Studie

Messbare Marketing-Instrumente sind die Gewinner der Krise

Am Montag 23 November 2009 von Thomas

Eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass Unternehmen Marketing-Budgets in Krisenzeiten konstant halten oder sogar steigern, wenn der Erfolg messbar ist.

Früher galt: Muss gespart werden, ist das Marketing zuerst betroffen. Heute wandelt sich das Bild.

Jedenfalls legt das eine Studie der Universität Augsburg und der Marketingagentur Pepper nahe, die im Herbst 50 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern befragt hat.

Zwar haben 57 Prozent dieser Firmen in diesem Jahr das Marketing-Budget insgesamt gekürzt. Allerdings erhöhte ebenfalls mehr als die Hälfte der Unternehmen das Budget für Marketing-Aktionen, deren Erfolg direkt gemessen werden kann.

Gewinner im Marketing-Mix sind damit Dialog- und Direktmarketing – wie immer im Web. Kaufentschlüsse, Traffic, Reaktionen: “Da geht die Reise hin”, sagt Peppers Geschäftsleiter Marco Piskurek.

Marketing werde “einen immer stärkeren Druck in Richtung Effizienz von Prozessen, Systemen und Organisationen erleben, um einen messbaren Beitrag zur Wertschöpfung und zum Unternehmenswert zu leisten.”

Weitere Ergebnisse:

  • Viele der befragten Unternehmen nutzen die Krise, um die Aufteilung ihres Marketing-Budgets zu überprüfen

  • Zwei Drittel der Befragten wollen Prozesse vereinfachen und automatisieren

  • Fast zwei Drittel der Befragten investieren mehr in persönlichen Kundenkontakt durch Vertriebsmitarbeiter

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1 Kommentar zu “Messbare Marketing-Instrumente sind die Gewinner der Krise”

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