Österreich will PR zu Werbung machen
Am Dienstag 30 Juni 2009 von ThomasAdvertorial, Promotion, PR, Information, Druckkostenbeiträge oder Public Relations: Am Ende wissen die Leser gar nicht mehr, welche Artikel echt und welche gekauft sind, beklagt der österreichische Ethikrat und fordert deshalb klare Regeln.
Die mangelnde Abgrenzung zwischen Werbung und redaktionellen Inhalten beschäftigt Österreich.
Ethik-Rat-Vorsitzender Wolfgang Langenbucher sagt dem Mediendienst APA, dass er jedoch “nicht die Kreativität der PR- und werbetreibenden Wirtschaft einschränken will”.
Aber Täuschung sei problematisch. Unabhängig von einer korrekten Kennzeichnung empfiehlt der PR-Ethik-Rat folgende Maßnahmen:
- Bei Werbeeinschaltungen, deren Struktur redaktionellen Beiträgen entspricht, sollten sich Titel- und Brotschrift klar vom redaktionellen Teil unterscheiden.
- Druckkostenbeiträge zu Beilagen, die in Eigenverantwortung der Redaktion erstellt werden, sind trotzdem entsprechend zu deklarieren.
- An die Verlage wird appelliert, mit der teilweise üblichen Praxis aufzuhören, Werbeeinschaltungen mit redaktionellen Good-will-Texten zu koppeln
Powered by Stereo PR
Schlagworte: Ethik, Österreich, PR, Werbung
Kommentieren ist momentan nicht möglich.
