Mommy Bloggers im Visier

USA: Blogger müssen Werbung kennzeichnen

Am Dienstag 6 Oktober 2009 von Thomas

Die US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) hat neue Regeln für Twitterer und Blogger aufgestellt.

Blogger müssen demnach jede “sachliche Verbindung” zu Anzeigenkunden offen legen, inklusive Zahlungen für positive Besprechungen. Das gilt auch, wenn ihnen Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Mommy Bloggers im Visier

Bei Verstößen drohen bis zu 11.000 Dollar Strafe. Die Werberichtlinie richtet sich vor allem gegen die so genannten “Mommy Bloggers”.

Mommy Bloggers sind meist Hausfrauen und Mütter, die mit Produktempfehlungen und Besprechungen von Unternehmen gebucht werden und die einer ahnungslosen Leser-Gemeinde als Tipp präsentieren.

Die FTC-Richtlinien gelten für soziale Netzwerke wir Facebook oder Twitter, aber auch für Talkshos.

Zum ersten Mal in der US-Mediengeschichte sind nicht nur Profis von der Regelung betroffen. Im Fokus der Neuerung stehen die Normal-User.

Mehr zum Thema:
Im Web steckt großes Marketing-Potenzial für Alltagsprodukte
Twitter erlaubt Werbung
Blogger reisen kostenlos

Schlagworte: , , , , ,

Kommentieren ist momentan nicht möglich.