Zitrone des Tages

Magazin Journalist rekordverdächtig schlecht

Am Mittwoch 16 September 2009 von Thomas

Für 98 Seiten Verbands-Blabla gewinnt die aktuelle Ausgabe „Journalist – Das Deutsche Medienmagazin“ die Zitrone des Tages.


Zum Thema Erfolge der Landesmedien-Anstalten wird beispielsweise aufgeführt, dass Stefan Raabs Wok-WM als Dauerwerbesendung gekennzeichnet werden muss.

Und mit den Stimmen lokaler Chefredakteure lockt man heute auch keinen Leser mehr hinter den Ofen vor: „Es ist Zeit für Texte, die ihren Platz in der Zeitung wirklich verdient haben“, sagt beispielsweise Dr. Hartmut Reichert, Chef der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, verrät aber nicht, warum das bisher nicht so gewesen sein sollte.

Beinahe wäre die Zitrone am Journalist vorbeigegangen. Ein Artikel zum Thema „Flugversuche“ sagt nämlich über Twitter-Vorstöße der Medien inhaltlich völlig korrekt: „Eigentlich müsste es das Ziel von Journalisten sein, selbst ein Teil der Community zu werden.“

Aber das Wort „Eigentlich“ schlägt dem sonst inhaltlichen Fachblatt-Käse auch noch die stilistische Krone ins Gesicht.

Journalist vom Verlag Rommerskirchen erscheint monatlich und kostet 12 Euro.

1 Kommentar zu “Magazin Journalist rekordverdächtig schlecht”

  1. blogo sagt:

    da scheint wohl der Urheber dieses Artikels volltrunken gewesen zu sein!!