Newsflash Web 2.0
Myspace, Facebook, Spamwarnung, Google
Am Mittwoch 28 Oktober 2009 von Thomas
Die Netzwerke Facebook und Myspace verhandeln über eine Kooperation. Derweil macht eine Spammail unter Facebook-Nutzern die Runde. Und Google startet Life Search Tests. Das alles im Überblick.
Die Netzwerk-Meldungen überschlagen sich. Google hat mit Tests der in der letzten Woche vorgestellten Life Search begonnen, bei der Empfehlungen von Freunden in die Suche einbezogen werden. Textberater.com berichtete.
Life Search ohne Facebook – neue Konkurrenz?
Sobald ein Suchender ein Profil zum Beispiel bei Twitter besitzt, werden Ergebnisse seiner Kontakte am Ende der Ergebnis-Liste eingeblendet. Die Suchinnovation steckt noch im Laborstadium und kann hier www.google.com/labs getestet werden.
Die deutschen Medien fragen sich das zwar noch nicht, aber in den USA ist schon aufgefallen: Facebook-Informationen fließen in den neuen Google-Service nicht ein.
Textberater.com spekuliert: Da bahnt sich eine neue Konkurrenz an. Immerhin wird in Facebook mittlerweile massenhaft nach Informationen gesucht, die über die reine Suche nach Bekanntschaften hinausgeht.
Klar, dass Google sich da einklinken will. Auch klar, dass Facebook dabei vorsichtig ist. Warum kooperieren, wenn man noch gewinnen kann?
Myspace gibt auf
Anders sieht das bei Myspace aus. Der Siegeswille scheint gebrochen. Voriges Jahr noch Nummer 1 unter den Social Communities, reicht es jetzt schon nur noch für Rang 2 – Abwärtstrend anhaltend.
Also wird brav mit Facebook kooperiert. Es geht um MySpace-Inhalte wie Musik und Videos. Der Zugriff soll über Facebook Connect erfolgen.
Facebook kommt damit seinem Ziel als Entertainment-Portal einen Schritt näher. Myspace rettet sich im Abstiegskampf immerhin über die nächste Runde.
Spamer im Namen des Herrn
Den Weg zum Internet-Olymp wird sich Facebook auch nicht von der neuesten Hacker-Attacke verbauen lassen. Websense warnt vor gefälschten Facebook-Mails, die Nutzer auffordert, ihr Passwort zu ändern.
Das neue Kennwort befindet sich angeblich in einem angehängten ZIP-Archiv. Tatsächlich enthält dieses aber eine EXE-Datei, die Schadcode aus dem Internet nachlädt. In der Mail von “support@facebook.com” heißt es im Text, dass es um neue Sicherheitsmaßnahmen gehe.
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Schlagworte: Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Twitter, Web 2.0
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch 28 Oktober 2009 um 09:52 Uhr von Thomas veröffentlicht und unter News gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.
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