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taz: Obama setzt wieder verstärkt auf Offline-PR

Am Freitag 18 Dezember 2009 von Thomas

„Von langer Hand geplant“: Statt über Sicherheitslücken im Weißen Haus zu philosophieren, empfiehlt die tageszeitung (taz) einen Blick auf Barack Obamas neue PR-Strategie.

„Unbefugte“ hätten sich ins Weiße Haus „eingeschlichen“, um an einem Gala-Dinner oder einem Frühstück mit Gästen bei den Obamas teilzunehmen, heißt es.

Die taz meint in einem Kommentar: „Es sollte doch inzwischen klar sein, dass der Zutritt der Unbefugten im Weißen Haus von langer Hand geplant war. Und zwar von Obamas PR-Abteilung höchstselbst.“

Die neue alte Nähe

Die Idee hinter der ungewöhnlichen PR-Strategie: Obama ist zum Anfassen da. Jeder US-Bürger solle das Gefühl bekommen, dass sein Präsident jederzeit für ihn ansprechbar sei.

Ein wenig habe das Image vom freundlichen Präsidenten nebenan nämlich gelitten, als kürzlich bekannt wurde, dass Obama beispielsweise nicht persönlich twittere – welch Überraschung.

Jedenfalls gebe es Handlungsbedarf im Spiel mit Nähe und Offenheit gegenüber den Bürgern. Dabei gehe es auch um eine Abgrenzung von Obamas Vorgänger George W. Bush. Der hatte nämlich lieber Gullideckel zuschweißen lassen und das Weiße Haus bewohnt wie eine Festung.

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