Die Selbstmord-Maschine macht persönlichen Seiten bei Facebook, LinkedIn oder Myspace schnell ein Ende. Auch Twitter stehe aufgrund der großen Nachfrage bereits auf der Todesliste der Entwickler.
Die „Web 2.0 Suicide Machine“ ist das Produkt eines niederländischen Medienkunstlabors. Müsste man die Stilrichtung definieren, käme Dekonstruktionismus infrage.
Jedenfalls löscht das Tool Profile von MySpace und Facebook komplett. Einfach Login und Passwort bei der suicidemachine.org eingegeben, “Social-Network” wählen, der Rest passiert schnell und vollautomatisch.
Das Beste daran: Man kann am Bildschirm live mitverfolgen, wie das Script nach und nach alle Informationen löscht, Freunde herausschmeißt und sich bei allen Gruppen abmeldet.
Übrig bleibt ein leerer Account. Das sei besser, als die Profile einfach zu löschen, meinen die SuicideMachine-Macher. Das Löschen der Inhalte erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten auch serverseitig verschwinden. “Bei gelöschten Profilen kann man sich nicht sicher sein.”
Derzeit gibt’s die Killer-Applikation für Facebook, MySpace und LinkedIn. Laut Medienberichten soll der Beerdigungs-Service aufgrund der großen Nachfrage in Kürze auch für Twitter erhältlich sein.
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch 23 Dezember 2009 um 09:22 Uhr von Thomas veröffentlicht und unter News, Unterhaltung gespeichert.
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2 Kommentare zu “SuicideMachine beerdigt Web-Profile”
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