Studie

Werbung vs. PR: Je nach Produkt das passende Instrument

Am Dienstag 18 Mai 2010 von Thomas

Die klassische Werbeanzeige wirkt laut einer aktuellen Studie weniger verkaufsfördernd als Public Relations-Maßnahmen, wenn es um wichtige Kaufentscheidungen geht.

Der Mainzer Professor Lothar Rolke hat 50 internationale Studien ausgewertet und auch ein eigenes Experiment an 1.000 Personen durchgeführt. Ergebnis der Studie „Werbung und PR im Leistungstest“: Wichtige Kaufentscheidungen treffen die Kunden auf Grundlage von informativen Beiträgen.

Öffentlichkeitsarbeit sei vor allem in den Fällen überzeugend, wenn Wissen vermittelt, die Glaubwürdigkeit hinterfragt und die Überzeugungskraft von Argumenten auf dem Prüfstand stehen.

Stärken kombinieren

Klassische Werbung wirke hingegen gut bei Produkten, für deren Kauf Konsumenten weniger Aufmerksamkeit aufwenden.

Weiterer Vorzug der Werbung: Sie ist laut Studie besser steuerbar – aber dafür auch oft um bis zu zehnmal teurer als PR.

Studienleiter Rolke erwartet einen sich verstärkenden Trend zur Verzahnung von Werbung und Public Relations.

Hauptgrund sei mal wieder die Dynamik der Internet-Kommunikation, bei der es um Dialog und Interaktion mit den Kunden geht – eine klassische Stärke der Öffentlichkeitsarbeit.

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2 Kommentare zu “Werbung vs. PR: Je nach Produkt das passende Instrument”

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