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Professor erklärt Niedergang des Journalismus

Am Dienstag 27 April 2010 von Thomas

Medienprofessor und Blogger Eric Alterman hat keine guten Nachrichten für Journalisten: Keiner brauche mehr eine Zeitung. Und der Ruf der Branche reiche auch nicht mehr, um sich beim Medienmachen so richtig cool zu fühlen wie früher.

Altermann erklärt im Fokus den Niedergang des Journalismus, weil sich damit kein Geld mehr damit verdienen lasse. Die Nachricht ist nicht die neuste. Aber die Erklärung ist interessant. Altermann wörtlich:

“Das ist ein klassischer Bedeutungsverlust. Früher war es doch so, dass Korrespondenten der New York Times oder des Time Magazine in Berlin oder Paris wie Botschafter hofiert wurden. Die waren superwichtig! Und jetzt sind Journalisten nichts weiter als zerknirschte Wichtigtuer, die künstlich versuchen, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.“

Textberater.com meint mit Blick auf den eigenen Dienstwagen, Butler und die reihenweise Einladungen zu unglaublich exklusiven Veranstaltungen: Alles Quatsch.

Dennoch lohnt ein Blick auf das recht lange Interview hier auf Fokus.de. Altermann scheint nämlich auch zu wissen, warum man keine Zeitung mehr braucht.

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