Aufrüsten
Musik, Twitter, Facebook: Comeback-Versuch der Suchmaschinen
Am Donnerstag 22 Oktober 2009 von Thomas
Musik hören und kaufen mit Google, Twitter Echtzeit-Suche und Facebook-Profile anzeigen mit Bing: Im Kampf um die Gunst der Internet-Nutzer besinnen sich die Suchmaschinen auf ihre alten Stärken.
Zunächst wolle Google eine Wiedergabemöglichkeit für Musik in seine Webseite einbauen. Später soll man auch Lieder für iTunes, iLike und LaLa und Co. kaufen können. Das berichteten unter anderem die „New York Times“ und das Technologie-Blog „Techcrunch“.
Suchen und Singen ab nächster Woche
Songtexte, Fotos und Konzertdaten kommen nach. Die Einnahmen werden dann Insidern zufolge zwischen Anbietern und Google geteilt. So etwas plant offenbar auch das Netzwerk Facebook. Allerdings gab es bislang keine offizielle Stellungnahme dazu.
Außerdem, und das plant auch Microsoft mit Bing, werden in Zukunft zudem die Kurznachrichten des Internet-Dienstes Twitter erfasst – in Echtzeit. Microsoft wird laut eigenen Angaben Facebook-Daten anzeigen.
Wann Bing aufgerüstet wird, ist noch nicht bekannt. Der Musik-Service von Google könnte laut Medienberichten bereits nächste Woche starten. Die neuen Such-Services folgen einer alten Idee, alle relevanten Internet-Inhalte zu durchsuchen.
Wieder Alles durchsuchen
Solange sich das „Internet“ auf Webseiten, Blogs und Online-Shops abspielte, begnügten sich Google und Co. mit dem Anzeigen von Webseiten und Bildern.
Doch mittlerweile verbringen die Nutzer mehr und mehr Zeit in Social Communities. Facebook und Twitter sind die neuen Pausen-Füller im Büro und in der Freizeit.
Die Suchmaschinen wollen mit ihren Vorstößen verhindern, aus relevanten Bereichen des Internet-Lebens gedrängt zu werden.
Beispiel Google: Ein Leben ohne Google ist bislang kaum vorstellbar. Doch in naher Zukunft könnten Empfehlungen von Freunden (zum Beispiel bei Facebook) die ewige Sucherei nach dem perfekten Föhn, Urlaub oder Nagellack ersetzen.
Also klinkt sich die Suchmaschine in die neue Internet-Welt ein, um ihre Bedeutung als Lebensbegleiter zu verteidigen und mehr oder weniger wieder „Alles“ zu durchsuchen.
Bei der Integration von Musik geht es lediglich um Werbe-Reichweite. Da wird Google mit seinen enormen Nutzer-Zahlen den Markt wohl noch mal etwas aufmischen, obwohl der Vertrieb von Musik und Konzert-Tickets bereits ein alter Hut ist.
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Schlagworte: Marketing, Online Marketing, Online Werbung, SEM, SEO, Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Vertrieb, Web 2.0, Werbung
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2 Kommentare zu “Musik, Twitter, Facebook: Comeback-Versuch der Suchmaschinen”
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