Zitrone des Tages

Pepsi bereut sexistische Werbung nicht

Am Freitag 16 Oktober 2009 von Thomas

Zielgruppe getroffen: Kritiker verhelfen Pepsi-Werbug zu Bekanntheit

Zielgruppe getroffen: Kritiker verhelfen Pepsi-Werbug zu Bekanntheit

So eine Applikation fürs iPhone, also eine mit Werbe-Botschaft verknüpfte Handyspielerei, gehört heutzutage dazu. Doch der US-Limonadenbrauer PepsiCo hat das mit der Zielgruppen-Ansprache sehr ernst genommen und bekommt für eine im Kern erfolgreiche Kampagne dennoch die Zitrone des Tages.

Der Amp Energy Drink ist was für junge Männer. Und diese Zielgruppe erreicht man am besten mit sexy Frauen – dachte PepsiCo und nannte seine Applikation “Amp Up Before You Score” (“Dreh auf, bevor du sie flachlegst”).

Auch schlechte Presse ist gute Werbung

Für die schlüpfrige Werbebotschaft hagelte es reihenweise Sexismus-Vorwürfe. Die US-Kundinnen reagierten empört. Massenweise erschienen bei Twitter Protest-Posts – auch von männlichen Nutzern.

Die PR-Strategen von PepsiCo haben sich jetzt entschuldigt. “Die Applikation sollte zeigen, welche lustigen Hilfsmittel Männer beim Anmachen verwenden. Falls dies geschmacklos gewesen sein sollte, tut es uns Leid“.

Auch schlechte Presse ist gute Werbung: Die Applikation gibt es dennoch weiter zum Download. Die Entschuldigung ist also für die Kritiker gedacht, die Kampagne selbst wird offenbar als Erfolg gewertet.

Kein Wunder: Im Dschungel der zahllosen Marketing-Apps schlagen die Trommeln für Pepsi derzeit am lautesten.

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1 Kommentar zu “Pepsi bereut sexistische Werbung nicht”

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