„Ohne das Internet geht es nicht mehr“

Profi-Tipps zu Online-PR

Am Donnerstag 30 Juli 2009 von Thomas

PR und Web 2.0: Von der Pressemappe zum Social Newsroom

PR und Web 2.0: Von der Pressemappe zum Social Newsroom

Medienmanagement mit Video, Fließtext und Bildern wird im Zeitalter von Web 2.0 immer wichtiger für Public Relations. Außerdem geschieht ein Umdenken: Nachrichten müssen sich nicht mehr nur an Journalisten richten.

Der PR-Unternehmer Tilo Bonow hat sich hier auf Foerderland.de zu Wort gemeldet mit einem recht informativen Beitrag, wie sich PR heutzutage darstellt.

Multimediale Inhalte wie Videos, Audiodateien und Grafiken gewinnen demnach in der Online-Berichterstattung zunehmend an Bedeutung. Allein mit Texten sticht man aus der Masse der E-Mails eben nicht mehr heraus.

Bonow empfiehlt, mit aktuellen Studien, aussagekräftigem Bildern und Infografiken PR-Botschaften zu füttern.

Interessant auch die Erkenntnis, dass sich Online-PR nicht mehr ausschließlich an Journalisten richte. „Das Internet eröffnet die Möglichkeit, direkt mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten“, sagt Bonow.

Vom Online-Pressebereich zum Social Media Newsroom

Bei aller Liebe zur direkten Ansprache der Zielgruppe sind Journalisten natürlich nach wie vor die Ansprechpartner Nummer 1.

In einem Online-Pressebereich dürfen deshalb folgende Elemente nicht fehlen:

  • Kurzdarstellung des Unternehmens

  • Kontaktdaten des Pressebeauftragten

  • Pressemitteilungen nach Aktualität sortiert

  • Pressematerialien wie Logos, Bilder oder Produktfotos

  • Daten und Fakten, zum Beispiel als PDF zum Download

Aber die Öffentlichkeitsarbeit verändert sich hin zur Gestaltung von Social Media-Angeboten. Twitter-Profile anlegen, Unternehmensblog erstellen, Imagefilme und Werbespots drehen – das alles erreicht die Zielgruppen direkt.

Nutzer werden zu Multiplikatoren

Um die verschiedenen Elemente des Medienmanagements zu bündeln, empfiehlt Bonow einen Social Media Newsroom.

Die wesentlichen Elemente eines Social Media Newsrooms ähneln denen eines Presseverteilers:

  • Pressekontakt

  • Pressemitteilungen

  • Eintrag in den Presseverteiler

  • Pressematerial mit allen nötigen Verlinkungen

  • Pressespiegel für den Aufbau von Vertrauen

    Die Elemente ähneln einem klassischen Online-Pressebereich, aber die Kommunikations-Kanäle unterscheiden sich. Die Kunden und Nutzer haben nämlich über Verlinkungen die Möglichkeit, selbst zu Multiplikatoren der Message zu werden.

Best Practice:
Cellity: http://blog-de.cellity.com/

Electrolux: http://newsroom.electrolux.com/

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