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Micheal Moore erklärt den Niedergang der Verlage
Am Mittwoch 16 September 2009 von Christina
“Wenn ihr an erster Stelle an Anzeigen denkt und an zweiter Stelle an die Leser, werden die Leser euch verlassen”, sagt Doku-Papst Micheal Moore. Seine Kapitalismus-Kritik und die Analyse zum Niedergang amerikanischer Verlage ist fast ganz richtig.
Moore hat was zu sagen, auch wenn nicht jeder seiner Filme ein Kracher wurde. Seine Analysen sind weitgehend wasserdicht.
Deutsche Verlage auch in der Kapitalismus-Falle
An einer Stelle irrt der Kritiker jedoch: Er sagt, europäische Verlage würden im Unterschied zu den US-Verlagen zuerst an den Leser denken und daher tolle Zeitungen machen. Das sei viel besser als in den USA, wo man nur darüber nachdenke, wie man mit weniger Personal den gleichen Output an bedruckten Papier zustande bringen könne.
Aber tatsächlich lässt sich darüber streiten. Denn auch wenn beispielsweise die Verlage jetzt Schulter an Schulter gegen Google kämpfen; die Kürzungen, der Personalabbau, die Redaktions-Umzüge und zusammengelegten Newsrooms sind ja nichts anderes als Sparmaßnahmen nach US-Vorbild.
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Schlagworte: Experten & Wissen, Journalismus, Vertrieb
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