Schweiz

Schweizer PR-Agentur soll Partei bespitzelt haben

Am Donnerstag 20 August 2009 von Thomas

Spionage-Praktikum: Die PR-Agentur Farner wird beschuldigt, einen weiblichen Spitzel in eine Schweizer Anti-Waffen-Partei geschleust zu haben.

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat laut eigenen Angaben einen feindlichen Agenten enttarnt.

Die James-Bond-Idee könnte zum Auftraggeber passen. Dabei handele es sich nämlich um die Waffenlobby, mit der die PR-Agentur Farner in Verbindung stehen soll.

So richtig gefährlich klingt die Geschichte im Kern jedoch nicht. Schließlich entsandte man offenbar keinen Doppel-Null-Profi, sondern eine Ex-Praktikantin der Agentur.

Der mutmaßliche Spionage-Angriff flog auf, weil die „Agentin“ auf einem GsoA-Workshop zu engagiert auftrat. Übertriebenes Detailinteresse und das sich verstricken in Lügen machte die GsoA misstrauisch.

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