Studie

Vier Kriterien für den viralen Erfolg

Am Mittwoch 17 März 2010 von Christina

Der internationale Marktforscher Millward Brown hat vier Kriterien ermittelt, womit er künftig den virale Erfolg von Werbespots prognostizieren will.

Für seine Studie hat das Unternehmen 102 Spots auf YouTube gesichtet und die entsprechenden Zuschauer-Reaktionen beobachtet, wie Millward Brown hier berichtet. Anhand dieser Daten ermittelten die Marktforscher vier zentralen Kriterien bzw. Maßstäbe für den Erfolg viraler Werbung – den geneigten Viral-Video-Gucker dürften die gewonnenen Erkenntnisse allerdings nicht wirklich überraschen:

  1. Die Bekanntheit einer Marke – je bekannter die Marke, umso größer der Bezug der User.
  2. Die Begeisterung der User, also wie oft wird ein Spot weitergeleitet.
  3. Die Prominenz der Protagonisten. In etwa gilt, je bekannter, desto besser.
  4. Die Originalität des Spots – auch unbekanntere Marken können virale Erfolge feiern, wenn sie Originalität beweisen (oder einen Mega-Promi engagieren, s.o.).

Duncan Southgate von Millward Brown gab sich denn auch realistisch: “As an advertiser, your chances of a major viral success are relatively low, but it’s a prize worth aiming for and our new validated pre-test metric makes it an easier target to hit.”

Seine Erkenntnisse fasst Brown in dem Prognose-Tool “Creative Viral Potential” zusammen, womit Werbekunden ihre Spots künftig vorab auf Viral-Tauglichkeit prüfen können. Die vollständigen Ergebnisse der Studie sollen im Laufe des Jahres im “International Journal of Advertising” veröffentlicht werden.

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2 Kommentare zu “Vier Kriterien für den viralen Erfolg”

  1. [...] Vier Kriterien für den viralen Erfolg – Textberater.com [...]

  2. erfolg sagt:

    sehr interessant…
    ich denke nur dass 4 kriterien ein bissl wenig sind für eine ernsthafte aussagekraft.