Political Correct

Soziale Netzwerke machen auf Datenschutz

Am Freitag 13 November 2009 von Carl

Per Unterlassungs-Erklärung hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) große Web-Communities wie Facebook, StudiVZ oder auch Xing dazu gezwungen, ihre Geschäftsbedingungen zu überarbeiten.

Die Kunden müssen künftig aktiv erklären, dass sie mit der Datenschutzklausel einverstanden sind. Außerdem wird die Handhabe zum Urheberrecht aufgefrischt: Klauseln, nach denen die Dienste Inhalte und Fotos der Nutzer beliebig weiterverwenden, werden gestrichen.

Außerdem verzichten Facebook und Co auf Änderungsvorbehalte, demnach sie einseitig ihre Geschäftsbedingungen und Datenschutzregelungen ändern konnten. Gegenstand der Verfahren waren insbesondere Regelungen zur umfassenden Datennutzung und Datenverarbeitung.

Änderungen binnen 3 Monaten

Die großen Kommunikationsplattformen machen alle mit: Xing, Myspace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ.

„Wichtig ist, dass nicht nur die Geschäftsbedingungen kundenfreundlicher werden, sondern dass der Datenschutz auch tatsächlich verbessert wird“, sagte Bundesbeauftragter für den Datenschutz Peter Schaar gegenüber dem Tagesspiegel.

Die zugesagten Änderungen müssen die Anbieter bis spätestens Januar 2010 umsetzen.

Laut Tagesspiegel sind Firmen zudem gesetzlich verpflichtet, gravierende Datenpannen der Öffentlichkeit und den Kunden mitzuteilen.

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2 Kommentare zu “Soziale Netzwerke machen auf Datenschutz”

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