Studie: Internet lässt Sprache verkümmern
Am Dienstag 30 Juni 2009 von ThomasSmsen, Chatten und Co: Vor allem Kinder und Jugendliche pflegen ihre sozialen Kontakte mehr und mehr über das Internet, ohne den Gegenüber als ganze Person wahrzunehmen. Verkümmert so unsere Kommunikation?
Laut einer neuen Studie bevorzugen Jugendliche E-Mail, SMS und soziale Netzwerke gegenüber dem persönlichen Gespräch. Das meldet Welt Online. Experten sagen, dass die emotionalen und sprachlichen Fähigkeiten dadurch verkümmern.
Ausloggen aus den Schwierigkeiten
Leichter als ein Anruf, man kann auch mal eine andere Rolle einnehmen: Die Reize für Jugendliche sind vielfältig, sich mehr und mehr im Internet auszutauschen. Nur 36 Prozent der 14- bis 19-Jährigen empfinden das persönliche Gespräch für die angenehmste Form der Kommunikation, so eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach.
Der Grund für den kommunikativen Rückzug: Lebendige Beziehungen seien komplizierter und störanfälliger. Beim Kontakt im Internet behielte man die Kontrolle, sich jederzeit auszuloggen. Doch so verkümmerten Fähigkeiten, weil sie nicht mehr genutzt würden.
Textberater.com meint mit einem Augenzwinkern: Wenn die Kleinen nur wüssten, was ihnen entgeht. Ewige Diskussionen, der ständige Widerstreit zwischen dem wahren Ich und der uns angetragenen Rolle, Regen, blaue Flecke vom Spielen, störende Eigenschaften wie Körpergeruch oder schlechter Humor des Gegenübers …
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Schlagworte: Guter Stil, Internet, Sprache, Texten
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