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PR-Agentur engagieren reicht nicht

Am Donnerstag 15 Oktober 2009 von Thomas

Die Fäden in der Hand behalten: Für eine wirkungsvolle Kommunikationsarbeit braucht man auch Expertise im Unternehmen, meint Perspektive Mittelstand und gibt Tipps für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Textberater.com mit einem Appell.

Es lohne sich, auch unternehmens-intern Fachwissen in Sachen Werbung und Public Relations aufzubauen. So vermeide man Abhängigkeiten, könne die Kommunikations-Dienstleister besser kontrollieren, bleibe auf Augenhöhe mit Ansprechpartnern aus Presse und Öffentlichkeit und halte die Kommunikation auf Vertriebskurs.

Nebenjob PR-Kontrolleur

Perspektive Mittelstand rät daher hier zum Mitarbeiter-Multitasking: Suchen Sie ein internes PR-Talent, das sich nebenbei und damit kostengünstig mit Ihrer Kommunikation befasst. Und schicken Sie den PR-Nebenberufler gelegentlich auf Lehrgänge.

Textberater.com meint: Richtiger Ansatz. Doch anstelle über die Gefahr nachzudenken, dass sich die engagierte PR-Agentur von den „wahren“ Unternehmens-Zielen entfernt, sollte man an auch an den Qualitäts-Gewinn denken.

Chefsache muss Chefsache bleiben

Die Gegenüber-Perspektive, also Agentur auf Klient, offenbart ebenfalls oft Defizite. Nach dem Motto, „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht“, dringen gute Ideen nur vereinzelt durch die Schädeldecke des Mittelständlers.

Ein Problem birgt die Delegation von Unternehmens-Kommunikation an einen damit nebenberuflich betrauten Mitarbeiter dennoch: Degradierung der PR zur Nebensache.

Eine große Stärke im Verhältnis Chef und Agentur ist nämlich, dass der Chef auch immer der erste Ansprechpartner für den PR-Dienstleister ist. Und so soll das auch sein.

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