Gerichtsurteil
Spamer soll Facebook 711 Millionen Dollar zahlen
Am Freitag 30 Oktober 2009 von CarlFacebook forderte 7,5 Milliarden: Ein US-Gericht hat einen Spamer mit einem auf Abschreckung zielenden Urteil bestraft.
Der Spamer hatte sich mittels Phishing-Methoden Profildaten verschafft und anschließend gefakte Seiten promotet.
Facebook selbst empfindet die Strafe gegen den Übeltäter allerdings als herabwürdigend. Immerhin hatte man mehrere Milliarden gefordert.
Doch auch die Begründung des Gerichts hat mit gesundem Menschenverstand nicht mehr viel zu tun. Die vermeintlich niedrige Strafe begründete man nämlich mit dem entstandenen Schaden.
Facebook erwartet nicht, dass die Millionen jemals auf seinem Konto landen. Stattdessen sei man froh, dass die Rechtssprechung derart abschreckende Signale gegen Missbrauch der Plattform produziere.
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Schlagworte: Internet-Recht, Schleichwerbung, Social Media, Web 2.0
Dieser Beitrag wurde am Freitag 30 Oktober 2009 um 09:57 Uhr von Carl veröffentlicht und unter News gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.

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