Blippy und Please Rob Me
Einkaufslisten veröffentlichen, Diebe einladen
Am Sonntag 25 April 2010 von ThomasTwitter, Facebook, Buzz, StudiVZ, Xing, Google und Co. – alles bekannte Hasen und immer wieder gern bemühte Sündenböcke der Datenschützer. Aber es sind doch nur brave Kinder in Sachen Datenmissbrauch, sobald man sie mit einigen Web 2.0-Innovationen aus Übersee vergleicht.
Kennen Sie Blippy? Blippy funktioniert so ähnlich wie Twitter, nur dass man dort keine Statusmeldungen eintippen muss. Stattdessen läuft auf Blippy ein automatisierter Newskanal mit persönlichen Einkäufen, wenn diese mit Kredit- oder EC-Karten getätigt wurden.
Diese Einkäufe werden dann für die „Follower“ einsehbar. Wie immer beginnt auch dieser Trend in den USA. Allerdings nicht ganz ohne Kritik.
Ein Blogger hat beispielsweise herausgefunden, dass man über eine Google-Anfrage auch die Karten-Nummern des Blippy-Nutzers einsehen konnte. Inzwischen hat Google reagiert und die Abfrage gesperrt.
Ebenfalls interessant für Web 2.0-Abenteurer könnte der Dienst “Please, Rob Me” (“bitte raub mich aus”) sein. Hier kann man Dieben und mitteilen, wann man in den Urlaub fährt und beispielsweise Einbrechern so über die freie Bahn informieren.
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Schlagworte: Datenschutz, Internet-Recht, Social Media, Twitter, Web 2.0
Dieser Beitrag wurde am Sonntag 25 April 2010 um 08:06 Uhr von Thomas veröffentlicht und unter News gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.

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