Kommunikation im Ernstfall

Strategien für die Krisen-PR

Am Dienstag 1 September 2009 von Thomas

Das Unternehmer-Magazin Impulse hat einen sehr ausführlichen Beitrag zu Strategien der Krisen-Kommunikation veröffentlicht.

Insgesamt 6 Teile umfasst der Artikel von Frank Wörner auf Impulse. Schnell sein lohnt sich; vermutlich wird der Beitrag bald wieder nur für registrierte Nutzer zugänglich sein.

Der Beitrag ist gespickt mit Beispielen. Die Tipps in Kürze:

1. Erst die Mitarbeiter, dann die Öffentlichkeit

Die Presse dürfe nicht mehr wissen als die Beschäftigten. Das führe nur zu Panik und Irritationen im Unternehmen.

2. Klare Worte

Nichts beschönigen, nichts dramatisieren: Weder solle man in Krisenzeiten ständig mit „Wasserstands-Meldungen“ protzen, noch Dinge versprechen, die man unter Umständen nicht halten kann.

3. Krisenkommunikation ist Chefsache

Hiobsbotschaften überbringe der Chef. Außerdem sei es optimal, wenn in der Krise nur einer spricht. Gerade für Familien-Unternehmen sei es sinnvoll, wenn der Inhaber als Kommunikator auftrete.

4. Presse aktiv ansprechen

Lassen Sie es sich nicht immer aus der Nase ziehen: Erst die lokale Presse versorgen, dann die Fachmedien und Branchendienste.

5. Öffentlichkeit suchen

Im Web immer präsent sein: Vor allem Firmen, über die ohnehin online diskutiert werde, sollten diesen Kanal nutzen und in Onlineforen oder Blogs mitmischen.

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